Bürgergängelung: Gutmenschen im Dienst am eigenen Interesse

Man sollte denken, dass der Schutz bürgerlicher Freiheit und die Abwehr staatlicher Versuche, Bürger zu gängeln, ein gemeinsames Interesse aller Bürger ist. In der reinen Theorie mag das auch der Fall sein. In der Realität gibt es jedoch Interessen, z.B. das Interesse sich auf dem Rücken anderer Bürger ein Auskommen zu verschaffen. Wer ein solches Interesse hat, der behauptet derzeit z.B. er würde Rechtsextremismus bekämpfen, macht sich zum Büttel seines Staates und erhält als Belohnung Steuergelder als Lebensunterhalt.

Um derartige Interessen am Geld anderer verfolgen zu können, sich in den Besitz von Steuergeldern, also von Geld anderer zu bringen, ohne eine messbare Gegenleistung zu liefern, einen Nutzen für die entsprechenden Bürger bereitzustellen, ist es sinnvoll, eine Organisation zu gründen. Eingetragene Vereine stehen hoch im Kurs. Auch Gesellschaften oder Stiftungen, die dem Guten und Reinen gewidmet sind und deshalb mit Steuergeldern gefüttert werden, während sie selbst eine Steuerbegünstigung genießen, sind ein nützliches Mittel, wenn man versucht, die eigenen Interessen durchzusetzen.

Was nun noch fehlt sind Behauptungen wie: Man sei nur am Wohl der Bürger interessiert, wolle Bürger nur schützen, wolle deren Glück und Wohlstand sichern und dergleichen BS. Und weil jede Hans-Wurst-Organisation derzeit diese Behauptungen im Standard-Repertoire hat und in großer Menge als Presseerklärung verbreitet ohne darzulegen, was sie eigentlich dazu qualifizieren oder berechtigen soll, die Interessen anderer wahrzunehmen, deshalb muss man sich differenzieren, am besten, in dem man eine Studie in Auftrag gibt.

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von Gutmenschen ausging, dass alle Menschen geschützt werden sollen. So machten sich auch die Deutsche Adipositas Gesellschaft, die Deutsche Diabetes Gesellschaft, die Deutsche Diabetes Stiftung, die Deutsche Diabetes Hilfe, die „Gesundheitsstadt Berlin“, der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland und die Universität Kiel sogleich auf, um Menschen zu schützen, Bürger zu schützen, und zwar vor Adipositas.

So die Geschichte.

Die sieben Organisationen, deren Ziel darin besteht, Bürger vor Adipositas zu schützen, haben sogleich Tobias Effertz, Privatdozent an der Universität Hamburg (also nur mit Zeitvertrag angestellt) damit beauftragt, eine Studie zu erstellen, eine Studie, die zeigen soll, wie man Bürger vor Adipositas schützen kann, ohne zu verhindern, „dass jeder selbst entscheiden [kann], was er kauft“.

Diese Losung, jeder solle selbst entscheiden, was er kauft, ausgegeben von Ulf Fink, CDU-Gesundheitspolitiker und einer derjenigen, die es schaffen, zumindest sich um den Verstand zu reden, gilt seit der Erfindung des „Nudgings“ (Schubsen in Deutsch) als nicht mehr im Gegensatz dazu stehend, dass man Menschen faktisch die Wahlfreiheit beschneidet, wenn man die Handlungsalternativen durch Nudging verteuert. Wer würde wenn er die Wahl zwischen herkömmlicher Besteuerung und der Möglichkeit, 25% seines Einkommens direkt an Einrichtungen seiner Wahl zu verteilen, ohne dass sich auch nur ein Staatsdiener einmischt, noch die herkömmliche Besteuerung über das Finanzamt wählen? Seltsamerweise findet sich diese Art des Nudgings zur Freiheit nicht.

