Die Not von Menschen, die sich für gute Menschen halten, ihr Gutes zu verbreiten und anderen das Glück und den Segen ihres Guten zu bringen, ist so groß, dass sie an Landesgrenzen nicht halt macht. Und natürlich hat die Verbreitung von „Gutem“ den Vorteil, dass man damit Geld machen kann, gutes Geld so zusagen, über Landesgrenzen hinaus in Form von „Entwicklungshilfe“, im Deutschland des Jahres 2024 ein 32,4 Milliarden Euro-Geschäft.
Staatliche Entwicklungshilfe ist ein so konstantes und lukratives Geschäft, dass die Katholische Kirche mit KZE, der Katholischen Zentralstelle für Entwicklungshilfe e.V., extra einen Verein gegründet hat, der sich ausschließlich um die Mittel kümmert, die im Rahmen von Entwicklungshilfe aus öffentlichen Pötten in die Tasche der katholischen Kirche fließen, um dann in Entwicklungshilfe transformiert zu werden: 168,5 Millionen Euro waren das im Jahr 2024, darunter Barmittel in Höhe von 18 Millionen Euro … 462 Projekte werden damit finanziert.
Eines dieser Projekte hilft, wenn man das Deckblatt betrachtet, ausgerechnet in Argentinien bei der Entwicklung, eine seltsame Sache wenn man bedenkt, dass Argentinien, seit Javier Milei die Präsidentschaft übernommen hat, einen bemerkenswerten wirtschaftlichen Turnaround hingelegt, Schulden reduziert, Staatseinanhmen und -ausgaben ausgeglichen, Wachtsum geschaffen und Prosperität hergestellt hat, eine der wenigen Ökonomien weltweit, die nicht nur artifiziell über Zuwanderung wächst, sondern tatsächlich.
Was also, gibt es bei argentinischer Entwicklung zu helfen, wofür sind 226.000 Euro notwendig, die unter IATI-Maßnahmen-ID: DE-1-202530533 verzeichnet und bereits weitgehend ausgegeben sind?
Dafür:
Nicht nur in Deutschland wird Steuergeld verschwendet, um sich um die Wahrung der Menschenrechte von Flüchtlingen zu sorgen, eine Armee von Rechstanwälten durchzufüttern, damit sie vorgeben, sich um Menschenrechte zu kümmern, nein, auch in Argentinien sorgt man sich um den „Zugang von Geflüchteten, Migrierenden und Asylsuchenden zu Menschenrechten“, und zwar „im REGRESSIVEN Kontext des Rückzugs des Staates“. Mit anderen Worten: Hier wird versucht, Entscheidungen der argentinischen Regierung, Maßnahmen der argentinischen Regierung zu unterlaufen und Unfrieden zu stiften, im schlimmsten Fall. Im einfachsten Fall geht es darum, die Kostgänger aus Vorgängerprojekten (Mitarbeiter und Anwälte) weiterhin durchfüttern zu können, ehe man sie auf den argentinischen Arbeitsmarkt entlassen muss… Eine, für diese Leute, schreckliche Vorstellung … Arbeitsmarkt.
Was wohl heute in einer Enzyklica mit dem Namen „In brennender Sorge“ stehen würde. Eine andere Frage betrifft, die Sorgen um „den Zugang von Geflüchteten, Migrierenden und Asylsuchenden zu Menschenrechten“ in Syrien oder dem Iran, der nicht in dem Maße entwickelt zu sein scheint, wie es dem dortigen Anlass würdig wäre….

