Rechtsextremismus-Schlammschlacht: Unfähige gegen Ahnungslose

Das Drama: Wettstreit der Opfer – wer ist das opferigere Opfer?

Die Beteiligten am Drama:
Göttinger Institut für Demokratieforschung: Erstellt eine Studie, die keinen wissenschaftlichen Standards entspricht und als Auftragsarbeit nur zu dem Zweck erstellt wird, Iris Gleicke einen Erfolg zu verschaffen;

Iris Gleicke,
Beauftragte für Ossis mit einem selbsterklärten Interesse an Rechtsextremismus. Braucht eine Studie als Arbeitsnachweis und dazu, sich zu profilieren und als Anti-Rechts zu inszenieren.

Akt 1:
Die Studie wird erstellt, vorgestellt, von Gleicke über den grünen Klee gelobt und von den Medien begierig aufgenommen. Man hat es ja schon immer gewusst: Die Ossis sind rechtsextrem, Freital (Rechte) und Heidenau (ganz Rechte) belegen das. Müssen sie auch, denn viel mehr als Freital und Heidenau haben die Göttinger nicht berücksichtigt und dennoch allen Ossis ein vernichtendes Urteil ausgestellt.

Akt 2:Goettingen Junk Science
Die Veröffentlichung der Studie hat Folgen: ScienceFiles hat eine methodische und inhaltliche Kritik veröffentlicht, die sich in Varianten in etlichen Medien niederschlägt.

Gleicke steht zu ihren Auftragnehmern. Die Studie ist gut. Es gebe keinen Grund, an den Ergebnissen zu zweifeln. Die methodischen und inhaltlichen Unzulänglichkeiten, die die Studie zu einem Schulbeispiel für den Missbrauch von Wissenschaft zur Legitimation vorbestimmter Ergebnisse machen, interessieren Gleicke nicht. Schließlich hat sie genau das bestellt.

Akt 3:
Die Kritik verstummt nicht. Von erfundenen Interviewpartnern ist die Rede und Tatsachen über die Art und Weise, in der die Interviews geführt und die Interviewpartner an der Nase herum geführt wurden, gelangen an die Öffentlichkeit. Michael Panse, Stadtrat in Erfurt, beschreibt seine Erfahrung als Interviewter mit dem Göttinger Institut am 25. Mai auf Facebook wie folgt:

“Fünf Dinge sind dazu aus meiner Sicht einzuwerfen:
1. Ich war einer der 40 Gesprächspartner (im Rahmen eines Telefoninterviews).
2. Mit mir wurde nicht darüber gesprochen, ob ich anonymisiert werden möchte, oder nicht – es wurde offensichtlich von den Verfassern eigenverantwortlich entschieden.
3. Mir wurde nicht gesagt, dass es bei der Studie u.a. um den Herrenberg in Erfurt geht, stattdessen wurde nach allgemeinen politischen Einschätz[ung]en zum Thema Rechtsextremismus gefragt.
4. Die von mir zitierten Sätze sind eine stark verkürzte Wiedergabe. Der daraus folgenden Einordnung und Wertung widerspreche ich ausdrücklich.
5. Nach Lektüre der Studie habe ich den Eindruck, dass das Ergebnis bereits vor den Interviews feststand und dazu gezielt nach verstärkenden Zitaten und Argumenten gesucht wurde.”

Qualitative Interviews, die am Telefon geführt werden, sind sicherlich eine Neuerung und bislang nicht in der einschlägigen Literatur erfasst. Bislang wurde die Stärke qualitativer Interviews auch darin gesehen, den Befragten von Angesicht zu Angesicht gegenüber zu sitzen. Wird auf diesen wichtigen Bestandteil qualitativer Interviews verzichtet, dann muss es handfeste Gründe dafür geben. Der Eindruck, den Panse in seinem 5 Punkt wiedergibt, nämlich als Sprechvieh missbraucht worden zu sein, das nur dazu gedient habe, die vorgefertigten Ergebnisse zu legitimieren, ist ein solcher Grund. Und da die Arbeit der Göttinger eine Auftragsarbeit im Rahmen einer Legitimationsbeschaffung ist, ist der Grund nicht von der Hand zu weisen.

