Biomacht: Würden Sie Björn Höcke (oder Ralf Stegner) Ihr Herz spenden?

Oder Angela Merkel – oder Gregor Gysi – oder Sigmar Gabriel?

Ab 2020 ist in den Niederlanden jeder, der das 18. Lebensjahr erreicht, ein Organspender. So lange er nicht ausdrücklich widerspricht. Damit ist nach Kroatien, Spanien, Belgien und Wales, ein weiteres europäisches Land (eine weitere Region) zum Nudger geworden, der Entscheidungen für seine Bürger trifft.

Nudging ist die psychologische Waffe, die Staaten neuerdings einsetzen, um für Teile ihrer Bevölkerung Entscheidungen zu treffen, die angeblich besser sind, für alle und für die, über deren Kopf hinweg sie getroffen wurden.

Nudging basiert auf einer Perversion von Forschungsergebnissen, die Amos Tversky und Daniel Kahneman über Jahrzehnte angehäuft haben und die alle zeigen, dass die Annahmen, die im Wesentlichen die ökonomische Theorie über den „rationalen Akteur“, den homo oeconomicus macht, weit von der Realität abweichen. Denn: Menschen verletzten nahezu alle Prämissen, auf denen die rationale Entscheidung des homo oeconomicus basieren soll. Sie lassen sich von Vorgaben beeinflussen, sie entscheiden aus dem Bauch heraus, sind weder transitiv noch konsistent in ihren Entscheidungen.

Richard Thaler und Cass Sunstein haben diese Abweichungen der Realität vom theoretischen Modell zum Anlass genommen, um ihr Konzept des Nudging zu entwickeln, dessen Zeil vornehmlich darin besteht, die Entscheidung von Individuen über die Gestaltung der Entscheidungssituation (Thaler und Sunstein sprechen hier von einer Choice Architecture) so zu steuern, dass die Entscheidung getroffen wird, die nach Ansicht von Thaler und Sunstein oder nach Ansicht von Staaten, die sich auf das Konzept der beiden gestürzt haben, wie Schmeißfliegen auf einen Leichnam, für den einzelnen und alle und die Menschheit und das ganze Universum die beste Entscheidung ist.

Und dem niederländischen Senat hat es, mit sehr knapper Mehrheit von 2 Stimmen, gefallen, die Entscheidung darüber, ob ein Mensch Organe spendet oder nicht, für den Menschen, der sie spendet zu treffen, denn: Organspende sei eine gute Sache und jeder Mensch, der richtig darüber nachdenke, müsse natürlich zu der Entscheidung gelangen, dass sein Tod nur das Ende für sein Gesamtdasein darstellt, dass Einzelteile seines ehemaligen Gesamtdasein, aber weiterhin verwendbar sind, dass Tod nichts anderes ist als die Transformation eines Körpers in ein Ersatzteilelager.

Warum ist Organspende gut?

Diejenigen, die für Organspende werben, sie tun es gewöhnlich damit, dass sie Herz-Schmerzgeschichten geglückter Organspenden publizieren, in denen natürlich nicht der Tote, sondern der Empfänger der Organe des spätestens dann Toten, die Hauptrolle spielt, vom Sterbebett aufs Podest bei den Meisterschaften der Organtransplantierten (die gibt es wirklich).

Man ist tot und ermöglicht anderen ein (Weiter)Leben.

Andere, die für Organspende werben, tun dies etwas rabiater, z.B. dadurch, dass Sie ausmalen wie es wäre, wenn man eine neue Leber benötigen würde, um weiterleben zu können, aber keine bekommt, weil niemand spendet. Stellt Dir vor, Du brauchst eine Leber und niemand spendet eine!

Wieder andere, wie die Deutsche Welle, verweisen auf das Organschmarotzen deutscher Empfänger bei u.a. Kroatischen Spendern.

