77! – Deutschland knallt durch: Nazi Jäger sehen überall 18

Wir gehören noch zu der Generation, die im SS und im WS studiert hat. Würden wir heute im SS studieren, dann wären wir Nazis, denn SS steht, wie uns die Extremismusexpertin mit dem Doppelnamen, der allein schon fast eine Zeile füllt, Sabine, Achtung: Bamberger-Stemmann, im Manager Magazin erklärt, für SS, also für die Nazizeit, und deshalb ist SS als Kennzeichen in Deutschland verboten.

SS ist tatsächlich in Deutschland verboten, auf Autokennzeichen, und zwar mit der Begründung, dass es gegen die guten Sitten verstoße.

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Quelle. MEEDIA

Eingeweihte wissen das, Eingeweihte wie Bamberger-…, die wir der Einfachheit halber B.S. nennen wollen. Sie wissen genau: SS ist nicht Sommersemester, sondern „Anlehnung an die NS-Zeit“, damals, als SS noch eine Bedeutung hatte, die die Leute damals benennen konnten, nur B.S. kann es nicht, obwohl sie in Hamburg O-Ton: „Lehrbeauftrage der Europäischen Geschichte“ ist. So erklärt sich auch unser Irrtum, dass sie wissen müsse, was SS bedeutet, wir dachten für Europäische Geschichte.

In jedem Fall ist B.S. keine Extremismusexpertin, wie das Manager Magazin seinen Lesern weiß machen will, wie man durch eine kurze Suche in Google Scholar leicht herausfinden kann.

Das mag erklären, warum Sie nur zu wissen scheint, dass SS etwas mit der NS-Zeit zu tun hat. Dafür hat B.S. esoterisches Wissen:

Was lesen Sie im Folgenden?

3849

Lesen Sie Dreitausendachthundertneunundvierzig?

Ja, das ist Ihr Problem.

Sie sind nicht eingeweiht. Bewegen sich nicht in den Zirkeln, in denen B.S. ihr esoterisches Wissen sammelt, mit dem sie dann die Leser des Manager Magazins beeindrucken will, denn:

84 steht für „Heil Deutschland“!

Da sage noch einer, man lernt nichts aus dem Manager Magazin. Wir werden in Zukunft jegliche Verwendung von 84 auf ScienceFiles restriktiv verfolgen, bei uns wird nicht ge84st, also geHeil Deutschland‘.

Und 39, Sie erinnern sich? 3849, 3 und 9, die die 84 einrahmt, das steht für „Christian Identity“. So what?

Das sagt B.S. und B.S. muss wissen, was Sie sagt, denn schließlich will B.S. ja keinen B.S. erzählen. Deshalb rufen wir unsere Leser und vor allem unsere Kommentatoren jetzt nicht dazu auf, den Gebrauch von 39 und 84 einzustellen, um nicht als Nazi zu gelten, sondern dazu, sich zu überlegen, was sich noch für Nazi-Codes hinter Zahlen wie z.B. 1881 verbergen könnten, und EDEKA rufen wir dazu auf, den Werbespot in dem B.S. die Nazi-Codes gespottet hat, nicht einzustampfen, sondern weiter zu senden, einfach um 25 zu wahren.

25?

25 steht in der Wissenschaft für Ruhe. Und wer nicht 25 wahrt der läuft Gefahr 99 zu verlieren, also den Verstand, denn der Verstand ist 99. Und wer 25 nicht bewahrt und 99 verliert, der wird 77… irre.

Das wussten Sie nicht?
Wir auch nicht, bevor wir das gerade erfunden und uns zu Spezialisten im Zahlendeuten erklärt haben.

Virale Impfung: Stell‘ Dir vor Du wirst geimpft und weißt gar nichts davon

Unvorstellbar?

Mitnichten. Die Entwicklung von viralen Impfstoffen, die sich selbstständig verbreiten, die von Mensch zu Mensch überspringen, ohne dass Mensch etwas davon bemerkt, ist so gut wie abgeschlossen:

vaccine-yes_no“ This concept may sound like science fiction, but the oral polio vaccine already does this to a limited extent [8], and transmissible vaccines have now been developed and deployed in wild animal populations [6]. For instance, recombinant transmissible vaccines have been developed to protect wild rabbit populations against myxomatosis [9] and to interrupt the transmission of Sin Nombre hantavirus in reservoir populations of deer mice [10,11]. In addition, a transmissible vaccine is currently being developed to control Ebola within wildlife reservoirs [12]. Given the current pace of technological advance in genetic engineering, it is only a matter of time before transmissible vaccines can be easily developed for a wide range of infectious diseases.”

Das schreiben Scott L. Nuismer und seine sechs Ko-Autoren in einem gerade erschienenen Beitrag für die Proceedings B der Royal Society. Die Verbreitung viraler Impfstoffe, die sich wie ein Krankheitserreger von Mensch zu Mensch ausbreiten, nur dass sie ihn nicht krank machen, sondern resistent gegen Viren, ist nach den Ergebnissen von Nuismer et al. ein lohnendes Unterfangen, mit dem es gelingen kann, selbst mit sehr schwachen Impfstoffen, die mehrfach verbreitet werden müssen, Geißeln der Menschheit wie Polio oder die Masern auszurotten, so wie das z.B. mit den Pocken gelungen ist:

“ Our results show that even a weakly transmissible vaccine can substantially facilitate efforts to control or eradicate infectious disease.”

Nuismer et al. haben ihr Modell absichtlich mit einem schwachen Impfstoff gerechnet, denn letztlich ist ein Impfstoff nichts anderes als ein Virus in abgeschwächter Form, auf den der aufnehmende Organismus durch die Ausbildung einer Resistenz reagiert bzw. reagieren soll, denn wenn der Impfstoff zu stark bemessen ist, bewirkt er sein Gegenteil, er schützt nicht vor z.B. Masern, er hat Masern zur Folge. Die Polio-Schluckimpfung hatte solche negativen Konsequenzen.

Der Vorteil von viralen Impfstoffen, die ein Man Hopping betreiben, liegt auf der Hand: Impfverweigerer, die z.B. die Ausrottung von Kinderlähmung oder Masern verhindern und den entsprechenden Viren Rückzugsorganismen bereitstellen, so dass die Viren überleben können, könnten trotz Verweigerung und ohne ihre Wissen und Zutun, geimpft werden. Die Ausrottung der entsprechenden Viren hätte dann zur Folge, dass zukünftige Generationen keine Impfung gegen z.B. Masern mehr benötigen.

Derartige Aussichten sind für Wissenschaftler, für Genforscher insbesondere, natürlich verlockende Aussichten. Man kann quasi die Welt über die Köpfe anderer hinweg und nur dadurch verändern, dass man einen Impfstoff im wahrsten Sinne des Wortes in die Welt setzt.

Nur für die, über deren Köpfe hinweg, entschieden wird, dass sie nun per viraler Impfung, gegen ihren Willen und ohne ihr Wissen geimpft werden, für die hat das Idyll, sagen wir: einen bitteren Beigeschmack, denn ihr Recht auf Selbstbestimmung wird schlicht ignoriert.

Nun kann man sagen, die Ausrottung einer Krankheit wie Masern rechtfertige es, die Impfmuffel gegen ihren Willen zu impfen, wegen dem größeren Guten, das der Allgemeinheit in einer masernfreien Welt winkt. Aber hat die Allgemeinheit ein Recht auf eine masernfreie Welt? Ist es statthaft, Menschen gegen ihren Willen einer Behandlung zu unterziehen, von der sie nicht einmal etwas wissen?

Die ethischen Fragen, die sich mit viralen Impfstoffen verbinden, sind erheblich und rühren an der Grundlage von Gesellschaften, die durch das derzeit so modische Nudging, also das Schubsen von Bürgern in die nach Ansicht von Regierungen richtige Richtung, sowieso schon Abstand vom Liberalismus und vor allem von der Achtung des Einzelnen genommen haben.

