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Open Arms- Inszenierung? Ist das Schwimmen aus Verzweiflung im Mittelmeer gestellt?

Sie liegen vor Lampedusa und haben 107 Flüchtlinge an Bord.
Sie können in Lampedusa nicht an Land.
Sie können in Algeciras an Land, aber sie wollen nicht nach Spanien. Die Reise nach Spanien, ins gelobte Europäische Land der Iberer, die ist ihnen zu lang.

Sie sind zwar offenkundig nicht verzweifelt genug, aber dennoch verzweifelt, wie die ARD berichtet:

„Die NGO veröffentlichte auf Twitter zudem ein Kurz-Video mit Camps, das zeigt, wie einige der Migranten vom Boot aus ins Wasser springen, um Richtung Lampedusa zu schwimmen. Auf dem Video ist zu sehen, wie Helfer versuchten, die Migranten aufzuhalten und zu einer Rückkehr auf das Schiff zu bewegen. Die Flüchtlinge, die sich in die Fluten stürzten, reagierten laut Organisation offenbar auf die Nachrichten aus Spanien.“

Hier die Verzweiflung.

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Und nun unser Problem:
Seit wann können Afrikaner schwimmen?

Seit Jahren beklagt die International Life Saving Association, dass in Afrika so viele Menschen ertrinken wie sonst auf keinem Kontinent. Grund: Die Leute können nicht schwimmen.

“Africa has the highest drowning mortality rate of 13.1 per 100,000 populations according to M.M Peden and K. McGee (2003). Even in a country like South Africa which is high ranking in the Human Development Index, drowning is listed as one of the top causes of unnatural death amongst children (Netcare, 2007).”

“In general we can say that ignorance among Africa population on water safety is rampant, a large number of African population do not know how to swim.”

Und doch: Die Flüchtlinge auf der Open Arms, bei denen es sich um afrikanische Flüchtlinge handelt, sie können nicht nur schwimmen, sie beherrschen den sogenannten „Front Crawl“, der auch als American oder Australian Crawl bekannt ist. Bemerkenswert für Flüchtlinge von einem Kontinent, in dem das Nichtschwimmen notorisch ist.

Dass Schwarze oder „People of Colour”, wie sie politisch korrekt heißen, ohne dass dies eine Auswirkung auf ihre Fähigkeit, zu schwimmen hätte, nicht schwimmen können, ist nicht nur eine Beobachtung, die aufgrund von Daten aus Afrika gemacht werden kann, es ist auch eine Beobachtung, die bei US-amerikanischen Blacks gemacht werden kann:

64% der african-american Kids können nicht schwimmen, schreibt der Telegraph im Jahr 2015 mit Bezug auf eine US-amerikanische Studie. Die BBC hat den Anteil der african-american Nichtschwimmer auf knapp 70% beziffert. Das war 2010. Die US-Swimming Foundation hat im Jahr 2017 den Anteil der african-american Kids, die wie ihre Eltern nicht schwimmen können, mit 64% angegeben.

Und doch: Die Ärmsten der Armen, die so verzweifelt sind, dass sie sich auf einen Seelenverkäufer setzen, in der Hoffnung, im Mittelmeer mit offenen Armen begrüßt und vor allem gerettet zu werden, sie können nicht nur schwimmen, sie können American crawl.

Es gibt die seltsamsten Zufälle und die unverschämtesten Inszenierungen.
Worum es sich im vorliegenden Fall handelt, darüber kann jeder für sich rätseln.



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