Alle, die die Werbetrommel für Organspende rühren, tun dies auf einer moralischen Basis der geteilten Menschlichkeit, die doch soweit gehen sollte, dass man sich im Tod von Organen trennt, die man, weil man (hoffentlich) tot ist, nicht mehr benötigt. Gutes Tun über den Tod hinaus oder: „Organspende ist ein humaner, ein würdevoller Akt“, wie es bei der Deutschen Welle heißt.

Trotz all der psychologischen Massage ist die Zahl der Organspender gering, jedenfalls nicht groß genug. Deshalb haben sich Staaten wie Belgien, Kroatien Spanien oder nun die Niederlande oder die Waliser Sozialisten im Sennet dazu entschlossen, die Trägheit ihrer Bürger, die sie als Spendenwilligkeit interpretieren, dadurch zu überwinden, dass sie sie per se zu Organspendern erklären, um die Trägheit nunmehr für sich auszunutzen, in der Hoffnung, dass die meisten derer, die zu Organspendern erklärt wurden, zu träge sein werden, um ihr Nichteinverständnis damit zu erklären, dass sie zum Spender gemacht wurden. Und natürlich spielen hier die Herz-Schmerz-Geschichten und der Verweis auf die geteilte Menschlichkeit eine Rolle. Derartige affektive Inszenierungen sollen darüber hinwegtäuschen, dass derjenige, der stirbt,  keinerlei Beziehung zu demjenigen hat, der seine Spenderorgane erhält, das ist auch gut so, denn wer weiß, ob diejenigen, die bereit sind zu spenden, spenden würden, wüssten sie, wer davon profitiert.

Aber Beziehungen zwischen Spender und Empfänger bleiben natürlich anonym und natürlich werden auch all die Probleme ausgespart, die es bei Organspenden gibt, von den Problemen bzw. der Unmöglichkeit, Hirntod als solchen punktgenau zu bestimmen, bis zu all den Problemen, die sich mit der Abstoßung fremder Organe und dem nachfolgenden Leben voller Medikamente, um das eigene Immunsystem daran zu hindern, das fremde Organ abzustoßen, verbinden.

Nein, Organspende ist ein humanitärer Akt, den diejenigen, die ein so großes Interesse daran haben, dass andere ihre Organe spenden, nicht mit den kruden und oft unangenehmen Fakten von Organhandel, Profit und Schmiergeldzahlungen belasten wollen.

Lieber treffen sie, wie die Niederlande, die richtige Entscheidung für ihre Bevölkerung. Bevormundung steht höher im Kurs als Aufklärung, so dass man sich fragen muss, warum haben Staaten ein so großes Interesse daran, dass so viele wie möglich aus ihrer Bevölkerung Organe spenden?

Lassen wir die Floskeln über Humanität und die Appelle an das Mitleid der potentiellen Spender einmal beiseite, dann kann man die Frage umformulieren: Wer profitiert wie davon, dass Organe gespendet werden?

Seltsamerweise treffen Regierungen lieber Entscheidungen für ihre Bürger als dass sie die Bürger mit Informationen versorgen. Man kann diesen Hang, für andere zu entscheiden, einerseits – bei den Dümmeren unter den Politikern – mit einer falsch verstandenen Humanität erklären, die dazu führt, dass sie Menschen, die sie nicht kennen, mit den Organen von anderen Menschen, die sie nicht kennen, retten wollen. Anonymität ist hier der Schlüssel. So mancher Kämpfer für die Humanität hat schon seine Grenzen gelernt, wenn er mit denen konfrontiert war, für deren Humanität er so viel Einsatz gezeigt hat – oder: Würden Sie Angela Merkel eine Leber spenden?

Für die weniger Dummen unter den Politikern, deren Bemühen nicht dahin geht, sich als guter Mensch auszuweisen, zu inszenieren, sich mit „virtue signalling“ zu befassen, hat die Macht, über die Köpfe derer hinweg zu entscheiden, die sie für so dumm halten, dass sie nicht einmal im Hinblick auf Organspende die richtige Entscheidung treffen können, eben diesen Reiz: Sie können sich einbilden, an der Ausübung dessen beteiligt zu sein, was Michel Foucault als „Bio-Macht“ bezeichnet hat.