Akt 4:
Gleicke bekommt kalte Füße. Die interne Kritik muss so heftig geworden sein, dass die Ostbeauftragte nun versucht zu vermeiden, dass die Auftragsstudie zur Imagepolitur zu einer Auftragsstudie, die den Abschied aus dem politischen Leben einläutet, wird. Die Sommerpause ist immer ein guter Zeitpunkt, zu dem man sich von lästigen Lasten befreien kann. Und genau diesen Zeitpunkt wählt Gleicke, um die Göttinger und ihre Junk Studie, für die Gleicke rund 130.000 Euro aus den Taschen der Steuerzahler verplempert hat, loszuwerden.

Die Glaubwürdigkeit der Studie sei dahin. Schlamperei und Fehler hätten sie zerstört.

Schuld sind die Unfähigen in Göttingen, die der wohlmeinenden Ostbeauftragten eine Junk Studie untergeschoben haben.

Akt 5:
Die Auftragsnehmer und Legitimations-Forscher aus Göttingen sehen sich einmal mehr als Opfer der Studie, die sie selbst erstellt haben. Sie sind überrascht und empört und in erster Linie ganz unschuldig. Dass dem so ist, wollen Sie mit den folgenden Aussagen belegen:
Man habe im Bundeswirtschaftsministerium genug Zeit gehabt, um die Studie vor Veröffentlichung zu lesen;
Der Vorwurf methodischer Fehler sei unsinnig … noch am 4. Juni sei die entsprechende Kritik aus dem Ministerium als „haltlos“ bezeichnet worden.
Und das Beste kommt zum Schluß:

„Wenn man sich mit wissenschaftlichen Studien auf ein solches Terrain wie den Rechtsextremismus begibt, wird bekanntermaßen hart gekeilt, wie es auch bereits jetzt in den einschlägigen Foren als Reaktion auf die Berichterstattung über den Brief geschieht. Dass das Ministerium sich dabei überstürzt davonmacht – ohne mit uns zuvor darüber auch nur ein Wort geredet zu haben –, ist bedrückend. Offenkundig scheint ein solches Verhalten in Wahlkampfzeiten für opportun gehalten zu werden. Aber ob man damit wirklich etwas gewinnt?”

Da haben sich die Göttinger mutig wie sie nun einmal sind, in das verminte Gelände des Rechtsextremismus begeben, haben keine Mühe gescheut, um die gewünschten Ergebnisse auch herbeizuschreiben und was passiert: Sie werden im Regen stehen gelassen. Kaum dass die Kritik einsetzt, macht sich „das Ministerium“ davon – ohne auch nur ein Wort mit den Göttingern gesprochen zu haben. Die Mohren aus Göttingen haben ihre Schuldigkeit getan und können gehen. So ihre Opfergeschichte.

Welcher Opfergeschichte glauben Sie? Der Opfergeschichte der Ossi-Beauftragten, deren Vertrauen nach eigenen Angaben durch die Göttinger Schlamper erschüttert wurde oder der Geschichte der Göttinger Opfern, die völlig unverdient in das Kreuzfeuer der Kritik von phantasierten Rechten geraten sind und deren gute, schöne, herausragende, ja unglaublich ergiebige Studie, um ihren Platz im Walhalla der Wissenschaft betrogen wird.

Damit Sie entscheiden können, welche Opfergeschichte sie glauben, die der Ahnungslosen, die dennoch mit Steuergeldern hantiert oder die der Willfährigen, die sich als Legitimationsbeschaffer verdingen, hier ein paar Highlights der methodischen und inhaltlichen Idiotien, die sich in der Göttinger Studie finden:

  • Es werden Aussagen über alle Ostdeutschen gemacht. Die Datenbasis erlaubt keine Aussagen über Ostdeutsche (weil im Wesentlichen nur ein paar Ossis in drei Städten und noch dazu qualitativ befragt wurden);
  • Es werden Vergleiche zwischen Ostdeutschen und Westdeutschen angestellt. Die Datenbasis erlaubt keine derartigen Vergleiche. Es wurden überhaupt keine Westdeutschen befragt.
  • Es werden generelle Aussagen über Erfurt, Freital und Heidenau gemacht, die die Datenbasis nicht zulässt (wenige Befragte können nicht mehrere 10.000 Einwohner repräsentieren).
  • Die Göttinger behaupten, sie hätten Ursachen für Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit identifiziert. Da sie keinerlei Kausalanalysen vorgenommen haben und überdies mit nur wenigen Befragten arbeiten, ist es nicht möglich, auch nur in die Nähe der Entdeckung einer Kausalität zu gelangen.
  • Die Göttinger sind für einen der dümmsten Sätze, den die Wissenschaftsgeschichte je gesehen hat, verantwortlich. Sie schreiben:

