Kleidung diskriminiert: Die Kölner Uni im freien intellektuellen Fall

Mit der Wahrnehmung ist das so eine Sache.

Man nimmt nicht einfach wahr. Uns umgeben Unmengen von Reizen. Wer durch eine beliebige Straße geht, erhält eine Unzahl von Wahrnehmungsangeboten. Indes, niemand nimmt alles wahr. Wahrnehmung ist ein selektiver Prozess, einer, der durch Interesse und Aufmerksamkeit gesteuert wird. Wenn es hinter uns knallt, dann drehen wir uns automatisch um. Wenn uns eine beliebige Auslage in einem Schaufenster interessiert, dann betrachten wir sie, wenn nicht, dann gehen wir vorbei. Kurz: Es muss entweder ein Interesse bestehen, Dinge wahrzunehmen oder die Aufmerksamkeit durch einen Reiz erregt werden.

Stellen Sie sich vor, Sie laufen über den Campus der Universität Köln. Sie studieren an dieser Uni. Sie sind vielleicht auf dem Weg zu einer Veranstaltung, wahrscheinlicher auf dem Weg in die Mensa. Am Rand ihres Weges ist eine Baustelle. An der Uni Köln wird gebaut. Bauarbeiter gehen dort ihrer Arbeit nach. Wie wahrscheinlich ist es, dass sie die Marke des t-Shirts oder des Pullovers zweier beliebiger unter den Bauarbeitern wahrnehmen?

Es mag Studenten geben, die ein Forschungsprojekt durchführen, in dem die Kleidung von Bauarbeitern eine zentrale Rolle spielt. Obgleich, das ist unwahrscheinlich. Heutige Studenten interessieren sich nur noch für ihre Mitmenschen, wenn sie diese benutzen können, um sich selbst in irgendeiner Weise besser zu stellen.

Abgesehen von diesem sehr unwahrscheinlichen Typ von Student, gibt es kaum eine Begründung dafür, die Kleidung von Bauarbeitern zu inspizieren.

Noch eine Frage: Wer von Ihnen würde Kleidung von Thor Steinar erkennen? Wer weiß, dass „Landser“ nicht nur die Bezeichnung für einen normalen deutschen Soldaten im Ersten und mehr noch im Zweiten Weltkrieg ist, sondern auch der Name einer Neo-Nazi-Band, die es seit mehr als 15 Jahren nicht mehr gibt?`

Man muss schon sehr spezielles Wissen und eigenartige Interessen haben und beides mit einem unglaublichen, einem psychotischen Hang, andere zu überwachen, kombinieren, um zu bemerken, dass zwei Bauarbeiter, die auf dem Gelände der Universität Köln beschäftigt sind, Kleidung mit der Aufschrift “Landser” und von Thor Steinar tragen.

So unwahrscheinlich wie es klingt: In Köln gibt es die entsprechenden Exemplare, Studenten (hier die sozialpsychologische Erklärung:) die, weil sie keinerlei Leistung in ihren Leben erbracht haben, versuchen, sich ideologisch von denen zu differenzieren, die ganz offensichtlich eine Leistung erbringen, die eine Bauleistung erbringen, und die diese Differenzierung mit einer Hierarchisierung verbinden, in der sie oben zu finden sind. Diese Studenten, die offensichtlich nichts Besseres zu tun haben als über ihren Campus zu laufen und sich als Kleidungsblockwart zu fühlen, immer auf der Suche nach einem Verstoß gegen die Kleidungsordnng, die sie für die richtige halten, sie haben zwei Bauarbeiter erspäht, die ideologisch unzüchtige Kleidung tragen, aus der Sicht ihrer zur Religion verabsolutierten Ideologie versteht sich.

Und sie haben Alarm geschlagen; Darüber debattiert in ihrem Studentenparlament. Ganz viel Betroffenheit und Reaktanz ausgelöst. Sie haben sich die Köpfe über die beiden Bauarbeiter heiß geredet, sich echauffiert und die Universitätsleitung unter Druck gesetzt. Nur eines haben sie nicht getan: Sie haben nicht MIT den Bauarbeitern gesprochen, nicht untersucht, wie es sich für einen Studenten geziemen würde, ob die Bauarbeiter überhaupt wissen, was sie da anhaben, ob sie die hysterische Deutung, die die Studenten vornehmen, teilen, ob sie das mit ihrer Kleidung verbinden, was die Kölner Studenten offensichtlich damit verbinden. Die Kölner Studenten haben ÜBER die Bauarbeiter gesprochen, sie für ihre ideologischen Phantasien benutzt, weil sie offensichtlich zu feige sind, MIT den Bauarbeitern zu sprechen. Sie haben ihre Interpretation der Bedeutung der Kleidung verabsolutiert, so wie jedes Sektenmitglied die Bedeutungszuschreibung zu empirischen Dingen, die seine Religion vorschreibt, verabsolutiert. Und dann sind sie zum Pater Familias gelaufen und haben darum gebettelt, dass er die studentische Welt wieder heil macht.

Als Studenten sind sie durchgefallen. Als Priester ihrer eigenen Ideologie haben sie sich bewährt.

Es ist natürlich immer leichter, anderen die eigenen Deutungen unterzuschieben und nicht zu prüfen, ob diese Vorurteile auch empirisch zutreffen. Das macht den Unterschied zwischen legitimen Stereotypen und Vorurteilen und zwischen Menschen, die empirischen Daten zugänglich sind und denen, die es nicht sind. Die Kölner Studenten sind es nicht.

Sie haben auf dem Kölner Campus eine Kleiderordnung durchgesetzt, die, wie es der Uni-Sprecher Patrick Honecker formuliert hat, das „Neutralitätsgebot“ von Universitäten, also die Abwesenheit politischer Betätigung auf dem Campus, in Kraft und umgesetzt hat. Damit entfallen sicher auch alle Kleidungsstücke, die das Konterfei von Che Guevarra (marxistischer Serienkiller) und Fidel Castro (sozialistischer Massenmörder) zu Schau stellen oder auf denen Insignien zu sehen sind, die mit der Sowjetunion Stalins, dem China Maos, der DDR oder anderen Volksgefängnissen, in denen Folter, Terror und Mord an der Tagesordnung waren, in Zusammenhang gebracht werden können.

Die Uni Köln meint es sicher ernst mit dem Neutralitätsgebot.

Denn: Kleidung ist ein Diskriminierer. In den Verlautbarungen der Kölner Studenten findet sich regelmäßig das Motiv des „diskriminierungsfreien Orts“, der die Kölner Uni sein soll. Wenn Thor Steinar Kleidung und ein t-Shirt mit dem Aufdruck „Landser“ diesen diskriminierungsfreien Ort beseitigen, dann gilt dies, unsinnig wie es ist, auch für Insignien anderer politischer Provenienz, die nicht von jedem geteilt werden und somit diskriminierend sind. Der Verdacht genügt. Ob jemand weiß, dass sein roter Stern auf der Mütze aus dem russischen Bürgerkrieg stammt, ist belanglos. Wer ihn trägt, wird sanktioniert. Verdacht ist Verurteilung. Wir reden über, nicht mit Angeklagten.

