Große Mehrheit (80%): NGOs im Mittelmeer sind Schlepperorganisationen

Wenig überraschend hat der Europäische Gerichtshof festgestellt, dass das Abkommen von Dublin nach wie vor einen gültigen Rechtsakt darstellt. Entsprechend gelten Flüchtlinge, die über einen sicheren Drittstaat z.B. nach Deutschland eingereist sind, als Personen, die sich illegal in Deutschland aufhalten.

Die relevante Stelle aus der Pressemeldung des Europäischen Gerichtshofes liest sich wie folgt:

„Zu der den Mitgliedstaaten nach dem Schengener Grenzkodex zustehenden Befugnis, Drittstaatsangehörigen, die die Einreisevoraussetzungen nicht erfüllen, die Einreise in ihr Hoheitsgebiet aus humanitären Gründen zu gestatten, stellt der Gerichtshof fest, dass eine solche Gestattung nur für das Hoheitsgebiet des betreffenden Mitgliedstaats gilt und nicht für das Hoheitsgebiet der übrigen Mitgliedstaaten.

Würde die Einreise eines Drittstaatsangehörigen, die ein Mitgliedstaat unter Abweichung von den für ihn grundsätzlich geltenden Einreisevoraussetzungen aus humanitären Gründen gestattet, nicht als illegales Überschreiten der Grenze angesehen, würde dies zudem bedeuten, dass dieser Mitgliedstaat nicht für die Prüfung eines von dem Drittstaatsangehörigen in einem anderen Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig wäre. Ein solches Ergebnis wäre aber mit der Dublin-III-Verordnung unvereinbar, die dem Mitgliedstaat, der die Einreise eines Drittstaatsangehörigen in das Unionsgebiet zu verantworten hat, die Zuständigkeit für die Prüfung eines von ihm gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuweist.

Ein Mitgliedstaat, der beschlossen hat, einem Drittstaatsangehörigen, der kein Visum besitzt und nicht vom Visumzwang befreit ist, aus humanitären Gründen die Einreise in sein Hoheitsgebiet zu gestatten, kann daher nicht seiner Zuständigkeit enthoben werden. Unter diesen Umständen entscheidet der Gerichtshof, dass ein „illegales Überschreiten einer Grenze“ auch dann vorliegt, wenn ein Mitgliedstaat Drittstaatsangehörigen die Einreise in sein Hoheitsgebiet aus humanitären Gründen und unter Abweichung von den für sie grundsätzlich geltenden Einreisevoraussetzungen gestattet“.

Diese Feststellung hat erhebliche Konsequenzen auch für die im Mittelmeer tätigen NGOs, die durch ihre Anwesenheit, wie wir an anderer Stelle dargestellt haben, dazu beitragen, dass der Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer nicht abreißt. Bislang leben die entsprechenden NGOs von der Bereitschaft der italienischen Behörden, die wenige Kilometer vor der Lybischen Grenze „geretteten Flüchtlinge“, die dann viele Kilometer nach Italien geschippert werden, auch aufzunehmen. Lehnt Italien dies in Zukunft ab, weil die Last, die die Flüchtlinge für Italien darstellen, zu groß wird, dann müssen sich die NGOs nach anderen Abnehmern für ihre menschliche Fracht umsehen oder nach illegalen Wegen suchen, ihre selbsterklärte humanitäre Mission durchzuführen. Wie wir an anderer Stelle dargelegt haben, sind wir nicht der Ansicht, dass NGOs im Mittelmeer humanitär tätig sind. Im Gegenteil: Durch ihre Anwesenheit machen sie lybischen Schlepperbanden das Leben leichter, sorgen dafür, dass der Strom derer, die damit rechnen können, aus noch der seeuntauglichsten Schaluppe gerettet zu werden, nicht abreist und schaffen somit erst den Flüchtlingsstrom.

Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Leser gefragt, was sie von NGOs halten, die im Mittelmeer auf der Jagd nach Flüchtlingen sind, die sie retten können. Die Antwort ist eindeutig ausgefallen.