Letztere gebietet es natürlich, dass man niemanden ohne sein Wissen, sein Einverständnis und vor allem nicht gegen seinen Willen impft. Ein derartiger Übergriff auf die Integrität anderer ist auch dann nicht zulässig, wenn sich damit ein angebliches gesamtgesellschaftliches Gutes erreichen lässt. Er ist deshalb nicht zulässig, weil damit ein Präzedenzfall geschaffen wird, der es Regierungen erlaubt, regelmäßig Individualismus und Selbstbestimmung mit Füßen zu treten, und zwar mit der Begründung, das sei notwendig für ein höheres Gutes (wohin das führt, ist hinlänglich bekannt, anhand des regelmäßigen Kampfes für das Wohl des Vaterlands, dem Millionen individueller Leben ohne Sinn und ohne Zweck geopfert wurden).

Letzten Endes ist individuelle Selbstbestimmung ein Wert, der mehr wiegt als die Aussicht auf eine masernfreie Welt.

Genderismus hat endgültig die Grenze zum Ekel überschritten

Es ist ja nicht so, dass die deutschen Genderista mit ihrer Frauenförderung nichts erreicht hätte:

Sie haben den Wert vieler Berufe beseitigt und z.B. Grundschullehrer zu einem Beruf gemacht, der nur noch von Nebenbei-Lehrwilligen ohne Mathematikkenntnisse nachgefragt wird.

GarfinkelSie haben durch das Professorinnenprogramm den sozialen Status von Professoren auf den von Hochschullehrer, oder –leerern reduziert, so dass diejenigen, die sich heute Professor nennen, ständig Gefahr laufen, ausgelacht zu werden.

Sie haben Fertilität zu einer Grundsatzentscheidung gemacht, für oder gegen eine totale Einvernahme des eigenen Lebens durch die Häscher des Staates und für oder gegen einen lebenslange Bereitschaft, dem Nachwuchs zu Willen zu sein.

Sie haben, um es kurz zu machen, den Begriff „Frau“ so weit entwertet, dass man bereits abwinkt, wenn man etwas von Frauen … -förderung, -benachteiligung, -diskriminieren, was auch immer, hört.

Das ist eine reife Leistung, die nur noch durch die Manie zu toppen ist, mit der die Genderista versuchen, das tägliche Leben normaler Menschen zu infiltrieren.

Kennen Sie z.B. Aicrash Investigation?

Auf dem National Geographic Channel werden im Rahmen von „Aircrash Investigation“ Flugzeugabstürze nachgestellt und die Ursache gesucht. Das Programm an sich ist ganz unterhaltsam, ärgerlich ist jedoch die Manie der Genderista, die dafür sorgt, dass Beistellfrauen in Spielszenen auftauchen, um die politisch-korrekte Frauenquote zu erfüllen. Diejenigen, die z.B. bei der NTSB in den USA Flugzeugabstürze untersuchen, sind nun einmal fast ausschließlich Männer, so wie Piloten fast ausschließlich Männer sind. Entsprechend haben die Macher von Aircrash Investigation in ihrer Not, die politisch-korrekte Frauenquote zu erfüllen, Beistellfrauen eingeführt, die herumstehen oder -sitzen oder zuhören oder was auch immer, nur nichts machen … Wir wetten immer, wie lange es in einer Sendung dauert, bis die erste Beistellfrau auftaucht. Das ist eine Methode, mit dieser Manie der Genderista umzugehen.

Es gibt jedoch auch Ausformungen dieser Manie, die die Schwelle zum Ekel überschritten haben und entsprechend nicht mit Humor genommen werden können.

Beim Statistischen Bundesamt gibt es offensichtlich politisch-korrekte Spezialisten im Erregen von Ekel, Ekel vor Genderista.

So vermeldet das Statistische Bundesamt heute: „Immer mehr Frauen sterben an Lungen- oder Bronchialkrebs“.

Diese Schlagzeile ist das, was man beim Statistischen Bundesamt als das besonders Gravierende einer Pressemeldung ansieht, die wie folgt weitergeht:

Destatis“WIESBADEN – An Lungen- und Bronchialkrebs starben im Jahr 2014 insgesamt 45.000 Menschen in Deutschland. Bei Männern (29.500) war das die zweithäufigste Todesursache. Lungen- und Bronchialkrebs führte bei rund 15.500 Frauen zum Tod“.

Mit anderen Worten: Fast doppelt so viele Männer wie Frauen sterben in Deutschland jährlich an Lungen- und Bronchialkrebs, und im Statistischen Bundesamt in Wiesbaden findet man dieses Faktum am besten durch die Schlagzeile „Immer mehr Frauen sterben an Lungen- oder Bronchialkrebs“ beschrieben.

Das ist, was Ekel hervorruft.

Und für den Sozialwissenschaftler unter den Angeekelten zeigen derartige Schlagzeilen, was der Genderismus neben all den Leistungen, die Eingangs beschrieben wurden, vor allem zu verantworten hat: Eine faschistoide Grundeinstellung, die den Wert von Leben nach Geschlecht definiert: Männer sind die wertlosen, über deren Tode man einfach hinweggehen kann, denn halb so viele Frauen, die an Lungen- und Bronchialkrebs sterben, sind das Problem, nicht die doppelt so vielen Männer, die jährlich daran sterben.

Wenn Gesellschaften erst einmal so weit gekommen sind, dass sie auf impliziten Annahmen darüber basieren, welcher gesellschaftlichen Gruppe welcher Lebenswert zugeschrieben werden muss, dann muss man kein Hellseher sein, um den Totalitarismus zu sehen, der sich in allen gesellschaftlichen Bereichen abzeichnet.

Und übrigens: Genderista erfüllen alle Merkmale, die man benutzt, um Rechtsextremisten zu beschreiben, schon weil sie Menschen nach Geschlecht einen unterschiedlichen Lebenswert zuweisen und andere mit ihrer Überzeugung verfolgen.

2000 Euro Behandlungskosten pro Flüchtling und Jahr – Daten und Fakten zur medizinischen Versorgung

Wer bezahlt eigentlich für die medizinische Versorgung der Flüchtlinge in Deutschland?

Die entsprechende Regelung findet sich im Paragraphen 10a des Asylbewerberleistungsgesetzes, das auch für Flüchtlinge gilt, und zwar im zweiten Absatz:

“(2)

  1. Für die Leistungen in Einrichtungen, die der Krankenbehandlung oder anderen Maßnahmen nach diesem Gesetz dienen, ist die Behörde örtlich zuständig, in deren Bereich der Leistungsberechtigte seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Zeitpunkt der Aufnahme hat oder in den zwei Monaten vor der Aufnahme zuletzt gehabt hat.
  2. War bei Einsetzen der Leistung der Leistungsberechtigte aus einer Einrichtung im Sinne des Satzes 1 in eine andere Einrichtung oder von dort in weitere Einrichtungen übergetreten oder tritt nach Leistungsbeginn ein solcher Fall ein, ist der gewöhnliche Aufenthalt, der für die erste Einrichtung maßgebend war, entscheidend.
  3. Steht nicht spätestens innerhalb von vier Wochen fest, ob und wo der gewöhnliche Aufenthalt nach den Sätzen 1 und 2 begründet worden ist, oder liegt ein Eilfall vor, hat die nach Absatz 1 zuständige Behörde über die Leistung unverzüglich zu entscheiden und vorläufig einzutreten.
  4. Die Sätze 1 bis 3 gelten auch für Leistungen an Personen, die sich in Einrichtungen zum Vollzug richterlich angeordneter Freiheitsentziehung aufhalten oder aufgehalten haben.“

Es gilt die örtliche Zuständigkeit, d.h. die Kommune, die Flüchtlinge (Asylbewerber) aufnimmt, ist für deren medizinische Versorgung zuständig. Die medizinische Versorgung umfasst dabei in den Paragraphen 4 und 6 des Asylbewerberleistungsgesetzes beschriebene Leistungen, wobei es in einigen Ländern Ausnahmen von den vorgesehenen Leistungen gibt. So werden in Hamburg u.a. keine Psychotherapien, kein Zahnersatz, keine Haushaltshilfe und keine künstliche Befruchtung finanziert, während in Nordrhein-Westfalen u.a. keine Vorsorgekuren, keine Reha-Maßnahmen und keine Leistungen im Ausland gewährt werden.

