Von Lupron Depot, Zoladex oder Supprelin LA haben die wenigsten jemals gehört. Drei Medikamente, die zwischen 300 und 1200 Euro in der monatlichen Anwendung kosten, je nachdem, ob sie mit einem Implantat oder einer monatlichen intramuskulären Injektion verbunden sind. Drei Medikamente, die in den Hormonhaushalt von Kindern eingreifen, die die Produktion von Gonadotropin-Releasing-Hormon (GnRH), ein Peptidhormon aus 10 Aminosäuren, das im Hypothalamus gebildet wird, reduzieren und auf diesem Weg in der Hirnanhangdrüse(Hypophyse) die Bildung von Luteinisierendem Hormon und von Follikel-stimulierendem Hormon blocken.
Bekannt ist das Zeug unter dem Namen „Pubertätsblocker“.
Pubertätsblocker tun, was der Name sagt, und man stellt sich die Frage, was dadurch gewonnen ist, dass der Eintritt in die Pubertät bei Kindern, zuweilen bereits im achten Lebensjahr, verhindert wird, auf Halt gestellt wird, um den entsprechenden Kinderrn „Zeit zu geben“, über ihre bevorstehende Pubertät nachzudenken. Das haben wir nicht erfunden, das ist der Blödsinn, den man zu diesem Thema zu lesen bekommt. Etwa beim Kings College in London:
„Gender incongruence is when someone’s gender doesn’t match the sex they were registered at birth. Puberty can be a difficult time for young people with gender incongruence. This is because their body starts to change in ways that don’t match how they feel inside. Puberty suppressing hormones may help some young people with gender incongruence explore their gender identity more comfortably without feeling rushed or distressed about their body changing. This might also help them feel more comfortable at school, with friends, and in everyday life.
However, doctors and researchers don’t yet know for sure what the benefits or risks of this treatment are. “
Geschlechtsinkongruenz liegt vor, wenn das [EINGEBILDETE] Geschlecht einer Person nicht mit dem bei der Geburt registrierten Geschlecht übereinstimmt [GEMEINT IST DAS BIOLOGISCHE GESCHLECHT]. Die Pubertät kann für junge Menschen mit Geschlechtsinkongruenz eine schwierige Zeit sein. Das liegt daran, dass sich ihr Körper auf eine Weise verändert, die nicht mit ihrem inneren Empfinden übereinstimmt.
Hormone, die die Pubertät unterdrücken, können einigen jungen Menschen mit Geschlechtsinkongruenz helfen, ihre Geschlechtsidentität besser zu erkunden, ohne sich wegen der körperlichen Veränderungen gehetzt oder gestresst zu fühlen. Dies könnte ihnen auch helfen, sich in der Schule, mit Freunden und im Alltag wohler zu fühlen.
Allerdings wissen Ärzte und Forscher noch nicht genau, welche Vorteile oder Risiken diese Behandlung mit sich bringt.“
Sich im Alltag „wohlfühlen“, eine Geschlechtsidentität erkunden, die sich noch nicht entwickelt hat, sich nicht entwickeln kann, weil die Entwicklung geblockt wird, das schreiben nicht Leute, die mit Wissenschaft unterwegs sind. Einen solchen Unfug verbreiten Leute, die eines ihrer Steckenpferde rechtfertigen wollen. Die „forschen“, um andere als wissenschaftliche Interessen zu befriedigen.
Die Beschreibung stammt aus den Pathway Trials, die gemeinsam mit Pathway Connect im nächsten Jahr starten und untersuchen sollen, wie sich Pubertätsblocker auf rund 250 Kinder, die diesem Menschenversuch unterzogen werden, auswirken. Angeblich geht es den Forschern darum Langzeitfolgen und -risiken, die sich damit verbinden, dass Kinder mit Pubertätsblockern vollgepumpt werden, aufzufinden, sofern es sie gibt:
„Prof Emily Simonoff, research lead and professor of child and adolescent psychiatry at KCL, said it “allows us to explore additional interesting questions, such as does the amount of time on receiving puberty suppression lead to increased effects, if they exist”.“
Prof Emily Sinomoff Forschungsleiter und Professor für Kinder- und JUgendpsychiatrie am Kings College London sagte: „die Forschung ermglicht es uns, interessante Fragen zu erkunden, z.B. ob mit der Dauer der Verabreichung von Pubertätsblockern das Risiko von Nebenwirkungen steigt, sofern diese Nebenwirkungen existieren.