Bis zum Zeitpunkt, zu dem dieser Post verfasst wurde, haben 1.587 Leser an der Befragung teilgenommen. Davon sind 1.278 (80,5%) der Ansicht, dass NGOs Flüchtlinge schleppen, 223 (14,1%) denken, dass NGOs schleppen und retten und nur 34 Leser (2,1%) sind der Ansicht, dass NGOs von humanitären Motiven getrieben sind, dass sie Flüchtlinge retten. Weitere 52 Leser (3,3%) trauen sich kein Urteil zu.

Damit ist das Votum klar: NGOs im Mittelmeer sind darauf aus, Flüchtlinge in die EU zu schleppen. Ihre Tätigkeit ist für gut 80% unserer Leser somit keine humanitäre, sondern eine illegale Tätigkeit.

Bleibt noch anzufügen, dass die Befragung natürlich mindestens so repräsentativ ist, wie die Befragungen, die Forsa, Civey oder INSA durchführen.

Erfolg für ScienceFiles: Ostbeauftragte distanziert sich von Rechtsextremismus-Studie

Erinnern sie sich noch an die Studie aus dem Göttinger Institut für Demokratieforschung, in der eben einmal alle Ostdeutsche zu Rechtsextremisten erklärt wurden? War haben diese Studie als erste umfassend kritisiert und gezeigt, dass sie methodisch wie inhaltlich Junk darstellt. Darüber hinaus haben wir auf Unregelmäßigkeiten hingewiesen, die den Verdacht nahelegen, dass nicht alle Befragten, die angeblich befragt worden sein sollen, auch tatsächlich befragt wurden.

Unsere Kritik stand zunächst der üblichen Jubelberichterstattung gegenüber, mit der die meisten Mainstream-Medien auf alles reagieren, das zum einen die Möglichkeit gibt, verbal auf Ostdeutsche einzuschlagen, es zum anderen erlaubt, virtue signalling zu betreiben, sich als Guter zu inszenieren, der gegen die bösen Rechten Stellung bezieht. Entsprechend haben die Göttinger viel medialen Beifall von denen erhalten, die keine Ahnung von empirischer Sozialforschung haben.

Auch die Bundesbeauftragte für die Ossis hat die Göttinger und ihre Studie zunächst in Schutz genommen und keinen Grund gesehen, sich von dem Science Junk, den man ihr, der Ahnungslosen, angedreht hat, zu distanzieren.

Das hat sich seither geändert. Scheinbar hat die Ossi-Beauftragte zwischenzeitlich fachkundigen Rat eingeholt und nachdem ihr der Rat erteilt wurde, eine Möglichkeit gesucht, um sich aus der Ecke, die sie als Anhänger der Göttinger Junk Science bezogen hat, zu befreien.

Der Befreiungsschlag ist heute erfolgt.

Wie die Sächsische Zeitung mit Bezugnahme auf einen Brief der Ostbeauftragten, der der Zeitung vorliegt, berichtet, distanziert sich die Ostbeauftragte von der Studie, die sie einst so prima fand und bei der sie trotz aller von uns vorgebrachten Argumente, keinerlei Grund sah anzunehmen, dass sie Junk darstellt.

Der plötzliche Sinneswandel wurde dadurch ausgelöst, dass die Göttinger „ohne nähere Erläuterungen und Hinweise darauf, was geändert wurde“ und offensichtlich als klandestine Form der Vertuschung eigener Fehler, die durch unsere Kritik offenkundig geworden sind, neue Fassungen ihrer Studie nachgerecht haben [Man kann sich dumm und man kann sich dämlich anstellen]. Daraus, so die Ostbeauftragte, könne sie nur die Konsequenz ziehen, sich „hiermit in aller Form von der Studie zu distanzieren“.