Zum 20. Oktober 2015 wurde Artikel 11 des Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes dahingehend geändert, dass Krankenkassen die Behandlungskosten für Flüchtlinge (Asylbewerber) vorstrecken und nach Maßgabe eines Rahmenvertrages mit den örtlich zuständigen Kommunen, die für die Kosten der Behandlung aufkommen müssen, abrechnen, wenn sie dazu von der Landesregierung aufgefordert werden. Im Rahmenvertrag werden im Wesentlichen die medizinischen Leistungen vereinbart, deren Kosten für Asylbewerber übernommen werden und die Ausnahmen benannt, also die medizinischen Therapien oder Behandlungsformen, für die nur in Einzelfällen oder gar keine Kosten übernommen werden. Ziel der Neuregelung ist es, die Verwaltungskosten zu senken, wohin weiß niemand wirklich, so wie auch kaum jemand einen Überblick, über die Kosten hat, die mit der medizinischen Behandlung der Flüchtlinge einhergehen.

asyl[§ 11 Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz:]“„Die Krankenkasse ist zur Übernahme der Krankenbehandlung nach Satz 1 für Empfänger von Gesundheitsleistungen nach den §§ 4 und 6 des Asylbewerberleistungsgesetzes verpflichtet, wenn sie durch die Landesregierung oder die von der Landesregierung beauftragte oberste Landesbehörde dazu aufgefordert wird und mit ihr eine entsprechende Vereinbarung mindestens auf Ebene der Landkreise oder kreisfreien Städte geschlossen wird. Die Vereinbarung über die Übernahme der Krankenbehandlung nach Satz 1 für den in Satz 2 genannten Personenkreis hat insbesondere Regelungen zur Erbringung der Leistungen sowie zum Ersatz der Aufwendungen und Verwaltungskosten nach Satz 1 zu enthalten; die Ausgabe einer elektronischen Gesundheitskarte kann vereinbart werden. Wird von der Landesregierung oder der von ihr beauftragten obersten Landesbehörde eine Rahmenvereinbarung auf Landesebene zur Übernahme der Krankenbehandlung für den in Satz 2 genannten Personenkreis gefordert, sind die Landesverbände der Krankenkassen und die Ersatzkassen gemeinsam zum Abschluss einer Rahmenvereinbarung verpflichtet.“

Die Möglichkeit für Bundesländer, einen Rahmenvertrag mit den Krankenkassen abzuschließen, hat – vermutlich als unbeabsichtigte Folge – so etwas wie Transparenz in die Kosten gebracht, zumindest einen kleinen Anflug davon. Ausgerechnet eine Studie der Bertelsmannstiftung bringt etwas Licht in das Kostendunkel. Gegenstand der Studie ist der Stand der „Einführung der Gesundheitskarte für Asylsuchende und Flüchtlinge“, also der Möglichkeit, die Behandlungskosten für Flüchtlinge durch Krankenkassen vorstrecken und die Abrechungsverwaltung von Krankenkassen übernehmen zu lassen.

Nämliche Studie enthält einen Länderüberblick, der in den Bundesländern, in denen bereits Rahmenverträge mit Krankenkassen bestehen oder vereinbart sind, Einblick in die Kosten gibt:

  • In Hamburg wurde 2012 eine Gesundheitskarte für Asylbewerber eingeführt. Die Abrechnung der Behandlungskosten erfolgt also über die Krankenkassen. Die Verwaltungskosten werden mit 10 Euro pro Monat und Asylbewerber in medizinischer Behandlung angegeben. Daten über die tatsächliche Höhe der Behandlungskosten liegen nicht vor.
  • In Nordrhein-Westfalen wurde im Januar 2016 eine Gesundheitskarte für Asylbewerber eingeführt. Die Verwaltungsgebühr pro behandeltem Asylbewerber beträgt 8% der entstandenen Kosten und mindestens 10 Euro pro Behandlungsmonat. Zur Deckung der Behandlungskosten ist eine Landeszuweisung von 1,948 Milliarden Euro vorgesehen, was Behandlungskosten von 10.000 Euro pro Asylbewerber und Jahr entspricht. Daten zur tatsächlichen Höhe der Behandlungskosten liegen nicht vor.
  • In Rheinland-Pfalz soll die Gesundheitskarte für Asylbewerber eingeführt werden. Die Verwaltungsgebühren betragen 8% der Behandlungskosten, mindestens 10 Euro pro behandeltem Asylbewerber und Monat.
  • Die umfrangreichsten Daten liegen für Bremen vor. In Bremen wurde bereits 2005 eine Gesundheitskarte für Asylbewerber eingeführt. Für die Jahre 2009, 2011 und 2012 liegen Daten über die tatsächlichen Kosten vor, die durchschnittlich für die medizinische Versorgung von Asylbewerbern entstanden sind. Die Kosten betrugen im Durchschnitt pro Asylbewerber 2.391,77 Euro für das Jahr 2009, 2.264,35 Euro für das Jahr 2011 und 2.158,51 Euro für das Jahr 2012.

Geht man davon aus, dass die Daten für Bremen eine verlässliche Basis darstellt für die Hochrechnung der zusätzlichen Kosten, die durch die medizinische Behandlung von Asylbewerbern/Flüchtlingen auf die deutschen Kommunen als Träger der entsprechenden Kosten zukommen und geht der Einfachheit halber von durchschnittlich 2000 Euro pro Asylbewerber und Jahr aus, dann kann man auf Basis der Daten der Jahre 2014, 2015 und 2016, wie sie im neuesten Asylbericht des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge veröffentlicht sind, folgende Kosten errechnen:

In den Jahren 2014 bis 2016 gestellte Asylanträge:

  • 2014: 202.834
  • 2015: 476.649
  • Januar bis einschließlich August 2016: 577.065
  • Gesamt: 1.256.548

Die Ablehnungsquote beträgt derzeit 24,4%, d.h. 75,6% der Antragssteller erhalten einen wie auch immer gearteten Aufenthaltsstatus, eine entsprechende Aufenthaltsberechtigung.

75,6% von 1.256.548 ergibt 949.950 anerkannte Asylbewerber bzw. aufenthaltsberechtigte Flüchtlinge.

being-brokeBei pro-Kopf-Kosten von 2000 Euro pro Asylbewerber und Jahr ergeben sich auf Grundlage der 1.256.548 Asylbewerber/Flüchtlinge, die in den Jahren 2014 bis 2016 einen Antrag gestellt haben, Kosten in Höhe von

  • 405.668.000 Euro für das Jahr 2014
  • 953.298.000 Euro für das Jahr 2015
  • 1.154.130.000 Euro für Januar bis August 2016

Das macht für die drei Jahre Behandlungskosten in Höhe von 2,513 Milliarden Euro.

Auf Grundlage der 949.950 anerkannten Asylbewerber/Flüchtlinge entstehen zudem jährliche Folgekosten von 1.9 Milliarden Euro, wobei die Kosten solange anfallen, solange die Asylbewerber/Flüchtlinge nicht zu ihrem selbständigen Unterhalt in der Lage sind, also keinen Arbeitsplatz gefunden haben.