Quelle: Telegraph
Mit anderen Worten, die vermeintlichen Forscher, wollen herausfinden, ob sich bei denen, die Pubertätsblocker verpasst bekommen, für die Gesundheit negative Effekte einstellen und wenn ja, ob diese negativen Effekte eine Funktion der Dauer der Gabe der Pubertätsblocker sind.
Eine nette Art, den Eltern, die ihre Kinder für diese Art von Menschenversuchen hergeben, zu erklären, dass sie am Ende mit einem auf Lebenszeit geschädigten Kind zurückbleiben können, denn das, was Simonoff erst erkunden will, ist in weiten Teilen bereits bekannt. Es gibt genügend Studien, die zeigen, dass Pubertätsblocker sich negativ auf die Dichte der Mineralien in den Knochen auswirken, eine Nebenwirkung, die mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit auf Frakturen einhergeht. Es gibt genügend Studien, die zeigen, dass Pubertätsblocker in Unfruchtbarkeit münden können, dass Pubertätsblocker, deren Aktivitätswiese sich im Gehirn befindet, dort Schaden anrichten und die kognitive Entwicklung beeinträchtigen können. Abgesehen davon tragen Pubertätsblocker dazu bei, dass Adipositas weitere Verbreitung findet, in dem sie mit einer Gewichtszunahme einhergehen.
Das ist bekannt:
Department of Health and Human Services (2025). Treatment for Pediatric Gender Dysphoria Review of Evidence and Best Practices.
Ludvigsson, Jonas F., Jan Adolfsson, Malin Höistad, Per‐Anders Rydelius, Berit Kriström, and Mikael Landén (2023). A systematic review of hormone treatment for children with gender dysphoria and recommendations for research. Acta Paediatrica 112(11): 2279-2292.
Miroshnychenko, Anna, Yetiani Roldan, Sara Ibrahim, Chan Kulatunga-Moruzi, Steven Montante, Rachel Couban, Gordon Guyatt, and Romina Brignardello-Petersen (2025). Puberty blockers for gender dysphoria in youth: A systematic review and meta-analysis. Archives of Disease in Childhood 110(6): 429-436.
Wright, Daniel, Ken C. Pang, Simona Giordano, and Lynn Gillam (2025). Evaluating the benefits and risks of puberty blockers and gender‐affirming hormones for transgender adolescents. Journal of paediatrics and child health 61(1): 7-11.
Nun sind die negativen gesundheitlichen Konsequenzen, die aus einer Behandlung mit Pubertätsblockern resultieren können, allesamt handfeste gesundheitliche Gefahren, die das körperliche Wohlergehen zum Gegenstand haben. Dass die eigenen Knochen brüchiger sind, als normal, weil die Testosterone oder Östrogen in der kritischen Phase der Pubertät gefehlt haben, ist sicher eine handfeste Konsequenz, Infertilität ebenso, ganz zu schweigen von kognitiven Entwicklungsstörungen, die sich verheerend auf eine schulische und berufliche Karriere auswirken können.
SciFi-Support
Wenn man als angeblicher Arzt bereit ist, das Risiko derartiger handfester gesundheitlicher Nachteile in Kauf zu nehmen, dann muss ein Nutzen gegenüberstehen, der diese Schäden mehr als tragbar erscheinen lässt.
Indes: Das ist nicht der Fall.
Die Forschung, die es zum Einsatz von Pubertätsblockern gibt, ist im Wesentlichen dadurch ausgezeichnet, dass es sich um Studien minderer Qualität handelt. Die Autoren der oben zitierten Aufarbeitung des Forschungsstands für das Department of Health and Human Services der USA schätzen, dass 2% der Studien, die sie zu den Effekten von Pubertätsblockern auf die Gesundheit derjenigen, deren Entwicklung geblockt wird, analyisert haben, eine Qualität aufweisen, die die Ergebnisse vertrauenswürdig und valide macht. Miroshnychenko et al. (2025) kommen in ihrer Übersicht (ebenfalls oben zitiert) zu dem Ergebnis, dass die in Studien präsentierten positiven Effekte von Pubertätsblockern bestenfalls eine geringe bis mittlere Validität reklamieren können und damit im Bereich dessen angesiedelt sind, was wir als Junk Science bezeichnen.
