Ist Linksextremismus eine Geisteskrankheit?

Die Frage beschäftigt uns schon lange. Je weiter links sich Linke verorten, desto eindimensionaler scheint ihr Denken zu werden. Eindimensionalem Denken wiederum fehlen die Grundbestandteile, die Denken zu einem sozialen, jenseits der Grenzen des jeweiligen Gehirns noch verstehbaren und mitteilbaren Akt machen. Entsprechend bleibt der eindimensionale Denker in seinem Gehirn und seiner Geisteswelt gefangen – in einer geistigen Zwangsjacke, wenn man so will.

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Haben Sie sich schon einmal gefragt, wohin Hartz IV und Bafög u.a. fließen?

Der neueste Ausdruck linker Toleranz, das ausgebrannte Auto von Werner J. Patzelt, hat uns abermals vor diese Frage gestellt. Der Anschlag kommt im Nachgang des so genannten „Extremismus-Kongresses“ vom 18. März, den die AfD in Berlin veranstaltet hat. Hauptredner auf dem Kongress: Werner J. Patzelt. Nachfolgend habe ihm, so berichtet Patzelt, eine Antifa Nordost angekündigt, dass er – als „Freund des Rassismus“ – für das, was er tue, bezahlen müsse.

Und da ist sie wieder, die Frage, ob Linksextreme geisteskrank sind.

Angenommen, Patzelt ist ein Rassist. Angenommen, er hält auf Kongressen der AfD rassistische Vorträge (was er nicht tut. Man muss aber irre Annahmen machen, wenn man nachvollziehen will, wie Antifas ticken.). Was folgt daraus? Nichts.

So lange die Handlungen eines Menschen keine negativen Externalitäten für Dritte haben, ist das, was er tut, seine und keines anderen Angelegenheit. Wenn jemand gerne in seiner Freizeit Lieder aus dem Dritten Reich singt, dann ist das seine Angelegenheit. Wenn jemand denkt, er müsse dreimal am Tag vor einem Schrein mit dem Konterfei von Karl Marx und Vladimir Iljitsch Lenin beten, dann ist das seine Sache. Wenn jemand meint, er müsse seine Aggressionen in einem Killer-Spiel abarbeiten, dann ist das seine Sache.

Es geht niemanden etwas an, so lange niemand davon in Mitleidenschaft gezogen wird. Deshalb stellen alle Programme, die darauf zielen, von Gutmenschen gewünschte Einstellungen bei Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen herzustellen oder heran zu erziehen einen Übergriff auf die entsprechenden Menschen, negative Externalitäten dar. Das ist das Dilemma der Gutmenschen: Sie können andere nicht erziehen oder ihnen helfen, ohne die Würde dieser anderen mit Füßen zu treten.

Die Frage, ob Linke geisteskrank sind, ist eng mit diesem Dilemma verbunden.

Rassismus ist für Linke etwas ganz Furchtbares. Die wenigsten werden zwar ein Konzept davon haben, was Rassismus sein soll, aber alle Linken wissen, dass Rassismus schlimm ist, und Rassist als Schimpfwort gebraucht wird, durch dessen Gebrauch man selbst eine Art interne Adelung erfährt – linksextremer Adel.

Rassismus wird in der Wissenschaft gemeinhin als eine Form der Menschenfeindlichkeit gefasst. Menschenfeindlichkeit äußert sich (negative Externalitäten) darin, dass anderen, deren Nase, Einstellung, Verhalten oder Aussagen, dem Menschenfeind nicht gefallen, geschadet werden soll und wird, und zwar in Wort und Tat.

Rassismus ist eine spezifische Form der Menschenfeindlichkeit, die sich auf alle richtet, die im Hinblick auf den Nukleus abweichen, der die eigene Gruppenzugehörigkeit ausmacht, also z.B. Schwarze, wenn Weißsein heilig gesprochen wird oder Weiße, wenn Schwarzsein heilig gesprochen wird. Damit Rassismus zum Problem wird, müssen negative Externalitäten vorliegen, also entsprechende Handlungen.

Nehmen wir wieder an, Werner Patzelt wäre ein Rassist. Wenn er ein Rassist ist, dann ist er ein wirkungsloser Rassist, denn es gibt keinerlei Hinweise, dass Patzelt sich rassistisch geäußert hätte noch, dass er rassistische Taten verübt hätte.

x files grotesque 10.pngObwohl keinerlei entsprechende Hinweise vorliegen, sind Linke der Meinung, Patzelt sei ein Rassist, und weil er aus ihrer Sicht ein Rassist ist, zünden sie sein Auto an. Eine Einbildung „Patzelt ist ein Rassist“ löst somit eine aggressive und zerstörerische Handlung aus (Brandanschlag). Das erfüllt die Definition von Wahnsinn. Wahnsinnige, also geistig Kranke, bilden sich Dinge ein, die es in der Wirklichkeit nicht gibt, und reagieren aggressiv auf diese Dinge. Die entsprechende psychiatrische Literatur ist voller Beispiele dafür.