Wir schaffen das…


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Ethnophobia: „Tag der deutschen Schweinheit“

Phobien, also irrationale Ängste vor z.B. Anderen, Fremden, haben viele Ausprägungen, die Xenophobie, also die Angst vor Menschen aus anderen Kulturen oder Ländern, die sich zuweilen in einer militanten Ablehnung der entsprechenden Menschen äußert, ist dabei nur eine Seite der Medaille.

Die Ethnophobie, die sich gegen die Menschen eigener Nationalität richtet und einen irrationalen Hass auf das eigene Land umfasst, ist die anderer Seite derselben Medaille.

Psychologisch betrachtet unterscheidet damit linksextreme Ethnopboben nichts von rechtsextremen Xenophoben. Beide Gruppen umfassen psychisch Kranke. Die einen haben Angst vor Fremden aus anderen Ländern, die anderen haben Angst vor Fremden eigener Nationalität. Die einen wehren sich gegen Ausländer, die anderen gegen Inländer. Die einen vergöttern ihr eigenes Land, die anderen verteufeln es.

In Behandlung gehören beide, denn sie sind nicht in der Lage, normale Einschätzungen und Bewertungen abzugeben. Sie können nur in Extremen denken und sind entsprechend vollkommen unfähig, normale soziale Kontakte zu unterhalten und sich mit Menschen, die nicht ihre Extreme teilen, auszutauschen. Eine soziale Isolation im Echochamber der eigenen Extreme ist die Folge. Die Versuche, die soziale Isolation zu durchbrechen, werden verbal immer brachialer, die Handlungen immer frenetischer – die Isolierten immer Besessener und unfähiger mit der normalen Welt umzugehen.

Und dabei kommt dann so etwas heraus:

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Das „Gewaltplakat“ der Antifaschistischen Aktion

“Was geht in Dresden? Einheitsfeierlichkeiten zum Desaster machen!
In Dresden finden vom 1.10 bis zum 3.10 die Feierlichkeiten zum „Tag der deutschen Schweinheit“ statt. Damit ihr eucheffektiv und ordentlich auf das Wochenende vorbereiten könnt, möchten wir euch eine kleine Einschätzung geben, was an diesen Tagen passieren kann, welche Akteur*innen teilnehmen werden und wie die Stadt an sich aussehen wird. Fest steht: Es ist für alle was dabei, ob fieser sächsischer Bulle, vermeintliche Politprominenz, Nazischläger*in, besorgter Bürger oder AfD-Mitglied.

Das schreibt ein autonomer Zusammenschluss aus Dresden, dessen Mitglieder wohl mehr mit den anonymen Psychopathen als mit normalen politischen Aktivisten gemeinsam haben und um ihre Ethnophobie, die sich bereits im Begriff „Tag der deutschen Schweinheit“ offenbart, auch auf die entsprechenden Schweine, die für das Schweineland stehen, auszurichten, folgt der nächste Abschnitt:

“Nach dem letzten Ereignis in Dresden äußerte sich der Bullenchef Horst Kretzschmar: „Ab sofort arbeiten wir im Krisenmodus“ Was dies im Einzelnen bedeutet können wir nur vermuten. Allerdings wissen wir, wie es um die Sicherheitslage bei dem letzten Stadtfest stand. Von Schweinen mit MPs auf Hochtürmen bis hin zu Rucksackverbot und Taschenkontrollen war alles dabei. Es wurde eine Sicherheitszone eingerichtet und dieser Kontrollbereich (hier eine Karte wie groß der ist wird seit den Anschlägen durchgesetzt. Dresden stellt sich auf den Ernstfall ein. An der Elbe, am Terrassenufer und um das Rathaus herum wurden zwei Tonnen schwere Steinblöcke aufgebaut,um mögliche Selbstmordattentäter_innen mit ihren Kraftfahrzeugen an der Einfahrt zu hindern. Es sind Spezialkräfte von GSG9 undScharfschützen postiert und laut Kretzschmar 2600 Schweine im Einsatz, um den Kontrollbereich zu verstärken. Ein eingerichteter Funkmast wird sicherlich eure Telekommunikation überwachen. Lasst euch von der massiven Präsenz von Schweinen nicht beeindrucken, gemeinsam und entschlossen können wir diesen erfolgreich entgegentreten.“

ideology of madnessWer solche Sätze schreibt, kann nicht mehr als normal angesehen werden. Er ist im hohen Maße ethnophobisch und gehört in eine geschlossene Anstalt unter dauerhafte ärztliche Aufsicht – vielleicht ist dort noch etwas an grauen Zellen zu retten, so dass es dem Kranken irgendwann möglich ist, wieder eine normale Haltung zu einem abstrakten Kollektivbegriff wie „Deutschland“ einzunehmen und im nächsten Schritt festzustellen, das Polizisten Lebewesen sind, die mit einer entsprechenden Würde ausgestattet sind. Das würde die Kranken dann wohl auf die Stufe von Schweinen heben, von denen ja bekannt ist, dass sie intelligente Wesen sind, intelligente Wesen auf einem Niveau, das die Ethnophoben erst noch erreichen müssen.


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Überall Nazis: Mentale Störung hat Deutschland fest im Griff (Nazinoia)

F.22 der ICD-10, der International Classification of Mental and Behavioral Disorders ist der Delusional Disorder gewidmet. Sie wird u.a. anhand der folgenden Kriterien diagnostiziert:

• A disorder characterized by the presence of one or more nonbizarre delusions that persist for at least 1 month; the delusion(s) are not due to schizophrenia or a mood disorder, and do not impair psychosocial functioning apart from the ramifications of the delusion(s).
• A mental disorder in which a person has an extreme fear and distrust of others. A paranoid person may have delusions that people are trying to harm him or her.
• Chronic mental disorders in which there has been an insidious development of a permanent and unshakeable delusional system (persecutory delusions or delusions of jealousy), accompanied by preservation of clear and orderly thinking. Emotional responses and behavior are consistent with the delusional state.

Die Kritierien anhand derer eine Wahnvorstellung (delusional disorder) diagnostiziert wird, sind demnach entweder:

  • Nuts in BedlamEine Störung, die sich in einer dauerhaften Wahnvorstellung niederschlägt, die aber sich nicht darin niederschlägt, dass der Gestörte in seinem sonstigen Leben nicht funktioniert;
  • Eine geistige Störung, die auf extremer Angst und extremem Misstrauen gegenüber anderen basiert und durch die Wahnvorstellung, andere würden versuchen, den Gestörten zu verletzten, gespeist wird.
  • Eine chronische geistige Störung, in der sich die Wahnvorstellung zu einem geschlossen und durch keinerlei abweichende Tatsachen in der Realität mehr beeinflussbaren Wahnsystem entwickelt hat und sich der Gestörte entsprechend seiner Wahnvorstellung verhält.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob Sie von Wahnvorstellungen befallen sind? Nicht?
Dann fragen wir Sie jetzt und machen einen Test mit Ihnen:

(1) L – AH – 1818
(2) L –GD- 3345

Was sehen Sie hier?

Zwei Autokennzeichen, die von der Zulassungsstelle in Leipzig erteilt wurden?

Ein guter Anfang. Was noch?

Zwei Autokennzeichen, die von der Zulassungsstelle in Leipzig erteilt wurden und mehr nicht?

Sie sind nicht geeignet, um im vorliegenden Fall eine Wahnvorstellung zu entwickeln.

Denn wären Sie nicht nur geeignet, um eine Wahnvorstellung zu entwickeln, sondern bereits auf dem Weg, zu einem Gegenstand des ICD-10 zu werden, mit dem gerechnet werden muss, dann würden Sie lesen:

(1)
AH = Adolf Hitler
1818 = Erster Buchstabe des Alphabets (= A) und achter Buchstabe des Alphabets (= H), also AHAH.
Und AHAH bedeutet für Sie: Adolf Hitler, Adolf Hitler.