„Die jeweiligen Fokusgruppen hatten eine Größe von sechs bis acht TeilnehmerInnen, wobei versucht wurde – und auch weitgehend gelang -, sowohl nach Alters- als auch nach den Geschlechterdurchschnitt sowie die Verteilung nach Berufstätigkeit/Ausbildung/Arbeitslosigkeit/Rente der jeweiligen Untersuchungsorte einigermaßen repräsentativ abzubilden.“ (12)

Dazu haben wir schon am 18. Mai angemerkt:

Das ist mit Verlaub der größte Schwachsinn, den wir je gelesen haben. Wer behauptet, er können auf Basis von 6 bis 8 Personen die „jeweiligen Untersuchungsorte einigermaßen repräsentativ“ abbilden, wie dies die Göttinger tun, der hat entweder (1) nicht mehr alle Tassen im Schrank, (2) keine Ahnung von Methoden, (3) will bewusst seinen Auftraggeber täuschen oder macht (4) sich einen Spaß mit seinem Auftraggeber, dem er entsprechende Attribute von Dummheit und Naivität zuweisen muss.

Dem haben wir nichts hinzuzufügen.

  • Damit die Göttinger auch finden, wonach sie auf der Suche sind, haben sie fast ausschließlich Personen befragt, von denen man bereits vorher wissen kann, dass sie über das Ausmaß des Rechtsextremismus in Ostdeutschland jammern werden, schon weil es zu ihrer politischen Ideologie gehört, über Rechtsextremismus zu jammern bzw. weil sie für das Jammern bezahlt werden.

Nun: welche Opferstory ist glaubwürdiger, die von der Ahnungslosen Iris, die als Ostbeauftragte Steuergelder verschleudert oder die von den armen Göttingern, die sich heldenmutig in vermintes Gelände gewagt haben und dort in die Luft gesprengt wurden?

Wer ist für Sie das Opfer? (Mehrfachnennungen erlaubt)

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Große Mehrheit (80%): NGOs im Mittelmeer sind Schlepperorganisationen

Wenig überraschend hat der Europäische Gerichtshof festgestellt, dass das Abkommen von Dublin nach wie vor einen gültigen Rechtsakt darstellt. Entsprechend gelten Flüchtlinge, die über einen sicheren Drittstaat z.B. nach Deutschland eingereist sind, als Personen, die sich illegal in Deutschland aufhalten.

Die relevante Stelle aus der Pressemeldung des Europäischen Gerichtshofes liest sich wie folgt:

„Zu der den Mitgliedstaaten nach dem Schengener Grenzkodex zustehenden Befugnis, Drittstaatsangehörigen, die die Einreisevoraussetzungen nicht erfüllen, die Einreise in ihr Hoheitsgebiet aus humanitären Gründen zu gestatten, stellt der Gerichtshof fest, dass eine solche Gestattung nur für das Hoheitsgebiet des betreffenden Mitgliedstaats gilt und nicht für das Hoheitsgebiet der übrigen Mitgliedstaaten.

Würde die Einreise eines Drittstaatsangehörigen, die ein Mitgliedstaat unter Abweichung von den für ihn grundsätzlich geltenden Einreisevoraussetzungen aus humanitären Gründen gestattet, nicht als illegales Überschreiten der Grenze angesehen, würde dies zudem bedeuten, dass dieser Mitgliedstaat nicht für die Prüfung eines von dem Drittstaatsangehörigen in einem anderen Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig wäre. Ein solches Ergebnis wäre aber mit der Dublin-III-Verordnung unvereinbar, die dem Mitgliedstaat, der die Einreise eines Drittstaatsangehörigen in das Unionsgebiet zu verantworten hat, die Zuständigkeit für die Prüfung eines von ihm gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuweist.