Auch andere Indizien sprechen dafür, dass Linksextreme geisteskrank sind. So schreibt die Antifa Nordost in einem Beitrag, der sich u.a. gegen Werner Patzelt richtet:

“Breitere Bekanntheit erlangte der Professor der TU Dresden vor allem als großer „PEGIDA-Versteher“. In seinen eigenen Forschungen und zahlreichen Medieninterviews lässt er nichts unversucht, um die völkisch-nationalistischen Proteste in Dresden in einem möglichst positiven Licht erscheinen zu lassen. In seinen Augen besteht der protestierende Volksmob lediglich aus Menschen, die sich von Politik und Medien nicht mehr repräsentiert fühlen und ihre somit berechtigten Sorgen und Ängste nun auf die Straße tragen.“

Und wenige Zeilen weiter:

“Diese „Veredelung des empirisch vorfindbaren Volkswillens“ ist jedoch nichts anderes als eine andere Verpackung diskriminierender und menschenfeindlicher Ansichten.“

Es gibt wohl keinen geistig Normalen, der nicht der Ansicht wäre, die Bezeichnung „Volksmob“ für Menschen anderer ideologischer Auffassung erfülle den Tatbestand einer diskriminierenden und menschenfeindlichen Ansicht, so dass man der Antifa Nordost attestieren muss, dass sie mit diskriminierend menschenfeindlichen Äußerungen gegen vermeintlich diskriminierend menschenfeindliche Äußerungen vorgehen will.

Auch ein derartiges Vorgehen klassifiziert sich als Geisteskrankheit, so dass auf zwei Wegen gezeigt wurde, dass Linksextremismus eine Erkrankung des Geistes darstellt.

Die Epidemie der Persönlichkeitsstörungen in Deutschland

Ein Hinweis in der Mailbox. Gegenstand vermeintlich ein wissenschaftlicher Text. Titel: Narzissmus: An diesen Merkmalen erkennen Sie einen Narzissten. Ein Klick. Der Text. Bei Bento. Das lässt schon nichts Gutes ahnen. Es ist ein Interview, mit Heiner Keupp, einst Professor für Sozialpsychologie an der LMU in München. Heute Pensionär und Interviewgeber, z.B. zum Thema „Narzissmus“.

PerlsUnd als gäbe es kein anderes Thema als den US-Amerikanischen Präsidenten Donald Trump, so dauert es nur wenige Zeilen, bis die Frage auftaucht, „Ist Donald Trump ein Narzisst?“. Allein die Fixierung, die boshafte Fixierung deutscher Medienschaffender auf Donald Trump, die keinen Tag verstreichen lässt, an dem nicht ein kleines Redaktionslicht versucht, Trump anzupinkeln, ist bereits ein Indiz dafür, dass in Deutschland Störungen der Persönlichkeit, die einen normalen Umgang mit anderen Menschen verunmöglichen, endemisch sind.

Und institutionalisierte oder ehemals institutionalisierte Wissenschaftler, deren wichtigste Aufgabe eigentlich darin besteht, entsprechend psychotisch anmutenden Fixierungen die man fast schon als fanatische Persönlichkeitsstörung (F60.0 im ICD 10) diagnostizieren muss, einzudämmen und zu behandeln, sie beteiligen sich daran, das entsprechende Krankheitsbild einer gestörten Persönlichkeit in Deutschland zur Normalität zu machen.

Heiner Keupp beteiligt sich daran, und zwar in einer Art und Weise, die nicht nur ethisch verwerflich ist, sondern auch zeigt, wie wenig er doch von Wissenschaft versteht oder verstanden hat.

Keupp gibt folgende Antwort auf die Frage nach dem Narizissmus von Donald Trump:

“Mit Ferndiagnosen sollte man grundsätzlich zurückhaltend sein, schließlich hatte ich keine Chance, diese Person selbst zu untersuchen. Durch die Medien können wir aber trotzdem täglich Donald Trumps Handlungen verfolgen. Sein Verhalten ist für eine narzisstische Persönlichkeitsstörung tatsächlich sehr typisch.

Woran machen Sie das fest?