Stadt Bürgern Freiheit vom Staat zu erkämpfen und Wahlmöglichkeiten zu geben, lautet die Losung: Bürger in ihrer Handlungsfreiheit beschränken, damit sie sich nicht am Ende so entscheiden, wie sie wollen. Und so haben die genannten Organisationen nicht etwa eine Studie beauftragt, deren Ziel darin besteht, Bürger von staatlicher Gängelung frei zu machen, sondern eine Studie, die zeigen soll, dass noch mehr staatliche Gängelung glücklich macht. Nicht Gängelung macht frei, aber Gängelung macht schlank, und Schlanksein ist natürlich wichtiger als Freiheit … oder Glück.

Das zeigt die angebliche Studie von „PD Dr. Tobias Effertz, Universität Hamburg“: 0% Steuer auf Obst und Gemüse, 7% Steuer auf „normalen Lebensmitteln wie Nudeln, Milch oder Fleisch“, 19% Steuer auf Produkten mit viel Zucker und bis zu 29% Steuer auf Softdrinks. Wenn es darum geht, andere Menschen zu gängeln und in ihrer Wahlfreiheit zu beschränken, dann kennt die Besteuerungswut der Gutmenschen keine Grenzen, dann machen sie sich zum besten Vasallen ihres geliebten Staates und verbünden sich mit ihm, gegen die fetten Bürger, die – wenn man nicht auf sie aufpasst – fressen bis sie dick werden.

Tobias Effertz ist damit beauftragt zu zeigen, dass die höheren Steuern auf Nahrungsmitteln mit hohem Kalorienanteil und viel Zucker und saturierten Fettsäuren dazu führen, dass Bürger weniger davon in sich hineinstopfen und entsprechend zumindest nicht noch fetter, am besten dünner werden.

Nun ist es eine simple Wahrheit, dass der, der weniger isst, auch dünner ist als der, der mehr isst. Man muss nur die Opfer einer Hungersnot mit dem normalen Besucher eines Staatsbanketts vergleichen und sieht diesen Zusammenhang. Will man jedoch für Organisationen wie die besorgten Schützer der Menschheit vor Adipositas zeigen, was offenkundig ist, dann muss man sich entsprechend etwas einfallen lassen.

So etwas zum Beispiel:

𝐸I𝑟ep.,𝑗= 𝛽1,𝑗𝑃G1,𝑗+𝛽2,𝑗𝑃G2,𝑗+𝛽3,𝑗𝑃G3,𝑗+𝛽4,𝑗𝑃G4,𝑗+𝛽5,𝑗𝑃G5,𝑗….+𝛽𝑁,𝑗𝑃G𝑁,𝑗

Stark – oder? Beeindruckend und doch nichts anderes als die lineare Beschreibung des Zusammenhangs, dass derjenige, der mehr isst, auch mehr Kalorien aufnimmt. Um diesen trivialen Zusammenhang etwas wirkmächtiger zu machen, wurde die Kalorienaufnahme (EI = Energy Inake), einfach in verschiedene Produktgruppen zerlegt (PG), die aus verschiedenen Produkten bestehen, die mehr oder weniger Zucker usw. enthalten.

Um diesen Zusammenhang, (mehr essen, mehr Kalorien) zum Körpergewicht weiterzuentwickeln (nicht vergessen, es geht um Adipositas) ergänzen wir noch ein wenig Zinnober zur aufgenommenen Kalorienmenge, z.B. das Alter, das Geschlecht (vor allem Geschlecht), die physische Aktivität (wohlwissend, dass Dicke keinen Marathon laufen), die Körpergröße und die verzehrten Kalorien.