Ein Mitgliedstaat, der beschlossen hat, einem Drittstaatsangehörigen, der kein Visum besitzt und nicht vom Visumzwang befreit ist, aus humanitären Gründen die Einreise in sein Hoheitsgebiet zu gestatten, kann daher nicht seiner Zuständigkeit enthoben werden. Unter diesen Umständen entscheidet der Gerichtshof, dass ein „illegales Überschreiten einer Grenze“ auch dann vorliegt, wenn ein Mitgliedstaat Drittstaatsangehörigen die Einreise in sein Hoheitsgebiet aus humanitären Gründen und unter Abweichung von den für sie grundsätzlich geltenden Einreisevoraussetzungen gestattet“.

Diese Feststellung hat erhebliche Konsequenzen auch für die im Mittelmeer tätigen NGOs, die durch ihre Anwesenheit, wie wir an anderer Stelle dargestellt haben, dazu beitragen, dass der Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer nicht abreißt. Bislang leben die entsprechenden NGOs von der Bereitschaft der italienischen Behörden, die wenige Kilometer vor der Lybischen Grenze „geretteten Flüchtlinge“, die dann viele Kilometer nach Italien geschippert werden, auch aufzunehmen. Lehnt Italien dies in Zukunft ab, weil die Last, die die Flüchtlinge für Italien darstellen, zu groß wird, dann müssen sich die NGOs nach anderen Abnehmern für ihre menschliche Fracht umsehen oder nach illegalen Wegen suchen, ihre selbsterklärte humanitäre Mission durchzuführen. Wie wir an anderer Stelle dargelegt haben, sind wir nicht der Ansicht, dass NGOs im Mittelmeer humanitär tätig sind. Im Gegenteil: Durch ihre Anwesenheit machen sie lybischen Schlepperbanden das Leben leichter, sorgen dafür, dass der Strom derer, die damit rechnen können, aus noch der seeuntauglichsten Schaluppe gerettet zu werden, nicht abreist und schaffen somit erst den Flüchtlingsstrom.

Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Leser gefragt, was sie von NGOs halten, die im Mittelmeer auf der Jagd nach Flüchtlingen sind, die sie retten können. Die Antwort ist eindeutig ausgefallen.

Bis zum Zeitpunkt, zu dem dieser Post verfasst wurde, haben 1.587 Leser an der Befragung teilgenommen. Davon sind 1.278 (80,5%) der Ansicht, dass NGOs Flüchtlinge schleppen, 223 (14,1%) denken, dass NGOs schleppen und retten und nur 34 Leser (2,1%) sind der Ansicht, dass NGOs von humanitären Motiven getrieben sind, dass sie Flüchtlinge retten. Weitere 52 Leser (3,3%) trauen sich kein Urteil zu.

Damit ist das Votum klar: NGOs im Mittelmeer sind darauf aus, Flüchtlinge in die EU zu schleppen. Ihre Tätigkeit ist für gut 80% unserer Leser somit keine humanitäre, sondern eine illegale Tätigkeit.

Bleibt noch anzufügen, dass die Befragung natürlich mindestens so repräsentativ ist, wie die Befragungen, die Forsa, Civey oder INSA durchführen.

Erfolg für ScienceFiles: Ostbeauftragte distanziert sich von Rechtsextremismus-Studie

Erinnern sie sich noch an die Studie aus dem Göttinger Institut für Demokratieforschung, in der eben einmal alle Ostdeutsche zu Rechtsextremisten erklärt wurden? War haben diese Studie als erste umfassend kritisiert und gezeigt, dass sie methodisch wie inhaltlich Junk darstellt. Darüber hinaus haben wir auf Unregelmäßigkeiten hingewiesen, die den Verdacht nahelegen, dass nicht alle Befragten, die angeblich befragt worden sein sollen, auch tatsächlich befragt wurden.

Unsere Kritik stand zunächst der üblichen Jubelberichterstattung gegenüber, mit der die meisten Mainstream-Medien auf alles reagieren, das zum einen die Möglichkeit gibt, verbal auf Ostdeutsche einzuschlagen, es zum anderen erlaubt, virtue signalling zu betreiben, sich als Guter zu inszenieren, der gegen die bösen Rechten Stellung bezieht. Entsprechend haben die Göttinger viel medialen Beifall von denen erhalten, die keine Ahnung von empirischer Sozialforschung haben.

Auch die Bundesbeauftragte für die Ossis hat die Göttinger und ihre Studie zunächst in Schutz genommen und keinen Grund gesehen, sich von dem Science Junk, den man ihr, der Ahnungslosen, angedreht hat, zu distanzieren.