1. Er zeigt eine sehr starke Tendenz, sich selbst zu überhöhen und demonstriert immer wieder sein Gefühl der eigenen Großartigkeit und Überlegenheit. Gleichzeitig wertet er andere ab. Bei Trump äußert sich das in einer brutalen Selbstüberschätzung und dem Glauben, dass ihm niemand das Wasser reichen kann.

2. Ich beobachte bei Trump einen Mangel an Empathie. Er urteilt ohne Einfühlungsvermögen über Personen, über deren Schicksal er letztlich entscheidet.

3. Man sieht bei Donald Trump ein großes Wutpotential, sobald die eigene Großartigkeit nicht akzeptiert wird. Das zeigen seine heftigen Reaktionen auf Kritik. Er kann die Wahrheit nicht ertragen und rückt sich die Wirklichkeit zurecht. Statt Fehler einzugestehen, reagiert er mit alternativen Fakten und Verunglimpfungen. Lügen und Beschimpfungen sind bezeichnend für eine narzisstische Persönlichkeitsstörung.

Damit hat sich Keupp öffentlich und medienwirksam als Wissenschaftler verabschiedet, denn: Wissenschaftler suchen nicht nach Bestätigung ihrer Vorurteile, sondern danach, die eigenen Sicht auf die Welt zu falsifizieren.

Der Hintergrund dieser Aussage ist die Unterscheidung zwischen Verifikation und Falsifikation. Ersteres ist ein unmögliches Unterfangen, letzteres eine wissenschaftliche Methode. Ersteres ist gefährlich und trägt den Kern des Totalitarismus in sich, Letzteres ist die einzige Methode, um Erkenntnis zu gewinnen.

Warum?

Ganz einfach. Wenn man danach sucht, sich ein Vorurteil zu bestätigen, dann wird man immer Belege dafür finden, dass es zutrifft. Nehmen wir an, Sie sind der Ansicht, die Grünen seien eine totalitäre Partei, deren Ziel darin besteht, Deutschland in eine Grüne Diktatur zu verwandeln. Nehmen wir zudem, die Kriterien dafür, dass eine Partei totalitär ist, seien eindeutig bestimmt. Nun suchen Sie im Internet nach Belegen dafür, dass diese Annahme zutrifft. Sie werden viele Belege dafür finden und sich freuen, dass Ihr Vorurteil zutrifft. Belge, die gegen ihre Annahme sprechen, kommen ihnen gar nicht in den Blick.

Bad Seed germanNun versuchen Sie, Belege dafür zu finden, dass die Annahme nicht zutrifft. Sie formulieren Annahmen über Situationen, in denen man erwarten würde, dass die Annahme nicht zutrifft und testen die entsprechenden Annahmen. Trifft die Annahme dennoch zu, dann hat sich die Hypothese, dass die Grünen eine totalitäre Partei sind, bestätigt, trifft sie nicht zu, wurde sie in einem Test falsifiziert und muss entsprechend modifiziert werden. Sie sind also mit dieser Vorgehensweise in der Lage, Belege, die für ihre Annahme und Belege, die dagegen sprechen, wahrzunehmen.

Während die zweite Vorgehensweise, also die Möglichkeit des Falsifikationismus beinhaltet, dass das, was man für richtig hält, sich als falsch erweist, gibt es bei der Verifikation nur die Möglichkeit, dass sich das, was man für richtig hält, als richtig erweist. Wer nach Belegen für seine Annahmen sucht, der schließt bereits durch diese Art des Vorgehens aus, dass er mit seiner Annahme daneben liegen könnte.

Und aus diesem Grund ist Heiner Keupp kein Wissenschaftler. Nicht, weil es ihm Spaß zu machen scheint, seine Stimme dem Chor derjenigen hinzuzufügen, die Donald Trump zu ihrem Lieblingsfeind erklärt haben und nun gegen ihn ansingen, sondern deshalb, weil er mit Interviews, wie dem, das er Bento, einem Journal, das sich an junge Leute richtet, gegeben hat, die Wissenschaft verrät und sich zum Handlanger totalitärer Ideen macht.

Dass dem so ist, kann man sehr einfach zeigen, in dem wir unsere Annahme, dass Heiner Keupp senil ist, verfiizieren, also seine Vorgehensweise auf ihn selbst anwenden.

Wir wissen, dass Menschen, die senil sind, Dinge nicht mehr erinnern und mit zunehmender Senilität vergessen, was sie einst, als sie noch nicht senil waren, als normale Verrichtungen beherrscht haben. In der Extremform „Demenz“ werden nicht nur tägliche Verrichtungen unmöglich, der Demente zeichnet sich auch häufig durch erratisches und unberechenbares Verhalten aus.