Dass man es in Köln nicht mit einem normalen Vorgang, an dem normale Menschen beteiligt sind, sondern mit dem verzweifelten Versuch eines akademischen Prekariats zu tun hat, einen eigenen Wert unabhängig von Leistung zu etablieren, ist nach dem Berichteten bereits deutlich, Dass die Kölner tatsächlich unter einer Form der geistigen Umnachtung leiden, macht ein Zitat von Theodor Jost, dem Vorsitzenden des Kölner AStA in der WELT deutlich:

„Es ist nicht nur mir, sondern dem gesamten AStA ein persönliches Anliegen, dass die Universität ein diskriminierungsfreier Ort bleibt. Dazu gehört auch, dass wir es nicht tolerieren werden, wenn rechtsradikale Symbolik auf dem Campus getragen wird“.

Dass Jost den AStA zu einer Person erklärt und ihr eine Persönlichkeit zuschreibt, mag noch auf den Egozentrismus, der seine Aussage ziert, attribuiert werden. Dass er die Universität jedoch zum diskriminierungsfreien Ort erklärt und im gleichen Atemzug verkündet, dass man an diesem Ort heftig diskriminieren werde, wann immer man der Ansicht sei, es mit rechtsradikaler Symbolik zu tun zu haben, das lässt keine Chance auf eine eventuelle wissenschaftliche Karriere zu, diese setzt voraus, dass man Widersprüche erkennt.

Wissenschaft ist u.a. die Arbeit mit Konzepten. Diskriminierung ist ein solches Konzept. Es beschreibt, die positive oder negative Besserstellung oder Beschreibung oder Hervorhebung von bestimmten Objekten oder Personen. Wer nicht toleriert, der diskriminiert. Das ist nun einmal so, in einer normalen, einer logischen Welt, in der Sprache noch der Verständigung und nicht der Signalisierung eigener Gutheit dient.

In Köln ist das wohl anders.

Früher waren Universitäten Orte, an denen die intellektuelle Herausforderung, der abweichende Gedanke, die andere Idee Wertschätzung erfahren haben. Heute werden Universitäten immer mehr zu Orten, an denen sich ideologische Kleingeister vor der Welt abschotten und an denen sie versuchen, ihr kleines Ego dadurch zu pflegen, dass sie anderen vorschreiben wollen, was sie zu tun und neuerdings auch zu tragen haben.

Wie wäre es, wenn sich Bauarbeiter in Zukunft weigern würden, an Universitäten zu arbeiten, an denen linke Studenten den Müsiggang von den Steuern üben, die den Bauarbeitern abgezogen werden und sich ansonsten dadurch auszeichnen, dass sie die Zeit, in der sie von Steuerzahlern ausgehalten werden, nicht dazu nutzen, zu lernen, sondern dazu, zu schnüffeln, politisch zu predigen, Unsinn zu verbreiten, sich zum politischen Aktivisten schulen zu lassen uvm.? Sicher sind die heutigen Studenten bereit, selbst Hand am Bau ihrer Universität anzulegen. Im Sozialismus macht man das so.

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Deutschlandfunk erfindet Nachrichten: Verbitterung und Zuwanderung

Wir sind wieder da!
Back to haunt the Fake News Agencies.

Zunächst: Vielen Dank für die vielen Hinweise, die sich in unserer Mailbox gefunden haben. Wir konnten sie noch nicht alle sichten und haben uns daher entschieden, dem Hinweis nachzugehen, den wir am häufigsten (viermal in diesem Falle) von verschiedenen Lesern erhalten haben.

Den hier:

Schlagzeile einer Meldung beim Deutschlandfunk:

Wer verbittert ist, beschäftigt sich mehr mit Zuwanderung“.

Erster Satz des Textes:

„Menschen, die sich verbittert und benachteiligt fühlen, sorgen sich mehr wegen der Zuwanderung als andere …“

Dritter und vierter Satz des Textes:

„Demnach bereiten Flüchtlinge verbitterten Leuten mehr Sorgen – egal ob Mann oder Frau, egal ob in West- oder Ostdeutschland.“ Auch der Bildungsgrad und die Arbeitsplatzsicherheit spielen keine direkte Rolle bei der Frage, ob jemand Flüchtlingen gegenüber positiv oder negativ eingestellt ist – nur die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben.“

Fünfter und sechster Satz des Textes:

„Die Studie hat demnach auch gezeigt, dass Leute, die rechte Parteien wählen, im Schnitt verbitterter sind als Anhänger von der Mitte. Gleiches gilt für Leute, die keine klare Präferenz für eine Partei haben.“

Der zweite Satz des Textes verweist auf die Studie, die angeblich gezeigt haben soll, was der Deutschlandfunk-Redakteur vermeldet. Der vorletzte und letzte Satz des Textes erklärt den Lesern in Infantil-Deutsch, was das SOEP, das Sozio-ökonomische Panel ist, dem die Autoren der vermeintlichen Studie: Panu Poutvaara und Max Friedrich Steinhardt die Daten entnommen haben. Diese drei Sätze zeichnen sich im Gegensatz zu den oben zitierten dadurch aus, dass sie mehr oder weniger zutreffen. Allerdings ist die Beschreibung des SOEP vor dem Hintergrund der angeblichen Studie von Poutvaara und Steinhardt als mindestens unbeholfen, wenn nicht uninformiert zu bezeichnen, denn das SOEP ist keine „repräsentative Befragung in Deutschland, die jedes Jahr stattfindet“, wie der Deutschlandfunkschreiber behauptet, sondern eine Panelbefragung, die seit 1984 stattfindet, es in der Zeit aber nur auf 30 Wellen gebracht hat. Da seit 1984 34 Jahre vergangen sind, muss man, weil 30 ungleich 34 ist, schließen, dass das SOEP nicht jährlich stattfindet. Eine Panel-Befragung soll sich dadurch auszeichnen, dass immer DIESELBEN Befragten Jahr-um-Jahr befragt werden. Ein Ziel, das das SOEP nur zeitweise erreicht (Panel-Mortalität). Ob das SOEP eine repräsentative Befragung darstellt, ist wiederum eine Frage, über die man sich nicht streiten kann, jedenfalls dann nicht, wenn man wie wir jemals mit dem SOEP gearbeitet hat. Allein die Gegenwart von Gewichten im SOEP-Datensatz, also die Notwendigkeit nachträglicher Korrekturen am Datensatz zeigt, dass das SOEP nicht einmal entfernt als Abbild der deutschen Bevölkerung angesehen werden kann – ganz unabhängig von all den Problemen, die sich sonst noch mit der Frage der Repräsentativität verbinden.

Nun zu den Behauptungen im Text.

Schlagzeile: „Wer verbittert ist, beschäftigt sich mehr mit Zuwanderung“.

Die Überschrift ist falsch.

Aber urteilen Sie selbst.

Poutvaara und Steinhardt, zwei Datenhuber, die wohl auch einmal etwas „forschen“ wollten, das von deutschen Mainstream-Medien berichtet wird, haben zwei Aussagen, die Befragten im SOEP vorgelegt wurden, ausgewertet:

„Verglichen mit anderen Menschen habe ich nicht erreicht, was ich verdiene“.