Bio-Macht ist eine lebensschaffende Macht. Früher mussten Souveräne Macht durch Gewährung von Privilegien oder Abschöpfung von Gütern ausüben und hatten die Macht über den Tod. Heute maßen sich Regierungen die Macht über das Leben an. Das Ziel der neuen Machtform, der Biomacht ist es, wie Lemke (2003: 2) schreibt, das „Leben zu verwalten, zu sichern, zu entwickeln und zu bewirtschaften“. Die Bio-Macht ist eine (auf den ersten Blick) lebensschaffende Macht, das Biologische daher das Feld, auf dem sich die Politiker tummeln. Das „Leben der Individuen“, so schreibt Magiros (1995: 99) wird zu einem Bereich, der für bewusste Kalküle, für die politische Durchdringung, für Herrschaft und Kontrolle und Organisation ‚offen‘ geworden ist“. Die Modi, über die Herrschaft und Kontrolle ausgeübt werden sollen, sind Dressur und Disziplinierung. Erstere findet u.a. in Schulen statt, Letztere ist Gegenstand regulierender Kontrolle: „die Demographie wird zu einem wichtigen Wissens- und Machtgebiet, das Verhältnis von Ressourcen und Einwohnern bekommt sowohl in den Wissenschaften als auch in der Politik Gewicht, Fortpflanzung, Geburten- und Sterblichkeitsrate, Gesundheitsniveau und Lebensdauer werden zu den Variablen der Bevölkerung, die die Politik zu beeinflussen sucht” (Magiros 1995: 99).

Im Kontext von Bio-Macht werden Menschen danach beurteilt, ob sie nützlich, gesund, wertvoll, und lebenstüchtig sind. Die Bio-Macht, so schreibt Foucault (1976: 112), sie droht nicht mehr mit dem Tod, wie dies feudale Herrscher getan haben, sie „verspricht das Leben“.

Dieses Versprechen, dem die meisten Menschen anheim fallen, ist der Nukleus der modernen Medizin. Regulierende Eingriffe in die Freiheit, wie ihn aktuell die Holländer vorgenommen haben, dienen zum einen der Legitimation der Bio-Macht mit ihrem Versprechen auf Leben (oder Vegetation, je nach Sichtweise), zum anderen sind sie die Mittel der Durchsetzung der Bio-Macht. Wie gewöhnlich, wenn vermeintliche Gutmenschen wüten, bleibt die individuelle Freiheit auf der Strecke.

Und selbstverständlich lässt sich mit den Organen von Spendern, die letztere unentgeltlich zur Verfügung stellen, viel Geld verdienen. Es ist ein profitables Geschäft, wie nicht nur die Skandale der letzten Jahre belegen, ein Geschäft mit der Hoffnung auf der einen Seite und all zu oft der Anfälligkeit für Gefühlsduselei bzw. Trägheit auf der anderen Seite. Solange Regierungen sich in intime private Tauschbeziehungen einmischen und Organhandel fällt in diese Klasse, so lange kann es nur eine Reaktion auf diese Einmischung geben: Opt-out und Widerspruch dagegen, über seinen Kopf hinweg zum (hoffentlich erst) posthumen Ersatzteilelager für Dritte erklärt zu werden.

Wenn Staaten für Individuen angeblich richtige moralische Entscheidungen treffen wollen, dann ist es höchste Zeit, den Verantwortlichen ihre angebliche Moral dahin zurückzustopfen, wo sie hergekommen ist. Es sei denn, man will sein Leben als unmündiger Sklave der Regierungsentscheidungen führen, wie es unweigerlich passieren wird, oder haben Sie schon jemals erlebt, dass eine Regierung, der man an einer Stelle nachgesehen hat, dass sie über die Köpfe hrer Bürger und für diese Bürger entschieden hat, an einer anderen Stelle plötzlich Skrupel entwickelt, ob der Entmündigung der eigenen Bevölkerung?