Nun sollte man mit Ferndiagnosen ja grundsätzlich vorsichtig sein, aber Heiner Keupp gibt durch seine Präsenz in den Medien genügend Material, um auf der Grundlage dessen, was er von sich gibt, die Ferndiagnose zu stellen: Keupp ist senil.

1. Er zeigt eine sehr starke Tendenz, sich innerhalb nur weniger Sätze zu widersprechen. Wenn die Diagnose Narzissmus nämlich aufgrund eigener Beobachtung in direktem Kontakt erstellt werden muss, und die meisten Psychiater, wenn nicht alle Psychiater werden hier zustimmen, dann ist es ein Widerspruch, die Ferndiagnose, obwohl unmöglich, dennoch vorzunehmen. Derartige Widersprüche sind Kennzeichen einer fortgeschrittenen Senilität. Dass mit der Senilität auch jedes Gefühl der Beschränkung der Aussagekraft eigener Aussagen verloren geht, wird mit den Aussagen belegt, die Keupp trifft und in denen er z.B. Trump eine „brutale Selbstüberschätzung“ unterstellt. Dies ist ein, wie man sagen muss, brutaler Indikator dafür, dass Keupp all das vergessen hat, was er in seiner wissenschaftlichen Karriere an Methodenkenntnissen erworben haben sollte, Kenntnisse, auf deren Grundlage er z.B. Bewertungen, die nicht quantifizierbar sind, brutal zum Beispiel, unterlassen hätte.
2. Entsprechend müssen wir bei Keupp einen Mangel an nicht nur Empathie beobachten, der sich darin bahnbricht, dass er Trump nicht die Empathie entgegenbringt, die ihn, Keupp, sich fragen lässt, wie er sich fühlen würde, wäre er Gegenstand von Ferndiagnosen jedes dahergelaufenen Wald- und Wiesenarztes, sondern auch deshalb, weil Keupp letztlich jedes Vermögen zu einer Gewichtung von Fakten, pro und contra, verloren zu haben scheint.
3. Fortgeschrittene Senilität im Zusammenhang mit Demenz wird zuweilen durch Inseln der Einsicht unterbrochen, die es dem Patienten erlauben, seine eigenen Mängel und Fähigkeiten, deren er verlustig gegangen ist, zu erkennen. Auf diese Einsicht reagieren die Patienten in unterschiedlicher Weise. Manche werden depressiv, andere ergeben sich in ihr Schicksal, wieder andere reagieren mit Wut, die sie auf Dritte richten, Dritte, die nicht ihr Schicksal teilen und erfolgreich in dem, was sie tun, sind. Dass Keupp mit Wut auf Donald Trump reagiert und ihn unbedingt zum Narzissten erklären will, obwohl er nicht einmal ansatzweise über die dazu notwendige Grundlage von Informationen, ganz zu schweigen von im persönlichen Kontakt gewonnenen Information zurückgreifen kann, zeigt wie weit fortgeschritten die Senilität, die sich wohl an der Grenze zur Demenz befindet, bei Keupp schon ist.

evil-gnomeSo einfach ist es, die Bestätigung für die eigene Hypothese zu finden, und so einfach wird Heiner Keupp per Ferndiagnose zu einem senilen, an der Grenze zur Demenz stehenden Emeritus erklärt. Unsere Ferndiagnose ist natürlich genau so präzise, wie die Ferndiagnose, die Heiner Keupp über Donald Trump erstellt hat.

Keine Ferndiagnose, sondern und leider, ein Faktum ist die Feststellung, dass sich Deutschland in einer Phase befindet, in der Persönlichkeitsstörungen endemisch zu sein scheinen. Die Vielfalt der Boshaftigkeit, mit der Personen, die sich für gut halten, andere, die sie zwar nicht kennen, aber für böse halten, verfolgen, ist ein Indikator, den man z.B. bestätigen kann, wenn man auf Amazon negative Kundenbesprechungen zu Büchern liest, über deren Inhalt man unterschiedlicher Meinung sein kann. Man kann die Vielfalt der Boshaftigkeit auch in den mannigfaltigen Versuchen von Linken sehen, Personen, die sie wiederum nicht kennen, die sie aber als rechtsorientiert oder rechts, in jedem Fall eben nicht links ansehen, zu diskreditieren und zu schädigen. Letztlich zeigt sich die Epidemie der Persönlichkeitsstörungen auch in der Art und Weise, in der in Deutschland über Donald Trump berichtet bzw. über ihn hergefallen wird. Wenn journalistische Grundwerte wie z.B. eine faire Berichterstattung fallen, wenn sich ehemalige oder vermeintliche Wissenschaftler öffentlich dabei inszenieren lassen, wie sie auf der Basis von Nullinformation weitreichende negative Bewertungen über ihnen persönlich nicht bekannte Menschen abgegeben, wenn Boshaftigkeit und die Lust, andere zu schädigen, verbal, wirtschaftlich oder an deren Leumund, offenkundig zur einzigen Triebkraft geworden sind, dann kann man nicht anders als festzustellen, dass die an der Persönlichkeit Gestörten zur Normalität geworden sind.