Das hat sich seither geändert. Scheinbar hat die Ossi-Beauftragte zwischenzeitlich fachkundigen Rat eingeholt und nachdem ihr der Rat erteilt wurde, eine Möglichkeit gesucht, um sich aus der Ecke, die sie als Anhänger der Göttinger Junk Science bezogen hat, zu befreien.

Der Befreiungsschlag ist heute erfolgt.

Wie die Sächsische Zeitung mit Bezugnahme auf einen Brief der Ostbeauftragten, der der Zeitung vorliegt, berichtet, distanziert sich die Ostbeauftragte von der Studie, die sie einst so prima fand und bei der sie trotz aller von uns vorgebrachten Argumente, keinerlei Grund sah anzunehmen, dass sie Junk darstellt.

Der plötzliche Sinneswandel wurde dadurch ausgelöst, dass die Göttinger „ohne nähere Erläuterungen und Hinweise darauf, was geändert wurde“ und offensichtlich als klandestine Form der Vertuschung eigener Fehler, die durch unsere Kritik offenkundig geworden sind, neue Fassungen ihrer Studie nachgerecht haben [Man kann sich dumm und man kann sich dämlich anstellen]. Daraus, so die Ostbeauftragte, könne sie nur die Konsequenz ziehen, sich „hiermit in aller Form von der Studie zu distanzieren“.

Die Deutlichkeit der Art, in der sich Gleicke distanziert, gibt einen ungefähren Eindruck von dem Aufruhr, den es im Bundesministerium für Wirtschaft, zu dem Gleicke gehört, gegeben hat. Hier ein paar Zitate aus dem Brief, den Gleicke an das Institut für Demokratieforschung in Göttingen geschrieben hat:

„Dieser Mangel an Sorgfalt, um es freundlich auszudrücken, ist zum einen mit den Grundsätzen wissenschaftlichen Arbeitens nicht zu vereinbaren und zum anderen ein klarer Beleg für eine schlicht nicht hinnehmbare Schlamperei, die bei einem so sensiblen und wichtigen Thema auch dann unentschuldbar wäre, wenn der Fehler auf bloßes redaktionelles Ungeschick zurückzuführen sein sollte.“

Goettingen Junk Science„Ich betrachte die Bekämpfung des Rechtsextremismus seit Jahrzehnten als eine meiner wichtigsten Aufgabe. Dass Sie diesem Anliegen (ebenso wie dem eigentlich hervorragenden Ruf Ihres Instituts) einen Bärendienst erwiesen haben, ist Ihnen hoffentlich bewusst.“

Natürlich ist das nur vorgeschoben, denn offensichtlich hat Frau Gleicke von der SPD nach einem Vorwand gesucht, um die verschwendeten Steuergelder in Höhe von 129.391,86 Euro zurück zu bekommen und gleichzeitig nicht wie der ahnungslose Konsument, dem man gerade eine Kaffeeanbauröstundbrüh-Maschine verkauft hat, dazustehen – in aller Lächerlichkeit.

Wir wagen hier die begründete Prognose, dass die Ostbeauftragte ohne unsere methodische Kritik, ohne unseren Hinweis darauf, dass es mehr als den Anschein hat, dass Interviews erfunden wurden und ohne die Aufzählung all der methodischen und inhaltlichen Fehler die die Göttinger ihrem Generalverdikt von Ostdeutschen zu Grunde gelegt haben und vor allem ohne den Aufruhr in Mainstream-Medien wie der Welt, die bei uns kopiert haben, noch heute von der Junk-Studie begeistert wäre und – um im Bild zu bleiben – darauf warten würde, dass sich eine Kaffeebohne entwickelt, die man rösten und brühen kann.

Wenn die 129.391,86 Euro, die nach Göttingen überwiesen und dort für die Produktion von Junk Science ausgegeben wurden, tatsächlich zurück gefordert werden können, dann muss man davon ausgehen, dass eine Intention, Junk Science abzuliefern und Ostdeutsche als Rechtsextreme zu diffamieren, vorhanden war. Welche Straftatbestände dadurch erfüllt werden, ist eine Frage, die an die Adresse der vielen Juristen unter unseren Lesern geht.