Und nun untersuchen wir, wie sich die Verteuerung von Produkten mit viel Zucker, gesättigten Fettsäuren, Sie wissen schon, und die Verbilligung von Obst und Gemüse auf die Entwicklung von EI, also die Kalorienaufnahme und das Körpergewicht auswirken. Dazu nehmen wir an, dass höhere Preise zu reduziertem Konsum führen und geringere Preise zu höherem Konsum und weil das so trivial ist, nennen wir es Elastizität der Nachfrage. Das angenommen können wir nun zeigen, dass dann, wenn die Steuern auf zuckerhaltige, fette Marsriegel erhöht werden, der Konsum von Marsriegeln zurückgeht, nicht weil er wirklich zurückgehen würde, denn das haben wir nicht gemessen, sondern weil wir annehmen, dass er zurückgeht, und weil der Konsum zurückgeht, und annahmegemäß der Konsum von billigem Obst und Gemüse steigt, deshalb sinkt die Menge der aufgenommenen Kalorien im Vergleich zu unserem Ausgangsmodell, eben weil weniger Zucker konsumiert wird. Und schwupp-di-wupp können wir zeigen, dass das Körpergewicht im Aggregat zurückgeht, dass Adipositas also vermutlich und vielleicht reduziert wird.

Es gehört zu den Geheimnissen mancher Ökonomen, wie sie es schaffen, sich selbst davon zu überzeugen, dass dann, wenn alle Annahmen, die sie in ihr Modell stecken, zutreffen und eben das herauskommt, was sie angenommen haben, etwas anderes herausgekommen ist, als sie selbst angenommen haben. Oder: Es  ist erstaunlich, dass es manche Ökonomen schaffen, dann, wenn die Annahme die sie machen, zu dem Ergebnis führt, das sie mit den Annahmen vorgegeben haben, dieses Ergebnis als etwas ganz Neues zu verkaufen.

Aber sei’s drum.
Die Beschützer der Menschen, die Deutsche vor Adipositas retten wollen, wollten nur eine Bestätigung dafür, dass höhere Steuern auf Zucker dünnere Deutsche zur Folge haben, was ja auch nicht ganz falsch ist: Wenn man z.B. allen Deutschen gar keinen Lohn mehr ausbezahlt und ihnen dafür Wertmarken aushändigt, mit denen sie nur die Waren erhalten, die in einem unter staatlicher Aufsicht erstellten Warenkorb enthalten sind, der weder in der Gefahr steht, dicke Deutsche zu produzieren noch betrunkene oder rauchende Deutsche, dann hat dies mit Sicherheit eine Auswirkung auf den Körperumfang der Deutschen.

Indes, es hat auch eine Auswirkung auf Substitute.
Dummerweise sind Menschen nämlich findig, auch wenn man mit Blick auf das, was sich derzeit an manchen Universitäten einfindet, eher der Ansicht sein kann, dieses „Naturgesetz“ sei falsch. Weil Menschen findig sind, deshalb finden sie Lösungen für Restriktionen, die ihnen von ihrem Staat verordnet werden, die sie aber nicht für richtig halten. Eine solche Lösung ist ein Schwarzmarkt. Ein solcher würde sich mit Sicherheit entwickeln, würde ein Staat seine Bürger auf Grundlage von Rabattmarken füttern wollen. Substitute werden Bürger auch dann finden, wenn die Steuern auf Zuckerhaltiges 29% betragen. Man kann Gemüse ganz streichen, um den Marsriegel zu essen. Man kann sich eine Bezugsquelle im freien, unbesteuerten Ausland schaffen und Marsriegel einschmuggeln. Man kann sich andere Dinge sparen, den Gang ins Kino, ins Sportstudio, die Weihnachtsgeschenke, kann mehr auf eigene Rechnung arbeiten, gegen Marsriegel … Menschen sind findig. Findiger als die Organisationen der Beschützer der Deutschen vor Adipositas.

Denen kann man eine Studie von 20 Seiten verkaufen, in der belegt wird, dass dann, wenn man annimmt, das höhere Preise die Nachfrage reduzieren, im Modell gezeigt werden kann, dass höhere Preise die Nachfrage reduzieren.

Unser Vorschlag gegen Adipositas: Lohn für Funktionäre reduzieren, Dienstfahrzeuge streichen und Aufenthalt am Schreibtisch regelmäßig durch einen Kilometer Daurlauf unterbrechen.