Ethnophobia: „Tag der deutschen Schweinheit“

Phobien, also irrationale Ängste vor z.B. Anderen, Fremden, haben viele Ausprägungen, die Xenophobie, also die Angst vor Menschen aus anderen Kulturen oder Ländern, die sich zuweilen in einer militanten Ablehnung der entsprechenden Menschen äußert, ist dabei nur eine Seite der Medaille.

Die Ethnophobie, die sich gegen die Menschen eigener Nationalität richtet und einen irrationalen Hass auf das eigene Land umfasst, ist die anderer Seite derselben Medaille.

Psychologisch betrachtet unterscheidet damit linksextreme Ethnopboben nichts von rechtsextremen Xenophoben. Beide Gruppen umfassen psychisch Kranke. Die einen haben Angst vor Fremden aus anderen Ländern, die anderen haben Angst vor Fremden eigener Nationalität. Die einen wehren sich gegen Ausländer, die anderen gegen Inländer. Die einen vergöttern ihr eigenes Land, die anderen verteufeln es.

In Behandlung gehören beide, denn sie sind nicht in der Lage, normale Einschätzungen und Bewertungen abzugeben. Sie können nur in Extremen denken und sind entsprechend vollkommen unfähig, normale soziale Kontakte zu unterhalten und sich mit Menschen, die nicht ihre Extreme teilen, auszutauschen. Eine soziale Isolation im Echochamber der eigenen Extreme ist die Folge. Die Versuche, die soziale Isolation zu durchbrechen, werden verbal immer brachialer, die Handlungen immer frenetischer – die Isolierten immer Besessener und unfähiger mit der normalen Welt umzugehen.

Und dabei kommt dann so etwas heraus:

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Das “Gewaltplakat” der Antifaschistischen Aktion

“Was geht in Dresden? Einheitsfeierlichkeiten zum Desaster machen!
In Dresden finden vom 1.10 bis zum 3.10 die Feierlichkeiten zum “Tag der deutschen Schweinheit” statt. Damit ihr eucheffektiv und ordentlich auf das Wochenende vorbereiten könnt, möchten wir euch eine kleine Einschätzung geben, was an diesen Tagen passieren kann, welche Akteur*innen teilnehmen werden und wie die Stadt an sich aussehen wird. Fest steht: Es ist für alle was dabei, ob fieser sächsischer Bulle, vermeintliche Politprominenz, Nazischläger*in, besorgter Bürger oder AfD-Mitglied.

Das schreibt ein autonomer Zusammenschluss aus Dresden, dessen Mitglieder wohl mehr mit den anonymen Psychopathen als mit normalen politischen Aktivisten gemeinsam haben und um ihre Ethnophobie, die sich bereits im Begriff „Tag der deutschen Schweinheit“ offenbart, auch auf die entsprechenden Schweine, die für das Schweineland stehen, auszurichten, folgt der nächste Abschnitt:

“Nach dem letzten Ereignis in Dresden äußerte sich der Bullenchef Horst Kretzschmar: “Ab sofort arbeiten wir im Krisenmodus” Was dies im Einzelnen bedeutet können wir nur vermuten. Allerdings wissen wir, wie es um die Sicherheitslage bei dem letzten Stadtfest stand. Von Schweinen mit MPs auf Hochtürmen bis hin zu Rucksackverbot und Taschenkontrollen war alles dabei. Es wurde eine Sicherheitszone eingerichtet und dieser Kontrollbereich (hier eine Karte wie groß der ist wird seit den Anschlägen durchgesetzt. Dresden stellt sich auf den Ernstfall ein. An der Elbe, am Terrassenufer und um das Rathaus herum wurden zwei Tonnen schwere Steinblöcke aufgebaut,um mögliche Selbstmordattentäter_innen mit ihren Kraftfahrzeugen an der Einfahrt zu hindern. Es sind Spezialkräfte von GSG9 undScharfschützen postiert und laut Kretzschmar 2600 Schweine im Einsatz, um den Kontrollbereich zu verstärken. Ein eingerichteter Funkmast wird sicherlich eure Telekommunikation überwachen. Lasst euch von der massiven Präsenz von Schweinen nicht beeindrucken, gemeinsam und entschlossen können wir diesen erfolgreich entgegentreten.“

