Website-Icon SciFi

Umverteilung von Steuergeldern: EU bestellt 40 Millionen Dosen (nutzlosen) Vogelgrippe-Impfstoff …

Unsere Probleme beginnen heute in einer Pressemeldung, die HERA am 11. Juni 2024 veröffentlicht hat. HERA – die Health Emergency Preparedness and Response Authority – der Europäischen Kommission, die eigens gegründet wurde, um zukünftige Pandemien vorzubereiten, in welcher Weise auch immer – hat vom Unternehmen Seqirus 665.000 Dosen „Zoonotic Influenza Vaccine“ bestellt und eine Option für weiter 40 Millionen Dosen ausgelöst (und bezahlt):

„Today, HERA has signed a joint procurement framework contract to supply up to 665,000 doses of the zoonotic influenza (avian flu) vaccine from Seqirus, with an option for an additional 40 million doses. This contract, aimed at preventing avian flu, ensures that participating Member States have access to medical countermeasures if needed.“

Und hier beginnen die Probleme, den wir wollten prüfen, welches „Wirkungsprofil“, welche Effektivität und Sicherheit mit einem Impfstoff verbunden sein kann, der gegen etwas schützen soll, das es in so seltener Menge gibt, dass man keine klinischen Trials mit einem Endpunkt: „Infektion mit Vogelgrippe“ durchführen kann, einfach deshalb nicht, weil die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trialteilnehmer mit Vogelgrippe infiziert, so gering ist, dass ein klinisches Trial mit Impf- und Kontrollgruppe nicht möglich ist.

Schon 2016 wurde versucht, Vogelgrippe zur Gefahr aufzubauen

Man behilft sich in solchen Fällen gemeinhin damit, dass man Leute das, was als Impfstoff vor etwas so seltenem wie  Vogelgrippe schützen soll, spritzt und nach ein paar Tagen und zu einem späteren Zeitpunkt die Zahl der Antikörper bestimmt, die sich bis dahin im Blut angesammelt haben, um dann Werte für „Seroconversion“ und „Seroprotection“ auszurechnen, die mehr oder weniger Zahlenspielerei sind, denn:

„The main finding of this paper is that conventional serological parameters (or, more precisely, their respective sample statistics) may seriously over- or underestimate real vaccine immunogenicity and real vaccine effects in single or comparative vaccination trials, as they incompletely control for pre-vaccination antibody.“

Dass die Parameter, die gemeinhin angegeben werden, um die Leichtgläubigen in den Zulassungsbehörden, die die Pharmafia finanziert, zu überzeugen, nichts taugen, die Wirkung der getesteten „Impfstoffe“ über oder unterschätzen in jedem Fall FALSCH einschätzen, findet sich z.B. in der Arbeit von Beyer et al. (2004):

Beyer, W. E. P., A. M. Palache, G. Lüchters, J. Nauta, and A. D. M. E. Osterhaus (2004). Seroprotection rate, mean fold increase, seroconversion rate: which parameter adequately expresses seroresponse to influenza vaccination?. Virus research 103(1-2): 125-132.

Seit 2004 ist einige Zeit vergangen. Daran, dass die ausgewiesenen Parameter, für Seroconversion und Seroprotection in der Regel wenig bis gar nichts aussagen, hat sich nichts geändert. Wir haben das Problem der Aussagelosigkeit dieser Parameter in einem anderen Beitrag zu Vogelgrippe-Impfstoffen umfassender ausgeführt. Der Beitrag findet sich hier.

Wer es kürzer haben will, für den haben noch das folgende Zitat:

„Seroconversion refers to the change of a serological test from negative (nonreactive) to positive (reactive). In the field of vaccinology, the term seroconversion is most often used in relation to the development of serum antibodies in response to immunization. As such, seroconversion solely indicates receipt of the vaccine that has induced a host response that has become measurable above the technical lower limit of detection. The seroconversion rate of subjects during a vaccine trial thus does not on its own directly imply protection.“

Seroconversion ist hier ein Maß für die Anzahl der Antikörper, die als Reaktion auf einen Impfstoff gebildet werden. Ob aus der Anzahl der Antikörper auch ein wirksamer Schutz vor der Krankheit, gegen die geimpft wird, resultiert, ist eine ganz andere und oft negativ zu beantwortende Frage.