Wer das nicht lesen kann, weil ihm bei AH immer die Altherrenmannschaft einfällt, was, wenn man schon Worte in Autokennzeichen hineinlesen will, näher liegt als Adolf Hitler, ist ungeeignet, zum Wahn, im vorliegenden Fall jedenfalls.

Hineinlesen ist hier das operative Wort, denn Adolf Hitler steht nicht auf dem Kennzeichen, die Information, dass es sich bei AH um Adolf Hitler handeln stammt also aus dem Gehirn dessen, der bei AH an Adolf Hitler denkt und nicht an Altherrenmannschaft, deshalb muss die Lösung für diese Fixierung, dann, wenn sie dauerhaft auftritt, auch im ICD gesucht werden.

Wenn Sie beim ersten Beispiel nicht sechsmal Adolf Hitler gelesen haben, seien Sie bitte nicht traurig, vielleicht können Sie es ja beim zweiten Beispiel zu einer Wahnvorstellung bringen:

L –GD- 3345

Fangen wir hinten an:
3345, besser: 33 … 45. Na, klingelt es? Denken Sie sich eine 19 dazu. Nein, nicht 3364 sondern 1933 … 1945. Da war doch was? Richtig, das tausendjährige Reich, das mangels Nachfrage und aufgrund anhaltenden Misserfolgs bereits nach 12 Jahren zu Ende ging. Und wie heißt das tausendjährige Reich noch? Richtig: Grossdeutschesreich oder Grossdeutschland: GD.

Zugegeben, das ist jetzt ziemlich herbei gebogen, aber was erwarten Sie: Wenn sie eine richtige Wahnvorstellung haben wollen, dann müssen sie schon etwas Phantasie walten lassen. Zur Not können Sie ihre Phantasie auch mit Chrystal Meth ankurbeln, wenn gar nichts hilft.

Und wenn Sie erfolgreich sind, in ihrem Versuch, überall Nazis zu sehen und eine richtige Nazi-Wahnvorstellung zu entwickeln, dann können Sie vielleicht auch einmal Tweeten wie Volker Beck:

 

Volker Beck … VB … Völkischer Beobachter … Argh, jetzt sind wir auch schon befallen. Nein, VB ist natürlich volkseigener Beck oder volkseigener Betrieb, eine DDR-Hinterlassenschaft in jedem Falle.

Übrigens gibt es in Deutschland tatsächlich Kennzeichen, die verboten sind, weil jemand etwas hineinlesen könnte, einen Heinrich Himmler zum Beispiel. Wieder falsch. HH ist nicht verboten. KZ ist verboten, NS, SA, HJ usw. Die LINKE hat sich vor einiger Zeit bereits im Bundestag danach erkundigt, wir und die Bundesregierung haben darauf geantwortet, wir damals mit Bezug auf eine mildere Form der Wahrnehmungsstörung, eine Fehldiagnose, wie sich nach all der Zeit, in der die Symptome nun dauerhaft vorliegen, feststellen lässt. Die Bundesregierung hat in ihrer Antwort letztlich geschrieben, dass es den Zulassungsstellen weitgehend selbst überlassen ist, welche Kennzeichen sie ächten, dass es aber wohl eine Empfehlung im Hinblick auf „z.B. SA, HJ, SS, KZ“, gebe. Letztlich darf ein Kennzeichen nicht sittenwidrig sein und was ein sittenwidriges Kennzeichen ist, das hat der BGH festgestellt und die Bundesregierung hat ihn in ihrer Antwort auf die Anfrage der Linken zitiert:

“ Grundsätzlich werden die guten Sitten von der Rechtsprechung als Anstandsgefühl aller billig und gerecht Denkenden beschrieben (vgl. BGH, Urteil vom 9. Juli 1953 – IV ZR 242/52 –, BGHZ 10, 228). Dabei ist auf den so genannten anständigen Durchschnittsmenschen abzustellen. Dieser Begriff unterliegt auch dem gesellschaftlichen Wandel und lässt einen Beurteilungsspielraum zu. Diese zivilrechtliche Rechtsprechung lässt sich ob ihrer Allgemeinheit auch grundsätzlich …  auf öffentlich-rechtliche Sachverhalte wie die Fahrzeugzulassung übertragen.“

Damit sind wir bei der Frage angekommen, ob der anständige Durchschnittsmensch bei L – AH – 1818, wenn überhaupt, dann an die Altherrenmannschaft denkt. Wir sind der Ansicht, das tut der normale anständige Durchschnittsmensch. Was mit denen ist, deren schmutzige Nazi-Phantasie mit ihnen schon beim Anblick von unschuldigen Kennzeichen durchgeht, ist eine Frage, die wir gerne an den BGH zurückgeben. GD bedeutet übrigens nicht Großdeutschland sondern Großer Depp, also ein Verweis auf den Fahrer oder es bedeutet Goal Difference, Great Dragon, Gangster Disciple, Großes Drama, Guter Daimler, Gehobener Dienst, Generaldirektion (Europäische Union) oder Green Day.

Das spannende an der derzeitigen Nazi-Hysterie in Deutschland ist, dass es denen, die überall Nazis sehen, tatsächlich gelingt, in öffentliche Medien vorzudringen, was ein Indiz dafür ist, dass die entsprechende Störung (F.22 – ICD) schon epidemische Ausmaße angenommen hat. Entsprechend sind wir gespannt, wann jemandem auffällt, dass GENDER natürlich für Generelle Nationalsozialistische Durchdringung Einheimischer Ressourcen steht.

MDR steht übrigens für Medium des Deutschen Reiches, oder war es Mitteilungen deutscher Rechtsextremer…?


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Begeht Greenpeace Verbrechen gegen die Menschlichkeit?

Selbst die deutsche Presse berichtet, wenngleich verhalten und nicht komplett, über einen Offenen Brief, den – nach letzter Zählung: 110 Nobelpreisträger u.a. für Chemie, Medizin, Physik veröffentlicht haben [es gibt derzeit ca. 296 lebende Nobelpreisträger], 110 Nobelpreisträger denen es reicht. Die 110 Nobelpreisträger, die von weiteren 2.212 Wissenschaftlern unterstützt werden, haben nämlich die Nase davon voll, dass wissenschaftliche Erkenntnisse, die eingesetzt werden könnten, um z.B. jährlich den Tod von ein bis zwei Millionen Menschen zu verhindern, nicht genutzt werden können, weil sie durch Kampagnen von Greenpeace blockiert werden.

Golden_RiceBetroffen sind in erster Linie Arme in Afrika und Südostasien, unter denen Vitamin-A-Mangel besonders verbreitet ist, wie es im Offenen Brief der Nobelpreisträger heißt. Durch Vitamin-A-Mangel (VAD) verursachte Tode könnten durch die Zulassung von Golden Rice verhindert werden [Golden Rice ist genetisch modifiziert und um Beta-Karotin ergänzt. Aus Beta-Karotin bildet der Körper Vitamin A], so die Nobelpreisträger. Allerdings verhindert Greenpeace durch öffentliche Kampagnen, die sich nicht nur gegen Golden Rice im Speziellen, sondern gegen gentechnisch veränderte Nahrungsmittel insgesamt richten, dessen/deren Markt-Einführung.