ideology of madnessWer solche Sätze schreibt, kann nicht mehr als normal angesehen werden. Er ist im hohen Maße ethnophobisch und gehört in eine geschlossene Anstalt unter dauerhafte ärztliche Aufsicht – vielleicht ist dort noch etwas an grauen Zellen zu retten, so dass es dem Kranken irgendwann möglich ist, wieder eine normale Haltung zu einem abstrakten Kollektivbegriff wie „Deutschland“ einzunehmen und im nächsten Schritt festzustellen, das Polizisten Lebewesen sind, die mit einer entsprechenden Würde ausgestattet sind. Das würde die Kranken dann wohl auf die Stufe von Schweinen heben, von denen ja bekannt ist, dass sie intelligente Wesen sind, intelligente Wesen auf einem Niveau, das die Ethnophoben erst noch erreichen müssen.


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Überall Nazis: Mentale Störung hat Deutschland fest im Griff (Nazinoia)

F.22 der ICD-10, der International Classification of Mental and Behavioral Disorders ist der Delusional Disorder gewidmet. Sie wird u.a. anhand der folgenden Kriterien diagnostiziert:

• A disorder characterized by the presence of one or more nonbizarre delusions that persist for at least 1 month; the delusion(s) are not due to schizophrenia or a mood disorder, and do not impair psychosocial functioning apart from the ramifications of the delusion(s).
• A mental disorder in which a person has an extreme fear and distrust of others. A paranoid person may have delusions that people are trying to harm him or her.
• Chronic mental disorders in which there has been an insidious development of a permanent and unshakeable delusional system (persecutory delusions or delusions of jealousy), accompanied by preservation of clear and orderly thinking. Emotional responses and behavior are consistent with the delusional state.

Die Kritierien anhand derer eine Wahnvorstellung (delusional disorder) diagnostiziert wird, sind demnach entweder:

  • Nuts in BedlamEine Störung, die sich in einer dauerhaften Wahnvorstellung niederschlägt, die aber sich nicht darin niederschlägt, dass der Gestörte in seinem sonstigen Leben nicht funktioniert;
  • Eine geistige Störung, die auf extremer Angst und extremem Misstrauen gegenüber anderen basiert und durch die Wahnvorstellung, andere würden versuchen, den Gestörten zu verletzten, gespeist wird.
  • Eine chronische geistige Störung, in der sich die Wahnvorstellung zu einem geschlossen und durch keinerlei abweichende Tatsachen in der Realität mehr beeinflussbaren Wahnsystem entwickelt hat und sich der Gestörte entsprechend seiner Wahnvorstellung verhält.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob Sie von Wahnvorstellungen befallen sind? Nicht?
Dann fragen wir Sie jetzt und machen einen Test mit Ihnen:

(1) L – AH – 1818
(2) L –GD- 3345

Was sehen Sie hier?

Zwei Autokennzeichen, die von der Zulassungsstelle in Leipzig erteilt wurden?

Ein guter Anfang. Was noch?

Zwei Autokennzeichen, die von der Zulassungsstelle in Leipzig erteilt wurden und mehr nicht?

Sie sind nicht geeignet, um im vorliegenden Fall eine Wahnvorstellung zu entwickeln.

Denn wären Sie nicht nur geeignet, um eine Wahnvorstellung zu entwickeln, sondern bereits auf dem Weg, zu einem Gegenstand des ICD-10 zu werden, mit dem gerechnet werden muss, dann würden Sie lesen:

(1)
AH = Adolf Hitler
1818 = Erster Buchstabe des Alphabets (= A) und achter Buchstabe des Alphabets (= H), also AHAH.
Und AHAH bedeutet für Sie: Adolf Hitler, Adolf Hitler.

Wer das nicht lesen kann, weil ihm bei AH immer die Altherrenmannschaft einfällt, was, wenn man schon Worte in Autokennzeichen hineinlesen will, näher liegt als Adolf Hitler, ist ungeeignet, zum Wahn, im vorliegenden Fall jedenfalls.

Hineinlesen ist hier das operative Wort, denn Adolf Hitler steht nicht auf dem Kennzeichen, die Information, dass es sich bei AH um Adolf Hitler handeln stammt also aus dem Gehirn dessen, der bei AH an Adolf Hitler denkt und nicht an Altherrenmannschaft, deshalb muss die Lösung für diese Fixierung, dann, wenn sie dauerhaft auftritt, auch im ICD gesucht werden.