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Es gutmenschelt wieder: dieses Mal geht es Nutella an den Kragen

NutellaNa, haben Sie heute Ihr Brötchen mit Nutella bestrichen? Wenn ja, dann genießen Sie es, so billig wie bislang, bekommen Sie Ihren Zucker in Zukunft nicht mehr, jedenfalls nicht, wenn es nach der Deutschen Diabetes Gesellschaft geht. Dieselbe in Person Ihres Vorsitzenden, Privatdozent Dr. med. Erhard Siegel, fühlt sich nämlich berufen, die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD, die doch bereits mit so weltbewegenden Themen wie einer Frauenquote überladen sind, mit einer weiteren Absurdität zu überfrachten, nämlich der Forderung nach einer Kaloriensteuer:

Berlin – Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) begrüßt Überlegungen im Rahmen der Koalitionsverhandlungen von CDU und SPD, künftig eine Steuer auf besonders kalorienreiche Lebensmittel zu erheben. „Dies wäre ein bedeutender Schritt, um Primärprävention bevölkerungsweit und nachhaltig in Deutschland einzuführen“, heißt es in einem Brief der DDG an die Verhandlungsführer beider Parteien im Ausschuss Gesundheit, Jens Spahn und Karl Lauterbach. Die Fachgesellschaft schlägt gleichzeitig vor, gesunde Lebensmittel steuerlich zu entlasten. Die Kaloriensteuer soll helfen, Ernährungsgewohnheiten zu verändern und Übergewicht zu bekämpfen. Übergewicht ist eine der Ursachen für Diabetes mellitus.

Gibt es eigentlich einen Zusammenhang zwischen Ärger und gesundheitlichen Schädigungen? Wenn ja, dann fordere ich, den Herrschaften von der DDG den Mund zu verbieten, als Form der Primärprävention und meiner Gesundheit zuliebe.

DDGWieder einmal sind also Gutmenschen angetreten, andere zu bevormunden und zu verhindern, dass andere in freier Entscheidung ihr Nutella wählen und den lahmen, nachhaltigen und nach nichts schmeckenden Brotaufstrich, den die DDG wohl empfehlen würde, abwählen. Das darf nicht sein und überhaupt, so weiß Privatdozent Dr. med. Erhard Siegel: “Der bloße Appell an Verhaltensänderungen sei nachweislich gescheitert.” Ja sowas auch. Da sagt man erwachsenen Menschen, dass es nicht gut ist, Nutella zentimeterdick, ja überhaupt auf sein Brötchen zu schmieren, und was passiert? Ignoriert wird man! Das geht nicht, nicht mit einem Dr. med. Erhard Siegel, nicht mit einer DDG! All diejenigen, die nicht so wollen, wie die DDG, die werden schon sehen, was sie davon haben: Die DDG hat die Politiker zur Hilfe gerufen. Mt einer Kaloriensteuer, so frohlockt Siegel “hätten wir endlich eine effektive Strategie gegen das weitere Ansteigen der Volkskrankheiten wie Adipositas, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen”.

Das ist erstaunlich, was der Herr Dr. med da behauptet, so erstaunlich, dass man gerne wüsste, wo er seine Erkenntnis über die Wirksamkeit von Steuern auf Kaloriern (!sic) herhat. Alle Forschung, die vor allem im englischsprachigen Ausland und im Hinblick auf die so genannten Sin-Taxes durchgeführt wird, zeigt nämlich einträchtig, dass

  • die entsprechenden Steuern vor allem eines sind: wirkungslos im Hinblick auf die beabsichtigte Wirkung;
  • die entsprechenden Steuern sozial ungerechte Steuern sind, die in erster Linie die sozial Schwachen treffen, denen Gutmenschen doch normalerweise so zugetan sind;
  • die angebliche Entlastung der Gesundheitssysteme eine Illusion ist, da die frühere Mortalität der Kalorienfresser dazu führt, dass hohe Alterskosten, wie sie dem Gesundheitssystem z.B. durch Demenz oder Alzheimer oder Pflegebedürftigkeit entstehen, nicht anfallen;
  • die entsprechenden Steuern eine Form der paternalistischen Selbstbeweihräucherung sind, die langsam unerträglich wird;

