Wir schreiben das Jahr 1961.
Edward N. Lorenz macht Kaffeepause.
Zuvor hat er eine Wettersimulation auf den Weg gebracht. Damals musste man noch auf die Ergebnisse warten, je nach Komplexität der Berechnungen zuweilen recht lange, in jedem Fall lange genug, um eine Kaffeepause einlegen zu können, nachdem man das Rechenmodell auf den Weg gebracht hattte.
Der Einfachheit halber hatte Lorenz Ausgangswerte “truncated”, also von 0,506127 auf 0,506 reduziert, um nicht viel Zeit mit der Eingabe verbringen zu müssen.
Sein 1963 erstmals beschriebener “Lorenz-Attractor” wurde zwischenzeitlich als “Butterfly-Effect” zum Allgemeingut.
Der Lorenz-Attractor beschreibt die Eigenschaft eines deterministischen, komplexen Systems, das sich nach festen Regeln verhält und dennoch praktisch unvorhersagbar ist. Beschriebe man sein Verhalten als Bahn, um seine Veränderung in der Zeit abzubilden, das Muster, das man erhielte, es wäre immer gleich, aber der Verlauf der Bahn, innerhalb dieses Muster wäre zu keinem Zeitpunkt eine identische Wiederholung seines letzten Verlaufs, seiner letzten Verläufe, obwohl deterministisch, kann es nie vorhergesagt werden.
Klima als aggregiertes Wetter ist ein komplexes System.
Es ist irgendwo zwischen einem chaotischen und einem deterministischen System zu finden, ein System, von dem wir nicht alle Einflussfaktoren kennen, die Einflussfaktoren, die wir kennen, häufig in ihrem Einfluss nicht korrekt modellieren können und selbst wenn wir es könnten, bliebe der Lorenz-Attractor, die Tatsache bestehen, dass das, was am Ende als Klima herauskommt, nicht das ist, was sich zum Vorhersagezeitpunkt als “Wetter” oder aggregiertes Wetter: Klima einstellen wird.
Es ist alles Humbug.
Humbug, an dem Viele extrem gut verdienen.
Eine Variante von Rent Seeing, der Bereicherung Weniger auf Kosten vieler und weil diese Bereicherung eine Kollusion politischer und wirtschaftlicher Akteure zur Grundlage hat, bewegen wir uns im definitorischen Raum von Faschismus.
Die “Klimawandel-Erzählung” ist mittlerweile so stark ideologisiert worden, dass alles nur noch mit einem großen Knall enden kann: Entweder in einem Knall ausgelöst von wirtschaftlicher Zerstörung, die in Elend und Armut mündet, oder von einem Knall, der als Befreiungsschlag wirkt und all diejenigen, die Wohlstand vernichten und menschliches Leben beeinträchtigen wollen, mit einem Schlag aus dem öffentlichen Leben entfernt.
Bis zu entweder dem einen oder dem anderen, sind wir mit Personen konfrontiert, die den Irrsinn zur Politik erhoben haben, die Klimapolitik in einem Bereich betreiben, der statistisch und schon gar nicht mit Modellen, die ein komplexes System wie Klima vorhersagen sollen, nicht zu fassen ist.
Der Anteil von CO2 in der Atmosphäre beträgt rund 0.04%. 4% davon steuern Menschen bei. Wir haben für die top-30 CO2-emittierenden Länder – zusammen sind sie für rund 86% des menschlichen CO2-Ausstosses verantwortlich, den Anteil berechnet, durch dessen Reduktion, wie Klimawandel-Apostel behaupten, es möglich sein soll, den Planeten zu retten. Das Ergebnis in Tabellenform – die letzte Spalte zeigt das Ausmaß des Einflusses, das die sich besonders wichtig nehmenden Klima-Krieger dafür geltend machen können, dass sie jetzt lebenden Menschen die Grundlagen desselben rauben:
Weil Abbildungen es erlauben, relativ schnell einen Zusammenhang zwischen zwei Variablen zu erfassen, zeigen die beiden folgenden Abbildungen das Ausmaß des deutschen Einflusses auf das Klima dieses Planeten (wobei wir annehmen, dass es überhaupt einen gibt, was man massiv bezweifeln kann):
Die y-Achse hat einen Wertebereich von maximal 1% des atmospherischen CO2. Der Einfluss unterschiedlicher Länder ist minimal und in einem Bereich, der es unmöglich macht, Effekte von statistischen Fehlern zu trennen. Und falls Sie Deutschland suchen, in der folgenden Abbildung, in der wir die Skala der y-Achse an die Realität angepasst haben, haben wir Deutschland rot gesetzt.
Nun hat der Eingangs erwähnte “Butterfly-Effect” Eingang in die Folklore der Klimawandel-Apostel gefunden, um den nicht messbaren und ultrageringen Effekt, den Maßnahmen, die die deutsche und die europäische Wirtschaft zerstören, die Bürgern die Lebensgrundlagen rauben, doch als etwas “Bedeutendes” darzustellen, weil Lorenz 1961 angeblich herausgefunden habe, dass schon kleine Effekte ganz große Wirkung haben könnten.
Hat er tatsächlich.
Aber nicht nur das.
Er hat zudem gezeigt, dass sein Butterfly-Effect die Konsequenz hat, dass selbst deterministische Systeme nicht vorhersagbar sind. Klima ist kein deterministisches, eher ein chaotisches System und somit noch weniger vorhersagbar. Wir zerstören also die Lebensgrundlagen der heute noch Lebenden, um uns an Zahlen in Modellen zu berauschen, von denen man nur eines sagen kann: Sie können und werden nicht mit der Realität übereinstimmen.
Ich plädiere einmal mehr dafür, den “Menschen-machen-Klimawandel-Glauben” als psychische Störung in die International Classification of Diseases aufzunehmen.