Und:

“Machen Sie sich Sorgen über die Zuwanderung nach Deutschland? (Viele Sorgen, einige Sorgen, keine Sorgen).”

Wer sich Sorgen über Zuwanderung macht, der beschäftigt sich nicht mit Zuwanderung, wie der Deutschlandfunk behauptet. Er macht sich einfach nur Sorgen. Mehr kann man auf Grundlage dieser Aussagen nicht feststellen und mehr kann man in die Antworten nicht hineingeheimnissen. Wer von sich sagt, dass er im Vergleich zu anderen Menschen nicht erreicht hat, was ihm zusteht, der ist nicht verbittert, sondern jemand, der seine ungerechte Behandlung feststellt. Die Frage misst ein Gerechtigkeitsempfinden, keine Verbitterung. Wollte man Verbitterung messen, so müsste man diejenigen, die sagen, dass sie verglichen mit anderen Menschen nicht erreicht haben, was ihnen zusteht, fragen, ob sie deshalb verbittert sind. Vielleicht sind die entsprechenden Menschen nicht verbittert, sondern verärgert über eine Gesellschaft, in der soziale Wohltaten unabhängig von Leistung verteilt werden. Vielleicht sind sie nur enttäuscht, dass jemand, der keinen Beitrag in ein Sozialsystem entrichtet hat, dennoch viel aus diesem Sozialsystem entnehmen kann. Das Gerechtigkeitsempfinden kann aus ganz unterschiedlichen Ursachen verletzt sein.

Die Überschrift ist demnach falsch.

Erster Satz des Textes:

„Menschen, die sich verbittert und benachteiligt fühlen, sorgen sich mehr wegen der Zuwanderung als andere …“

Jeder, der bislang mitgelesen hat, sieht, dass BENACHTEILIGUNG bzw. das Empfinden, benachteiligt worden zu sein, nicht erfragt wurde. Ob Benachteiligung von Befragten als Ursache ihrer Zustimmung zur Aussage, sie hätten im Vergleich zu anderen weniger erreicht als ihnen zusteht, angegeben wird, ist eine empirische Frage. Dass der Redakteur beim Deutschlandfunk der Ansicht ist, das sei die einzige Möglichkeit, sagt nur etwas über ihn aus. Dass Poutvaara und Steinhardt einen Zusammenhang zwischen einer zunehmenden Zustimmung zu der Aussage, man habe im Vergleich zu anderen weniger erreicht als einem zustehe und den Sorgen, die sich Menschen über Zuwanderung machen, finden, ist in der Tat richtig. Dass diese Effekte eher gering sind, einige methodische Fragwürdigkeiten vorhanden sind, zu denen wir noch kommen, und sich keinerlei Unterschied nach Alter, Geschlecht, Bildungsstand, Haushaltseinkommen, Beschäftigungsstatus und Status des Haushalts finden lässt, sollte selbst einem Redakteur beim Deutschlandfunk zu denken geben. Aber das tut es nicht. Die entsprechenden Ergebnisse werden einfach berichtet (dritter und vierter Satz des Textes), vermutlich um den Lesern den falschen Eindruck zu vermitteln, der Redakteur habe die angebliche Studie gelesen, was er mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht hat.

Kommen wir zum fünften und sechsten Satz des Textes:

„Die Studie hat demnach auch gezeigt, dass Leute, die rechte Parteien wählen, im Schnitt verbitterter sind als Anhänger von der Mitte. Gleiches gilt für Leute, die keine klare Präferenz für eine Partei haben.“

Wo der Redakteur des Deutschlandfunks diese Weisheit herhaben will, ist uns ein Rätsel, und zwar deshalb, weil in der vermeintlichen Studie von Poutvaara und Steinhardt keinerlei Daten zu Parteipräferenz oder Parteiwahl benutzt wurden. In welchem Zusammenhang die Ansicht, man habe im Vergleich zu anderen nicht das erreicht, was einem zustehe, mit der Parteipräferenz, der Wahlabsicht oder letzten Wahlentscheidung steht, ist vollkommen unklar, denn die beiden Autoren haben den entsprechenden Zusammenhang nicht untersucht. Der Redakteur beim Deutschlandfunk hat ihn erfunden, frei erfunden. Vermutlich passt die entsprechende Interpretation in sein Weltbild. Aber die entsprechende Interpretation passt nicht zu den Ergebnissen von Poutvaara und Steinhardt. Sie kommt schlicht nicht vor.

Fake News vom Deutschlandfunk, vermutlich in dem Bemühen erfunden, einmal mehr die Wähler rechter Parteien, also der AfD, zu diskreditieren. Diskreditieren kann sich mit solchen Lügen jedoch nur der Deutschlandfunk, dessen Qualitätsmanagement dann, wenn es darum geht, Fake News über angeblich rechte Parteien zu verbreiten, doch sehr zu wünschen übrig lässt.

Nun noch ein paar Worte zur angeblichen Studie, die wir für kompletten Junk halten, und zwar u.a. deshalb:

Man korreliert keine Einstellungen miteinander. Das ist nicht nur schlechter Stil, das ist, als wollte man zwei Pflöcke in einen Sumpf hauen, ein Seil zwischen beiden aufspannen und die Entfernung als Umfang des Sumpfes verkaufen. Was ist die Erkenntnis, die daraus folgt, dass Menschen, die von sich sagen, im Vergleich zu anderen hätten sie weniger erreicht als ihnen zusteht, mehr besorgt sind, wenn es um Ein- oder Zuwanderung geht?

Aus diesem Zusammenhang kann man nur dann Sinn machen, wenn man schon mit einer Voreinstellung, einem Vorurteil an die Daten herangegangen ist. Ziel: Einen Zusammenhang Verbitterung und Sorgen um Einwanderung oder Zuwanderung finden. Nun hängt diese Interpretation alleine davon ab, wie die beiden Aussagen attribuiert werden. Die beiden Autoren sind hier schnell bei der Hand: Wer sich Sorgen um Ein- oder Zuwanderung macht, der muss Zuwanderung ablehnen, ein Ausländerfeind, ein Rechter sein. Aber muss er das wirklich? Darf man sich heute nicht einmal mehr Sorgen über eine Entwicklung machen, ohne als Rechter etikettiert und abgestempelt zu werden? Wenn ja, dann leben wir längst im Faschismus. Wenn nein, dann ist die Interpretation der Autoren Gewäsch. Tatsächlich ist die Interpretation Gewäsch, denn Sorgen um Zuwanderung kann man sich aus vielen Gründen machen, u.a. aus Gründen von Gerechtigkeit.

