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Ökovandalismus: Der Schwarzwald wird mit Windturbinen zerstört – eine Bestandsaufnahme

Ökovandalismus

Bilder einer Zerstörung.

Bad Wildbad / Kälbling, östlich von Clambach, Landkreis Calw, Schwarzwald:

Zu sehen ist hier eines von zwei Windrädern, die im Winpark „Wildbad“ von EnBW erstellt wurden: Vestas-V162 mit einer Leistung von jeweils 5,6 Megawatt. 166 Meter bis zur Nabe, 162 Meter Rotordurchmesser, Gesamthöhe rund 250 Meter. Das Ungetüm ist weithin sichtbar und die Zerstörung, die notwendig war, um es zu erstellen, ebenfalls.

Rund 1000 Kubikmeter Beton sind in das Fundament von 25 Metern Durchmesser und 3 Metern Tiefe jeder der beiden Windturbingen geflossen, ergänzt um rund 100 Tonnen Stahl. Beides wird nach dem Ende der Lebenszeit im Boden verbleiben. Obschon ein Rückbau auf dem Papier die vollständige Entfernung des Fundaments vorsieht, wird in der Regel nur Oberflächenkosmetik betrieben. Der Boden bleibt versiegelt und tot.

Ungelöste Entsorgung: Der Schrott wird einfach vergraben

Gesamtkosten von rund 23 Millionen Euro fallen für den Ökovandalismus an. Darin enthalten sind Kosten für die Windturbingen (Rotor, Gondel, Turm, Fundament, Transport und Installation) von jeweils rund 8 Millionen Euro, Investitionsnebenkosten für Planung, Netzanbindung, Genehmigungen, Infrastruktur usw., von jeweils rund 3,1 Millionen Euro. Kosten, die durch Rodung, die Erstellung von Freiflächen, die Verbreiterung und Befestigung bestehender Waldwege auf mindestens 10 Meter Breite und Eignung für Schwertransporte, den Bau von Zufahrten, spezielle Logistik, die für den Transport von mehr als 80 Meter langen Roterblättern notwendig ist, die Erstellung einer temporären Infrastruktur im Wald, Lagerflächen, Kranstellflächen, Kosten für Baustellen- und Verkehrssicherheit, Versicherungen, Rekultivierung der Baustelle, kleiner Kabeltrassen usw, anfallen, insgesamt weitere rund 700.000 Euro bis eine Million Euro. 23 Millionen Euro Gesamtkosten sind gut gerechnet.

Dafür erhalten dann 5.600 Haushalte Strom von den beiden Windrädern, allerdings nur an rund 88 Tagen des Jahres ausreichend, um den Stromverbrauch der 5.600 Haushalte aus der Hochglanzbroschüre auch tatsächlich zu decken. Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit in Bad Wildbad und in 166 Metern Nabenhöhe beträgt rund 6,2 m/s, daraus ergeben sich unter Verwendung der in Windkraftkreisen handelsüblichen Weibullverteilung, auf einen Formparameter von k = 2 standardisiert, also eine rechtsschiefe Verteilung von vielen Tagen mit relativ wenig Windgeschwindigkeit und relativ wenigen Tagen mit viel Windgeschwindigkeit im Maximum 8.000 Betriebsstunden pro Jahr, also rund 85% des Jahres.

Indes, die meisten dieser Betriebsstunden werden in Teillast und nicht in Volllast verbracht, weil der Wind nicht ausreicht. Bei Windstärken von weniger als 3 m/s können diese Windturbinen nicht betrieben werden, bei Windgeschwindigkeiten jenseits von 24 m/s auch nicht. Die Wahrscheinlichkeit für beide und die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Teillast im Bereich von 3 m/s und 6,2 m/sec betrieben wird, kann man auf Basis der bereits benannten Weibull-Verteilung, die Windgeschwindigkeit (Mittelwert und Standardabweichung) mit dem in einer Maximum-Likelihood-Berechung auf Basis vergangener Werte für Windstärke bestimmten Formparameter k packt und das folgende Ergebnis produziert (alles Durchschnittswerte):

Summiert man die sub-Leistungstage, dann resultieren daraus 219 bis 244 Tage, an denen die Anlage im suboptimalen Zustand betrieben werden muss, Tage, an denen der Windpark überhaupt keinen oder nur sehr wenig Strom produziert, Tage, an denen die 5.600 Haushalte weitgehend auf dem „Trockenen“ sitzen, Tage, an denen konventionelle und vor allem GRUNDLASTFÄHIGE Kraftwerke den Ausfall kompensieren müssen. 60% bis 66% eines Jahres wird der Windpark Wildbad keinen oder kaum Strom produzieren. An rund 80 Tagen wird Volllast erreicht, die restlichen 41 bis 66 Tage läuft die Anlage mit mittlerer Teillast. Auf diese Weise kann der Betreiber bei 6 bis 8 ct per EEG garantiertem Abnahmepreis pro kWh einen Jahresumsatz von 1,4 bis 1,9 Millionen Euro generieren. Er benötigt also 12 bis 16 Jahre, um die Anlage zu amortisieren, vorausgesetzt, die Vergütung wird nicht reduziert.

All das, um einen ideologischen Traum zu leben.
All das, um sich als „guter Mensch“ fühlen zu können.

Fundament einer Windturbine

Indes, diejenigen, die Windkraft das Wort reden, sind keine „guten Menschen“, denn sie nehmen umfangreiche Zerstörung in Kauf, vandalisieren Wälder, verarmen und zerstören Flora und Fauna, alles, um einen nicht messbaren Beitrag zur Rettung eines Planeten vor einer Gefahr zu leisten, die ihm nicht droht.

Wie umfangreich die Schäden sind, die einem Ökosystem durch die Art von Ökovandalismus zugefügt werden, die oben im Video zu sehen ist, das ist Gegenstand des nächsten Posts, in dem wir die Forschung zusammenstellen, die zeigt, dass der Bau eines Windparks erhebliche Schäden an Fauna und Flora hinterlässt und weiterhin erheblichen Schaden an Fauna und Flora verursacht.


 

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