Nebensatzdiffamierung: Drei Stufen der ARD Manipulation

Gibt es eigentlich noch jemanden, der denkt, Journalismus wäre im Allgemeinen mit dem Versuch verbunden, objektiv zu berichten (das mag es in Ausnahmefällen noch geben)? Hat noch jemand die Vorstellung, dass sich die Gruppe der Journalisten aus mehrheitlich netten und aufrichtigen Menschen zusammensetzt, denen es darum geht, ihre Leser, Zuhörer, Zuschauer zu informieren?

Dann können wir nur fragen: In welchem Paralleluniversum leben Sie denn?

Journalismus ist in der Mehrzahl der Fälle ein schmutziges Geschäft, bei dem es darum geht, Leser/Zuhörer/Zuschauer mehr oder weniger offen zu manipulieren. Gelegenheit dazu gibt es in Hülle und Fülle.

Alles, was Medien in Deutschland und anderswo verbreiten, ist eine Auswahl der Nachrichten, die berichtet werden KÖNNTEN:

 

Stufe 1 der Manipulation: Was wird berichtet?

Journalisten treffen diese Auswahl nach Kriterien, die man nirgends nachlesen kann, aber die man rekonstruieren kann, wenn man z.B. kontinuierliche Auslassungen oder stetige Häufungen sammelt. Haben Sie schon einmal einen positiven Artikel über Donald Trump auf Tagesschau.de gelesen? Wir auch nicht. Am Shorenstein-Center der Harvard University hat man die Berichterstattung über Donald Trump für Nachrichtensender weltweit untersucht: Niemand berichtet so negativ über Donald Trump wie die ARD. Das ist eine vielsagende Häufung, die jede Aussage, es ginge bei der ARD darum, zumindest zu versuchen, objektiv zu berichten, Lügen straft.

Mit Auslassungen ist es nicht anders. Die US-Amerikanischen Medien berichten übereinstimmend davon, dass es Donald Trump um mehr Gerechtigkeit in den Handelsbeziehungen ginge und er langfristig einen kompletten Abbau von Handelsschranken anstrebt. Haben Sie davon etwas in Deutschland gelesen (aus bei ScienceFiles)?

Die Auswahl von Nachrichten erfolgt vor dem Hintergrund der Interessen, die diejenigen haben, die die Nachrichten auswählen. Die Auswahl von Informationen stellt somit ein Zeugnis der jeweiligen Interessen, keinen Überblick über die verfügbaren Informationen dar.

 

Stufe 2 der Manipulation: Wie wird berichtet?

Guter Journalismus zeichnet sich dadurch aus, dass zumindest versucht wird, faktisch zu berichten. Schlechter Journalismus vermengt die Beschreibung mit Bewertungen, manipulativer Journalismus versucht, Lesern Bewertungen unterzuschieben. Nehmen wir den heutigen Beitrag auf tagesschau.de mit dem Titel „Rundumschlag per Twitter“. Er ist eine Fundgrube für die Manipulation durch Bewertung. Wer den Beitrag gelesen hat, der soll Donald Trump in jedem Fall negativ bewerten. Das ist das eindeutige Ziel dieses Beitrags, der nicht einmal den Versuch macht, objektiv zu berichten.

Wir haben alle wertenden Ausdrücke aus dem Bericht zusammengestellt. Sie teilen eine Gemeinsamkeit: Sie sind ausschließlich negativ für Donald Trump. Der Versuch, ausgewogener Berichterstattung ist der ARD so fern wie GN-Z11 der Erde:

„Rundumschlag per Twitter“ [Konnotation: unberechtigt, ohne Rücksicht auf Verluste, ohne Unterschied…]

„nach seinem Eklat“
„verbal nachgelegt“
„Reihe wütender Tweets“
„attackierte er“
„scharf angegriffen“
„Serie wütender Tweets“ [Es waren drei Tweets]
[…]
„für eine Eklat gesorgt“
„wurde Trump scharf kritisiert“
„Andrea Nahles bezeichnete Trump als „Chaot“.

