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Psychopathen in Parteien und Regierungen: Wie gelangen sie in “Führungs”positionen?

Nehmen Sie sich eine beliebige Regierung in einem der “Unsere Demokratie”-Staaten des Westens, die Regierung von Friedrich Merz in Deutschland, die von Andy Burnham im Vereinigten Königreich oder die von Rhun ap Iorwerth in Wales, vielleicht auch die von Emanuel Macron in Frankreich oder von Rob Jetten in den Niederlanden.

Wie lange dauert es, bis Sie auf einen Psychopathen in einer dieser Regierungen oder den sie tragenden Parteien oder überhaupt in den Parteien des jeweiligen Parteiensystems stoßen?

Nicht lange, oder?
Seit Jahren sammeln Forscher Belege dafür, dass in “Führungs”positionen mehr Psychopathen versammelt sind, als im Durchschnitt der Restbevölkerung, bis zu dreimal so viele.

Babiak, Paul, Craig S. Neumann, and Robert D. Hare (2010). Corporate psychopathy: Talking the walk. Behavioral sciences & the law 28(2): 174-193.

Lilienfeld, Scott O., Irwin D. Waldman, Kristin Landfield, Ashley L. Watts, Steven Rubenzer, and Thomas R. Faschingbauer (2012). Fearless dominance and the US presidency: implications of psychopathic personality traits for successful and unsuccessful political leadership. Journal of personality and social psychology 103(3): 489.

Nai, Alessandro, Frederico Ferreira Da Silva, Loes Aaldering, Katjana Gattermann, and Diego Garzia (2025). Ripping the public apart? Politicians’ dark personality and affective polarization. European Journal of Political Research 64(3): 1575-1588.

Eine Beobachtung, die einerseits zu erklären vermag, warum westliche Regierungssysteme sich derzeit in einem Zustand befinden, den man im Englischen und ohne dass man das übersetzen muss als “circling the drain” beschreibt, andererseits ist es eine Beobachtung, die die Frage aufwirft: Wie konnte es soweit kommen, wie schafft es eine Person mit Persönlichkeitsmustern, die sie eigentlich in ein Gefängnis, direkt und ohne 4000 einzuziehen, bringen müssten, diese Persönlichkeitsmuster zu verbergen und in das zu gelangen, was Linke gemeinhin als Positionen der MAAAACHT über andere ansehen.

Wenn man Grok bittet, einen Psychopathen darzustellen, dann kommt zum Beispiel dieses Ergebnis dabei heraus.

Offenkundig ist das, was Psychopathen motiviert, die Kontrolle über andere, die Fähigkeit, andere zu benutzen, auszunutzen, sie zu dominieren, sich an ihnen und ihrem Schicksal, oft genug ihrem Elend zu ergötzen, also das, was politische Positionen mit sich bringen. Und gerade weil politische Positionen mit dem Werkzeug, um im Leben anderer herumzufuhrwerken kommen, mit dem sie nun einmal verbunden sind, stellt sich die Frage, wie es Psychopathen gelingen kann, in diese Positionen zu gelangen?

Eine Frage, die auf Basis der Arbeit von

Palmen, Désiré GC, Emile W. Kolthoff, and Jan JL Derksen (2021). The need for domination in psychopathic leadership: A clarification for the estimated high prevalence of psychopathic leaders. Aggression and Violent Behavior 61: 101650.

beantwortet werden kann.

Palmen et al. (2021) unterschieden zwei Faktoren, die eine psychopathische Persönlichkeit prägen. Beide Faktoren setzen sich aus einer Reihe von Persönlichkeitsmerkmalen zusammen:

Faktor 1:

Die Person, die so beschrieben ist, ist ein Akteur aus Lug und Trug, jemand, der sich eine öffentliche Fassade baut, um andere zu benutzen, jemand, der in anderen ein Mittel zum Zweck oder ein Hindernis für das eigene Vorankommen oder schlicht: Publikum sieht, jemand der zudem das Problem hat, dass er über wenig Geduld verfügt. Das bringt uns zu Faktor 2, den Merkmalen, die das, was Psychopath ist, zum einen im Verhalten determinieren, zum anderen in Konflikt mit den Regeln und Normen der sie umgebenden Gesellschaft bringen:

Faktor 2.

Offenkundig muss es einem Psychopathen, wenn er in eine öffentliche Position gelangen will, gelingen, die unter Faktor 2 gesammelten Verhaltensmerkmale zumindest so lange zu unterdrücken, wie er auf der “Karriereleiter” aufsteigen muss, um diese Positionen zu erreichen. Hat er seine Position erst einmal erreicht, dann brechen diese Merkmale umso heftiger durch …

Um sein Ziel, Dominanz über andere ausüben zu können, denn das ist letztlich, was einen Psychopathen antreibt, das Streben nach Dominanz über andere, erreichen zu können, muss er ein ausreichendes Maß an Selbstkontrolle mitbringen, um seine manipulative, verlogene und empathielose Existenzform vor seiner Umwelt zumindest so lange kaschieren zu können, so lange er auf deren Unterstützung angewiesen ist. Faktor 1, die dort versammelten Methoden, andere zu täuschen, kommen ihm hier zu pass, seine Bereitschaft, das “Entdeckungsrisiko” einzugehen und anderen eine Person vorzugaukeln, die er nicht ist, rundet das Ganze, diese sehr kurzfristige Strategie ab.

Denn ein Psychopath fliegt gemeinhin dann auf, wenn er die Dominanz über andere, die ihn antreibt, über die Position, die er erreicht hat, ausleben kann. Dann wird schnell deutlich, dass er verlogen ist, andere manipulieren will, es wird deutlich, dass er sich nicht an Regeln hält, deviantes Verhalten am Rande zur Kriminalität und zuweilen auch jenseits der Grenze an den Tag legt und vor allem keinerlei Gefühl von Verantwortung, Empathie oder gar Reue für den Schaden, den er anrichtet, hat.

Soweit ist der Psychopath, der in Regierung gelangt ist, erklärt. Aber wie kann er überhaupt erfolgreich sein, in seinem Versuch, Position per Täuschung zu erreichen?

Offenkundig ist die Umwelt so gebaut, dass Psychopathen belohnt und nicht behindert werden. Die Welt von Parteien und die politische Arena ist zunehmend zu einer Welt geworden, in der der Zweck die Mittel heiligt, eine Welt aus Schein, aus Lug und Trug, eine Bühne, auf der Polit-Darsteller eine Aufführung nach der nächsten geben und wenig von dem, was sie spielen, wahr oder gar authentisch ist. Gleichzeitig ist diese Welt aus Lug und Trug über eine klare Hierarchie ausgezeichnetdie Positionen, aus denen heraus andere kontrolliert werden können, bereitstellt und somit den Anreiz bietet, auf den das Dominanzstreben von Psychopathen ausgerichtet ist. Fehlende Kontrolle und Strukturen, die sykophantisches Verhalten belohnen, tun ein übriges, um Psychopathen in Positionen zu befördern.

Und sind sie erst einmal in Position, dann fällt die Maske, und sie leben die Zerstörungsphantasien, die sie antreiben, denn Dominanz hat wenig Produktives, aber viel Zerstörerisches zur Belohnungsstruktur, in vollem Umfang aus.

Und wer wollte bestreiten, dass wir in einer Zeit leben, die von politischen Figuren durchsetzt ist, die Freude daran haben, das Leben anderer zu kontrollieren, zu überwachen und so miserabel, wie möglich zu machen?

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