Wir auch nicht.

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Endlich Weltspitze: Deutschland führt die Twitter-Zensur an

BuzzFeed hat etwas getan, was – seit die qualitativen Kaffeekränzchen zum Standard der Sozialforschung geworden sind – an Universitäten kaum noch getan wird: quantitativ geforscht. Von Oktober 2017 an hat BuzzFeed Twitter-Accounts gesammelt, die in einem Land „ausgeblendet werden“ und eine entsprechende Datenbank angelegt. Insgesamt rund 800.000 Twitter-Accounts hat das BuzzFeed-Team untersucht und dabei 1.714 Nutzer gefunden, die in mindestens einem Land ausgeblendet werden. Das Ausblenden ist die Twitter-Form des Löschens: Man macht Tweets oder Accounts schlicht in einem Land nicht mehr sichtbar. Nur in ganz seltenen Fällen werden Accounts von Twitter gelöscht, wenn man dem Transparenzbericht des Unternehmens Glauben schenken kann.

Das Interessante an den 1.714 Twitter-Nutzern, deren Tweets nur noch von ihnen gesehen werden bzw. deren Tweets in mindestens einem Land zensiert werden, also nicht gezeigt werden, ist natürlich die lokale Verteilung. Und siehe da: Deutschland ist Spitze.

Der Denunziationsmob und die von Heiko Maas zu verantwortende Lizenz zur Denunziation, das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, sie hat zwar noch nicht einen einzigen Antrag eines Gerichtes hervorgebracht, der bei Twitter eingegangen ist, und zwar mit dem Ziel, einen Account zu löschen oder auch nur zu sperren, aber sie hat dazu geführt, dass in Deutschland so viele Nutzer blockiert sind wie sonst nirgends. Die Leute von BuzzFeed haben ihre Ergebnisse in einer Grafik zusammengestellt, die wir hier wiedergeben. Sie zeigt deutlich, in welchen Ländern es noch Meinungsfreiheit gibt und in welchen nicht mehr. Dass Deutschland auf einer Stufe mit einem autoritären Systemen wie dem der Türkei steht, ist dabei sicher kein Zufall, sondern einfach nur eine Bestätigung der Tatsache, dass das einst freie Deutschland nicht mehr frei ist.

Dafür gesorgt haben all die Hobby-Denunzianten, die denken, wenn sie einen Tweet melden, der ihnen nicht passt, und dieser Tweet von Twitter dann tatsächlich in Deutschland geblockt wird oder mehr noch, wenn sie es schaffen, einen ganzen Account geblockt zu bekommen, dann hätten sie im Gegenzug nicht nur die Genugtuung, ihre psychologische Störung, die es nicht ertragen kann, kontroverse Inhalte zu sehen, durchgesetzt zu haben, sondern würden sich auch als besonders guter und braver Bürger qualifizieren, der die Drecksarbeit seines Staates macht.

Sicher: BuzzFeed hat eine Häufung von Begriffen wie „Hitler“, „Nazi“ oder Zahlencodes, die mehr Linke als Rechte kennen, bei geblockten Accounts gefunden. Ideologisch Verwerfliches, das in einem Land, das Freiheit in Meinung angeblich garantiert und in dem die persönliche Freiheit so wichtig, zumindest in Sonntagsreden so wichtig geredet wird, geduldet werden muss.

Was ist das für ein Land, was ist das für eine Demokratie, die von ein paar Begriffen, ein paar Symbolen des Tausendjährigen Reiches und ein paar versprengten Nazis gefährdet werden kann? Nichts, worauf man bauen wollte, jedenfalls, oder ein autoritäres System, das keine Gefahr abwehren, sondern unterdrücken will. Entsprechend wären die Hobbydenunzianten wohl als kleine Sadisten anzusehen, die ihren Wert daraus beziehen, sich bei dem, was sie für die Autorität halten, anzudienen, indem sie andere schädigen. Das ist übrigens auch die Definition von Boshaftigkeit.