Die Deutlichkeit der Art, in der sich Gleicke distanziert, gibt einen ungefähren Eindruck von dem Aufruhr, den es im Bundesministerium für Wirtschaft, zu dem Gleicke gehört, gegeben hat. Hier ein paar Zitate aus dem Brief, den Gleicke an das Institut für Demokratieforschung in Göttingen geschrieben hat:

„Dieser Mangel an Sorgfalt, um es freundlich auszudrücken, ist zum einen mit den Grundsätzen wissenschaftlichen Arbeitens nicht zu vereinbaren und zum anderen ein klarer Beleg für eine schlicht nicht hinnehmbare Schlamperei, die bei einem so sensiblen und wichtigen Thema auch dann unentschuldbar wäre, wenn der Fehler auf bloßes redaktionelles Ungeschick zurückzuführen sein sollte.“

Goettingen Junk Science„Ich betrachte die Bekämpfung des Rechtsextremismus seit Jahrzehnten als eine meiner wichtigsten Aufgabe. Dass Sie diesem Anliegen (ebenso wie dem eigentlich hervorragenden Ruf Ihres Instituts) einen Bärendienst erwiesen haben, ist Ihnen hoffentlich bewusst.“

Natürlich ist das nur vorgeschoben, denn offensichtlich hat Frau Gleicke von der SPD nach einem Vorwand gesucht, um die verschwendeten Steuergelder in Höhe von 129.391,86 Euro zurück zu bekommen und gleichzeitig nicht wie der ahnungslose Konsument, dem man gerade eine Kaffeeanbauröstundbrüh-Maschine verkauft hat, dazustehen – in aller Lächerlichkeit.

Wir wagen hier die begründete Prognose, dass die Ostbeauftragte ohne unsere methodische Kritik, ohne unseren Hinweis darauf, dass es mehr als den Anschein hat, dass Interviews erfunden wurden und ohne die Aufzählung all der methodischen und inhaltlichen Fehler die die Göttinger ihrem Generalverdikt von Ostdeutschen zu Grunde gelegt haben und vor allem ohne den Aufruhr in Mainstream-Medien wie der Welt, die bei uns kopiert haben, noch heute von der Junk-Studie begeistert wäre und – um im Bild zu bleiben – darauf warten würde, dass sich eine Kaffeebohne entwickelt, die man rösten und brühen kann.

Wenn die 129.391,86 Euro, die nach Göttingen überwiesen und dort für die Produktion von Junk Science ausgegeben wurden, tatsächlich zurück gefordert werden können, dann muss man davon ausgehen, dass eine Intention, Junk Science abzuliefern und Ostdeutsche als Rechtsextreme zu diffamieren, vorhanden war. Welche Straftatbestände dadurch erfüllt werden, ist eine Frage, die an die Adresse der vielen Juristen unter unseren Lesern geht.

Die Realität schlägt zurück: Kein Transgender in der US-Army

Jetzt wird man wieder den Chor derjenigen hören, die das Lied von der Benachteiligung der Transgender und anderen sexuell Indifferenten anstimmen. Denn Donald Trump hat angekündigt, Transgender aus der US-Army auszuschließen. Damit revidiert er eine weitere Politik von Barack Obama:

Interessant ist die Begründung: Die hohen medizinischen Kosten die Transgender offensichtlich für die US-Army mit sich bringen und die Störung, die sie als Teil der Army darstellen, beides ist zu gravierend, als dass Trump bereit wäre, es zu schultern. Die Entscheidung hat er nach seinen Angaben in Absprache mit aktiven Generälen und Militärexperten getroffen, so dass man davon ausgehen kann, dass die empirische Realität, wie sie durch Transgender in Armeen geschaffen wird, berücksichtigt wurde. Damit ist ein weiterer der heutigen Mythen an der Realität gescheitert. Ein Beruf, wie ihn der Beruf eines Soldaten darstellt (Die USA unterhalten eine Berufsarmee) verlangt nach einer bestimmten Art von Mensch. Menschen, die mit sich und Problemen ihrer sexuellen Identität kämpfen, sind ganz offensichtlich nicht dazu geeignet, den Beruf eines Soldaten auszuüben.