Im gesamten Text findet sich im Zusammenhang mit Donald Trump kein positives Adjektiv und keine positive Aussage. Nahles als Experte für Chaoten anzuführen, hat natürlich etwas, aber wir befürchten, bei der tagesschau hat man diesen Hinweis nicht ans Ende des Textes gestellt, um den Beitrag mit Ironie zu beenden, sondern, um den Lesern bis zum letzten Wort einzuhämmern, was sie von Trump zu halten haben.

 

Stufe 3 der Manipulation: Lügen und Zweifel an der Integrität unterschieben.

Auch diese Mittel, aus der untersten Schublade der Manipulation finden sich bei tagesschau.de.

Fangen wir mit dem Unterschieben an:

„Die Europäische Union habe einen Handelsüberschuss von 151 Milliarden Dollar und solle weit mehr fürs Militär ausgeben, forderte Trump. Kanada verbuche einen Überschuss von fast 100 Milliarden Dollar und nehme Aufschläge auf US-Molkereiprodukte. Und dann reagiere der kanadische Ministerpräsident Justin Trudeau verletzt, wenn er zur Verantwortung gerufen werde, kritisierte Trump. Zahlen, auf die er sich in seinen Tweets beruft, haben sich in der Vergangenheit schon öfter als falsch oder irreführend herausgestellt.“

Haben Sie bemerkt, wie ihnen im Nebensatz untergeschoben werden soll, dass der Hinweis auf die Importzölle, die Kanada erhebt, auf falschen Zahlen basiere, denn Trump habe schon in der Vergangenheit falsche Zahlen vorgelegt? Wer derartige Sätze ohne jeden Beleg schreibt, der hat nur ein Ziel: Das Objekt seiner Sätze zu diskreditieren. Tatsächlich sind die Zahlen, die Trump im Zusammenhang mit den Importzöllen nach Kanada genannt hat, richtig:

“Canada uses supply-management systems to regulate its dairy, chicken, turkey, and egg industries. The regime involves production quotas, producer marketing boards to regulate price and supply, and tariff-rate quotas (TRQs) for imports. Canada’s supply-management regime severely limits the ability of U.S. producers to increase exports to Canada above TRQ levels. Under the current system, U.S. imports above quota levels are subject to high tariffs (e.g., 245 percent for cheese, 298 percent for butter).”

Früher hätten wir uns gefragt, was die ARD da als Journalist beschäftigt. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre müssen wir leider feststellen, dass das die Normalität der Berichterstattung bei tagesschau.de darstellt.

Fehlt noch das Beispiel für offenes Lügen. Hier ist es:

„Trump hatte am Wochenende für einen Eklat gesorgt, als er über Twitter der zuvor mühsam ausgehandelten Abschlusserklärung zum Gipfeltreffen der G7-Staaten in Kanada seine Unterstützung entzog. Er begründete sein Vorgehen damit, dass Kanada weiter Gegenzölle auf die von ihm verhängten Strafzölle auf Stahl und Aluminium plant.“

Das ist eine Lüge. Die Begründung bestand darin, dass Justin Trudeau im Treffen mit Trump Einigkeit geheuchelt hatte und nachdem Trump das Treffen verlassen hatte, seine Sicht der Dinge als Ergebnis der Verhandlungen durchsetzen wollte:

Bleibt noch eine typisch deutsche Form der Verwunderung:

„Wieder einmal: America First“

Das ist als Vorwurf gedacht. Dass der US-Präsident sich in erster Linie als Präsident der US-Amerikaner versteht und an DEREN Vorteil interessiert ist, ist eigentlich normal. Unnormal ist, dass man in deutschen Medien, in öffentlich-rechtlichen Redaktionen glaubt, man könne gewählten Repräsentanten vorwerfen, dass sie am Vorteil ihrer Bevölkerung interessiert sind. Das ist eine Form der intellektuellen Schwäche, die man nur als Entartung des Denkens bezeichnen kann. Wer sich jetzt verletzt fühlt, weil die Nazis den Begriff der Entartung auch gebraucht haben, in einer entarteten Version, der muss mit seiner Verletzung umgehen lernen. Ganz im Gegensatz zu dem, was manche denken, sind es nicht die Begriffe, die Verletzungen zufügen. Diejenigen, die sich von Begriffen verletzt fühlen, sind vielmehr masochistisch veranlagt, haben Spaß und Freude daran, von einem Begriff verletzt zu werden. Eine Entartung beschreibt eine Mutation, die nicht überlebensfähig ist, weil sie keine Anpassung an die Erfordernisse der Umwelt darstellt. Und so ist der Begriff hier gebraucht, wer ihn dennoch nicht mag, kann ihn ja mit abartig oder schlicht „krank“ oÄm ersetzen.