Gerechtigkeit, das zur Erinnerung für diejenigen, die das Konzept ständig im Munde führen, aber nicht wissen, was es bedeutet, ist ein Konzept, das sich auf die Äquivalenz von Leistung und Auszahlung im Vergleich zu Leistung und Auszahlung anderer bezieht. Ein Steuerzahler, der seine Abgaben und Steuern regelmäßig steigen sieht und sieht, wie im gleichen Maße mit seinen Abgaben und Steuern die Zahl der System-Nutznießer, derer, die von staatlicher Alimentierung in Projekten bei „Demokratie leben!“ und anderen Formen der Sozialleistungen leben, steigt, kann schon auf die Idee kommen, seine Einkommen bleibe gemessen an seinen Leistungen hinter dem zurück, was ihm zustehe. Wollte man ihm sein Gerechtigkeitsempfinden zurückgeben, müsste man die Steuern senken, die Zahl derer, die vom Staat leben, massiv reduzieren und so weiter.

Das Problem mit Einstellungskorrelationen ist eben, dass man Korrelationen immer unterschiedlich interpretieren kann. Es sei denn, man ist ideologisch so verbohrt wie die Autoren und die Redakteure beim Deutschlandfunk, dann ist klar, dass sich nur Personen, die „spiteful“ (also gehässig) sind, die im Leben gescheitert sind, Sorgen um Zuwanderung machen können, denn, wie es so schön und so unsinnig im Text von Poutvaara und Steinhardt heißt: „An alternative intepretation behind the link between bitterness and attitudes towards immigration is that opportunities and potential success of others could make own failure hurt even more“ (11).

Nicht nur sind die Autoren außer Stande, die Zustimmung zur Aussage, man habe weniger erreicht als einem zustehe, als etwas anderes als ein Eingeständnis von eigenem Scheitern am Leben zu interpretieren, sie wollen ihren Lesern auch die aberwitzige Interpretation verkaufen, dass die Zuwanderer in jeder Hinsicht gebildeter, besser ausgebildet und leistungsfähiger sind als die Befragten in ihrer angeblich repräsentativen Stichprobe.

Wie ideologisch verbohrt kann man eigentlich sein?

Und wie viel kriminelle Energie kann man eigentlich an seine eigene Forschung herantragen? Dies ist eine Frage, die uns bewegt, seit wir das Werk von Poutvaara und Steinhardt gelesen haben.

Stellen Sie sich vor, Sie haben an der SOEP-Befragung teilgenommen. Dann wurden Sie gefragt wie sehr sie einer der folgenden Aussage zustimmen. Eine der folgenden Aussagen war: „Verglichen mit anderen habe ich weniger erreicht als mir zusteht“. Sie haben sieben Antwortalternativen, die von 1 „ stimme überhaupt nicht zu“ bis 7 „stimme voll und ganz zu“ reichen. Wie viele wird es wohl geben, die dieser Aussage „voll und ganz“ zustimmen?

Schätzen Sie. Denn etwas anderes als „Schätzen“ können wir auch nicht. Poutvaara und Steinhardt unterschlagen ein Datum, das für die Beurteilung ihrer angeblichen Ergebnisse von entscheidender Bedeutung ist: Die Anzahl derjenigen, die auf Extremkategorie „7“ entfallen, stimme voll und ganz zu“. Um genau zu sein: Die Autoren machen keinerlei Angaben dazu, wie sich die Antworten der Befragten zu dieser Aussage verteilen. Das ist eine so grundlegende Auslassung, dass es einen Grund dafür geben muss, warum ausgerechnet dieses Datum verschwiegen wird. Der gewöhnliche Grund dafür, dass vermeintliche Forscher ihre Fallzahlen verschweigen ist: Zu geringe Fallzahlen. In der Tat liegt die Vermutung, dass die Autoren hier eine Verteilung, die um die Werte 2 bis 4 ihre Höhepunkte hat, zu einem Ergebnis aufbauschen, das sie mit ihren Daten nicht belegen können, sehr nahe. Zudem entspricht die Vermutung der Erfahrung, denn kaum jemand in Deutschland wird zugeben, dass er hinter seinen Erwartungen zurückgeblieben ist. Der Anteil derer, die das tun, rangiert in der Regel bei wenigen Prozent.

Kurz: Poutvaara und Steinhardt haben aus Wenig bis Nichts ein Ergebnis gemacht, das bei deutschen Medien gut ankommt: Willst Du in die Presse kommen, dann schreibe etwas Negatives, das die Rechten-Phantasien der Mainstream-Redakteure befriedigt. Der Deutschlandfunk hat das Wenige bis Nichts aufgenommen, aufgeblasen und auf rechte Parteien oder deren Wähler oder die, die eine Wahlabsicht für rechte Parteien haben oder AfD-Wähler oder wer auch immer gerade beim Deutschlandfunk diskreditiert werden soll, erweitert, quasi eine Orgie in Fake News.

Und wir halten die Wette, dass – Isomorphie und Phantasielosigkeit derer, die sich für Journalisten halten, in Rechnung gestellt – der Deutschlandfunk nicht der letzte Vertreter der a-Sozialen Medien ist, der diese Junk Studie unter seine Leser bringt.

Die Junk Studie von Poutvaara und Steinhardt stammt übrigens aus dem Jahre 2015. Der Bericht vom Deutschlandfunk ist vom 7. Mai 2018. Beim Deutschlandfunk gibt es offensichtlich eine Abteilung der verzweifelten Eiferer, die nach allem auf der Suche sind, das sich gegen “Rechte”, “rechte Parteien”, “Wähler rechter Parteien” verwenden lässt, alles, was man beim Deutschlandfunk so hasst, dass man Fake News darüber verbreitet. Das Ausmaß an Fiesheit oder krimineller Energie, das in die Produktion von Nachrichten fließt, die dazu dienen sollen, Menschen mit einer Meinung, die von der offiziellen Deutschlandfunk-Meinung abweichen, zu diskreditieren, ist unglaublich, aber historisch gesehen nicht einmalig.

Wir haben den Junk von Poutvaara und Steinhardt schon 2015 besprochen, weshalb wir uns hier im Hinblick auf die Junk Studie kurz fassen konnten. Wer nachlesen will, was wir 2015 geschrieben haben, der kann das hier tun.

Poutvaara, Panu & Steinhardt, Max Friedrich (2015). Bitterness in Life and Attitudes Towards Immigration.

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„Du Nazi“: Der Nutzen ideologisch motivierter Beschimpfung

Nie war der Nazi präsenter als heute, was verwunderlich ist, denn nie gab es weniger Nazis als heute. Des Rätsels Lösung: Der reale Nazi ist im Gehen, der askriptive Nazi ist im Kommen. Ein paar versprengten richtigen Nazis stehen unzählige, Legionen askribierter, verbaler Nazis gegenüber. Der Nazi, als Versuch der Beleidigung ist er ein Renner.

Warum?

Wir haben gestern in einem Post, in dem es eigentlich um Dushan Wegner und dessen plötzliche Mutation von einem realen Wertliberalen zu einem askribierten Nazi ging, in aller Kürze beschrieben, welche Motivation hinter dem Hype um den askriptiven, den zugeschriebenen Nazi steht.

Weil man uns jetzt mehrfach darum gebeten hat, führen wir es heute etwas umfangreicher aus.

Dazu benötigen wir zwei Konzepte:

  • Ein sozialpsychologisches: Die Identität bzw. die Bildung einer Identität
  • Ein soziologisches: Die Statusinkonsistenz

Beginnen wir mit der Identität.

