Trump Derangement Syndrome is real.
Es gibt diese psychische Störung sogar in kollektiver Form, etwa beim Deutschen Journalistenverband, einer Ansammlung von Leuten, die mit einer Geschwindigkeit und in einer Intensität auf Reize reagieren, die den Hund von Pawlow zum Zuschauer deklassieren, Leute, denen man nur mit einem Namen vor der Nase wedeln muss, um sie in Schnappatmung und vollständigen Aufgabe der noch verblienenen kognitiv tätigen Neuronen zu versetzen, sie zu Worte speienden Zombies zu machen, die sich von affektiver Not getrieben, auf den Weg in die intellektuelle Vernichtung auch noch der letzten Form von Ernsthaftigkeit machen und sich aus dem Kreis derjenigen verabschieden, die man der Welt geistig normaler Wesen zurechnen kann.
Die Form, die solches Leiden beim Deutschen Journalistenverband annimmt, ist die folgende:
„Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die Verantwortlichen der öffentlich-rechtlichen BBC auf, nicht vor US-Präsident Donald Trump einzuknicken.
Andernfalls befürchtet der DJV Konsequenzen für alle kritischen und unabhängigen Medien und deren Berichterstattung über Trump weltweit. „Wenn Fehler in der Berichterstattung begangen wurden, sind sie zu korrigieren“, sagt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. „Das hat die BBC eingeräumt. Außerdem haben zwei Senderverantwortliche ihren Hut genommen. Damit muss es gut sein.“ Ein vergleichsweise kleiner handwerklicher Fehler werde zum Popanz aufgebauscht. Trump diffamiere die BBC-Journalisten als korrupt und verlange von der BBC, „eine vollständige und faire Richtigstellung der Doku zu veröffentlichen“, sich bei ihm „für die falschen, verleumderischen, herabsetzenden, irreführenden und hetzerischen Aussagen“ zu entschuldigen und ihn „angemessen für den entstandenen Schaden zu entschädigen“. Der US-Präsident fordere eine „totale Unterwerfung nach Autokratenmanier“, so der DJV-Vorsitzende. „Dafür gibt es nicht den geringsten Grund.“
Im Interesse der … Journalisten bei dem Sender dürfe sich die BBC von Trumps Drohung mit einer Milliardenklage nicht einschüchtern lassen. Beuster: „Sonst nimmt der Journalismus großen Schaden.“ Es müsse weiterhin kritisch berichtet werden – auch über Donald Trump.“
Quelle: Deutscher Journalistenverband
Erstaunlicherweise haben sich die Verantwortlkichen der BBC nicht an das gehalten, was Mika Beuster, von dem sie vermutlich noch nie etwas gehört haben, von Ihnen gefordert hat. Sie haben sich gestern Abend entschuldigt, wobei hier nicht, wie beim Deutschen Journalistenverband von einem „vergleichsweise geringen handwerklichen Fehler“ die Rede ist, sondern davon, dass eine Rede so zusammengeschnitten wurde, dass die Aussage damit verfälscht wurde. Nach Ansicht der BBC-Verantwortlichen sei dies „unabsichtlich“ geschehen.
Für wie dumm halten diese Leute ihre Zuschauer?
Es ist also unabsichtlich geschehen, dass aus einer Rede zwei rund 50 Minuten auseinaderliegende Redeteile herausgeschnitten und dann in einer Weise aneinander montiert wurden, die den Eindruck vermittelt, es handele sich um EINE Redesequenz?
SciFi-Support
Sind Journalisten heute so sehr von sich überzeugt, halten sie sich für intellektuell anderen so überlegen, dass sie denken, sie könnten einen Mord mit dem Auto, bei dem das Opfer zuerst von hinten und dann noch einmal im Rückwärtsgang also insgesamt zweimal überrollt wurde, zu einem Versehen, einem Unfall aus Unachtsamkeit erklären?
Offenkundig ist man bei der BBC, aber vor allem beim DJV der Ansicht, eine solche Montage falle aus Versehen an….
Nun ist, wie sich zwischenzeitlich herausgestellt hat, die Montage bei Panorama, die am 28. Oktober 2024, also unmittelbar vor den US-Präsidentschaftswahlen ausgestrahlt wurde, NICHT DIE EINZIGE MONTAGE, die bei der BBC in offenkundig verleumderischer Absicht erstellt, oder wie der Chef des Deutschen Journalistenverbands, Mika Beuster sagt, als „vergleichsweise kleiner handwerklicher Fehler“ veröffentlicht wurde.
Es gibt noch eine.
Zwei Jahre vor der Veröffentlichung im Rahmen von Panorama ist die folgende Montage in Newsnight erschienen:
Seltsamerweise führen die „Fehler“ immer dazu, dass der Eindruck erweckt wird, Trump habe seine Anhänger am 6. Januar 2021 dazu aufgefordert, das US Kapitol zu stürmen, dort zu kämpfen, zu kämpfen, zu kämpfen. Schon erstaunlich, dass unterschiedliche Fehler genau dieselbe Aussage zum Ergebnis haben und zudem etwas, das in der Welt der Wahrscheinlichkeiten in der Ecke angesiedelt ist, die man in einem normalen Leben per Zufall nicht erreicht.
Mit anderen Worten: Lug und Trug, Absicht, zu täuschen, sind das, was Motiv und Absicht hinter der Montage von Trumps Rede ist. Und wenn man in Rechnung stellt, mit welchen verlogenen und trumpophoben Gesellen man es bei der BBC zu tun hat, dann ist diese Schlussfolgerung nicht weiter verwunderlich.
So wenig es verwunderlich ist, dass die Linksausleger, die sich im Journalistenverband verschanzt haben, Lug, Betrug, Lüge, Täuschung und den absichtlichen Versuch, den Leumund anderer zu beschädigen, dann befürworten, wenn es ihnen ideologisch in den Kram passt.
Schon Jim Hacker hat die „Gutter Press“ als eines der größten Übel seiner Zeit in „Yes, Minister“ angesehen. Indes, damals war Gutter Press die Ausnahme, heute ist es die öffentlich-rechtliche und journalistenverbandliche Regel…