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Der Souverän wurde entmündigt: Dressierte Bürger machen Männchen

In unserer Jugend gab es das Bonmot der „normativen Kraft des Faktischen“. Die Idee dahinter: Man stelle Bürger vor vollendete Tatsachen, wettere den Sturm der Entrüstung – oder sitze ihn aus, wie später Helmut Kohl – und dann hat man, was man wollte. Gewohnheit holt auch die intensivste Erregung irgendwann ein. Niemand kann sich fortwährend über ein und denselben Gegenstand ärgern. Und ehe man sich versieht, ist aus dem Ärgernis eine Normalität geworden oder aus dem zeitlich befristeten Solidaritätszuschlag eine dauerhafte Steuer.

Nun kann man diese Vorgehensweise auch auf eine Meta-Ebene heben: Je häufiger man Bürger vor vollendete Tatsachen stellt, desto flauer werden die Stürme der Entrüstung, desto schneller ebben sie ab, desto schneller werden die Ärgernisse von der Gewohnheit zur Normalität erklärt.

Spätestens wenn dann eine Generation von Bürgern herangewachsen ist, die es normal findet, von Parteien vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden, die nichts dabei findet, entmündigt zu werden, kein Problem damit hat, Freiheit für Regulation aufzugeben, dann ist der dressierte Bürger, der nickt und gute Miene zu allem macht, was ihm seine Parteien vorsetzen oder zumuten, Wirklichkeit geworden. Bis dann die nächste Generation kommt, die die larmoyante Generation vor ihnen zum K… findet und einen Lebensstil darauf gründet gegen alles zu sein, was vom Staat kommt (Manche von uns gehören zu einer solchen Generation und sind es noch … Wer erinnert sich?).

Einer, der schon im Jahre 2005 vom dressierten Bürger geschrieben hat, ist Reinhard K. Sprenger. Auch wenn wir die Konsequenzen, die Sprenger in seinem Buch aus einer gut zu lesenden und recht umfassenden Bestandsaufnahme der Dressurmaßnahmen, mit denen deutsche Parteien und ihre Helfershelfer versuchen, sich den Bürger nach ihrem Idealbild zu dressieren, in weiten Teilen für zu zahm halten und der Ansicht sind, Sprenger hätte den Mut, den er für weniger Staat und mehr Verantwortung der Bürger fordert, ruhig selbst beweisen können, ist sein Buch ein interessantes Zeitzeugnis. So schlimm war es zu Beginn der 2000er als Sprenger’s Buch erschienen ist. Heute sind wir 18 Jahre weiter, oder wie Helmut Kohl gesagt hätte. „Gestern standen wir am Abgrund. Heute sind wir einen Schritt weiter“.

„In diesem Buch will ich zeigen, wie sich die Deutschen unter dem lenkenden Einfluss des Staates in den letzten Jahrzehnten verändert haben. Mein Hauptergebnis: Der Souverän hat abgedankt. Die Deutschen sind so unbeweglich, weil sie sich daran gewöhnt haben, bewegt zu werden. Der Verlust des Selbstvertrauens ist die Spätfolge staatlicher Dressur. ‚Ich? Dressiert? Niemals!‘ – so mögen Sie reagieren. Meine Beobachtung ist: Wir haben uns schon so an staatliche Entmündigung gewöhnt, dass sie uns kaum noch auffällt. Sie ist zur ‚Selbstverständlichkeit‘ geworden, unsere Sensoren sind mittlerweile abgestumpft. So wie die meisten Menschen zugeben, dass Werbung wirkt. Nur nicht auf sie.