Im Verlauf ihres Lebens müssen Menschen eine Reihe von Lebensleistungen erbringen, die nach Ansicht der meisten Psychologen und Sozialpsychologen die Voraussetzung dafür sind, ein geistig und letztlich auf körperlich gesundes Leben zu führen. Eine dieser Leistungen besteht darin, eine eigenständige, eine personale Identität, eine Persönlichkeit zu entwickeln. Eine eigenständige Identität bildet man in der Regel dadurch, dass man handelt, nachvollziehbar und verallgemeinerbar handelt. Gordon W. Allport, der Altmeister der Sozialpsychologie, spricht dann von einer Persönlichkeit, wenn Menschen für andere zu einem nachvollziehbaren und beschreibbaren Faktor geworden sind, wenn man weiß, X muss man gar nicht mit Genderismus kommen, der geht in die Luft, oder wenn man sicher ist, das Problem B kann am besten von X gelöst werden, weil X über die entsprechenden Kenntnisse verfügt oder weil man sich darauf verlassen kann, dass X verlässlich und sorgfältig ist. All diese Beschreibungen sind Bewertungen von Verhaltensweisen, die X in der Vergangenheit gezeigt hat, sie sind soziale Zuschreibungen auf Grundlage von Erfahrung, die bei X den Effekt der Selbstwirksamkeit entfalten. X hat eine Idee davon, wie er wirkt, weil die Rückmeldungen, die er für seine Handlungen erhält, mit seinem Verhalten und seinen Erwartungen im Einklang stehen.

Aber: Selbstwirksamkeit fällt nicht vom Himmel. Man muss sie sich erarbeiten.

Zunächst muss man handeln, etwas tun. Aber das reicht nicht. Man muss etwas Sinnvolles tun, das von anderen gewertschätzt wird und an den Handelnden als Handlung, die gewertschätzt wird, zurückgemeldet werden kann. Anders formuliert: Man muss eine Leistung erbringen, die von anderen nachgefragt wird, um eine Selbstwirksamkeit zu entfalten und auf dieser Selbstwirksamkeit eine persönliche Identität zu gründen: ich bin jemand, der x tut, leistet, kann, bereits erledigt hat, geschaffen hat usw.

Hier beginnt das Problem.

Mit Leistung werden in der Regel Handlungen assoziiert, die einen Nutzen für andere darstellen. Ein Maler erbringt konkrete Leistungen, die für den Hauseigentümer mit der neuen Fassade direkt nachvollziehbar sind. Ein Winzer erbringt eine Reihe konkreter Leistungen, bis aus Trauben Wein geworden ist, der Absatz findet und vielleicht sogar mit einer Kammerpreismünze in Gold ausgezeichnet wird. Winzer und Maler haben eine mehr oder weniger unmittelbare soziale Rückmeldung zu ihrer Leistung. Sie können Selbstwirksamkeit entfalten.

Aber was machen Schüler, Studenten, junge Menschen, die noch keiner Arbeit nachgehen. Manche treiben Sport oder versuchen, der Klassenbeste in Mathematik zu sein oder sich ein Wissensgebiet zu erschließen. Für junge Menschen sind dies Quellen sozialer Anerkennung und Quellen für Selbstwirksamkeit, aber auch sie erfordern eine Leistung, einen konkreten Einsatz, ein Bemühen. Leistung, Arbeit, Bemühen, das ist nicht jedermanns Sache, und moderne Gesellschaften haben eine Form der Ersatzbefriedigung für diejenigen geschaffen, die versuchen, ohne Leistung, Arbeit oder ein wie auch immer geartetes Bemühen, das von anderen gewertschätzt wird, Selbstwirksamkeit zu erlangen: Verbalakrobatik.

Damit sind wir beim „Du Nazi“. Die verbale Bekämpfung von vermeintlichem Rechtsextremismus ist in Deutschland zu einer Leistung aufgebauscht worden, die daran Teilnehmenden, soziale Anerkennung verspricht, jedenfalls innerhalb des sozialen Ghettos, in dem sie sich aufhalten. Mit anderen Worten, wer überall Nazis sieht, der verspricht sich von seiner Manie Selbstwirksamkeit, die natürlich eine Form der Surrogat-Selbstwirksamkeit ist, denn sie basiert auf keiner Leistung, keinem Bemühen und keiner Arbeit. Sie ist ein Ersatz für eine personale Identität, denn eine solche verlangt nach einer glaubwürdigen Darstellung, wie Erving Goffman es ausgedrückt hat. Wer nicht in der Lage ist, einen materiellen Eindruck in der realen Welt zu hinterlassen, dem von anderen ein Wert zugewiesen wird, der ist kein glaubwürdiger Darsteller. Er ist ein Gaukler. Die ASten der Universitäten sind voll dieser Gaukler, die sich von ihrer „Du-Nazi-Phobie“ eine Selbstwirksamkeit versprechen, eine personale Identität, eine Persönlichkeit, die sie von anderen differenziert. Eine substanzlose Hoffnung, wie ein normaler Mensch im Laufe seines Lebens schnell herausfindet.

Deshalb sagt man, dass Menschen in ihrer Jugend gerne Maulhelden sein dürfen, Weltverbesserer, wie es früher hieß. Mit zunehmendem Alter und mit einsetzender Arbeit und Leistung, haben sie dann etwas Reales, auf das sie stolz sein können, auf das sie Selbstwirksamkeit und Persönlichkeit stützen können. Entsprechend brauchen sie die holen Parolen von früher nicht mehr.

Problematisch ist es, wenn Menschen altern, die End-20er, 30er, ja gar 40er Jahre eines Menschenlebens erreichen und es immer noch nicht geschafft haben, jenseits von Parolen wie „Du Nazi“ eine Selbstwirksamkeit zu erreichen. Dann handelt es sich entweder um Opportunisten, die aus ihren Parolen einen Beruf gemacht haben oder um Personen, die im Leben bislang gescheitert sind, die weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, die sie selbst an ihr eigenes Leben stellen.

Damit sind wir bei der Statusinkonsistenz und dem, was wir gestern geschrieben haben. Jede menschliche Gesellschaft ist durch eine Sozialstruktur, zumeist eine soziale Hierarchie gekennzeichnet. Die Hierarchie findet ihren Niederschlag z.B. im Prestige, das manchen Berufen und ihren Inhabern, sofern sie den Beruf den Erwartungen entsprechend ausfüllen, zugeschrieben wird. Die Hierarchie findet sich im Zugang zu bestimmten gesellschaftlichen Gruppen, sie findet sich im Einkommen und im Besitz. Wie sehr die deutsche Gesellschaft durch ihre hierarchische Sozialstruktur ausgezeichnet ist, zeigt sich in den ewigen Diskussionen um soziale Ungleichheit, die jedoch nicht auf die Arbeiterschicht zielen, also diejenigen, deren Kinder in der Regel nicht in Anstalten der höheren Bildung ankommen, obwohl sie dafür bezahlen, sondern derzeit auf die Frauen der prekären Mittelschicht.