Diese Kampagnen entbehren jeglicher empirischer Grundlage. Es gibt keine wissenschaftliche Studie, die gezeigt hätte, dass gentechnisch veränderte Nahrungsmittel mit mehr Gesundheitsrisiken belastet wären als andere Nahrungsmittel. Es gibt vielmehr eine Reihe von Studien, die belegen, dass gentechnisch veränderte Nahrungsmittel sich positiv auf die Gesundheit der Konsumenten auswirken. Es gibt nicht einen Fall, der zeigt, dass der Verzehr gentechnisch veränderter Nahrungsmittel sich negativ auf die Gesundheit dessen ausgewirkt hat, der die Nahrungsmittel verzehrt hat. 110 Nobelpreisträger und 2.212 Wissenschaftler bürgen dafür.

Aus wissenschaftlicher Sicht wird man also feststellen müssen, dass die empirischen Belege für den gesundheitlichen Nutzen und die positive Wirkung gentechnisch veränderter Nahrungsmittel sprechen. Die vielen Vorteile, die von einer Resistenz gegen Schädlinge, gegen Trockenheit oder zu viel Feuchtigkeit ausgehen, die bei gentechnisch veränderten Pflanzen im Gegensatz zu nicht gentechnisch veränderten Pflanzen vorhanden sind, sind bei dieser Aussage nicht einmal berücksichtigt. Die Situation scheint klar:

Wissenschaftliche Studien zeigen: gentechnisch veränderte Nahrungsmittel wirken sich positiv auf die Ernährung von Menschen und deren Gesundheit aus;

110 Nobelpreisträger und weitere 2.212 Wissenschaftler, die vom Fach sind und wissen wovon sie sprechen, sehen in gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln nicht nur die Mittel zur Reduzierung von Fehl- und Unterernährung, sondern auch die Mittel, die notwendig sind, um Tot aufgrund von Mangelernährung zu verhindern.

Aber sie stehen Greenpeace gegenüber. Einem multinationalen Gesinnungs-Konzern mit einem Umsatz von mehreren Hundert Millionen Euro, der die Interessen der biologischen Anbauer vertritt.

zombieboooGreenpeace setzt gegen all die wissenschaftlichen Belege, die die Unschädlichkeit von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln zeigen, Emotion, Dogma und eine Kampagne der Angst. Robert Roberts, Gewinner des Nobelpreises in Medizin im Jahre 1993, findet entsprechend deutliche Worte: Greenpeace ziele darauf ab, Menschen zu verängstigen, weil es der Weg sei, auf dem die Organisation am meisten Spenden eintreiben könne. Was Greenpeace tue, schädige konkrete Menschen und sei anti-wissenschaftlich. Randy Schekman, Nobelpreisträger für Biologie, geht die Bigotterie von Greenpeace auf die Nerven, denn Greenpeace nutze wissenschaftliche Belege immer gerne, wenn es der Organisation in den Kram passe, ignoriere wissenschaftliche Belege aber stets, wenn es der Organisation nicht in den Kram passe.

Bei allen Erwägungen im Hinblick auf die beste Kampagnenstrategie, also die beste Strategie, Spenden einzuwerben oder verdeckte Interessen z.B. der Anbauer angeblich biologisch produzierter Waren zu vertreten, scheint man bei Greenpeace bereit zu sein, auch über Leichen zu gehen, bis zu 2 Millionen Menschen, wie die Nobelpreisträger in ihrem Offenen Brief und mit dem Verweis auf durch Golden Rice verhinderbare Todesopfer infolge von Vitamin-A-Mangel zeigen. Entsprechend verwundert es nicht, dass die Nobelpreisträger am Ende ihres Briefes deutliche Worte in Richtung Greenpeace finden, so wenig wie es verwundert, dass diese deutlichen Worte in der Berichterstattung der deutschen Mainstream-Medien fehlen:

WE CALL UPON GOVERNMENTS OF THE WORLD to reject Greenpeace’s campaign against Golden Rice specifically, and crops and foods improved through biotechnology in general; and to do everything in their power to oppose Greenpeace’s actions and accelerate the access of farmers to all the tools of modern biology, especially seeds improved through biotechnology. Opposition based on emotion and dogma contradicted by data must be stopped.

How many poor people in the world must die before we consider this a „crime against humanity“?

GMO biotechDie Aussage ist an Deutlichkeit nicht zu übertreffen: Durch die Kampagne gegen Golden Rice im Besonderen und gentechnisch veränderte Nahrungsmittel im Allgemeinen, macht sich Greenpeace eines Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig – Schauplatz: Südostasien und Afrika. Weit genug weg für die europäischen und nordamerikanischen Spender, die mit ihrer Greenpeace-Spende ihre eigenen Interessen, die auf anderen Felder als bei gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln liegen, durchsetzen wollen. Mit Erfolg bislang.

Greenpeace hat zwischenzeitlich darauf hingewiesen, dass man die Menschen, die an Vitamin-A-Mangel sterben, nur mit „real food based on ecological agriculture“ versorgen müsse, ihnen eine „abwechslungsreiche Ernährung“ ermöglichen müsse, um sie am Sterben zu hindern. Die Produzenten ökologischer Nahrungsmittel wird es freuen, die Afrikaner und Südostasiaten, die von derartig weltfremden und zynischen Erklärungen nichts haben, werden weiter sterben.


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Persönlichkeitsveränderung nach Organtransplantation: Führen Fremdorgane ein Eigenleben?

Vor einigen Tagen haben wir auf dem Discovery Channel eine interessante Reportage gesehen, in deren Verlauf auf einen wissenschaftlichen Beitrag verwiesen wurde, den Paul Pearsall, Gary E. R. Schwartz und Linda G. S. Russek bereits im Jahre 2002 veröffentlicht haben.

Der Beitrag hat ein Thema zum Gegenstand, das man in der Schulmedizin nicht gerne hört, noch weniger gerne bespricht und in keinem Fall Ernst nehmen will: Zellulares Gedächtnis. Damit ist die Idee umschrieben, dass z.B. Organe über ein eine zellulare Erinnerung verfügen, die bei einer Transplantation mit übertragen wird.

Das klingt wie Science Fiction.

Horatio shakespeareEs ist aber keine, wie Pearsall, Schwartz und Russek in ihrem sehr vorsichtig gehaltenen Beitrag mit dem Titel „Changes in Heart Transplant Recipients That Parallel the Personalities of Their Donors“ zeigen. Der Beitrag basiert auf zehn Fallstudien, die aus einem Fundus von 74 entsprechenden Fällen, die sich bis 2002 bei Paul Pearsall angesammelt haben, ausgewählt wurden. Die zehn Fälle beschreiben zum Teil erstaunliche Veränderungen in den Persönlichkeiten der Empfänger von Spenderherzen, die in jedem Fall durch eine Befragung von Freunden, Bekannten oder Familienangehörigen bestätigt wurden.

  • Ein 56 Jahre alter Professor, der das Herz eines 34 Jahre alten Polizeibeamten erhalten hat, fängt nach der erfolgreichen Transplantation zu träumen an. Er sieht Lichtblitze, sein Gesicht wird warm und ihm erscheint eine Person, die er als „Jesus“ beschreibt. Die Frau des Polizeibeamten, dem posthum sein Herz entnommen wurde, erzählt, dass ihr Mann im Dienst erschossen wurde. Direkt ins Gesicht ihres Mannes habe der Mörder geschossen. Das Letzte, was ihr Mann gesehen haben müsse, sei ein Lichtblitz. Bei der Polizei habe man eine Vermutung darüber, wer der Täter sei, könne aber nichts beweisen. Der Täter sei langhaarig und habe tiefe dunkle Augen, er sehe fast aus, wie Jesus auf entsprechenden Darstellungen.

Zufall?