Man kann diejenigen, die nun HateSpeech rufen, förmlich hören. Um ihnen die Stimme zu nehmen, hier der Hinweis, dass nicht jeder für alles geeignet ist. Wer es nicht glaubt, der möge den Mount Everest besteigen, ohne Sherpas bitte. Bestimmte Tätigkeiten verlangen bestimmte Fähigkeiten und Kompetenzen und eine bestimmte Persönlichkeit, das ist mit ein Grund dafür, dass Nachrichtensprecher in der Vergangenheit mehrheitlich männlich waren. Es ist einfach angenehmer, einer sonoren Männerstimme zu lauschen als sich die oft piepsige Stimme einer europäisch sozialisierten Frau zuzumuten.

FUNK-Störung: Suzie Grime, Feminismus und Mansplaining [FORMAT: Dr. Jans Therapiegespräche]

Wir haben festgestellt, dass wir alt sind. Nein, wirklich. Wir sind alt und haben entsprechende Probleme damit, Sinnzusammenhänge da herzustellen, wo es um das geht, was junge Menschen so unter sich auszutauschen scheinen.

Deshalb müssen wir uns verjüngen. Nein, nicht wir, ScienceFiles!

Da wir in einer Zeit leben, in der man Format nicht mehr hat, sondern ein Format macht, haben wir uns gedacht, warum nicht auch ein neues ScienceFiles-Format, eines für Jugendliche im Alter von 14 bis 29 Jahren (wir halten uns hier an die Definition von jugendlich, wie sie ARD und ZDF verwenden).

Nun ist die Altersspanne von 14 bis 29 Jahren für uns aus biologischen Gründen (aller Konstruktivismus nutzt einfach nur nichts) außer Reichweite, so dass wir uns freuen, mit Jan Dietrich einen Mitarbeiter gewonnen zu haben, der in Alter und Verständnis die Kompatibilität herstellt, die uns fehlt.

Unser Dank gilt an dieser Stelle Jan Dietrich, dessen Pilot-Text nun folgt.

Allen Lesern – besonders denen zwischen 14 und 29 Jahren – wünschen wir: Viel Spaß!

Ich bin Jan Dietrich, bereits auf ScienceFiles als Gastautor und regelmäßiger Kommentator in Erscheinung getreten und darf sie hiermit einladen, die Transkripte der Therapiesitzungen meines imaginären Cousins Dr. Dietrich Jan zu lesen.

Herr Dr.Jan hat am hochangesehenen Humboldt-Sanatorium für schwere Geisteskrankheiten und Persönlichkeitsstörungen im Fachgebiet Öffentlich-Rechtliche-Rundfunkanstalten promoviert und beschäftigte sich jüngst im Rahmen einer von mir in Auftrag gegebenen und von der Adam Smith-Stiftung finanzierten Expertise mit “FUNK“, einem von ARD und ZDF ins Leben gerufenen Online-Programm, dass sich an Jugendliche/Junge Erwachsene im Alter von 14-29 Jahren wendet.

Nun werden Sie mir sicher zustimmen wenn ich denke, dass es für diejenigen, die das Netzwerk FUNK über Rundfunkgebühren mit 45 Millionen Euro jährlich finanzieren, wichtig ist zu wissen, welche Formate und vora llem: welche Persönlichkeiten an diesen Geldern partizipieren können.

Im Rahmen der zuvor genannten Expertise hat sich Dr. Jan mit diversen von FUNK finanzierten bzw. protegierten Personen im Rahmen eines psychatrischen Evaluationsgespräches unterhalten, deren Transkripte ich hier nun nach und nach mit meiner ähhh seiner ausdrücklichen Genehmigung veröffentlichen werden. Ich wünsche viel Vergnügen und übergebe an Dr. Jan.

[Anmerkung: Das folgende Gespräch ist selbstverständlich fiktiv, jedoch habe ich sämtliche Aussagen von “Suzie Grime” wörtlich, oder sinngemäß übernommen.]

Dr. Jan: Danke, Jan! Heute beschäftigen wir uns mit dem im Feminismus sehr verbreiteten genetischen Fehlschluss. Ein genetischer Fehlschluss wäre:

1. Aussage: Sokrates sagt, er sei sterblich.

2.Randbedingung: Man kann Sokrates nicht vertrauen.