Der Begriff der prekären (adkdemischen) Mittelschicht, den Dr. habil. Heike Diefenbach geprägt hat, ist letztlich ein Denominator für Statusinkonsistenz.

Nehmen wir einen Studenten der Gender Studies. Er geht bei Professoren in die Veranstaltung, die der irrigen Ansicht sind, ihre Position „Professor“ würde ihnen Status verleihen, erhält in einer Traumwelt einen Abschluss, der in der realen Welt nicht nachgefragt wird und schafft es, wenn er Glück hat, nach Abschluss seines nutzlosen Studiums auf eine Stelle als Genderberater in einem Unternehmen, also eine schlechtbezahlte und von den Kollegen belächelte Stelle oder er schafft es auf eine halbe Stelle in einem drittmittelfinanzierten Projekt an einer Universität oder in einer der vielen „Stiftungen“, die am Tropf des Bundesministeriums für FSFJ hängen.

Er hat 13 Jahre in der Schule zugebracht.
Er hat weitere mindestens 3 Jahre an einer Hochschule abgesessen (und darf sich nun Bachelor nennen) oder 5 Jahre, um einen Magister zu erreichen.
Er ist Mitte 20 und hat bis zum heutigen Tag in der Regel keinen Beruf ausgeübt, kein Geld verdient und nichts getan, das ihm die Möglichkeit gegeben hätte, nicht auf Kosten von anderen zu leben, also von Transferzahlungen vom Papa oder dem Bafög-Amt.

Ein Bekannter, der zwei Straßen weiter aufgewachsen ist, hat mit 16 Jahren eine Ausbildung zum Klempner begonnen, die er mit 19 Jahren abgeschlossen hat. Er hat seinen Meister erworben und arbeitet nun in einem mittelständischen Unternehmen. Seit seinem 19. Lebensjahr verdient der Bekannte gut, monatlich mehr als 2.700 Euro netto, Tendenz steigend. Neuerdings trägt er sich mit dem Gedanken, ein eigenes Unternehmen zu gründen.

Unser Gender Studierter stammt aus einer Mittelschichtsfamilie, unser Klempner aus einer Arbeiterfamilien.

Macht man sozialen Status am Einkommen fest, dann rangiert der Gender Studierte in der sozialen Hierarchie unter dem Klempner.
Macht man sozialen Status an Bildung fest, dann hat der Gender Studierte ein Abitur im Gegensatz zum Klempner, der einen Hauptschulabschluss erworben hat. Der Gender Studierte steht damit in der sozialen Hierarchie höher, wenn man Bildung zur Grundlage macht. Aber das macht niemand, das macht niemand solange die Bildung nicht auch mit einem höheren Einkommen, mehr Besitz und mehr sich- leisten-Können einhergeht. Unser Gender Studierter kann sich aber mitnichten mehr leisten als der Klempner. Er hat weniger Einkommen, weniger Besitz, er lebt in prekären Verhältnissen, auf zeitlich befristeter Stelle.

Das beschreibt seine Statusinkonsistenz: Sein Anspruch, mehr zu sein als der Klemper, lässt sich im richtigen Leben aufgrund objektivierbarer Kriterien wie Einkommen, Besitz usw. nicht geltend machen. Deshalb wird der Anspruch auf die moralische Ebene verlagert.

Im Unterschichtenfernsehen, von dem wir gestern berichtet haben, ging es für die prekäre Mittelschicht darum, sich über die vermeintlich Dummen aus der Unterschicht, die in entsprechenden TV-Formaten vorgeführt wurden, lustig machen und damit erheben zu können, eine soziale Distanz zwischen sich und diese Unterschicht zu bringen, die auf einer vermeintlichen Überlegenheit qua Intelligenz basiert.

Mit Nazi-Beschimpfungen geht der Versuch einher, soziale Distanz durch moralische Überlegenheit zu schaffen, sich zu einem besseren Menschen zu erklären als die es sind, die man als Nazi beleidigt.

Mit beiden Versuchen, Unterschichtenfernsehen wie Nazi-Beschimpfung, soll die Statusinkonsistenz überwunden und das Faktum verleugnet werden, dass dann, wenn es nach dem Einkommen, Besitz, Verdienst nach der Leistung im Leben geht, die meisten aus der Arbeiterschicht besser dastehen als man selbst, der man sich der Mittelschicht zurechnet.

Damit sind wir zurück bei der Selbstwirksamkeit, denn diese armen Mitglieder der prekären Mittelschicht, wären nichts lieber als reich. Die Besessenheit, mit er sie sich an Themen wie „soziale Ungleichheit“ festbeißen und die Wichtigkeit, die Geld in ihrem Leben einnimmt, zeigen das deutlich. Aber sie sind nicht reich. Sie haben nicht einmal eine Aussicht, jemals reich zu sein. Tatsächlich werden sie von den meisten Hauptschülern abgehängt, Hauptschülern, die einen Beruf ergriffen und ein reguläres Verdienst für eine normale Arbeit erhalten und die im Gegensatz zu den Mitgliedern der prekären Mittelschicht jeden Tag Selbstwirksamkeit aufgrund ihrer Tätigkeit entfalten können.

Der einzige Ausweg, der den Armen aus der Mittelschicht bleibt, ihnen, die nichts wirklich Brauchbares gelernt haben, die keine Programmiersprache beherrschen und mit Computern Mathematik verbinden und beides können sie nicht, die also keine Chance haben, jemals das Einkommen zu erwirtschaften, das dem sozialen Status, den sie sich zuschreiben, gerecht würde, besteht darin, sich Menschen zu suchen, die sie unter sich verorten können, um sich auf diese Weise in der sozialen Hierarchie oben einordnen zu können.

Intermezzo: Ein Lied über Selbstwirksamkeit

Deshalb ist es unter linken Studenten ein Muss, für die armen Hartz-IV-Empfänger zu sein und gegen Globalisierung und Kapitalismus Sturm zu laufen. Deshalb ist es unter den Mitgliedern der prekären (akademischen) Mittelschicht so wichtig, so viele Nazis wie nur möglich, verbal zur Strecke zu bringen. Der Nazi-Count, wie oft man pro Tag andere als Nazis beschimpft hat, wie sehr man sich als einer dargestellt hat, der Nazis verbal bekämpft, er ist die Währung, die im sozialen Ghetto der prekären Mittelschicht, das alle Eigenschaften der Jugendbanden aufweist, wie sie Cohen oder Thrasher beschrieben haben, die diese armen Mittelschichtler tauschen können, innerhalb ihrer Gruppe, und das ist das Problem: In der wirklichen Welt gilt ihre Währung nicht. Dort zahlt man nach wie vor in Euros, jenen Euros, die die Prekären so gerne hätten und so spärlich erhalten.

Also ist die moralische Erhöhung das einzige, was ihnen bleibt. Deshalb hat die Hetze und die Jagd auf vermeintliche Nazis in den letzten Jahren stetig zugenommen: Die kognitive Dissonanz zwischen dem sozialen Status, den sich prekäre Mittelschichtler selbst zuschreiben wollen und dem, den sie objektivierbar haben, ist stetig gewachsen. Sie sind immer weiter zurückgeblieben. Und je weiter sie zurückbleiben, desto besessener versuchen sie, die zunehmende kognitive Dissonanz dadurch zu bekämpfen, dass sie überall Nazis erfinden, um ihren gesellschaftlichen Wert als Nazi-Gegner zu belegen.