  • Ein 47 Jahre alter Mann erhält das Herz eines 14-jährigen Mädchens. Seine Frau berichtet davon, dass ihr Mann sich nach der Transplantation wie ein Teenager verhalte. Beim Bowling springe er wie ein Kind in der Gegend herum, er habe nach der Transplantation eine Disposition entwickelt, sich nach fast jedem Essen zu übergeben, wie ein essgestörter Teenager und das Schlimmste an ihm sei, dass er sich ein kindisches Kichern angewöhnt habe, das sie ärgerlich mache. Die Mutter des Mädchens, von dem das Spenderherz stammt, berichtet davon, dass ihre Tochter eine talentierte Turnerin gewesen sei, die zeitweise Probleme mit Anorexia gehabt habe, also mit Magersucht und sich häufig nach dem Essen übergeben habe. Was ihre Tochter besonders ausgezeichnet habe: ein albernes Kichern.

Zufall?

  • Ein 47 jähriger Metallarbeiter wird nach einer Herztransplantation zu einem Liebhaber klassischer Musik. Nicht nur das, der weiße Arbeiter befreundet eine Vielzahl Schwarzer und wird zum Favoriten seiner schwarzen Arbeitskollegen. Seine Frau berichtet, dass er sich plötzlich ausgesprochen wohl unter seinen schwarzen Arbeitskollegen fühlt, sie nach Hause einlädt und sie mit seiner neuen Vorliebe für klassische Musik, er, der noch vor seiner Transplantation nicht gewusst habe, dass es klassische Musik überhaupt gebe, zum Wahnsinn treibe.Der Metallarbeiter hat das Herz eines 17-Jährigen schwarzen Jungen erhalten, der auf offener Straße von Unbekannten erschossen wurde und dem eine große Karriere als Musiker vorhergesagt wurde: Er wird als Liebhaber klassischer Musik und großes Talent auf der Violine beschrieben.

Zufall?

Menschen, die nach einer Transplantation ihre Persönlichkeit ändern, scheinen nicht gerade selten zu sein. Und wenn korrekt ist, was Pearsall, Schwartz und Russek vermuten, dass nämlich die Bereitschaft unter den Empfängern von Spenderorganen über Veränderungen in ihrer Persönlichkeit zu sprechen, nicht gerade groß ist, dann ist das Dunkelfeld immens. Als Beispiel kann hier der oben dargestellte Fall des Professors gelten, der seine Träume für Halluzinationen gehalten hat und sie keinem seiner Ärzte erzählt hat, aus Angst, für verrückt erklärt zu werden.

Der soziale Druck im Hinblick auf das, was als Normal zu gelten hat, ist so hoch, dass man sich darüber wundern muss, dass Pearsall, Schwartz und Russek eine Zeitschrift gefunden haben, die ihren Beitrag veröffentlicht hat. Dass diese Zeitschrift ihren Sitz in den USA und nicht z.B. in Deutschland hat, ist dann schon weniger verwunderlich.

Pearsall, Schwartz und Russek versuchen auf Basis der Dynamic Energy Systems Theory Sinn aus ihren Ergebnissen zu machen. Demnach findet zwischen z.B. dem Herzen und dem Gehrin ein Informations- und Energieaustausch über elektromagnetische Energie statt. Das Gehirn, so die Hypothese weiter, prozessiert über elektromagnetische Resonanz die Informationen, die im Herz gespeichert sind, im Spenderherz in den vorliegenden Fällen, was erklären würde, wieso die Empfänger der Spenderherzen plötzlich über Informationen verfügen, die ihre Persönlichkeit verändern.

Wissenschaft hat immer davon gelebt, Grenzen zu verschieben. Die Forschung, die Pearsall, Schwartz und Russek vortragen, hat das Potential, Grenzen zu verschieben, jedenfalls dann, wenn es gelingt, eine offene Diskussion über mögliche Erklärungen der empirischen Fakten anzustoßen, die die Autoren in ihrem Beitrag berichten und die – darüber hinausgehend – wohl die geteilte Erfahrung vieler Empfänger von Spenderorganen darstellen.

There are even more things that Shakespeare could dream of …

Pearsall, Paul, Schwartz, Gary E. R. & Russek, Linda G. S. (2002). Change sin Heart Transplant Recipients That Parallel the Personalities of Their Donors. Journal of Near Death Experience 20(3): 191-206.

 


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Steuermittelverschwendungssucht, Unsinnsucht, Opportunismussucht …

Anbiederungssucht, Papiervernichtungssucht, Schwallsucht …

Fehlt eine Sucht? Erfinden Sie die fehlende Sucht, und schicken Sie den neuen Suchtvorschlag an den Deutschen Bundestag, zu Händen des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Behaupten Sie, ihre Sucht habe etwas mit neuen Technologien zu tun.

Und beteiligen Sie sich an der Steuermittelverschwendungssucht. Die Steuermittelverschwendungssucht ist durch das Internet geradezu explodiert: Viele Opportunisten sehen für sich die Möglichkeit, Steuergelder zu kassieren, und zwar dafür, dass sie behaupten, das Internet wirke sich negativ auf XY aus, führe zu einer entsprechenden Online-Sucht.

InternetsuchtfolgenDie Erfindung der jeweiligen Online-Sucht ist letztlich nichts anderes als ein Indikator der Steuermittelverschwendungssucht, deren Prävalenz von den Autoren des vorliegenden Beitrags auf 50% geschätzt wird. 50% aller über Steuermittel finanzierter sogenannter Studien, sind ein Ergebnis von Steuermittelverschwendungssucht, denn die angeblichen Studien sind das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt sind. Dies zeigt, dass Steuermittelverschwendungssucht regelmäßig mit einer Reihe von Ko-Morbiditäten einhergeht: Papierverschwendungssucht hat zur Folge, dass wenig bis kein Inhalt über Seiten gestreckt wird, so dass man auf Seite 62 einer Studie zu „neuen elektronischen Medien und Suchterverhalten“ liest:

“Im Gegensatz zu Onlinespielsucht ist die Sucht nach sozialen Netzwerken (Social-Network-Sucht) bislang wenig erforscht. Wölfling et al. (2015, S.102f) führen verschiedene jüngere Studien an, in denen die Sucht nach sozialen Netzwerken als eigenständige Variante der Internetsucht hervorgehoben wird.“

Auf Seite 11 der nämliche Studie war zu lesen:

Die Sucht nach sozialen Netzwerken (Social-Network-Sucht) ist bislang wenig erforscht. In verschiedenen Studien wird ein Bedarf angezeigt, die Social-Network-Sucht als eigenständige Variante der Internetsucht hervorzuheben …“

Papierverschwendungssucht in Tateinheit mit Schwallsucht und Unsinnsucht. Erstere zeigt sich darin, dass wiederholt dasselbe in nur leicht modifizierter Form geschrieben wird, Letztere findet darin ihren Ausdruck, dass der Schreiber mehrfach Unsinn schreibt, ganz so, als sei seine Steuerverschwendungssucht nicht auf Opportunitätssucht oder Anbiederungssucht zurückzuführen, also nicht darauf, dass er eine Gelegenheit wittert, um Kasse auf Kosten von Steuerzahlern zu machen, sondern darauf, dass er tatsächlich und im wahrsten Sinne des Wortes unsinnsüchtig und steuermittelverschwendungssüchtig ist.