Der Staat glaubt, das Problem seien Sie und ich; in Wahrheit ist er es. Die notwendigen Entscheidungen werden nicht getroffen, weil sie auf Selbstentmachtung des Staates hinausliefen. Das heißt aber auch: Es gibt keine Lösung ohne Entmachtung des Staates. Und auch diese Konsequenz wird einigen von ihnen nicht gefallen. Schnell kommen wir da in Zonen reflexhafter Abwehr, in verminte Wortfelder. Ist es denn nicht Aufgabe des Staates, das Verhalten der Menschen zu steuern? Für das Gemeinwohl zu sorgen? Für Recht und Ordnung? Bestätigen wir uns gleich am Anfang das Selbstverständliche: Ja, es gibt Menschen, die sich nicht selber helfen können. Ja, wir sind als Menschen auf die Gemeinschaft angewiesen. Ja, wir brauchen den Staat als Ordnungsmacht. Was wir nicht brauchen, ist ein Staat, der sich auf der einen Seite immer weiter vom Bürger entfernt, auf der anderen Seite immer tiefer in seine Lebenswelt hineinregiert, nach gut und schlecht sortiert, vorsorglich entmündigt und fürsorglich entschädigt. Wenn Deutschland wieder ein zuversichtliches, erfolgreiches, ein kraftvolles Land werden will, dann nur, wenn seine Bürger Zuversicht aus eigener Kraft und Leistung gewinnen. Wir dürfen uns selbst was zutrauen!“

Wie gesagt, Sprenger hat ein Zeitzeugnis verfasst, das wir für zu zahm halten, schon weil sich Sprenger um die spannenden Fragen herumdrückt.

Hier ein paar Herausforderungen:
Braucht man wirklichen einen Staat als Ordnungsmacht? Nein. Ordnungsmacht und Staat sind nicht synonym und waren es Jahrtausende lang auch nicht.

Sind wir als Menschen auf die Gemeinschaft angewiesen? Nein. Kooperation braucht keine Gemeinschaft, lediglich andere Menschen, die ein Interesse an einem Tausch haben.

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Kleine deutsche Sozialisten mit Schaum vor dem Mund – Was Grenell wirklich gesagt hat

Sir Humphrey Appleby: “Politicians like to panic. It’s their substitute for achievement!”

Wir beobachten schon seit längerem Verhaltensweisen, die wir als Ergebnis eines verbalen Rorschach-Test ansehen. Es funktioniert wie folgt:

Ein Politiker mit großem Erregungspotential schnappt etwas auf. Das, was er aufgeschnappt hat, wird von ihm genutzt, um seiner Phantasie freien Lauf zu lassen und dem, der das, was aufgeschnappt wurde, angeblich gesagt hat, so viel wie nur möglich Negatives zu unterstellen. Und natürlich dient das Aufgeschnappte dazu, sich zu erregen und zu echauffieren, immer im Bemühen, sich selbst moralisch über denjenigen, von dem man etwas aufgeschnappt hat, zu stellen.

Das Problem mit diesem verbalen Rorschach-Test besteht darin, dass das Aufgeschnappte in aller Regel nicht das ist, was wirklich gesagt wurde, sondern das, was sich der Aufschnapper vorstellen will, dass gesagt wurde, das, was er unterstellen will, das, was ihm und seinem Denken besonders nahe liegt, das, was ihm sofort einfällt.

Damit sind wir bei dem, was tagesschau.de ohne es zu zitieren, den Stilbruch des US-Botschafters in Deutschland, Richard Grenell, nennt. Von Journalisten muss man eigentlich erwarten, dass sie das Originalmaterial sichten und sich vergewissern, dass das, was sie als Stilbruch bezeichnen, auch wirklich ein Stilbruch ist. Aber es ist halt tagesschau.de. Dort angestellte Journalisten wollen nicht Nachrichten, sondern Bewertungen verbreiten, sie wollen ihren Lesern nicht sagen, was ist, sondern was sie glauben sollen, dass ist.