Das Tragische an dieser Komödie: Sie haben nun einmal keinen gesellschaftlichen Wert.

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Abiturprüfung zu schwierig: Rund 30.000 unterschreiben Petition gegen Englisch-Prüfung

Times, they are changing.

Bob Dylan hat es gesungen, und Bob Dylan ist heute über 70 Jahre alt.
Daran kann man sehen, wie die Zeit vergeht und dass man selbst alt geworden ist. Gut, man sieht, vor allem merkt es auch an anderen Dingen, aber das ist nebensächlich.

O tempora o mores, der Ausruf von Cicero, der die Dekadenz seiner Zeit beklagt, nie war er so angemessen wie heute, wo es die Regel ist, dass man vor Anforderungen einknickt und die Ausnahme, dass man an Überforderung wächst. Wozu auch? Man hat heute ein Recht auf fast alles, verliehen vom Staat und ganz ohne eigene Anstrengung zu haben. Strengt man sich an und hat Erfolg, dann kommen die Neider gleich mit, mit dem Finanzamt. Strengt man sich nicht an, dann gibt es keine negativen Konsequenzen, im Gegenteil, man wird wegen Burnout behandelt und von einem Psychologen zum nächsten gereicht – auf Kosten der Beitragszahler.

Die neue Zeit, sie duldet keine Ungerechtigkeit, keine Unfairness, keine Benachteiligung.

Denkt man von sich, man sei ungerecht behandelt worden, dann stehen Legionen von Helfern bereit, die vorgebliche Gerechtigkeit zu ihrem Geschäft und angebliche Fairness zu ihrem Einkommen gemacht haben, aber natürlich ist die Erzählung eine andere: Nicht um des Eigennutzes willen wird geholfen, sondern aus Altruismus und Menschenfreundlichkeit (ergänzt um ein meist üppiges Salär). Der moderne Mensch ist ein Märtyrer, ein moderner Märtyrer, der den Kampf mit der Ungerechtigkeit aufnimmt, nicht für sich, sondern für andere. Der moderne Mensch ist einer, der keinerlei eigene Interessen hat. Sein Leben ist den anderen geweiht. Er opfert sich für sie. Sein Einkommen nur eine Aufwandsentschädigung, die er widerstrebend für seinen Dienst am Nächsten annimmt. Und das Opfertum, es beginnt bereits in der Schule, dem Ort, an dem die Ungerechtigkeit in Noten gegossen wird.

So geschehen in Baden-Württemberg und im Zuge der Abiturprüfung, die ein moderner Nachwuchs-Märtyrer zum Anlass genommen hat, um die Interessen seiner Mitschüler, nicht etwa die eigenen, zu vertreten und eine Petition zu starten. Er, der starke, der gute Schüler, er wirft sich in den Ring, für die Unterlegenen, die schlechten, die schwachen Schüler, stellt sich schützend vor sie, die ohne seine Hilfe der Notenwillkür ausgeliefert wären:

„Auch als eine Person, die gute Noten schreibt und gut in Englisch ist, fand ich den Text der Reading Comprehension enorm schwierig. Gerade für sonst schlechtere Schüler, war die Prüfung daher noch anspruchsvoller. Ich habe mich in meiner Stufe mit Schülern mit unterschiedlichen Leistungsstandards unterhalten und auch im Internet haben viele diese Meinung vertreten. Daher schreibe ich diese Petition im Interesse aller Schüler.”

Der Gegenstand der Petition ist ein schlechter Roman von Henry Roth, “Call it Sleep“, der 1934 geschrieben und schnell vergessen und erst 1964 wiederbelebt wurde, in einer Rezension von Irving Howe für die New York Times Book Review. Seitdem wird er gelesen und die Geschichte der jüdischen Einwandererfamilie, die 1907 in die USA kommt und heute das Herz politisch korrekter Zeitgenossen höher schlagen lässt, die mit Sohn David mitleiden und selbst der Brachiallösung des Stromschlags, der die Familie heilt, noch etwas abgewinnen können. Kein Wunder also, dass es im grün-schwarzen Baden-Württemberg der Stoff ist, aus dem die Abiturprüfung in Englisch wird.

Die Sprache des Buches ist einfach, die Worte, die benutzt werden, bis heute in Verwendung. Das Sprachverständnis selbst dann, wenn man nicht alle benutzten Worte kennt, ein leichtes. Und dennoch ist es Anlass für das Gefühl, ungerecht, unfair behandelt worden zu sein.

Die Anklagepunkte der Petition sind umfangreich:

  • Das Buch ist aus dem Jahre 1934. Es enthalte alte Worte.
  • Es ist ein Roman und enthalte unklare Personenkonstellationen.
  • Die Multiple Choice Aufgaben seien schwieriger als im Vorjahr.
  • Der schwierigste Teil des Textes sollte analysiert werden.

Das sind nach Ansicht des anonymen Verfassers der Petition oder seiner Eltern, denn der Text wirkt über weite Stellen zu erwachsen, als dass er „von einer Person, die gute Noten schreibt“, stammen könnte, schwere Vorwürfe, die die Forderung, den „Erwartungshorizont anzupassen und die genannten Aspekte bei der Bewertung zu berücksichtigen“ begründen.

Mit anderen Worten, die Petition verlangt, dass das Niveau der Bewertung dem subjektiven Empfinden von Schülern, die generell und in jeder Abiturprüfung der Ansicht sein werden, die Aufgaben waren zu schwierig, anzupassen. Eine Anpassung, für die er, „die Person, die gute Noten schreibt“, es in Kauf nimmt, von der Absenkung des Niveaus auch zu profitieren. Was tut man nicht alles, für seine schlechten Mitschüler…

Und warum soll man das Niveau der Abiturprüfung nicht den Wünschen der Schüler anpassen? Gerechtigkeit und Fairness sind subjektive Maße. Ein Berufs-Mörder hat andere Vorstellungen davon, was eine faire Bezahlung für seine Dienste ist als seine Opfer. Generell haben diejenigen, denen eine Leistung abverlangt wird, eine andere Vorstellung davon, was Fairness ist als diejenigen, die die Leistung verlangen. Und natürlich haben schlechte Schüler eine andere Vorstellung von Fairness als gute Schüler. Deshalb ist es so heldengleich, dass ein guter Schüler, der es eigentlich gar nicht nötig hat, eine Petition für seine schlechten Mitschüler startet.

Am besten, wir richten die Fairness am subjektiven Empfinden aus: Fair ist, was als fair empfunden wird, nicht, was anhand von Kriterien als fair belegt werden kann,

Fair ist, wenn Schüler eine Aufgabe als fair empfinden. Fair ist nicht, ein Leistungsniveau zu definieren und zu prüfen, ob Schüler dieses Leistungsniveau erreicht haben. Fair ist, wenn Schüler denken, sie müssen nicht mehr leisten als der Jahrgang vor ihnen. Fair ist nicht, wenn eine Form der funktionalen Äquivalenz, die einzig bisher gefundene Methode, um kaum Vergleichbares doch zu vergleichen, genutzt wird, um transgenerationale Fairness unter Schülern herzustellen.