Und natürlich ist es ein Zeichen für Dummheit, wenn man nicht versteht, dass die Inhalte, die man heute denunziert, nicht die Inhalte sind, die morgen noch als verwerflich angesehen werden müssen, morgen können es schon die Inhalte sein, die die Denunzianten von heute gut finden. Und wetten, wenn morgen die Denunzianten von heute zum Gegenstand staatlicher Zensur werden, dann schreien sie Zeter und Mordio? Ob sich an das Geschrei die Einsicht anschließt, dass es nur einen Feind von Freiheit gibt und dass dieser Feind sich in Form staatlicher Institutionen äußert, die Bürger kontrollieren wollen, und dass man deshalb keine Handbreit der Freiheit an den Staat und seine Institutionen abgeben darf?

Wir haben so unsere Zweifel.

BuzzFeed: Wie Twitter Konten in verscheidenen Ländern auf der ganzen Welt blockiert

 

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Große Konfabulation: Wie lange kann man gegen die Realität anregieren? oder: Guten Morgen Deutschland – Aufwachen im Sozialismus

Sozialisten haben über kurz oder lang immer das Problem, dass die Wirklichkeit vom Plan abweicht. So viel sie auch planen, für fünf oder sieben Jahre, nie passt sich die Wirklichkeit der Planung an. Nun ist es eine der bemerkenswertesten Manifestationen von Dummheit, dass Sozialisten nie lernen. Anstatt zu verstehen, dass man die Zukunft nicht planen kann, bestehen sie darauf, dass es möglich ist, mit immer neuen Plänen, die Anpassung der Wirklichkeit an die eigene Ideologie zu erzwingen.

Sozialisten fahren deshalb ihre Gesellschaften regelmäßig gegen die Wand, denn, wie schon F.A. von Hayek in seinem Buch, „der Weg in die Knechtschaft“, das ausschließlich den Wirkungen von Sozialismus gewidmet ist, dargelegt hat, auch sozialistische Planer können die Zukunft nicht vorhersehen. Deshalb vernichten sie die Gegenwart derer, die ihnen als Beherrschte zum Opfer fallen.

Die einzige Frage, die sich mit sozialistischen Systemen verbindet, ist die Frage, wie lange es möglich ist, in der eigenen ideologischen Verblendung gegen die Wirklichkeit anzuregieren, bis sich entweder Widerstand regt oder die Staatsinsolvenz dem sozialistischen Treiben das gewöhnliche Ende bereitet.

In Deutschland läuft derzeit ein Feldversuch dazu, was als erstes bricht: Die Geduld der Bevölkerung oder das wirtschaftliche Fundament, auf dem sich die sozialistischen Ideologen weiden.

Wir haben gestern am Beispiel der sozialistischen Phantasie gezeigt, die mit „Gleichberechtigung von Frauen und Männern“ überschrieben ist und die einfach nur meint, in allen Positionen, die die Staatssozialisten für relevant halten, müssen Männer und Frauen gleichverteilt sein, wie irrsinnig das politische Programm ist, das in den nächsten drei Jahre und 9 Monaten durchgesetzt werden soll.

Heute ist es an der Zeit, die Folgen dieses Irrsinns zu beschreiben.

Erste Folge: Demotivation der Angestellten
In Leitungsfunktionen des öffentlichen Dienstes wollen die Grokolores bis 2025 genau so viele Frauen wie Männer haben. Das ist ihr Ziel. Dieses Ziel bedeutet einen Beförderungsstopp für männliche Angestellte im Öffentlichen Dienst, denn nur so kann in nur 6 Jahren eine Ergebnisgleichheit bei Leitungsfunktionen herbeigeführt werden.