Das Zitat oben stammt aus der folgenden Arbeit:

Kollmann, Tobias R., and Arnaud Marchant (2016). Towards predicting protective vaccine responses in the very young.Trends in immunology 37, no. 8 (2016): 523-534.

Die EU-Kommission hat somit über HERA millionenfach Impfstoffe bestellt, von denen niemand sagen kann, ob sie irgend etwas bewirken, denn die Werte, die belegen sollen, dass mit den Impfstoffen eine Wirkung verbunden sein soll, belegen nur, dass als Reaktion auf den Impfstoff Antikörper gebildet werden, nicht jedoch, dass diese Antikörper auch irgend eine Art von Schutz vor der Krankheit bieten, vor der sie schützen sollen.

SciFi-Support

 

Wie oben angesprochen, haben wir uns für das „Wirkungsprofil“ des Zoonotischen Impfstoffes gegen Vogelgrippe interessiert, den die EU-Kommission bestellt hat. Und wenn wir uns für so etwas interessieren, dann gehen wir in der Regel zur European Medicines Agency und suchen nach dem EPAR, dem European Public Assessment Report für in diesem Fall – wir zitieren aus der Pressemeldung das: „zoonotic influenza (avian flu) vaccine from Seqirus“.

Und hier beginnt das Problem, denn es gibt nicht nur einen „Zoonotic Influenza“ Impfstoff von Seqirus.

Die Reihe der zoonotic H5-Impfstoffe gegen Vogelgrippe, die für MENSCHEN zugelassen sind, beginnt bereits im Jahre 2010.

Am 3. November 2010 wurde Aflunov „zoonotic Influenza vaccine“ zugelassen.

Aflunov basiert auf einem (hoffentlich) inaktiven Stamm von Vogelgrippe, genau auf: A/turkey/Turkey/1/2005 (H5N1)-like strain NIBRG-23 (clade 2.2.1). Das Virus wird auf befruchteten Hühnereiern, die, wie es im EPAR so schön heißt, von Hennen aus „gesunden Hühnerbeständen“ stammen, gezüchtet.

Aflunov wird im Vereinigten Königreich hergestellt, und zwar bei

Seqirus Vaccines Ltd.
Gaskill Road, Speke, Liverpool
L24 9QR

Für die Auslieferung des Impfstoffes ist

Seqirus Netherlands B.V.
Paasheuvelweg 28
1105BJ Amsterdam

verantwortlich. Die Zulassung ist indes an:

Seqirus s.r.l.
Via del Posso 3/A S. Martino
53035 Monteriggioni (SI)

ergangen.
——————

Aber das ist nur einer…

Denn am 9. Oktober 2023 wurde ein weiterer Impfstoff:  „Zoonotic Influenza Vaccine Seqirus“ von der EMA zugelassen.
Er basiert auf einem (hoffentlich) inaktiven Stamm von A/Astrakhan/3212/2020 (H5N8)-like strain CBER-RG8A (clade 2.3.4.4b) und wird, wie Aflunov in befruchteten Hühnereiern ausgebrütet, Eier von unglücklichen Hennen aus gesundenen Beständen, versteht sich.

Auch dieses „Zoonotic Influenza Vaccine Seqirus“ wird im Vereinigten Königreich hergestellt, und zwar bei

Seqirus Vaccines Ltd.
Gaskill Road, Speke, Liverpool
L24 9QR

Für die Auslieferung des Impfstoffes ist

Seqirus Netherlands B.V.
Paasheuvelweg 28
1105BJ Amsterdam

verantwortlich. Die Zulassung ist indes an:

Seqirus s.r.l.
Via del Posso 3/A S. Martino
53035 Monteriggioni (SI)

ergangen.

Die Besonderheit, die Zoonotic Influenza Vaccine Seqirus auszeichnet ist die, dass es KEINERLEI klinische Daten zur Sicherheit des Impfstoffes und zu seiner Wirksamkeit gibt:

„No clinical data exist with Zoonotic Influenza Vaccine Seqirus A/Astrakhan/3212/2020 (H5N8)-like strain (CBER-RG8A) (clade 2.3.4.4b). The safety of Zoonotic Influenza Vaccine Seqirus H5N8 is inferred from safety data of the Zoonotic Influenza Vaccine H5N1 vaccine (at least 7.5 micrograms (mcg) HA, MF59C.1 adjuvanted) containing either the A turkey/Turkey/1/2005 (NIBRG 23) (clade 2.2.1) or the A Vietnam/1194/2004 (NIBRG-14) (clade 1) strains. (5)“

Ist das der Impfstoff, mit dem die EU-Kommission Europäer gefährden will?