Und wenn man sich nun fragt, welche „POSITIVEN“ Effekte von Pubertätsblockern in diesen zumeist methodisch minderwertigen Studien überhaupt gefunden werden, dann sind dies ausschließlich psychologische Effekte, und es sind ausschließlich kurzfristige Effekte. Wer Pubertätsblocker verpasst bekommt, lädt auf Skalen, die Depression oder Angst messen sollen, nicht so hoch wie derjenige, dem Gender Dysphorie oder, wie es nun heißt, Gender Inkongruenz attestiert wurde, dem aber Pubertätsblocker bislang nicht zugesetzt haben. Manche Studien reklamieren, dass Pubertätsblocker insofern eine Erfolgsgeschichte seien, als sie die Pubertät erfolgreich verzögern oder auf lange Sicht verhindern. Das haben wir nicht erfunden, das können Sie hier nachlesen:
Taylor, Jo, Alex Mitchell, Ruth Hall, Claire Heathcote, Trilby Langton, Lorna Fraser, and Catherine Elizabeth Hewitt (2024). Interventions to suppress puberty in adolescents experiencing gender dysphoria or incongruence: a systematic review. Archives of Disease in Childhood 109(Suppl. 2): s33-s47.
Dieselben Forscher planen nach unbestätigten Gerüchten ein Forschungsprojekt, das untersuchen soll, ob Strychnine neben Muskelkrämpfen und Atemstillstand tatsächlich für den Tod derjenigen, die es verabreicht bekommen haben, verantwortlich ist.
Kleiner Scherz von uns.
Alle positiven Effekte sind psychologische Effekte, die sich einstellen können, wenn Pubertätsblocker verabreicht werden, aber es gibt es keinen Hinweis darauf, dass diese positiven Effekte sich auch tatsächlich einstellen. Wie gesagt, die entsprechende „Forschung“ ist weder reliabel noch valide. Und selbst wenn sie valide und reliabel wäre, so muss man den Verstand dessen, der für vielleicht sich einstellende psychologische Verbesserungen handfeste physische Schäden in Kauf nimmt, anzweifeln, seinen Verstand oder seine Lauterkeit.
Die wenigsten, deren Organismus mit Pubertätsblockern beschädigt wird, setzen das Zeug wieder ab und versuchen, soweit möglich, ein Leben in normaler Entwicklung zu führen. Die meisten beginnen mit einem lebenslang andauernden cross-hormonal treatment, erhalten also lebenslang die Hormone, die ihrem biologischen Geschlecht nicht entsprechen, damit sie sich ein Leben lang einbilden können, sie wären ein anderes Geschlecht – welches auch immer.
Und natürlich ist es kein Wunder, dass Kinder, denen von Erwachsenen eingeredet wird, dass sie ein Problem mit ihrem Geschlecht haben, nachdem sie in der Regel 2 Jahre an ihrer Pubertät gehindert wurden, zwei weitere Jahre, in denen sie der Indoktrination von Gender-Ärzten ausgesetzt waren, die ein ganz eigenes Interesse daran haben, die „Nebenwirkungen“, die mit der entsprechenden Behandlung einhergehen, dadurch zu kaschieren, dass sie die Pubertätsblocker mit anderen Hormonen ersetzen, um die Illusion eines anderen Geschlechts zeitlebens aufrecht zu erhalten, die entsprechende Behandlung nicht beenden, sondern die nächste Etappe der eigenen Kastration antreten …
Es ist ein durch und durch mieses Geschäft, das einen zusätzlichen Twist dadurch erhält, dass die behauptete Reduktion des Selbstmord-Risikos, die mit Pubertätsblockern einhergehen soll, dann, wenn man harte Daten, also Selbstmordversuche, erfolgreiche und gescheiterte, zur Grundlage nimmt, eher dafür sprechen, dass mit Pubertätsblockern die Wahrscheinlichkeit auf einen Selbstmordversuch erhöht, nicht etwa reduziert wird.