3. Konklusion: Sokrates ist unsterblich.

Genetische Fehlschlüsse sind, wie im Beispiel illustriert, mit dem Fehlschluss ad hominem verwandt, da in beiden Fällen nicht das Gesagte, sondern der Leumund oder Eigenschaften einer Person Gegenstand der Argumentation sind. Der Unterschied liegt darin, dass ein genetischer Fehlschluss in der Regel auf die soziale/religiöse Herkunft, Verwandschaft oder biologische Eigenschaften (Hautfarbe, Geschlecht…) eines Individuums abzielt, worauf sich auch der Begriff “genetisch” bezieht.

Ein weiteres Exempel eines genetischen Fehlschlusses ist die Margot Käßmann’sche Fehlleistung: „Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: ‚Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht”

Zwischen der Herkunft der Eltern,Großeltern und der ideologischen Gesinnung einer Person besteht kein Zusammenhang, wenn man keine Vererbung politischer Einstellungen über Generationen hinweg annimmt und sie empirisch belegt.

Der im folgenden Gespräch betrachtete genetische Fehlschluss basiert auf biologistischen, genauer: sexistischen Überzeugungen, welchen durch ARD und ZDF auch noch eine gut bezahlte Bühne geboten wird.

Dazu habe ich mich mit Frau Suzie Grime unterhalten, einem, gemäß der YouTube-Kanal-Selbstbeschreibung, “Großstadtgör aus Berlin” welches “irgendwas mit Mode” macht und “Gekommen (ist) um zu rasieren”.

Eines der Formate bei FUNK

Frau Schmutz [Grime heißt zu deutsch: Schumtz] hat sich in ihrem Video “#MÄNNERHASS | Mansplaining – wenn Jungs dir die Welt erklären” eindringlich mit “Mansplaining” auseinandergesetzt, wozu ich sie nun im folgenden Gespräch befrage.

Dr. Jan: Hallo,Suzie! Als promovierter Psychiater bin ich selbstverständlich daran interessiert zu erfahren, was es denn mit “Mansplaining” auf sich hat. Was ist das?

Fr. Schmutz: Das Wort Mansplaining kommt aus den beiden englischen Wörtern “man” und “explaining” und beschreibt die Situation, wenn ein Mann einer Frau etwas auf eine herablassende Art erklärt, sie beim Reden unterbricht oder laut über sie drüberfährt, schlicht und ergreifend, weil er einen Penis hat.

Dr. Jan: So so. Stellt sich nur die Frage, wie man festellt, dass ein primäres Geschlechtsorgan wie der Penis tatsächlich in der Lage ist, das Verhalten des Penisträgers zu beeinflussen. Aber führen Sie ruhig weiter aus, Frau Schmutz.

Fr. Schmutz: Wenn du ein Mädchen oder eine Frau bist, dann ist es in deinem Leben bestimmt schon einmal vorgekommen, dass ein Gesprächspartner, der zufällig männlich war, versucht hat, seine Meinung mit einer Vehemenz in deinen Schädel zu drücken wie es so manch ungeschickter Sexualpartner mit seinem Penis und seiner Vagina tut.

Dr. Jan: Wenn ich richtig verstanden habe, dann implizieren Sie ja bereits mit “zufällig männlich”, dass diese Art von Kommunikation geschlechtsunabhängig vorkommt, oder etwa nicht?

Fr. Schmutz: Nein, denn im Gegensatz zum Verschicken ungefragter Dickpics ist das Mansplaining ein sehr, sehr unterbewusster Prozess.

Dr. Jan: Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Wo ist denn da der argumentative Zusammenhang. Einserseits sagen sie, der Prozess sei unterbewusst. Aber wie kann man denn einen Menschen weiblichen Geschlechts unterbewusst unterbrechen und herablassend behandeln? Ich muss ja mein Verhalten zu diesem Zweck anpassen.

