Alle Zeichen in Deutschland stehen auf WehrPFLICHT.
Das einzige, was Polit-Darsteller noch davor schützen kann, für die in umfangreicher Inkompetenz und Böswilligkeit von Ihnen verursachten Schäden exponiert und zur Verantwortung gezogen zu werden, ist ein großangelegtes Verwischen der Spuren, wie man es nur mit einem Krieg bewerkstelligen kann.
Dazu benötigt man Soldaten.
Dazu benötigt man eine Bedrohungslage.
Letztere wird seit Jahren sorgfältig inszeniert.
Erstere kann man an die Waffe zwingen, eine Methode, die in „Unserer Demokratie™“ bislang noch keine Mehrheit der Figuren im Bundestag hinter sich zu versammeln vermag. Man kann sie auch zur freiwilligen Leistung an der Waffe überreden oder motivieren, in dem man den Wehrdienst mit dem, was man im Englischen „perks“ nennt, attraktiver macht, also irgendwelchen Symbolen einer besonderen gesellschaftlichen Wertschätzung für diejenigen, die Wehrdienst leisten.
Wie diese Symbole in einer LSBTusw-Wehr aussehen sollen, wie in einem Land, dessen Polit-Darsteller in ihrer Mehrheit alles tun, um jede Art von nationalem Zusammengehörigkeitsgefühlt zu untergraben und letztlich zu zerstören, das ist ein Geheimnis, dass dieselben Polit-Darsteller bislang noch nicht ausgeplaudert haben [was den Verdacht nahelegt, dass sie KEINEN Plan haben]. Vielleicht soll ja eine Söldner-Armee aus den vielen wehrfähigen jungen Männern zusammengestellt werden, die nach Deutschland gekommen sind, um in der Asyl-Hängematte zu residieren … wer weiß.
In jedem Fall ist es notwendig, eine Form der gesellschaftlichen Zustimmung und Bereitschaft zur Wehrpflicht zu schaffen, die Illusion zu erwecken, dass die Mehrheit der Deutschen im wehrfähigen Alter bereit sei, Dienst an der Waffe zu leisten und mit Hurra aus dem Graben zu Springen um das Vaterland zu verteidigen.
Wo immer ideologische Notwendigkeiten (nicht etwa gesellschaftliche Probleme) einer Unterfütterung befürfen, so dass man sie letztlich als „gesellschaftliche Übereinkunft“ oder gar „Wollen der Mehrheit“ verkaufen kann, sind die entsprechenden Sozialwissenschaftler nicht weit, die mit „reprsentativen Befragungen“ versuchen, den Boden für das, was kommen soll, zu bereiten.
Damit sind wir bei MOTRA.
Klingt irgendwie nach DDR…
MOTRA steht für Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung – was es nicht wirklich verständlicher und weniger ddresk macht.
Und bei MOTRA finden wir eine Studie, die zu der folgenden Pressemeldung geführt hat:
„Die Ergebnisse der repräsentativen Online-Befragung zeigen: Knapp 30 Prozent der Befragten lehnen jede Form einer Wehrpflicht ab.
[…]
„Eine so große und aktuelle Befragung, an der auch hinreichend viele junge Erwachsene beteiligt waren, hat es zu diesem Thema außerhalb von MOTRA nur selten gegeben. Die derzeitige öffentliche Debatte stützt sich weitgehend nicht auf empirische Daten, in denen jüngere Menschen, die von dieser Frage besonders betroffen sind, auch angemessen repräsentiert sind“, erklärt Prof. Dr. Peter Wetzels.
[…]
18 Prozent aller Befragten mit deutscher Staatsbürgerschaft, die bislang weder Militär- noch Zivildienst geleistet haben, bekunden in der Befragung Interesse an einem freiwilligen sechsmonatigen Grundwehrdienst. Bei den 18- bis 29-Jährigen ist der Anteil mit 19 Prozent sogar noch etwas höher.
Ich weiß ja nicht, wie es mit Ihnen ist, aber wenn mein Fussballteam bei Abpfiff ein Tor geschossen hat, der Gegner drei, dann schreibe ich nicht darüber, dass ein Spieler das Spiel für sich gewonnen hat. Tatsächlich sind die Ergebnisse, die Wetzel und die seinen hier verkaufen wollen, ganz in der Tradition von Christian Pfeiffer, Ergebnisse, die nicht einmal ansatzweise Grund zum Optimismus bei denen verursachen können, die andere wieder für ideologischen Mist/Krempel/Scheiß in den Krieg schicken wollen.