Die Realität schlägt zurück: Kein Transgender in der US-Army

Jetzt wird man wieder den Chor derjenigen hören, die das Lied von der Benachteiligung der Transgender und anderen sexuell Indifferenten anstimmen. Denn Donald Trump hat angekündigt, Transgender aus der US-Army auszuschließen. Damit revidiert er eine weitere Politik von Barack Obama:

Interessant ist die Begründung: Die hohen medizinischen Kosten die Transgender offensichtlich für die US-Army mit sich bringen und die Störung, die sie als Teil der Army darstellen, beides ist zu gravierend, als dass Trump bereit wäre, es zu schultern. Die Entscheidung hat er nach seinen Angaben in Absprache mit aktiven Generälen und Militärexperten getroffen, so dass man davon ausgehen kann, dass die empirische Realität, wie sie durch Transgender in Armeen geschaffen wird, berücksichtigt wurde. Damit ist ein weiterer der heutigen Mythen an der Realität gescheitert. Ein Beruf, wie ihn der Beruf eines Soldaten darstellt (Die USA unterhalten eine Berufsarmee) verlangt nach einer bestimmten Art von Mensch. Menschen, die mit sich und Problemen ihrer sexuellen Identität kämpfen, sind ganz offensichtlich nicht dazu geeignet, den Beruf eines Soldaten auszuüben.

Man kann diejenigen, die nun HateSpeech rufen, förmlich hören. Um ihnen die Stimme zu nehmen, hier der Hinweis, dass nicht jeder für alles geeignet ist. Wer es nicht glaubt, der möge den Mount Everest besteigen, ohne Sherpas bitte. Bestimmte Tätigkeiten verlangen bestimmte Fähigkeiten und Kompetenzen und eine bestimmte Persönlichkeit, das ist mit ein Grund dafür, dass Nachrichtensprecher in der Vergangenheit mehrheitlich männlich waren. Es ist einfach angenehmer, einer sonoren Männerstimme zu lauschen als sich die oft piepsige Stimme einer europäisch sozialisierten Frau zuzumuten.

FUNK-Störung: Suzie Grime, Feminismus und Mansplaining [FORMAT: Dr. Jans Therapiegespräche]

Wir haben festgestellt, dass wir alt sind. Nein, wirklich. Wir sind alt und haben entsprechende Probleme damit, Sinnzusammenhänge da herzustellen, wo es um das geht, was junge Menschen so unter sich auszutauschen scheinen.

Deshalb müssen wir uns verjüngen. Nein, nicht wir, ScienceFiles!

Da wir in einer Zeit leben, in der man Format nicht mehr hat, sondern ein Format macht, haben wir uns gedacht, warum nicht auch ein neues ScienceFiles-Format, eines für Jugendliche im Alter von 14 bis 29 Jahren (wir halten uns hier an die Definition von jugendlich, wie sie ARD und ZDF verwenden).

Nun ist die Altersspanne von 14 bis 29 Jahren für uns aus biologischen Gründen (aller Konstruktivismus nutzt einfach nur nichts) außer Reichweite, so dass wir uns freuen, mit Jan Dietrich einen Mitarbeiter gewonnen zu haben, der in Alter und Verständnis die Kompatibilität herstellt, die uns fehlt.

Unser Dank gilt an dieser Stelle Jan Dietrich, dessen Pilot-Text nun folgt.

Allen Lesern – besonders denen zwischen 14 und 29 Jahren – wünschen wir: Viel Spaß!

Ich bin Jan Dietrich, bereits auf ScienceFiles als Gastautor und regelmäßiger Kommentator in Erscheinung getreten und darf sie hiermit einladen, die Transkripte der Therapiesitzungen meines imaginären Cousins Dr. Dietrich Jan zu lesen.

Herr Dr.Jan hat am hochangesehenen Humboldt-Sanatorium für schwere Geisteskrankheiten und Persönlichkeitsstörungen im Fachgebiet Öffentlich-Rechtliche-Rundfunkanstalten promoviert und beschäftigte sich jüngst im Rahmen einer von mir in Auftrag gegebenen und von der Adam Smith-Stiftung finanzierten Expertise mit “FUNK“, einem von ARD und ZDF ins Leben gerufenen Online-Programm, dass sich an Jugendliche/Junge Erwachsene im Alter von 14-29 Jahren wendet.