Wir fragen, weil die beiden Zoonotischen Impfstoffe gegen Vogelgrippe nicht die einzigen von Seqirus sind, die zugelassen sind.

Am 19. April 2024 hat die EMA „Incellipan“ zugelassen.

Incellipan basiert wie Aflunov auf einem (hoffentlich) inaktivierten A/turkey/Turkey/1/2005 (H5N1)-like strain NIBRG-23 (clade 2.2.1), wird aber nicht in Eiern ausgebrütet sondern auch Nieren-Zellen von Hunden gezüchtet, so genannten Madin-Darby Canine Kidney Cells, die ursprünglich von einem Cocker-Spaniel stammten. Vieles, so der Eindruck, den man bei näherer Beschäftigung erhält, was mit Impfstoffen zusammenhängt, hat etwas zutiefst Ekelhaftes und Unethisches…

Die Produktionsmethode für Incellipan ist geeignet, um schneller mehr „Impfstoff“ zu produzieren.

Incellipan wird NICHT im Vereinigten Königreich, sondern in den USA hergestellt, und zwar bei

Madin-Darby-Cells By Timisstuck – Own work, CC BY-SA 4.0

Seqirus Inc.
475 Green Oaks Parkway
Holly Springs
NC 27540

Für die Auslieferung des Impfstoffes ist

Seqirus Netherlands B.V.
Paasheuvelweg 28
1105BJ Amsterdam

verantwortlich. Die Zulassung ist an:

Seqirus Netherlands B.V.
Paasheuvelweg 28
1105BJ Amsterdam

und nicht an Seqirus s.r.l. ergangen.


Ist das der Impfstoff, mit dem die EU-Kommission ihre Bürger traktieren will, vor einer Gefahr schützen will, die erst noch aus einem Labor freigesetzt werden muss?

Nun, es gibt noch einen weiteren Impfstoff.
Save the best for Last.
Er trägt den Namen „Celldemic„, soll niemand sagen, die Leute in der Pharmafia hätten keinen Humor. Auch Celldemic wurde am 19. APril 2024 zugelassen.

Celldemic ist identisch mit Incellipan

Celldemic basiert wie Aflunov und Incellipan auf einem (hoffentlich) inaktivierten A/turkey/Turkey/1/2005 (H5N1)-like strain NIBRG-23 (clade 2.2.1), wird aber nicht in Eiern ausgebrütet sondern auch Nieren-Zellen von Hunden gezüchtet, so genannten Madin-Darby Canine Kidney Cells, die ursprünglich von einem Cocker-Spaniel stammten. Vieles, so der Eindruck, den man bei näherer Beschäftigung erhält, was mit Impfstoffen zusammenhängt, hat etwas zutiefst Ekelhaftes und Unethisches…

Die Produktionsmethode für Celldemic ist geeignet, um schneller mehr „Impfstoff“ zu produzieren.
(Identsicher Text für identische Impfstoffe)

Celldemic wird NICHT im Vereinigten Königreich, sondern in den USA hergestellt, und zwar bei

Seqirus Inc.
475 Green Oaks Parkway
Holly Springs
NC 27540

Für die Auslieferung des Impfstoffes ist

Seqirus Netherlands B.V.
Paasheuvelweg 28
1105BJ Amsterdam

verantwortlich. Die Zulassung ist an:

Seqirus Netherlands B.V.
Paasheuvelweg 28
1105BJ Amsterdam

und nicht an Seqirus s.r.l. ergangen.


4 Impfstoffe, für die alle behauptet wird, sie würden vor Vogelgrippe schützen, obschon es keinerlei entsprechende Daten gibt, die das belegen würden, denn es gibt nur Studien, in denen die Anzahl der Antikörper, die als Reaktion auf den Impfstoff gebildet werden, gezählt wurden, welcher davon ist der Impfstoff, den die EU-Kommission gerade hat bestellen lassen, um die ersten rund 600.000 Ladungen in Finnland verspritzen zu lassen …?