Der angebliche Stilbruch, den er aufgeschnappt hat, veranlasst, Thorsten Schäfer-Gümbel, der seine Lebensleistung im Doppelnamen zur Schau stellt, zu folgender Äußerung:

Das, was sich Thorsten Schäfer-Gümbel vor allem vorstellen kann, was ihm als Erstes in den Kopf kommt, ist, dass jemand versuchen könnte, Europas Bürgern zu sagen, wen sie wählen sollen. Das sagt alles darüber, was sich der Genosse Schäfer, … Gümbel vorstellen kann, hat aber keinen Bezug zu dem, was der US-Botschafter gesagt hat (dazu kommen wir gleich). Gümbel-Schäfer hat sich im verbalen Rorschach-Test als einer geoutet, der Bürgern in Europa gerne vorschreiben will, wie sie wählen sollen (vor allem nicht AfD…).

Auch SPD-Fraktionsvitze Ralf Mützenich nutzt die Gelegenheit, sich aufzuregen, die Aufgeschnapptes ihm bietet. Im Wiener Übereinkommen, so fabuliert er, sei festgehalten, dass sich ein Botschafter nicht in die inneren Angelegenheiten eines Landes einmischen dürfe. Grenell verstehe sich offensichtlich als verlängerten Arm einer rechtskonservativen Wahlbewegung. Die Frage, ob das im Wiener Übereinkommen steht, lassen wir einmal beiseite. Interessant ist, dass Mützenich sich nur vorstellen kann, Richard Grenell, US-Botschafter in Deutschland, sei Wahlhelfer der AfD und wolle in Deutschland den politischen Umsturz vorbereiten. Gartenzwerge haben im Vergleich dazu, eine polyglotte Weltsicht.

Und dann ist da noch Martin Schulz. Schulz meint, Grenell benehme sich daneben und verhalte sich wie ein „rechtsextremer Kolonialoffizier“. Armer Martin Schulz. Die Art und Weise, in der er von der SPD abserviert wurde, sitzt tief. Alles, woran er denken kann, ist Fehlverhalten und sich „völlig daneben benehmen“. Vermutlich eine Projektion. Dafür spricht auch die Sprachkonditionierung, die alles, was schlecht ist, mit Rechtsextremismus und Kolonialzeit in Verbindung bringt. Ob Schulz sich in Seminaren in Kassel verweilt, um dort postkoloniale Betroffenheit zu lernen?

Die drei SPD-Politiker haben sich in einer mehr als peinlichen Weise als das geoutet, was sie wohl sind, kleine politische Gartenzwerge, die gerne Europas Bürgern vorschreiben würden, wen sie zu wählen haben, die denken, wenn ein US-Botschafter in Deutschland etwas sagt, dann könne sich das natürlich nur auf Deutschland beziehen und die in der ständigen Angst leben, sich (wieder) daneben zu benehmen, wie ein „rechtsextremer Kolonialoffizier“.

Besonders lächerlich wird das alles, wenn man nachliest, was Richard Grenell im Interview mit Breitbart London tatsächlich gesagt hat. Das ist dann der eigentliche Stilbruch, der die Redakteure der tagesschau ärgert, dass Journalisten eines alternativen Mediums wie Breitbart London, noch dazu eines, das sie zum rechten Medium erklärt haben, besseren Zugang zu eine Diplomaten haben als sie selbst. Der absolute Kontrollverlust. Denn nun können Diplomaten anderer Länder ungefiltert sagen, was ein tagesschau-Redakteur aus Angst vor der Antwort nie fragen würde.

Hier Auszüge aus dem Artikel auf Breitbart, der die Teile des Interviews, mit Richard Grenell enthält, die die drei SPD-Peinlichkeiten in der ein oder anderen Weise aufgeschnappt haben.

Die Übersetzung stammt von uns. Das Original kann man hier nachlesen.

“Im Rahmen eines informellen Interview mit Breitbart London in seinem Amtssitz in Berlin hat der US-Botschafter [Richard] Grenell gesagt: „Wir erleben derzeit eine konservative Renaissance. Viele Konservative aus ganz Europa haben mich kontaktiert und mir das gesagt.“

„Ich will andere Konservative in ganz Europa, andere Führer, auf jeden Fall ermutigen. Es gibt eine Grundbewegung konservativer Politik in Europa, die sich etabliert, weil die linken Politiken gescheitert sind“, fügt er an.