Die aktuelle Studie, von der Wetzel hier spricht, wurde übrigens vom 28. Juni bis 8. Juli 2024 – in Worten Zweitausendvierundzwanzig“, also vor mehr als einem Jahr durchgeführt – aktuell eben.
SciFi-Support
Der Reihe nach:
Knapp 30 Prozent der Befragten lehnen eine Wehrpflicht ab. Nun: Befragt wurden Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren, so dass die eigentliche Frage die wäre: WIE VIELE DER POTENTIELL VON EINER WEHRPFLICHT BETROFFENEN LEHNEN EINE WEHRPFLICHT AB? Und obschon sich in dem Bericht Auswertungen nach Alter finden, findet sich keine Auswertung derjenigen, die eine Wehrpflicht ablehnen, nach Alter. Statt dessen erfahren wir, dass 33% der Abiturienten, 26% der Realschulabsolventen und 22% der Hauptschulabsolventen eine Wehrpflicht ablehnen. Die „knapp 30%, von denen Wetzel spricht, sind tatsächlich 27,3%, gut 25% und knapp 30%…
SciFi-Support
Das Bemühen, die Ergebnisse irgendwie anders darzustellen, als sie sich in Zahlen präsentieren, ist in diesem Bericht allgegenwärtig und wird am deutlichsten in der folgenden Tabelle, in der Antworten von all denjenigen zu sehen sind, die NOCH KEINEN Wehrdienst oder Ersatzdienst geleistet haben. Statt der 2.430 Befragten finden sich deshalb nur die Angaben von 1880 Befragten in der Tabelle.
Und ansonsten findet sich der Versuch, die Ergebnisse zu verdunkeln:
Indes, die Prozente in der Tabelle vermitteln auf den ersten Blick einen anderen Eindruck, eine Mehrheit der 18 bis 30jährigen ist in den Bereichen von „ja“ und „vielleicht“ angesiedelt. Indes, die Prozente sind ZEILENPROZENTE. Sie addieren sich nach rechts auf Hundert. Tatsächlich sind bei den 18-29jährigen 18,8% bereit, eine 6-monatige Grundausbildung zu absolvieren, 36% wollen darüber nachdenken und 45,2% lehnen eine Grundausbildung strickt ab. Bei den 30 bis 39jährigen sind 16% bereit, 30,4% nachdenklich und 53,6% ablehnend. Und jenseits der 40er Jahre will man eigentlich keine Soldaten mehr in Grundausbildung stecken, geschweige denn jenseits der 60 Jahre. Aber wer weiß, vielleicht will Herr Pistorius DAD’s Army re-incarnieren…
Und wer nicht weiß, was DAD’s Army ist. Das ist DAD’s Army:
Interessant an den MOTRA-Ergebnissen ist letztlich nur, dass es KEINE Mehrheit für Wehrpflicht und keinerlei mehrheitliche Bereitschaft gibt, die Fähigkeiten zu erlernen, die notwendig sind, um das „Vaterland“ zu verteidigen.
Die Kategorie „vielleicht“ umfasst Leute, die auf die entsprechende Frage gesagt haben, sie müssten darüber nachdenken, ob sie Interesse hätten, eine Grundausbildung zu absolvieren. Das ist eher „vielleicht nicht“ als „vielleicht“. Aber wenn es darum geht, der MS-Ideologie den Boden zu bereiten, in der Hoffnung, die eigenen Forschungsdienste in Steuergeldern vergolden zu können, dann sind manche angeblichen Forscher eben etwas „emsiger“ oder „vorauseilend enthusiastischer“ als andere.
Dessen ungeachtet gibt es gerade unter denen, die die Wehrpflicht schultern müssten, KEINE mehrheitliche Bereitschaft, das zu tun.
Wir sind mehr, so singt der Chor der Wehrdienstverweigerer.
Noch der übliche Nachtrag. Angeblich soll die „querschnittlich-standardisierte Onlineumfrage“ repräsentativ sein. Tatsächlich kann sie das schon deshalb nicht sein, weil es erhebliche Unterschiede nach Alter in der Nutzung des Internet gibt. Und wenn Sie sich an dem „querschnittlich-standardisiert“ stören. Das ist Geschwafel, und bedeutet, dass ZU EINEM ZEITPUNKT mit vorgegebenen Fragen UND Antworten befragt wurde.