Clayton, Alison, William J. Malone, Patrick Clarke, Julia Mason, and Roberto D’Angelo (2022). Commentary: The Signal and the Noise—questioning the benefits of puberty blockers for youth with gender dysphoria—a commentary on Rew et al.(2021).“ Child and adolescent mental health 27(3): 259-262.
Tordoff, Diana M., Jonathon W. Wanta, Arin Collin, Cesalie Stepney, David J. Inwards-Breland, and Kym Ahrens (2022). Mental health outcomes in transgender and nonbinary youths receiving gender-affirming care. JAMA network open 5(2): e220978-e220978.
Wie kann man die Perversion, die Pubertätsblocker darstellen, Medikamente, die 1970 durch die Entdeckung von Gonadotropin-relasing Hormone (GnRH) erst möglich gemacht wurden, und die zunächst entwickelt wurden, um Krebsarten, die von Hormonen ausgelöst werden, zu bekämpfen, in Worte fassen? Ab 1980 werden dann Medikamente entwickelt, um sehr früh einsetzende Pubertät zu behandeln. Mit Beginn der 1990er Jahre und dem Aufkommen der Gender-Manie verändert sich dann der Fokus auf die Behandlung von Gender Dysphorie. Zeitgleich wird das Potential der Präparate zur quasi-Kastration von Sex-Straftätern entdeckt. Sicher nur ein Zufall und so bezeichnend für eine Zeit, in der die Linie zwischen Straftat und legaler Handlung fließend geworden ist…
Bleibt noch nachzutragen, dass auch die Frage, ob negative Konsequenzen von Pubertätsblockern mit der Dauer der Behandlung wahrscheinlicher werden, längst beantwortet ist. Sie nehmen mit der Dauer der Verabreichung zu.
Taylor, Jo, Alex Mitchell, Ruth Hall, Claire Heathcote, Trilby Langton, Lorna Fraser, and Catherine Elizabeth Hewitt (2024). Interventions to suppress puberty in adolescents experiencing gender dysphoria or incongruence: a systematic review. Archives of Disease in Childhood 109(Suppl 2): s33-s47.
Vlot, Mariska Caroline, Daniel Tatting Klink, Sabine Elisabeth Hannema, Martin den Heijer, and Chantal Maria Wiepjes (2023). Bone mineral density in transgender adolescents treated with puberty suppression and subsequent gender-affirming hormones. JAMA pediatrics 177(12): 1332-1341.
Die Studie des Kings College London wird vom National Health Service finanziert. Die Studie geht mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Wühlarbeit der Trans-Lobbyisten zurück. Die Studie erbringt keinerlei Erkenntniszugewinn, denn alles, was Sinomoff und ihre Mittäter erforschen wollen, ist bereits bekannt. Entsprechend werden hunderte Kinder und Jugendliche einer für ihre Gesundheit gefährlichen Behandlung unterzogen, die wenig Nutzen, wenn überhaupt Nutzen erbringt, um über ein fehlerhaftes Studiendesign, das letztlich nicht einmal die Prüfung der Zusammenhänge zulässt, die längst bekannt sind, Ergebnisse ohne Wert zu produzieren.
Ein solches Vorgehen kann man nur mit Sadismus und einem vollkommenen Fehlen von Empathie für diejenigen, die Opfer der eigenen „Forschung“ werden, erklären.
Oder fällt Ihnen eine andere Erklärung für eine solche Perversion ein?
Wir haben in diesem Beitrag all die ethischen Probleme, die sich damit verbinden, dass prä-pubertäre Kinder nicht über die Kompetenz verfügen, um eine informierte Entscheidung darüber treffen zu können, ob sie lieber ein Leben einer dauerhaften Hormonzufuhr und als Kastrat leben wollen oder die vielleicht vorhandenen Probleme nicht eher als temporär ansehen wollen, ausgespart.
Die Antwort erscheint uns offensichtlich.