Fr. Schmutz: Das liegt schlicht und ergreifend an der Sozialisierung mit traditionellen Rollenbildern á la “Wenn Männer reden halten Frauen die Fresse”.

Dr. Jan: Ich nehme diese Behauptung einfach mal so hin, aber selbst wenn man annimmt, dass unsere Vorfahren vor….30? 50? 3000? Jahren Gefallen daran fanden, Frauen zu unterdrücken, dann fehlt da doch der Zusammenhang, selbst wenn Sie eine Transition dieser Werte in die heutige Zeit annehmen. Denn eine solche Gesellschaft würde es Ihnen kaum erlauben, sich in einem sehr unversöhnlichen Ton gegenüber Männern zu äußern, wie Sie das zu tun pflegen. Aber weiter. Haben sie denn Belege für derartige Strukturen in der heutigen Zeit?

Fr. Schmutz: Ja ich weiß, es gibt bestimmt ganz oft Situationen, in denen ein Mann mehr Ahnung hat als eine Frau, ich will das Wort Mansplaining auch gar nicht verwenden, um sexistisch gegenüber Männern zu sein.

Dr. Jan: Ihnen ist schon bewusst, dass es sexistisch ist anzunehmen, dass ein Mann eine Frau nur unterbrechen würde, weil sie eine Frau ist und er ein Mann? Ich meine, wer sagt denn nicht, dass SIE Männern nur Sexismus vorwerfen, weil sie selbst eine Vagina besitzen? Ich denke, diese Einstellung kommt von tradierten Rollenbildern á la “Wenn Frauen reden, halten Männer die Fresse”. Sehen sie? Ihre Argumentation baut auf einem Fehlschluss auf und ist deshalb beliebig austauschbar. Ich könnte aus “Mansplaining” auch “Womansplaining” oder wenn ich Neonazi wäre, auch “Jewsplaining” machen, weil alle Juden Nazis nur unterbrechen, weil sie die Weltherrschaft über den Diskurs anstreben…

Fr. Schmutz: Ich bin immer dafür, dass der Klügste spricht Aber in vielen Fällen ist der Klügste eben die Klügste.


Dr. Jan:
Das sehe ich anders. Der Begriff “Mansplaining” dient gerade dazu, vom Inhalt der Argumente auf das Geschlechtsteil der Person selbst abzulenken. Das hat nichts mit Meritokratie der besten Ideen zu tun, sondern ist einfach blanker Sexismus, der auf einem genetischen Fehlschluss basiert.

Fr. Schmutz: Gerade erst hat ein grown as men ‘ner Astronautin versucht zu erklären wie Physik funktioniert!

Dr. Jan: Nun kombinieren sie ihren genetischen Fehlschluss auch noch mit einem ad autoritatem….eine Astronautin muss nicht zwingend in einem physikalischem Sachverhalt richtig liegen. Ich meine, Sie als mehr oder minder Dauerkifferin sind glaube ich nicht in der Lage aufgrund ihres Drogenkonsums eine Einschätzung zu irgendeinem Sachverhalt abzugeben, dazu kommt noch ihre Vagina, welche Sie grundsätzlich argumentationsunfähig macht. Ich denke, ich werde sie einweisen müssen. Pfleger!

Fr. Schmutz: Wa…..

So ging unser Gespräch bedauerlicherweise zu Ende. Ich hoffe, ein paar Jahre im Humboldtsanatorium, Abteilung Logik-Therapie, werden ihr helfen, in Zukunft nicht mehr so sehr zu womansplainen.

Doing Schwachsinn: Münchner Soziologen verwischen Grenze zwischen Vernunft und Wahnsinn

Es sind Texte wie der folgende, die dazu beitragen, Soziologen einen schlechten Leumund zu verschaffen und in der Öffentlichkeit das Bild des akademischen Spinners entstehen zu lassen, eines Spinners, der in seiner Selbstwichtigkeit gar nicht merkt, welchen Unsinn er gerade von sich gibt.