Ein solches jähes Ende ihrer Karriereträume wird die männlichen Angestellten im Öffentlichen Dienst, denen die Option, den Beruf einfach durch das Gebären von Kindern zu beenden, nicht offen steht, demotiviert lassen und sich auf deren Einsatz und Arbeitsleistung auswirken. Das haben die Grokolores nicht bedacht.

Zudem haben Sie nicht bedacht, dass man für Leitungspositionen Kompetenzen benötigt. Kompetenzen fallen nicht vom Himmel. Man muss sie sich aneignen. Dazu braucht man Zeit. Ein weibliches Geschlecht alleine ist keine Kompetenz. Um Letztere zu bilden benötigt man noch ein paar weitere Zutaten, von der Intelligenz bis zur Arbeitserfahrung. Arbeitserfahrung im Bereich IT gewinnt man nicht, wenn man Babys wickelt oder Kranke pflegt. Dennoch wollen die Grokolores die „Erfahrungen und Fähigkeiten aus Erziehung und Pflege“ bei Beförderungen GENERELL berücksichtigt sehen. Die Gleichstellung umfasst somit auch dreckige Windeln, die der Mitarbeit an z.B. einem Softwareprogramm (mindestens) gleichgestellt werden. Das ist eine weitere Methode, leistungswillige und kompetente Angestellte zu demotivieren. Warum soll sich noch jemand im Rahmen seines Berufes anstrengen, wenn er weiß, dass sein Einsatz nicht gewürdigt wird, nicht in der Weise gewertschätzt wird, wie es angemessen ist? Das haben die Grokolores nicht bedacht.

Sie können es nicht bedenken. Grokolores sind in der Regel Berufspolitiker, die keinerlei Vorstellung davon haben, welche Kompetenzen man benötigt, um in einem richtigen Beruf oder in einem Unternehmen in Führungspositionen aufzusteigen. Grokolores sind bislang immer mit ihrer großen Klappe und weitgehend ohne Kompetenzen durchgekommen. Aus Mangel an anderweitigen Erfahrungen sind sie der Ansicht, dies sei auch in richtigen Berufen alles, was man benötige, um für Führungspositionen qualifiziert zu sein.

Ein weiterer Irrtum der Grokolores.

Ein Irrtum, der sich amplifiziert.
Die Grokolores wollen alle Unternehmen verpflichten, Frauen in Leitungspositionen zu stecken. Das sind dieselben Grokolores, die jedes Jahr seit nunmehr Jahrzehnten wieder bejammern, dass weibliche Studenten in MINT-Fächern Mangelware sind. Zwei Variablen in Verbindung zu bringen, das überfordert offensichtlich die intellektuellen Fähigkeiten eines Grokolores, deshalb kann keiner den Schluss ziehen, dass in Berufen, in denen es kaum Frauen gibt, es a) ungerecht ist, eine Gleichverteilung der Leitungsfunktionen nach Geschlecht durchzusetzen und b) ein solches Durchsetzen notwendig dazu führen muss, dass ungeeignete oder im Vergleich zu männlichen Mitarbeitern weniger geeignete weibliche Mitarbeiter in Führungspositionen gelangen. Das ist eine Zwangsläufigkeit, die kein ideologischer Plan verändern kann. Es ist wieder diese Realität, die alle ideologischen Wolkenkuckucksheime zum Einsturz bringt.

Weil die Grokolores aber richtige Ideologen sind, deren Gehirne aus ideologischen Kurzschlüssen bestehen, verstehen sie diesen einfachen Zusammenhang nicht. Deshalb sind sie munter dabei, die Grundlagen einer funktionierenden und erfolgreichen Ökonomie zu zerstören: Die Motivation der Arbeiter und Angestellten; Die Meritokratie, die Kompetenz und nicht Geschlecht zum Kriterium für den beruflichen Aufstieg macht; Die Willigkeit der Leistungsfähigen, sich weiterhin von einem ideologischen System ausnutzen zu lassen, das Windenwickeln mit jahrelanger Arbeit in Unternehmen und Verwaltung (mindestens) gleichsetzt und, last but not least, den gesellschaftlichen Wohlstand.