Wenn Sie beim ersten Beispiel nicht sechsmal Adolf Hitler gelesen haben, seien Sie bitte nicht traurig, vielleicht können Sie es ja beim zweiten Beispiel zu einer Wahnvorstellung bringen:

L –GD- 3345

Fangen wir hinten an:
3345, besser: 33 … 45. Na, klingelt es? Denken Sie sich eine 19 dazu. Nein, nicht 3364 sondern 1933 … 1945. Da war doch was? Richtig, das tausendjährige Reich, das mangels Nachfrage und aufgrund anhaltenden Misserfolgs bereits nach 12 Jahren zu Ende ging. Und wie heißt das tausendjährige Reich noch? Richtig: Grossdeutschesreich oder Grossdeutschland: GD.

Zugegeben, das ist jetzt ziemlich herbei gebogen, aber was erwarten Sie: Wenn sie eine richtige Wahnvorstellung haben wollen, dann müssen sie schon etwas Phantasie walten lassen. Zur Not können Sie ihre Phantasie auch mit Chrystal Meth ankurbeln, wenn gar nichts hilft.

Und wenn Sie erfolgreich sind, in ihrem Versuch, überall Nazis zu sehen und eine richtige Nazi-Wahnvorstellung zu entwickeln, dann können Sie vielleicht auch einmal Tweeten wie Volker Beck:

 

Volker Beck … VB … Völkischer Beobachter … Argh, jetzt sind wir auch schon befallen. Nein, VB ist natürlich volkseigener Beck oder volkseigener Betrieb, eine DDR-Hinterlassenschaft in jedem Falle.

Übrigens gibt es in Deutschland tatsächlich Kennzeichen, die verboten sind, weil jemand etwas hineinlesen könnte, einen Heinrich Himmler zum Beispiel. Wieder falsch. HH ist nicht verboten. KZ ist verboten, NS, SA, HJ usw. Die LINKE hat sich vor einiger Zeit bereits im Bundestag danach erkundigt, wir und die Bundesregierung haben darauf geantwortet, wir damals mit Bezug auf eine mildere Form der Wahrnehmungsstörung, eine Fehldiagnose, wie sich nach all der Zeit, in der die Symptome nun dauerhaft vorliegen, feststellen lässt. Die Bundesregierung hat in ihrer Antwort letztlich geschrieben, dass es den Zulassungsstellen weitgehend selbst überlassen ist, welche Kennzeichen sie ächten, dass es aber wohl eine Empfehlung im Hinblick auf „z.B. SA, HJ, SS, KZ”, gebe. Letztlich darf ein Kennzeichen nicht sittenwidrig sein und was ein sittenwidriges Kennzeichen ist, das hat der BGH festgestellt und die Bundesregierung hat ihn in ihrer Antwort auf die Anfrage der Linken zitiert:

“ Grundsätzlich werden die guten Sitten von der Rechtsprechung als Anstandsgefühl aller billig und gerecht Denkenden beschrieben (vgl. BGH, Urteil vom 9. Juli 1953 – IV ZR 242/52 –, BGHZ 10, 228). Dabei ist auf den so genannten anständigen Durchschnittsmenschen abzustellen. Dieser Begriff unterliegt auch dem gesellschaftlichen Wandel und lässt einen Beurteilungsspielraum zu. Diese zivilrechtliche Rechtsprechung lässt sich ob ihrer Allgemeinheit auch grundsätzlich …  auf öffentlich-rechtliche Sachverhalte wie die Fahrzeugzulassung übertragen.“

Damit sind wir bei der Frage angekommen, ob der anständige Durchschnittsmensch bei L – AH – 1818, wenn überhaupt, dann an die Altherrenmannschaft denkt. Wir sind der Ansicht, das tut der normale anständige Durchschnittsmensch. Was mit denen ist, deren schmutzige Nazi-Phantasie mit ihnen schon beim Anblick von unschuldigen Kennzeichen durchgeht, ist eine Frage, die wir gerne an den BGH zurückgeben. GD bedeutet übrigens nicht Großdeutschland sondern Großer Depp, also ein Verweis auf den Fahrer oder es bedeutet Goal Difference, Great Dragon, Gangster Disciple, Großes Drama, Guter Daimler, Gehobener Dienst, Generaldirektion (Europäische Union) oder Green Day.

Das spannende an der derzeitigen Nazi-Hysterie in Deutschland ist, dass es denen, die überall Nazis sehen, tatsächlich gelingt, in öffentliche Medien vorzudringen, was ein Indiz dafür ist, dass die entsprechende Störung (F.22 – ICD) schon epidemische Ausmaße angenommen hat. Entsprechend sind wir gespannt, wann jemandem auffällt, dass GENDER natürlich für Generelle Nationalsozialistische Durchdringung Einheimischer Ressourcen steht.

MDR steht übrigens für Medium des Deutschen Reiches, oder war es Mitteilungen deutscher Rechtsextremer…?


