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Sie feiern Hitzerekorde, aber es wird kälter

Wenn man den Einfluss ein und derselben Variable indirekt über eine zweite Variable messen will, sagen wir den Einfluss von CO2 über die Temperatur und kontinuierlich dabei zu dem Ergebnis kommt, dass diese Messung von den Randbedingungen abhängig ist, und diese Randbedingungen die Messung nicht nur beeinflussen, sondern je nach Ort GEGENTEILIG beeinflussen, dann liegt der Verdacht nahe, dass eine der beiden Messungen FALSCH ist.

So zeigt die neueste Auswertung von der University of Huntsville in Alabama, an der das Team von Roy Spencer seit 1979 die Satellitendaten aus der Troposphäre auswertet und die Entwicklung der Temperatur in der Troposphäre, also dem Ort, an dem CO2 besonders wirkungsvoll sein soll, dokumentiert, dass es im Juni 2026 nicht etwa wärmer, sondern kälter geworden ist:

Quelle: Roy Spencer

„The Version 6.1 global average lower tropospheric temperature (LT) anomaly for June, 2026 was +0.46 deg. C departure from the 1991-2020 mean, which is down from the May, 2026 value of +0.53 deg. C. The Version 6.1 global area-averaged linear temperature trend (January 1979 through June 2026) remains at +0.16 deg/ C/decade (+0.22 C/decade over land, +0.13 C/decade over oceans).“

Im Vergleich zum Mai ist die Temperartur, die die Satelliten der UAH gemessen haben, im Juni um 0,07 °C GESUNKEN, ein erstaunliches Ergebnis, angesichts der Hitze-Orgie, die sich in Shitstream-Medien während und seit der letzten warmen Tage, seit es Sommer geworden ist, abspielt:

Jeder dieser roten Punkte, so erzählt das Wetter-Kasperl in der ARD, repräsentiere einen Hitzerekord, woraus die besonders Einfältigen, die denken, man könne daraus, dass eine Leiche an einer Wasserstelle in der Wüste gefunden wurde, darauf schließen, dass Omar Sharif nicht tot ist [wer die Anspielung versteht, ist gut!], per logischem Fehlschluss folgern, dass CO2, nein, nicht CO2, nur die 4% aus menschlicher Produktion, das Klima verändert habe, hin zum Wärmeren und damit in den kranken Vorstellungen dieser offenkundig Polarfreaks, in einer schlimmen Weise.

Indes, wenn man AUF DER ERDE vermeintlich Temperaturrekorde misst, während präzise Messgeräte, die auf Satelliten installiert sind, einen Rückgang der Temperaturen feststellen, dann liegt die Frage nach den Randbedingungen, die dieses Ergebnis determinieren, nahe – sofern man nicht sofort folgern will, dass man von Shitstream-Medien und denen, die die dortigen Mundstücke mit Sprachfetzen füttern, belogen wird.

Vergleichen wir die Qualität der Messung. Beide Arten der Messung haben ihre Probleme. Wetterstationen sollen direktere Ergebnisse liefern und lokal präzise sein, werden indes erheblich vom Mikroklima beeinflusst und stellen eine geographisch sehr lückenhafte Messung zur Verfügung.

Satelliten liefern globale, flächendeckende Daten, messen aber indirekt und sind anfällig für atmosphärische Störungen, und Orbit-Effekte.

Beide Systeme benötigen Korrekturen und Homogenisierung, um überhaupt akkurate Daten zu liefern.
Indes:

Faktor

Wetterstationen (Boden)

Satelliten (Orbit)
Räumliche Auflösung

Punktmessung (sehr lokal)

Flächenhaft (Fußabdruck meist 10–50 km oder größer)
Globale Abdeckung

Lückenhaft (dicht in Europa/USA, spärlich über Ozeanen, Polen, Wüsten)

Nahezu global, aber mit Lücken (z. B. Wolken bei IR)
Repräsentativität

Stark abhängig von lokaler Umgebung

Repräsentativ für große Flächen – glättet lokale Effekte
Mikroklima / Umgebung

Sehr starker Einfluss (Urban Heat Island, Vegetation, Asphalt, Gebäude, Wasser)

Kaum Einfluss (Mittelung über Fläche)
Berücksichtigung der Oberflächenbeschaffenheit

Indirekt (über Wärmespeicherung und -abgabe)

Stark (Emissivität, Albedo – z. B. Schnee, Vegetation, Wasser)
Topografie / Höhenlage

Direkter Einfluss

Berücksichtigt über Modelle oder Korrekturen

Wem soll man glauben?

Dem Wetter-Kasperl und seinen roten Punkten?
Oder dem seit Jahrzehnten verfeinerten Modell der UAH, mit dem die Temperatur in der Troposphäre seit Jahrzehnten in derselben Weise gemessen und errechnet werden?

Eine Frage, die sich zuspitzen lässt: Wem glauben Sie, einem „Klima-Aktivisten“ unbekannter Qualifikation oder einem Wissenschaftler, der seit Jahrzehnten das Klima des Planeten erforscht.
Hm, das war jetzt sugesstiv.

Reduzieren wir den Einsatz, indem wir darauf hinweisen, dass beide nicht die „wahre Temperatur“ messen. Aber die Satellitenmessung wird durch Fehler in GLEICHER Weise beeinflusst, während die Messung auf Basis von Wetterstationen an jedem Ort, an dem sie vorgenommen wird, von einer Vielzahl von Fehlern unterschiedlich verzerrt werden kann ….


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