Nun in der Jubelmeldung der EU-Kommission gibt es dazu das entscheidende Wort:

„Today, the Commission’s Health Emergency Preparedness and Response Authority (HERA) as part of its mandate on preparedness, has signed on behalf of participating Member States, a joint procurement framework contract for the supply of up to 665,000 pre-pandemic vaccine doses of the up-to-date Zoonotic Influenza Vaccine Seqirus, as well as an option for a further 40 million doses over the duration of the contract. Thanks to this contract the participating Member States will have access to medical countermeasures to prevent avian flu.“

Falls Sie nun einen Beruhigungstee/-kaffee benötigen: Wir haben die beste Tasse dafür:
Tassen und Shirts gibt es im ScienceFiles-Shop

Die Clade von H5N1, die derzeit Schlagzeilen macht, ist Clade 2.3.4.4b, die wir eingehend hier beschrieben haben. Diese Clade wird in Zoonotic Influenza Vaccine Seqirus“ das auf einem inaktiven Stamm von A/Astrakhan/3212/2020 (H5N8)-like Strain CBER-RG8A (clade 2.3.4.4b) basiert, adressiert. Der aktuelleste Impfstoff von Seqirus ist somit derjenige, für den keinerlei Daten zu Sicherheit und Effizienz vorliegen. Man kennt dieses unverantwortliche Vorgehen aus einem anderen Kontext. Aber es kommt noch besser, denn in der Jubelmeldung der EU-Kommission heißt es weiter:

„The vaccine is intended for those most exposed to potential transfers of avian influenza from birds or animals, such as poultry farm workers and veterinarians. It aims to prevent the spread or potential outbreaks of avian influenza in Europe, protecting citizens and livelihoods. The vaccine is the only preventive zoonotic avian influenza vaccine currently authorized in the EU.“

Ob das Zeug dabei hilft, Infektionen zu reduzieren oder gar zu vermeiden, das WEISS NIEMAND, DENN ES WURDE NICHT GETESTET. Indes wissen wir und Sie nach der Lektüre dieses Textes, dass es in der EU mindestens VIER zugelassene vermeintlich „preventive“, also Erkrankung verhindernde, vielleicht Erkrankung verhindernde Impfstoffe gegen Vogelgrippe gibt. Offenkundig gibt es bei der EU-Kommission niemanden, der die Pressemeldungen darauf überprüft, ob die darin verbreiteten Behauptungen auch zutreffen.

Angesichts der bekannten Disposition zur Lüge, die mit zunehmender Stufe in der EU-Hierarchie größer wird, sollte eine solche Prüfung durch einen unabhängigen Lügendetektor zum Standard bei der EU gehören.

Dass die EU-Kommission die Gesundheit ihrer Bürger mit dieser Art von „Impfstoff“ zumindesten einem harten Benchmark-Test, mal sehen, wie viele es dieses Mal überleben, benchmark sind COVID-19 Shots, aussetzt, ist offenkundig. Dass es die Gefahr, vor der hier geschützt werden soll, NICHT gibt bzw. in einem Umfang gibt, der so lächerlich ist, dass man die 40 Millionen Dosen als eine Form der Übertreibung ansehen muss, für deren Beschreibung keine ausreichenden Superlative vorhanden sind, ist ebenfalls offenkundig.


Somit stellt sich die Frage, warum die EU-Kommission Millionen Europäer vor einer Gefahr schützen will, der sie überhaupt nicht ausgesetzt sind, und dies mit Impfstoffen tun will, von denen niemand weiß, ob sie überhaupt wirksam sind? Die Antwort, die sich angesichts der zurückliegenden Inszenierungen von Pandemien fast von selbst aufdrängt, ist die Neuinszenierung einer Pandemie, aber zu welchem Zweck?

Um die Bevölkerung zu kontrollieren und zu reduzieren, werden manche sagen, und in der Tat, das ist eine Möglichkeit. Indes, die einfachste Erklärung, die Okham wohl favorisieren würde, geht lediglich davon aus, dass die Pharmafia Gefahren inszeniert, um den Absatz der eigenen Produkte zu fördern, und dass es letztlich um diesen Absatz und die damit zu legitimierende Umverteilung von Steuergeldern aus den Taschen von Bürgern auf die Konten der Pharmafia geht.


Für diejenigen, die es interessiert: Die „Impfstoffe“ können maximal 2 Jahre gelagert werden, der vermutlich bestellte nur ein Jahr.


 

Die mobile Version verlassen