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Kuddelmuddel der Geschlechter: Wikipedia hat Probleme mit Lann Hornscheidt

Nicht nur an der Humboldt-Universität zu Berlin hat man Probleme mit Lann Hornscheidt – auch bei Wikipedia.

Ja, bei Wikipedia!

Denn: Bei Wikipedia da hat alles seine Ordnung, seine Geschlechterordnung, und deshalb gibt es ein Problem mit dem Beitrag über Lann Hornscheidt:

Lann Hornscheidt (Kategorie:Mann oder Kategorie:Frau fehlt)”

Das ist jetzt dumm, für das Lann Hornscheidt, das doch weder das eine noch das andere sein will, sondern ein X, ein Lanx oder ein Profx oder ein Fraux oder ein Manx…

Wikipedia Lann Hornscheidt

Wikipedia Arbeitsliste – Personendatenwartung

Was also tun?

Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Kategoriensystem erweitern oder
  • Kategoriensystem wegwerfen.

Prinzipiell, so schlägt einer derjenigen vor, die sich in der Diskussion um das Geschlecht von Lann Hornscheidt auf Wikipedia engagieren, und was gibt es schon wichtigeres als über das Geschlecht von Lann Hornscheidt zu diskutieren, sei es möglich, Lann Hornscheidt als intersexuell zu kategorisieren.

Intersexuell liegt, wie der Begriff schon sagt, in der Mitte zwischen männlich und weiblich, vielleicht auch nicht, vielleicht auch näher bei männlich oder bei weiblich. Wer weiß. Wo auf auf der Geschlechtsstrecke das Intersexuelle zu verorten ist, ist auch wurscht, denn wichtig ist nur: Die Verortung macht nur mit Bezug auf die Referenzgrößen männlich und weiblich Sinn. Der Dichotomie des Geschlechts, ihr ist nicht zu entkommen, nicht durch die Bezeichnung “intersexuell”.

Was also tun?

Gehen wir von Lann Hornscheidts Wunsch, als X angesprochen zu werden, aus, denn Hornscheidt will weder männlich noch weiblich sein, und des Menschen Wille ist ja bekanntlich sein Himmelreich, und zwar in- und außerhalb der Irrenanstalt.

Warum nicht neben männlich und weiblich sächlich als Kategorie einführen? Schließlich ist sächlich das dritte grammatische Geschlecht der deutschen Sprache, und wer weder männlich noch weiblich sein will, der ist dann eben sächlich: Das Lann Hornscheidt. Die Versachlichung von Lann Hornscheidt hat Vorteile, kann das Lann auf diese Weise doch der Vermaterialisierung als Geschlechtsträger entgehen.

Wikipedia Lann Hornscheidt Diskussion

Diskussion über das Geschlecht von Lann auf Wikipedia

Eine etwas radikalere Lösung greift auf die Einsicht zurück, die Jean Paul Satre hatte, als er von l’Etre et le Néant geschrieben hat, dem Sein und dem Nichts. Wer nicht geschlechtlich sein will, der wäre entsprechend nichts, was auch dem Lannschen Wunsch entgegenkommt, doch mit “X” bezeichnet zu werden. X ist in der Mathematik zwar ein Platzhalter für ein Etwas, aber – eingedenkt der Tatsache, dass Genderisten nach wie vor mit Mathematik ein Problem haben – schlagen wir dennoch vor, das X für Nichts zu setzen und Lann Hornscheidt in die eigens geschaffene Kategorie der Nichtse einzuordnen.

Ob die entsprechenden Vorschläge bei Wikipedia aufgegriffen werden, wir werden es sehen.

Man kann natürlich auch die Fixierung auf Geschlechtsteile vollständig aufgeben und die Einordnung von Personen als Mann oder Frau komplett streichen, zumal sich die Frage stellt, wofür die entsprechende Einordnung überhaupt relevant sein soll.

Aber, wir leben in seltsamen Zeiten, und eine Grundaussage des Genderismus lautet ja, dass das Geschlecht essentiell für alles ist, selbst das Denken wird vom Geschlecht beeinflusst, so behaupten einige schwärmerische Genderisten. Entsprechend wird man sich besonders in Deutschland und ganz besonders bei Wikipedia schwer damit tun, die entsprechende Kategorie einfach zu streichen.

Denn: Wo kämen wir hin, wenn Geschlecht nicht mehr erfasst würde, wenn man Artikel über Albert Einstein ohne den erhellenden Hinweis, die erhellende Kategorisierung lesen könnte, dass Einstein männlich war? Oder Jane Austen weiblich? Oder Lann Hornscheidt nichts (davon)?

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