Sozialismus ist eine kollektive Ideologie. Sozialisten wie Merkel, Schulz oder Seehofer sind nicht in der Lage, Individuen in Rechnung zu stellen. Sie denken in Gruppen. Männer und Frauen, Arbeiter und Angestellte, Erwerbslose und Erwerbstätige, Sozialisten und Rechtspopulisten. Dass jede Gruppe aus einer Vielzahl von Individuen besteht, das ist ihnen weder eingängig noch vorstellbar. Dass diese Individuen alle eigene Interessen haben, dass die Unterschiede zwischen Individuen, die die Gruppe der Männer ausmachen oder die Gruppe der Frauen größer sind als die zwischen den Gruppen, das ist ihnen schlicht unvorstellbar. Dass es Frauen geben könnte, die auf ihre Alimentierung durch die paternalistischen Sozialisten „schei…“, ist ihnen eine Häresie und dass es Männer geben könnte, die die generelle Benachteiligung, die sie erfahren, weil sie nicht als Individuum, sondern als Mitglied einer Gruppe behandelt werden, nicht mehr hinzunehmen bereit sind und deshalb Konsequenzen ziehen, die beim Rückzug vom Arbeitsplatz anfangen und bis zur Auswanderung in Länder reicht, in denen Menschen noch nach ihrer Leistung und nicht nach ihrem Geschlecht bewertet werden, ist für sie eine Monstrosität.

Und weil dem so ist, können die Sozialisten die Zeichen der Zeit nicht lesen. Sie verstehen nicht, was um sie herum vorgeht, denn alles, was sie denken können, ist Gleichstellung und Vorteilsnahme. Wer also darauf wartet, dass von Politikern der CDU, CSU oder der SPD ein Wandel ausgeht, dass ein Politiker aus diesen Blockparteien in der Lage ist, die Wirklichkeit in Rechnung zu stellen, der wird enttäuscht werden. Wie immer im Sozialismus läuft alles auf die zentrale Frage hin, was schneller ist: Die Bevölkerung oder die Wirklichkeit: Muss erst die Realität von Armut und Elend das abermalige Scheitern des Sozialismus drastisch vor Augen führen oder jagt die Bevölkerung die sozialistischen Blockheads zum Teufel bevor das Land vollständig zur Ruine geworden ist?

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Gender-Trash-Ranking 2018

Das neue Gender-Trash-Ranking für das Jahr 2018 ist soeben fertig geworden.

Es stellt die Universitäten, die man meiden sollte bzw. meiden muss in aufsteigender Reihenfolge dar und zeigt einmal mehr, dass Berlin das Mekka derer ist, die Wissenschaft zerstören wollen. Aber: Die Berliner sind nicht allein in ihrem Bemühen, mit Genderismus eine Variante des Marxismus-Leninismus an Universitäten zu etablieren, die einmal mehr die Suche nach Erkenntnis zu Gunsten der politischen Indoktrination und des politischen Aktivismus beseitigt. Nordrhein-Westfälische Universitäten, namentlich in Bielefeld und Bochum haben aufgeschlossen.

Auch die Universitäten in Freiburg, Frankfurt, Dortmund, Duisburg-Essen, Köln, Münster und Paderborn sollten diejenigen meiden, die sich mit der Absicht tragen, ein Studium in einem Fach der Sozialwissenschaften zu absolvieren, und zwar mit dem Ziel, eine wissenschaftliche Ausbildung zu erreichen. Gemessen am Ausmaß der Verbreitung, die Genderismus an den genannten Universitäten hat, dürfte es schwierig werden, eine vernünftige wissenschaftliche Ausbildung zu erhalten.