„Daran gibt es keinen Zweifel. Es ist eine aufregende Zeit für mich. Wenn ich die [politische] Landschaft betrachte, dann sehe ich, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Aber die Wahl von Donald Trump hat Menschen dazu ermutigt zu sagen, dass sie der politischen Klassen nicht weiterhin erlauben können zu bestimmen, wer eine Wahl gewinnt und wer sich als Kandidat zur Wahl stellt.“

Der US-Botschafter wies auf den kleinen Kreis von politischen und Medien-Eliten hin und sagte: „Es ist ein unglaublich mächtiger Moment, wenn Du zum ersten Mal über den engen Horizont einer kleinen Elite hinausschauen kannst, die Dir sagt: „Du hast keine Chance [die Wahl] zu gewinnen“, oder „Du wirst nie gewinnen“ oder die sich über Dich lustig machen.“

Seit der Wahl von 2016 haben die meisten deutsche Medien eine Front gegen Präsident Trump gebildet. Einige, wie z.B. der Spiegel, gingen dabei soweit, eine Titelseite zu publizieren, die den Präsidenten dabei zeigt, wie er die Freiheitsstatue enthauptet.

Die Sieg-Strategie, bemerkt Grenell, bestünde darin, sich auf konservative Themen, die eine Verbesserung des Lebens der normalen Menschen zum Gegenstand haben, zu konzentrieren, auf die schweigende Mehrheit. Er sagt, dass die Unterstützung für Kandidaten, die beharrlich konservative Politiken im Bezug auf Migration, Reduzierung von Steuern und den Abbau von Bürokratie und Verwaltung verfolgen, massiv ist.

Grenell hat keine Angst, Namen zu nennen. Er drückt tiefen Respekt und Bewunderung für den jungen Österreichischen Kanzler Sebastian Kurz aus und sagt: „Sebastian Kurz ist ein Rockstar. Ich bin ein großer Fan von ihm“.

[…]

Welche Phantasie die Gehirne der drei SPD-Politiker im Griff hat, was sie sich vorstellen können, das wird vor dem Hintergrund dessen, was Richard Grenell gesagt hat, sehr deutlich.

Früher hätte sich Menschen, die derart ertappt werden, geschämt. Heute sind sie „Politiker“.

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Populisten – Einwanderungsfeinde, Trumps, EU-Gegner: Tagesschau ist umstellt

In Slowenien hat die „einwanderungsfeindliche SDS“ die Wahl gewonnen. Diese neue Wortschöpfung aus dem Hause „Tagesschau“, in dem man nun bereits jeden, der anmerkt, dass man nicht generell und ohne Ansehen der Person, Flüchtlinge einreisen lassen kann, zu einem „Feind“ der Einwanderung erklärt, ist ein neues Stadium im Versuch der Tagesschau-Redaktion gegen das, was die dort Kasernierten für Populismus halten, anzuschreiben.

Ein Argument als Einschub: Menschen sind nicht gleich. Sie unterscheiden sich in ihren Fähigkeiten, Kenntnissen, in ihren Bedürfnissen, in den Motiven ihrer Handlungen, in ihrer Aufrichtigkeit, in ihrem Respekt vor anderen Menschen und in vielen anderen Punkten. Deshalb ist jede Politik, die Menschen gleich behandeln will, dann, wenn mit Gleichheit keine auf gleiche Verteilung von Start-Chancen gerichtete Gleichheit, sondern eine Ergebnisgleichheit gemeint ist, die Unterschiede in den Fähigkeiten von Menschen negiert, eine menschenfeindliche Politik, die Leistung einebnet, Anstrengung nicht goutiert und Motivation nivelliert, die den Kriminellen mit dem Arzt gleichsetzt, alle eben über einen Kamm schert. Abgesehen davon haben Politiker nicht die Aufgabe, sich zum Retter der Bedrohten aufzuschwingen, koste es, was es wolle. Sie haben in erster Linie die Aufgabe, ihre Bevölkerung zu schützen, deren Nutzen zu mehren und Schaden von ihr abzuwenden. Schließlich diskriminiert man z.B. die motivierten und leistungsbereiten unter den Flüchtlingen, wenn man sie mit denen gleichsetzt und mit denen gleichbehandelt, die eben nicht motiviert und leistungsbereit sind.

