Website-Icon SciFi

„Meilenstein der Energiewende“: Größtes Windrad Sachsens wird zum größten Flop

169 Meter Nabenhöhe.
Rund 250 Meter Gesamthöhe.
6 Megawatt Leistung.
5000 Haushalte, die mit Strom versorgt werden sollen.
Der Gigant, der im Dezember 2023 im sächsischen Oberwiera in Betrieb genommen wurde, er war in den Worten derjenigen, die andere mit diesen Dingern beglücken, ein „Meilenstein für die sächsische Energiewende“.

Nun, der Meilenstein ist den sächsischen Energiewendern massiv auf die Füße gefallen.
Dabei hatte alles so schön angefangen, mit den üblichen Jubelmeldungen und den Versammlungen, die angeblich Bürgern dienen, die tatsächlich aber dazu dienen, Bürger ruhig zu stellen:

„„Mit der Beendigung der Braunkohleverstromung in Sachsen benötigen wir eine neue Energiebasis für unsere Wirtschaft, unsere Industrie. Diese können nur die erneuerbaren Energien bilden“, betonte am Samstag, 27. Januar [2024], der sächsische Staatssekretär Gerd Lippold, der mit dem Bundestagsabgeordneten Bernhard Herrmann (beide Grüne), dem Oberwieraer Bürgermeister Holger Quellmalz und dem Anlagenbetreiber Andreas Berger bei einem Bürgertreff am derzeit größten Windkraftrad im sächsischen Oberwiera an der B 180 auf die Anliegen der rund 80 Teilnehmer einging.“

Quelle: Ostthüringer Zeitung

Die Anliegen der 80 Teilnehmer, die in dem Zitat überhaupt nicht vorkommen, kann man in einem Wort zusammenfassen: LÄRM.

Der Gigant aus Oberwiera, in unmittelbarer Nähe zum kleinen Ort Harthau an der B180 errichtet, sondert einen intensiven Brummton, einen durchdringenden Ton ab, den auch geschlossene Fenster nicht draußen halten, ein Brummton, der dem Geräusch eines Flugzeugs im Landanflug ähnele, wie Anwohner gesagt haben:

Die Bildzeitung hat bereits Anfang Februar 2024 über die Belästigung der Anwohner berichtet:

„Der Riese, das ist Sachsens größtes Windrad. Mit einer Nabenhöhe von 169 Metern und 81 Metern Rotorlänge wächst das zehn Mio. Euro teure Symbol der Energiewende 250 Meter hoch in den Himmel. Seit sechs Wochen ist die Anlage, die 5000 Haushalte mit Strom versorgen soll, in Betrieb. Seit sechs Wochen ist im Dorf nichts mehr, wie es war: „Wir leiden furchtbar unter dem Koloss. Das Windrad ist viel zu laut und raubt uns den Schlaf“, sagt Bernhard Ulbricht (73).

Die Windrad-Wut von Harthau wächst mit jedem Tag: „Wir halten es einfach nicht mehr aus. Man hat uns hier vor vollendete Tatsachen gestellt. Das Windrad ist nur 730 Meter von meinem Haus entfernt – viel zu nah“, klagt auch Hans Hain (72). Der Rentner hatte das kleine Haus vor 30 Jahren gekauft, um im Alter Ruhe zu haben. Damit ist es jetzt vorbei. Das Rad brummt unaufhörlich, Tag und Nacht.“

Quelle: BILD

Seit Inbetriebnahme des Windrades im Dezember 2023 klagen Anwohner über Belästigung, über einen Brummton, der den Schlaf raubt, für Kopfschmerzen sorgt und jede Form von Konzentration stört. Die ganz normalen Kosten, die die Energiewendefetischisten für andere in Kauf nehmen, denn andere leiden, nicht sie. Seit 31 Monaten leiden die Anwohner unter dem Windrad, das „Geld in die Kassen“ von Nobitz spült, jetzt hat ihr Leiden ein Ende: Das Windrad, der Meilenstein der Energiewende in Sachsen, wird zurückgebaut.

10 Millionen Euro hat die Erstellung der Anlage gekostet.
Knapp zweieinhalb Jahre hat das Ungetüm auf Kosten der Anwohner Strom produziert. Unter Annahme von 2000 bis 2200 Volllaststungen pro Jahr und Verrechnung mit der im EEG vorgesehenen Vergütung, resultiert daraus in beiden Jahren ein Umsatz von 2,1 bis 2,5 Millionen Euro aus dem Verkauf von Strom. Rechnet man die Kosten für den Rückbau dagegen, dann bleibt ein Verlust von rund 9 Millionen Euro.

Eine Posse aus Deutschland.
Ein Meilenstein für die Energiewende in Sachsen.

Und für alle zum Genießen:

Ein Meilenstein, der sich in der Berichertstattung der Leipziger Volkszeitung so darstellt:

Phase 1: Jubel und Geld

Phase 2: Beschwichtigung

Phase 3: Das Ende des Meilensteins

Die mobile Version verlassen