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3I-ATLAS – doch kein Alien Spaceship?

Die nächste Hoffnung auf ein „Encounter“ mit Aliens scheint sich zerschlagen zu haben.

Obschon Avi Loeb einmal mehr , wie schon bei Oumuamua, große Hoffnung in 3I-ATLAS gesetzt hat, verliert 3I/ATLAS mit jeder Sekunde, in der er 54 Kilometer zurücklegt, viel von seinem extraterrestrischen Reiz.

Zuerst am 1. Juli 2025 von NASAs Asteroid Terrestrial Impact Last-Alert System (ATLAS) in Chile entdeckt und das dritte Interstellare Objekt, das entdeckt wird (deshalb 3I-ATLAS), war 3i-ATLAS ursprünglich einer der heißesten Anwärter auf den „First Contact“, denn erste Berechnungen haben den interstellaren Besucher im Bereich eines Durchmessers von 20 Kilometern und mit einer optimierten Flugbahn, die in nahe an Venus, Mars und Jupiter vorbeiführt, in optimaler Beobachtungsentfernung angesiedelt.

Mittlerweile ist 3I-ATLAS auf einen Durchmesser von weniger als einem Kilometer geschrumpft, was ihm trotz seines Ursprungs im überfüllten Galaktischen Zentrum viel von seiner Besonderheit nimmt, die gegeben gewesen wäre, wenn er als 20 Kilometer durchmessender Brocken ausgeworfen worden wäre und nicht als eher kleiner Gesteinshaufen.

Hinzu kommt, dass er sich wie ein natürlicher Asteroid verhält, CO2, CO, H2O und CN in seinem Schweif hinter sich herzieht, Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Wasser und Zyanid, die Markenzeichen asteroider Entgasung/Ausgasung.

Kurz: je näher er kommt, desto weniger alien ist er.

Indes, die Aufmerksamkeit, mit der die NASA den interstellaren Trabanten würdigt, schreibt ihm eine Prominenz zu, die ihn in einer eigenen Klasse von Oumuamua und 2Borisov, den beiden anderen interstellaren Wanderern einordnet:

Beobachter vom Mars (Mars-Crew):

Solar-Crew:

Raumschiff-Crew auf dem Weg zu Asteroiden:

Telescope Crew auf der Jagd nach Bildern:

Sie alle verfolgen seit Anfang September den interstellaren Trabanten auf seinem Weg durch das Sonennsystem.

Wenn er am 19. Dezember 2025 in 274 Millionen Kilometer Entfernung an der Erde vorbeifliegt, wird er der wohl am intensivsten beobachtete natürlich natürliche Himmelskörper sein.


Quelle:
NASA
NASA – 3I-ATLAS


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