Menschen verbinden Begriffe, so hat Burrhus F. Skinner in seinen Untersuchungen gezeigt, zu Assoziationsketten. Die Ketten umfassen gleichgelagerte Begriffe, Bewertungen usw. Gelernt werden Assoziationsketten über Stimuli, die dargeboten und mit bestimmten (psychologischen) Belohnungen oder Bestrafungen verbunden sind. Ein Schüler, der die Assoziationskette 2, 4, 8, 16, 32 gelernt hat (2x) wird vom Mathematiklehrer gelobt, verbindet diese positive Belohnung mit der Assoziationskette und merkt sie sich. Das ist im Nukleus die Art und Weise, wie Skinner sich den Prozess des Lernens vorstellt.

Manipulateure und diejenigen, die versuchen, die Meinung, das Denken und Handeln anderer zu beeinflussen, versuchen sich den beschriebenen Zusammenhang, zunutze zu machen. Die Idee, die offensichtlich auch in der Redaktion der ARD-Tagesschau verbreitet ist, lautet: Wenn man Begriffe oft genug mit einer negativen Assoziation verbindet, dann kann man diese Begriffe als negative Begriffe durchsetzen, entsprechende Assoziationen im Denken von Menschen herbeischreiben und letztlich Einfluss auf das Verhalten der entsprechenden Menschen nehmen.

Deshalb ist die Redaktion der Tagesschau angetreten, ihren Lesern Populismus als negativen Begriff einzuhämmern und ihn mit allerlei Assoziationen zu verbinden, die dadurch gleichermaßen negativ bewertet werden sollen. Diese Form der ARD-Manipulation, die mit der Prämisse, dass jemand Populismus negativ findet und die Zuschreibungen, die die ARD vornimmt, teilt, hat dazu geführt, dass in der Redaktion der Tagesschau nicht nur eine wahre Populismus-Epidemie ausgebrochen ist, die Redakteure der Tagesschau haben sich auch in einen Zustand der Paranoia geschrieben: Sie sind umstellt von Populisten.

Prototyp des öffentlich-rechtlichen Journalisten

Letzter Höhepunkt in der Feindaufklärung der Tagesschau-Redaktion ist die Feststellung, dass nun auch Slowenien an „einwanderungsfeindliche Populisten“ verloren ist. Zuvor mussten die Redakteure schon mit ansehen, wie die Welt, wie sie sie sich wünschen, auseinander gefallen ist. Populisten in der Türkei, in der Schweiz, dort sogar rechte Populisten, Tschechien ist voller Populisten. Ihr Führer eine Mischung aus „Jekyll und Hyde“, wie die Tagesschau befindet. In Ungarn herrscht mit Viktor Orban ein Populist, der „Populismus auf Kosten von Schutzsuchenden betreibt“. Die Polen? Populisten, weigern sich, Flüchtlinge aufzunehmen. Populisten als EU-Gegner haben sich in den Niederlanden um Geert Wilders angelagert. Österreich. Populisten, rechte Populisten und Leute, die nie über Hans Krankl hinweggekommen sind, wie jüngste Ereignisse zeigen. Populisten sind in Frankreich auf dem Vormarsch. Sie sitzen im deutschen Bundestag, stellen in Italien die Regierung. In Großbritannien haben sie den BREXIT erwirkt. In Katalonien wollen sie den E-XIT erwirken. Und in den USA, in den USA, da sitzt der Inbegriff von Populismus, der Trump, der Intimfeind aller Tagesschau Redakteure. Kein Nachrichtensender berichtet negativer über Trump als die ARD-Tagesschau. Die Redakteure, sie haben eine Mission, eine Sendung: Die Welt vom Populismus, von dem, was sie für Populismus halten, reinigen. Und immer hektischer und hysterischer betreiben sie ihre Mission. Mit jedem neuen Populisten, den sie ausmachen, steigt ihr Populismus-Textoutput, um die deutsche Bevölkerung vor dem Übel, das sich überall anbahnt, zu warnen und den Tagesschau Lesern die eindeutige Nachricht zu vermelden: Populismus ist böse, halb Europa, wenn nicht mehr, ist böse, Deutschland ist von Populisten umzingelt, im Osten, im Süden, im Westen, nur im Norden gibt es noch Fluchtwege, die offen sind [Tagesschau-Redakteure scheinen ängstliche Menschen sein, die bange in die Zukunft schauen].