Nun werden Sie mir sicher zustimmen wenn ich denke, dass es für diejenigen, die das Netzwerk FUNK über Rundfunkgebühren mit 45 Millionen Euro jährlich finanzieren, wichtig ist zu wissen, welche Formate und vora llem: welche Persönlichkeiten an diesen Geldern partizipieren können.

Im Rahmen der zuvor genannten Expertise hat sich Dr. Jan mit diversen von FUNK finanzierten bzw. protegierten Personen im Rahmen eines psychatrischen Evaluationsgespräches unterhalten, deren Transkripte ich hier nun nach und nach mit meiner ähhh seiner ausdrücklichen Genehmigung veröffentlichen werden. Ich wünsche viel Vergnügen und übergebe an Dr. Jan.

[Anmerkung: Das folgende Gespräch ist selbstverständlich fiktiv, jedoch habe ich sämtliche Aussagen von “Suzie Grime” wörtlich, oder sinngemäß übernommen.]

Dr. Jan: Danke, Jan! Heute beschäftigen wir uns mit dem im Feminismus sehr verbreiteten genetischen Fehlschluss. Ein genetischer Fehlschluss wäre:

1. Aussage: Sokrates sagt, er sei sterblich.

2.Randbedingung: Man kann Sokrates nicht vertrauen.

3. Konklusion: Sokrates ist unsterblich.

Genetische Fehlschlüsse sind, wie im Beispiel illustriert, mit dem Fehlschluss ad hominem verwandt, da in beiden Fällen nicht das Gesagte, sondern der Leumund oder Eigenschaften einer Person Gegenstand der Argumentation sind. Der Unterschied liegt darin, dass ein genetischer Fehlschluss in der Regel auf die soziale/religiöse Herkunft, Verwandschaft oder biologische Eigenschaften (Hautfarbe, Geschlecht…) eines Individuums abzielt, worauf sich auch der Begriff “genetisch” bezieht.

Ein weiteres Exempel eines genetischen Fehlschlusses ist die Margot Käßmann’sche Fehlleistung: „Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: ‚Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht”

Zwischen der Herkunft der Eltern,Großeltern und der ideologischen Gesinnung einer Person besteht kein Zusammenhang, wenn man keine Vererbung politischer Einstellungen über Generationen hinweg annimmt und sie empirisch belegt.

Der im folgenden Gespräch betrachtete genetische Fehlschluss basiert auf biologistischen, genauer: sexistischen Überzeugungen, welchen durch ARD und ZDF auch noch eine gut bezahlte Bühne geboten wird.

Dazu habe ich mich mit Frau Suzie Grime unterhalten, einem, gemäß der YouTube-Kanal-Selbstbeschreibung, “Großstadtgör aus Berlin” welches “irgendwas mit Mode” macht und “Gekommen (ist) um zu rasieren”.

Eines der Formate bei FUNK

Frau Schmutz [Grime heißt zu deutsch: Schumtz] hat sich in ihrem Video “#MÄNNERHASS | Mansplaining – wenn Jungs dir die Welt erklären” eindringlich mit “Mansplaining” auseinandergesetzt, wozu ich sie nun im folgenden Gespräch befrage.

Dr. Jan: Hallo,Suzie! Als promovierter Psychiater bin ich selbstverständlich daran interessiert zu erfahren, was es denn mit “Mansplaining” auf sich hat. Was ist das?

Fr. Schmutz: Das Wort Mansplaining kommt aus den beiden englischen Wörtern “man” und “explaining” und beschreibt die Situation, wenn ein Mann einer Frau etwas auf eine herablassende Art erklärt, sie beim Reden unterbricht oder laut über sie drüberfährt, schlicht und ergreifend, weil er einen Penis hat.

Dr. Jan: So so. Stellt sich nur die Frage, wie man festellt, dass ein primäres Geschlechtsorgan wie der Penis tatsächlich in der Lage ist, das Verhalten des Penisträgers zu beeinflussen. Aber führen Sie ruhig weiter aus, Frau Schmutz.

Fr. Schmutz: Wenn du ein Mädchen oder eine Frau bist, dann ist es in deinem Leben bestimmt schon einmal vorgekommen, dass ein Gesprächspartner, der zufällig männlich war, versucht hat, seine Meinung mit einer Vehemenz in deinen Schädel zu drücken wie es so manch ungeschickter Sexualpartner mit seinem Penis und seiner Vagina tut.