Dies gilt in etwas geringerem Ausmaß auch für die Universitäten Bremen, Kassel, Hannover, Trier, Siegen, Aachen, Oldenburg und Greifswald. Sie sind schon in einem Ausmaß mit Genderismus inkubiert, das es schwierig macht, Wissenschaft anstatt politischen Aktivismus’ zu betreiben.

Die restlichen Universitäten, beginnend mit der Universität Lüneburg haben den Rubikon insofern überschritten als sie Gender Studies in den Korpus ihrer Fächer aufgenommen und damit gezeigt haben, dass es ihnen mehr um politisches Andienen, denn um wissenschaftliche Erkenntnis geht. 

Das Ranking basiert auf einer Gewichtung des Ausmaßes, in dem an einer Universität “Gender Studies” institutionell in Form von Professuren verankert sind. 

Wer nach einer Universität Ausschau hält, die bislang vom Genderismus verschont geblieben ist, für den haben wir die entsprechenden Universitäten hier zusammengestellt.

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Genderista-Wiki

Go South! Ideologiefreies Studieren gibt es meist nur im Süden!

Wir erhalten in letzter Zeit häufiger Anfragen von Schülern, die sich überlegen, wo sie studieren sollen und die dabei sicherstellen wollen, dass sie nicht an einer Kaderschmiede der Gender Ideologie landen, an der ihnen der Gender-Katechismus eingetrichtert, aber eben nichts beigebracht wird. Unsere bisherige Arbeit am Genderista-Wiki ermöglicht es, eine Liste der Universitäten zu erstellen, an denen man bislang noch studieren kann und nicht Gefahr läuft, der Genderista in die Hände zu fallen. Generell kann man Abiturienten, die sich mit dem Gedanken tragen zu studieren, nur raten: Go South! Nordrhein-Westfalen, Bremen, Hamburg, Berlin und Hessen weiträumig umgehen! Die folgenden Universitäten bieten derzeit noch ein Studium an, das nicht von Gender-Ideologen im Wert reduziert wird. In Klammern hinter jedem Bundesland findet sich die Gesamtzahl der Universitäten:

Bayern (11):

  • Julius-Maximilians Universität Würzburg
  • Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
  • Otto-Friedrich-Universität Bamberg
  • Universität Augsburg
  • Universität Bayreuth
  • Universität der Bundeswehr München
  • Universität Passau
  • Universität Regensburg

Baden-Württemberg (9):

  • Universität Mannheim
  • Universität Ulm
  • Zeppelin Universität Friedrichshafen

Berlin (4):
Keine: Weiträumig umgehen!

Brandenburg (3):

  • Brandenburgische Technische Universität Cottbus

Bremen (2):

  • Jacobs University Bremen

Hamburg (4):

  • Helmut-Schmidt-Universität – Universität der Bundeswehr
  • HafenCity Universität Hamburg

Hessen (7):

  • Frankfurt School of Finance & Management gGmbH
  • EBS Universität für Wirtschaft und Recht gGmbH

Mecklenburg-Vorpommern (2):

  • Universität Rostock

Niedersachsen (9):

  • Technische Universität Clausthal-Zellerfeld
  • Universität Osnabrück

Nordrhein-Westfalen (13):

  • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • Folkwang Universität der Künste
  • Private Universität Witten/Herdecke

Rheinland-Pfalz (6):

  • Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer
  • Technische Universität Kaiserslautern
  • WHU – Otto Beisheim School of Management

Saarland (1):

  • Universität des Saarlandes, Saarbrücken

Sachsen (4):

  • Technische Universität Bergakademie Freiberg
  • Technische Universität Chemnitz
  • Technische Universität Dresden
  • Universität Leipzig

Sachsen-Anhalt (2):

  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Schleswig-Holstein (3):

  • Universität zu Lübeck

Thüringen (4):

  • Bauhaus-Universität Weimar
  • Technische Universität Ilmenau
  • Universität Erfurt

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