Wie gut, dass unser kritischer Schüler nicht weiß, was in anderen Bundesländern in der Abiturprüfung gefragt wird. Was hätte er wohl für Probleme mit der Fairness, kennte er die Prüfungsaufgaben aus Bremen. Daraus folgt: Fairness ist immer eine „bounded fairness“, die am Horizont des subjektiven Empfindens derer endet, die sie einklagen.

Angesichts einer Generation, in der der Paternalismus für die vermeintlich „Armen und Schwachen“ schon verinnerlicht ist, in der keinerlei Stolz daraus genommen wird, eine Leistung erbracht zu haben und an Anforderungen gewachsen zu sein, in der es normal ist, eine Überforderung zu beklagen und sich zum Opfer von Unfairness zu stilisieren und in der eine Veränderung als Unfairness verstanden wird, muss man um die Zukunft Deutschlands nicht bangen, denn die Zukunft ist bereits vorbei.

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Zeitgeist schafft Rechtsextremismus-Unternehmer: Die Amadeu-Antonio-Stiftung

Man kann diesen Beitrag auf mehrere Arten beginnen.
Zum Beispiel so: Es ist an der Zeit den Begriff Nepotismus für Deutschland neu zu definieren.

Vor allem die angebliche Mittelherkunft ist interessant!

Oder so: Kartellämter sollen Preisabsprachen zwischen Unternehmen verhindern. Wer verhindert Absprachen zwischen so genannten Stiftungen, die darauf abzielen, sich auf Kosten von Steuerzahlern zu bereichern?

Oder so: Korruption haben wir bislang nur als politische Korruption gefasst. Wir haben die soziale Korruption vergessen.

Oder so: Investoren, die in Wertpapiere investieren wollen, tun gut daran, ihre Investitionen über Aktien, Bonds und Staatsobligationen zu streuen, um ihr Risiko zu diversifizieren. Ökonomen sprechen hier von einem Portfolio. Es gibt aber nicht nur Portfolios bei Investoren, es gibt auch Portfolios bei dem, was wir Mistel-Unternehmer nennen, Akteure die fast ausschließlich von Steuergeldern leben, die es ohne dass Steuergelder in ihre Taschen geleitet würden, nicht gäbe. Diese Mistel-Unternehmer haben die Diversifikation perfektioniert: Sie kassieren auf regionaler, auf Landesebene, bei Bund, Ländern und Gemeinden, sie greifen Geld an allen möglichen Quellen ab, um ihr Werk, das niemand wirklich braucht und das man nicht vermissen würde, wäre es von heute auf morgen verschwunden, üppig, sehr üppig, lavish, zu finanzieren.

Wir präsentieren im Folgenden die Zwischenergebnisse einer Netzwerkanalyse zur Amadeu-Antonio-Stiftung, die zu all den Einleitungen passt, die wir gerade geschrieben haben. Die Netzwerkanalyse zeigt unappetitliche Verbindungen, die den Geschäftsführer der Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS-Stiftung) als Vorstand eines Vereins sehen, der wiederum von der AAS-Stiftung und somit aus Steuermitteln, die vom BMFSFJ oder vom Bundesministerium für Justiz oder von der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration oder vom Berliner Senat kanalisiert oder direkt zugewiesen werden, finanziert wird. Die AAS-Stiftung selbst unterhält ein kleines Imperium das von der Existenz von Rechtsextremismus und Antisemitismus abhängig ist, denn das Geschäftsmodell sieht die Bekämpfung beider vor. Dazu gehört es auch, die Gefahr beider regelmäßig zu beschwören und hochzureden, damit die Steuermittel noch üppiger fließen.

Zu jedem Eintrag in der Abbildung gibt es eine Webseite. Auf keiner dieser Webseiten fehlt der Spendenaufruf. Die Rechtsextremismus-Unternehmer verfolgen offensichtlich ein duales Geschäftsmodell: Einerseits Steuermittel an so vielen Stellen wie nur möglich, beim BMFSFJ, beim BMJ, bei der Stadt Berlin, der Landeshauptstadt München, der Stadt Eberswalde, dem Land Thüringen, dem Land Sachsen, dem Land Brandenburg, der FES abgreifen und dieses Geld unter anderem dazu benutzen, über die Schaffung möglichst vieler Webseiten und die Vernetzung mit möglichst vielen anderen Rechtsextremismus-Unternehmern neue Einnahmequellen zu erschließen. Derzeit werden Steuermittel nicht nur dafür verschwendet, mit dem Rechtsextremismus ein Problem zu bekämpfen, das es nicht gibt, sondern auch dafür, den Rechtsextremismus-Unternehmern Mittel an die Hand zu geben, um ein Webseiten-Imperium aufzubauen, das mit Spendenlinks bestückt werden kann, so dass das zukünftige Einkommen aus vielen diversifizierten Quellen bezogen werden kann.

Dass bei diesem Unterfangen persönliche Interessen und Unternehmensinteressen ein Sponger-Amalgam eingehen, sieht man am Beispiel von Timo Reinfrank, der als Geschäftsführer das AAS-Stiftung nicht nur für die neun AAS-Projekte verantwortlich ist, die in unserer Abbildung aufgeführt sind, er ist über seine Vorstandstätigkeit im Verein für Demokratische Kultur Berlin für weitere drei Projekte verantwortlich und weil das alles noch nicht reicht, sitzt er im Vorständen und Beiräten anderer Projekte.

Das Einsammeln von Geld, die AAS-Stiftung ist dabei, es zu perfektionieren, ohne Risiko, denn die Kosten werden weitgehend aus Steuermitteln finanziert und das Beste ist: Ohne Gegenstand, denn würde man von heute auf morgen jeglichen Kampf gegen Rechtsextremismus aufgeben, kaum jemand würde in seinem täglichen Leben etwas davon merken. Nur mehrere Dutzende von Mitarbeitern, die in den Projekten versorgt werden, sie würden es merken: Sie wären arbeitslos und müssten sich eine richtige Arbeit suchen.

Unsere Netzwerkanalyse ist bei weitem nicht vollständig. Wir haben nur einen Teil aufgenommen und unzählige Beteiligungen der AAS-Stiftung, von denen wir wissen, wie z.B. all die Anteile, die die AAS-Stiftung in den so genannten RAAs hält, den regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie, nicht weiter recherchiert.

Dazu fehlt uns die Zeit.
Das war die schlechte Nachricht.
Die gute Nachricht: Wer ein Interesse daran hat zu wissen, wo sein Steuergeld bleibt und wer die vielen Verflechtungen der AAS-Stiftung mit anderen Rechtsextremismus-, Antisemitismus- und Rassismus-Unternehmern, ihre Verbandelung mit Parteien, Gewerkschaften und Institutionen gerne offengelegt hätte, der kann unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen. Sobald wir es uns leisten können, geht es dann weiter mit der Netzwerkanalyse.


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