Ein Blick in den Katalog der Symptome, die für die Beschreibung einer entsprechenden Mode-Sucht herangezogen werden, erhärtet den Befund: So wird z.B. Internetsucht als gegeben angesehen, wenn der vermeintlich Süchtige, sich aus dem sozialen Leben zurückzieht und lieber mit seinem Computer zu Gange ist als mit seinen Bekannten. Der so Süchtige verliert die Kontrolle über sein Leben, das nunmehr vom Computer bestimmt wird. Er kann sich ein Leben ohne das Internet nicht mehr vorstellen, weiß aber, dass seine Sucht eine Sucht ist und versucht deshalb, die Sucht zu verbergen.

iNTERNETSUCHTÄhnlich der Steuermittelverschwendungssüchtige: Die Verschwendung von Steuergeldern wird zum zentralen Motiv seines Daseins. Einst ein vielversprechender Student mit akademischer Zukunft oder ein normaler Mensch mit Zukunft auf dem Arbeitsmarkt, wählt der Steuermittelverschwendungssüchtige einen Weg ins Abseits: als Politiker verschwendet er Steuermittel im großen Umfang, nach Lust und Laune und offenbart damit die Ko-Morbidität zwischen Steuermittelverschwendungssucht, Narzissmus und Infantilismus. Als gescheiterter Akademiker verfasst er so genannte Studien, in denen er seine Unsinnsucht auslebt und seine Steuermittelverschwendungssucht noch verstärken kann. Hier vernichtet er Papier, verliert jeden Bezug zur wissenschaftlichen Realität, schwallt lieber in Text, als dass er sich mit Kollegen austauscht. Er zieht sich mehr und mehr aus wissenschaftlichen Kontexten zurück, wird immer mehr zum Abhängigen der Politiker, die ihn finanzieren, und verliert schließlich jede Verbindung zur Wirklichkeit. Er ist nun ein 100%iger Verschwender von Steuermitteln und versucht, die Tatsache der Verschwendung durch viele Worte auf vielen Seiten Paper zu verschleiern. Im Ergebnis produziert er Unsinn, er vernichtet Papier und frönt seiner Schwallsucht.

Am Ende steht dann ein Bericht, wie der unter BT-Drucksache 18/8604 veröffentlichte, der auf vielen Seiten nichts oder wenig sagt, und eine neue Sucht offenkundig werden lässt, die sich als förderlich für Steuermittelverschwendungssucht zeigt, die Suchterfindungssucht. Und so erfinden die Steuermittelverschwendungssüchtigen Michaela Evers-Wölk und Michael Opielka in ihrem Bericht für den Deutschen Bundestag und unter Anleitung von Patricia Lips, Vorsitzende, Dr. Philipp Lengsfeld, Berichterstatter, René Röspel, Berichterstatter, Ralph Lenkert, Berichterstatter und Harald Ebner, Berichterstatter, Unmengen neuer Süchte, darunter, neben den bereits erfundenen:

  • Allgemeine Internetsucht
  • Onlinespielsucht

die folgenden:

  • Soziale Netzwerksucht,
  • Facebook-Sucht,
  • Twitter-Tweet-Sucht,
  • WhatsAppSucht,
  • Chatsucht,
  • Onlinekommunikationssucht,
  • Onlinesexsucht,
  • Onlinekaufsucht,
  • Onlineglücksspielsucht,

Angsichts dieser Vielzahl neu erfundener Süchte halten wir die Suchterfindungssucht für eines der größten Probleme, das Steuerzahler derzeit haben. Denn: Die Suchterfindungssucht ist eine Untersucht der Steuerverschwendungssucht, die offensichtlich mit der Profilierungs-, Opportunismus- und Anbiederungssucht einhergeht und dazu führt, dass die Unsinn- und Schwallsucht sich immer mehr Raum nimmt, um nicht nur der eigenen Papiervernichtungssucht zu frönen, sondern der Steuerzahlerschädigungssucht, die letztlich hinter all den Süchten steht, zuarbeitet.

Bei so vielen Abhängigen, die süchtig nach öffentlichen Aufträgen sind und entsprechend alles schreiben würden, um ihre Sucht nach Steuermitteln zu befriedigen, ist es kein Wunder, dass der Eindruck, Teile Deutschlands seien im offenen Vollzug, sich zur Gewissheit verdichtet.


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Von eckigen Kreisen: Genosse Gabriel revolutioniert die Mathematik

Josef GabrielSPD-Chef Sigmar Gabriel hat die Sozialdemokraten … aufgerufen, sich … nicht beirren zu lassen. … Mit Blick auf den politischen Kurs sagte Gabriel demnach, die Mitte sei kein fester Ort. Aufgabe der SPD sei es, die Deutungshoheit zu erlangen und dadurch die Mitte nach links zu rücken.

Seit mehreren Monaten beobachten wir bereits das Phänomen, dass politische Akteure Probleme mit der Mitte haben, genauer, mit dem Verständnis, was Mitte ist und mit der Verortung der Mitte. Manche haben die Mitte schlicht zur rechten Seite, zur rechtsextremen Seite erklärt, andere haben die Mitte verloren und sehen gleich nur noch rechts und links – ohne Übergang, und nun, nun hat Sigmar Gabriel sich zu denen gesellt, denen die Mitte abhanden gekommen ist.

Die Mitte, so sagt er, und die heute Redaktion zitiert ihn, ist kein fester Ort. Die Mitte, so sagt er weiter, die könne man durch Deutungshoheit nach links rücken.

Gabriel scheint so etwas wie die Gegenbewegung zu denen zu sein, die die Mitte rechts sehen. Er will die Mitte deshalb nach links rücken. Das hat natürlich schreckliche Folgen für die Mitte, denn wenn die Mitte nun links sein soll, dann braucht man wirklich sehr viel Deutungshoheit, um normalen Menschen zu vermitteln, dass ihre Mitte nicht mehr in der Mitte sondern links von der Mitte ist. Dies wiederum wirft die Frage auf: Wenn die Deutungshoheit der SPD die Mitte nach links verschoben hat, was ist es dann, rechts von der nun links zu findenden Mitte, das notwendig ist, um das, was links der Mitte ist als eigentliche Mitte zu deuten?

Probleme über Probleme, die sich nur deshalb ergeben, weil Menschen auf diesen mathematischen Konzepten bestehen, die der Genderismus schon seit Jahrzehnten als hegemoniale Konzepte des weißen Mannes bekämpft, jenes rationalen Mannes, der darauf besteht, die Mitte sei in der Mitte einer Verteilung und nicht links oder rechts der Mitte zu finden.

Offensichtlich ist Gabriel in der SPD mit zu vielen Genderisten konfrontiert und entsprechend einer Verwirrung anheimgefallen, mit der man gewöhnlich in Grundschulen konfrontiert ist: Dyskalkulie. Rechenschwäche.

Woran erkennt man eine Rechenschwäche?

Gleich der erste Punkt der Symptomeliste des Zentrums für Rechentherapie lautet:

  • Räumliche Beziehungen werden nur recht unregelmäßig korrekt erfasst und benannt – sehr häufig wird rechts/links, oben/unten, hinten/vorn verwechselt?

Wenn also in Deutschland immer mehr herumlaufen, die die Mitte wahlweise rechts oder links sehen, die denken, die Frage, wo nun die Mitte einer Verteilung ist, sei eine Frage der Deutungshoheit, dann repräsentiert dies eine bedenkliche Häufung von Dyskalkulie, der man nur begegnen kann, indem man die entsprechend Leidenden aus dem öffentlichen Leben entfernt.

Dyskalkulie, so die herrschende Meinung, ist eine neuronale Störung, die man nicht wirklich therapieren kann. Deshalb ist es eine Form der Mildtätigkeit, die entsprechend Leidenden aus dem öffentlichen Leben, in dem sie sich nur lächerlich machen können, zu entfernen.

Dies auch deshalb, weil ein weiteres Symptom der Dyskalkulie sich darin äußert, dass der Rechenschwache größere Schwierigkeiten hat, mit Geldbeträgen umzugehen. Dies nun mag erklären, warum der SPD-Versuch, mit Steuergeldern umzugehen, regelmäßig im Fiasko geendet ist. Dyskalkulie scheint unter Sozialdemokraten endemisch zu sein, wie man schon daran sieht, dass die meisten Genossen der Aussage ihres Vorsitzenden wohl tatsächlich einen Sinn entnehmen können. Jedenfalls hat bislang niemand widersprochen.


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