Medical paternalismUnd darüber hinaus sind die entsprechenden Steuern nur als Fürsorge verpackt, denn sie dienen in erster Linie dazu, das Steuersäcklein zu füllen, und wozu sie in zweiter Linie dienen, kann man nur vermuten. Seltsamerweise haben Steuern, die einem Finanzminister und einem Etat zu Gute kommen, die also keinerlei direkten Nutzen für diejenigen haben, die sie fordern, eine wohltuende Wirkung auf die entsprechenden Forderer, fast so, als ginge von der Besteuerung Dritter eine Form der Genugtuung aus, die fast schon an Schadenfreude grenzt (oder auch nicht fast), aber das ist natürlich sozial nicht verträglich. Es ist schon besser, sich als besorgt um die Gesundheit Dritter, denen man im täglichen Leben eher aus dem Weg geht, als dass man sich im Zug auch nur für eine Station neben sie setzen würde, darzustellen.

Nun gibt es zwei Formen der fürsorglichen Besteuerer, solche wie Edgar Franke (SPD) und Erwin Rüddel (CDU), die fordern, die Steuern auf Nahrungsmittel, die mehr als 275 Kalorien pro 100 Gramm aufweisen, generell um 50% zu erhöhen. Davon wären Nutella, Kartoffelchips und Schokoriegel und Fast Food und Softdrinks und und und betroffen. Die andere Form der fürsorglichen Besorgnis, die dem netten Dieb-Syndrom entspricht (der Dieb, der erst 100 Euro stiehlt und dann, weil er ein schlechtes Gewissen hat, einen Euro zurückgibt), geht von Status Quo der Besteuerung aus, nimmt mit zunehmender Kalorienzahl mehr und lässt dafür bei den Nahrungsmitteln, die als gesund und (wie könnte es anders sein) nachhaltig angesehen werden, ein wenig nach. Das ist es dann wohl, was Richard Thaler und Cass E. Sunstein liberalen Paternalismus nennen, ein Unding, für das die beiden Sozialwissenschaftler verantwortlich sind und für das sie eigentlich aus der wissenschaftlichen Zunft ausgeschlossen werden müssten.

cartoon cavemenDenn sie geben allen Arten von Gutmenschen die Möglichkeit, eigene Versuche des rent seeking hinter angeblicher Fürsorge zu verstecken. Politiker tun das noch am ehrlichsten, indem sie generell nur in höheren Steuern zu denken in der Lage sind. Fürsorger wie diejenigen von der DDG tun dies im Verborgenen, und zwar über die Kriterien, die bestimmt werden müssen, um die nachhaltigen und vermeintlich gesunden Nahrungsmittel zu identifizieren. Bei dieser Bestimmung wollen die DDGler natürlich mitreden, und sie sind natürlich keiner Einflussnahme von Seiten Dritter zugänglich und haben natürlich auch keinerlei eigenen Nutzen davon, dass sie Dritten vorschreiben, was ihr jeweiliger Lebensstil kostet. Sie sind die puren Altruisten, die reinen Gutmenschen, die vor lauter Fürsorge über Dritte, dahinschmelzen wie der Schnee, der im Moment noch die Black Mountains ziert. Bei so viel Gutheit wird es mir regelmäßig so schlecht, dass ich darüber nachdenke, ob es nicht langsam an der Zeit wäre, eine Gutmenschen-Steuer einzuführen. Pro Gutmenschen-Vorschlag werden 100.000 Euro fällig, zu zahlen an diejenigen, die Gegenstand des Gutmenschen-Vorschlag sind.

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