Diese Form der Paranoia, sie bleibt nicht ohne Folgen. Wir haben eine Verlaufskurve erstellt, die zeigt, wie sehr die Redakteure der Tagesschau in den letzten Jahren von ihrer Manie überwältigt wurden. Die folgende Abbildung stellt die Berichte zusammen, die pro Jahr auf Tagesschau.de veröffentlicht wurden und die „Populismus“ als zentralen Bestandteil hatten. Schon jetzt, nach nicht einmal einem halben Jahr, sind 2018 weit mehr Beiträge mit Populismus als Inhalt auf Tagesschau.de erschienen, als im gesamten Jahr 2017 (130 gegenüber 88). Die Manie schreitet voran, in der von u.a. George C. Homans beschriebenen Weise: Weil die Belohnung, die sich Tagesschau-Redakteure davon erhoffen, dass sie gegen Populismus anschreiben, immer weniger Wert für sie hat, müssen sie immer mehr dagegen anschreiben.

So entsteht die beeindruckende Fieberkurve, die Kurve einer Manie, die in der Abbildung dargestellt ist und von der man sich nicht fragen muss, wo sie enden wird. Die psychiatrischen Abteilungen sind voller Personen mit Psychosen.

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“Diebe honorieren Bestohlene”: 4,8 Mrd EU-Euro für Flüchtlinge

Kennen Sie die folgende Parabel vom guten Staat?

Zwei Diebe räumen ein Haus aus. Komplett. Sie lassen nichts übrig. Als sie ihr Werk betrachten, die leeren Räume ohne Möbel, ohne alles, ereilt den einen Dieb die Reue und er sagt: „Wir können die armen Menschen nicht vor dem Nichts stehen lassen.“ Komm‘ wir lassen Ihnen einen Tisch und zwei Stühle da, dann können Sie sich wenigstens setzen“.

So verhält es sich mit dem guten Staat. Er presst seinen Bürgern Steuern ab und gibt manchen von ihnen etwas zurück, damit sie der Ansicht sind, sie würden von ihrem Staat, von ihrem guten Staat, der sich um sie kümmert, profitieren.

Nun gibt es Institutionen und Medien, die diese Tatsache sehr geschickt umschreiben. Heute zum Beispiel titelt die ARD Tagesschau: EU-Milliarden für Deutschland. Und schreibt:

„Die EU-Kommission will Anstrengungen bei Aufnahme und Integration von Migranten honorieren. Deutschland kann demnach auf rund 4,8 Milliarden Euro als Ausgleich für die Flüchtlingskrise hoffen“.

Ist sie nicht nett, die EU.
Und ist die Tagesschau nicht ein hervorragendes Medium, wie sich an der begeisterten Goutierung der EU-Großzügigkeit zeigt?

Indes, bei näherem Hinsehen:

  • Im Jahr 2016 hat Deutschland 23,28 Milliarden Euro an die EU überwiesen.
  • Im Jahr 2016 hat Deutschland 10,08 Milliarden Euro von der EU bekommen.

Das macht eine Lücke von 13,2 Milliarden Euro.

Die EU behält also mehr als sie an Deutschland zurückgibt.
In jedem Jahr zahlt Deutschland mehr nach Brüssel als aus Brüssel nach Deutschland zurücküberwiesen wird. Daran ändern auch die 4,8 Milliarden, die von 2021 bis 2027 nach Deutschland fließen sollen, nichts.

Da ist sie wieder, die Geschichte mit den zwei Dieben, die großzügig genug sind, etwas von dem, was sie anderen weggenommen haben, zurückzugeben.

Auf die Tagesschau ist wie immer Verlass.

Wenn es darum geht, Leser zu manipulieren und so zu tun, als hätte die EU eigenes Geld, das sie nach Gusto nach Deutschland überweisen könne, wenn sich die deutschen Bürger wohlverhalten und freundlich zu Flüchtlingen sind, dann sind Sie bei der ARD in der ersten Manipulationsschleife.

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