Den Text haben wir von der Seite der DGS (Deutsche Gesellschaft für Soziologie) gefischt. Er steht dort unter der Überschrift „DGS goes public: Ist die Wirklichkeit veränderbar“. Falls jemand aus diesem Text Sinn machen kann, so ist er herzlich dazu eingeladen, dies entweder im Forum oder in Form eines Kommentars hier zu tun. Im Anschluss an die nun folgende Ansammlung von Worten geben wir noch ein paar kleine Interpretationshilfen…

„Soziologie trifft auf Theater. Am 28. Juli findet im Rationaltheater in München ab 20 Uhr eine performative Vernissage zum Abschluss eines an der LMU durchgeführten Seminars statt. Ausgangspunkt ist die Frage, wie sich soziale Ordnungen performativ reproduzieren und verändern lassen. Im Zentrum stehen Performativitäts- und Alteritätstheorien, sowie kunstphilosophische und theaterwissenschaftliche Ansätze, die das erfahrende Subjekt und seine subversive Widerstandskraft in den Mittelpunkt stellen. Den Abend einleitend, wird einem öffentlichen Publikum vermittelnd ein Überblick über die im Seminar behandelten Themen und Texte gegeben. Diese reichen von Autoren wie Helmuth Plessner, Victor Turner, Erika Fischer-Lichte und Thomas Düllo bis hin zu Jill Dolan, Chantal Mouffe und Jacques Rancière. Anschließend wird eine Performance der vom Shadow-Yoga inspirierten Bewegungskünstlerin invisible movements den theoretischen Rahmen mit einer leiblichen Erfahrung anreichern. Dabei scheint im Performativen das Andere auf, die Zuschauer*innen fühlen sich in eine andere Zeitstruktur versetzt und erleben subtile Metamorphosen durch die unmerklichen Bewegungen. Ausklingen soll der Abend im Dialog mit den Studierenden und der Künstlerin in einer Durchwanderung des Raumes, in dem Flipcharts die Arbeiten der Studierenden präsentieren. Einzelne Seminarinhalte wurden hier nochmals verdichtet und können an ein interessiertes Publikum vermittelt werden. So wollen wir im dialogischen Austausch ergründen: Ist eine andere Wirklichkeit möglich?“

Alles klar?
Hier die versprochenen Interpretationshilfen:

Performativitätstheorien im hier verstandenen Sinne sind formulierte Trivialitäten, die letztlich besagen, dass es etwas gibt, dass dieses etwas einen Niederschlag findet und dass der Niederschlag, den es findet, von Menschen beeinflusst werden kann. Vermutlich hatten die Neanderthaler bereits, ohne es zu wissen, ein Konzept von Performativität.

Alteritätstheorien sind eine Ausgeburt der Psychoanalyse. Sie beschreiben letztlich Wechselbeziehungen nach innen und außen und können die herausragende Erkenntnis reklamieren, dass man nach innen das Selbstverhältnis reflexiv überdenken solle und nach außen mit anderen konfrontiert sein kann. Als der Neanderthaler vor seinem Feuer saß, hat es sich bestimmt gefragt, warum das Feuer so wenig wärmt und warum sein Nebenmann, der näher am Feuer sitzt, die Wärme blockt. Die Alteritätstheorie war geboren.

Nun, da Sie die grundlegenden Erkenntnisse aus dem Text oben reflexiv und in Innenansicht mit sich erörtert haben, wird es ihnen sicher auch ohne Shadow-Yoga möglich sein, eine Manifestation, es muss keine leibliche Manifestation der Gedanken, die ihre Innenansicht mit sich gebracht hat, an uns als ihre virtuellen Gegenüber quasi in gelebter Außensicht weiterzugeben. Bitte seien sie in Ihrem Urteil nicht zu performativ, denn es könnte sein, dass wir bestreiten wollen, was sie behaupten, dass ist. Sollten Sie diesen Außenrat performativer Entität nicht berücksichtigen, werden wir sie mit der subversiven Kraft individuellen Widerstands konfrontieren.

Doing Schwachsinn!

Anregungen? Hinweise? Kontaktieren Sie ScienceFiles

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