Dr. Jan: Wenn ich richtig verstanden habe, dann implizieren Sie ja bereits mit “zufällig männlich”, dass diese Art von Kommunikation geschlechtsunabhängig vorkommt, oder etwa nicht?

Fr. Schmutz: Nein, denn im Gegensatz zum Verschicken ungefragter Dickpics ist das Mansplaining ein sehr, sehr unterbewusster Prozess.

Dr. Jan: Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Wo ist denn da der argumentative Zusammenhang. Einserseits sagen sie, der Prozess sei unterbewusst. Aber wie kann man denn einen Menschen weiblichen Geschlechts unterbewusst unterbrechen und herablassend behandeln? Ich muss ja mein Verhalten zu diesem Zweck anpassen.

Fr. Schmutz: Das liegt schlicht und ergreifend an der Sozialisierung mit traditionellen Rollenbildern á la “Wenn Männer reden halten Frauen die Fresse”.

Dr. Jan: Ich nehme diese Behauptung einfach mal so hin, aber selbst wenn man annimmt, dass unsere Vorfahren vor….30? 50? 3000? Jahren Gefallen daran fanden, Frauen zu unterdrücken, dann fehlt da doch der Zusammenhang, selbst wenn Sie eine Transition dieser Werte in die heutige Zeit annehmen. Denn eine solche Gesellschaft würde es Ihnen kaum erlauben, sich in einem sehr unversöhnlichen Ton gegenüber Männern zu äußern, wie Sie das zu tun pflegen. Aber weiter. Haben sie denn Belege für derartige Strukturen in der heutigen Zeit?

Fr. Schmutz: Ja ich weiß, es gibt bestimmt ganz oft Situationen, in denen ein Mann mehr Ahnung hat als eine Frau, ich will das Wort Mansplaining auch gar nicht verwenden, um sexistisch gegenüber Männern zu sein.

Dr. Jan: Ihnen ist schon bewusst, dass es sexistisch ist anzunehmen, dass ein Mann eine Frau nur unterbrechen würde, weil sie eine Frau ist und er ein Mann? Ich meine, wer sagt denn nicht, dass SIE Männern nur Sexismus vorwerfen, weil sie selbst eine Vagina besitzen? Ich denke, diese Einstellung kommt von tradierten Rollenbildern á la “Wenn Frauen reden, halten Männer die Fresse”. Sehen sie? Ihre Argumentation baut auf einem Fehlschluss auf und ist deshalb beliebig austauschbar. Ich könnte aus “Mansplaining” auch “Womansplaining” oder wenn ich Neonazi wäre, auch “Jewsplaining” machen, weil alle Juden Nazis nur unterbrechen, weil sie die Weltherrschaft über den Diskurs anstreben…

Fr. Schmutz: Ich bin immer dafür, dass der Klügste spricht Aber in vielen Fällen ist der Klügste eben die Klügste.


Dr. Jan:
Das sehe ich anders. Der Begriff “Mansplaining” dient gerade dazu, vom Inhalt der Argumente auf das Geschlechtsteil der Person selbst abzulenken. Das hat nichts mit Meritokratie der besten Ideen zu tun, sondern ist einfach blanker Sexismus, der auf einem genetischen Fehlschluss basiert.

Fr. Schmutz: Gerade erst hat ein grown as men ‘ner Astronautin versucht zu erklären wie Physik funktioniert!

Dr. Jan: Nun kombinieren sie ihren genetischen Fehlschluss auch noch mit einem ad autoritatem….eine Astronautin muss nicht zwingend in einem physikalischem Sachverhalt richtig liegen. Ich meine, Sie als mehr oder minder Dauerkifferin sind glaube ich nicht in der Lage aufgrund ihres Drogenkonsums eine Einschätzung zu irgendeinem Sachverhalt abzugeben, dazu kommt noch ihre Vagina, welche Sie grundsätzlich argumentationsunfähig macht. Ich denke, ich werde sie einweisen müssen. Pfleger!

Fr. Schmutz: Wa…..

So ging unser Gespräch bedauerlicherweise zu Ende. Ich hoffe, ein paar Jahre im Humboldtsanatorium, Abteilung Logik-Therapie, werden ihr helfen, in Zukunft nicht mehr so sehr zu womansplainen.

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