Vielleicht wollte man bei der Met-Office verhindern, einmal mehr in die Kritik zu geraten, vielleicht ist die Hysterie bei allem, was schlechtes Wetter, also Klima betrifft, mittlerweile so groß, dass alles, was früher normal gewesen ist, heute als abnormal warm, windig oder nass dargestellt wird.
Was auch immer, die Met-Office hat uns vor „Storm Darragh“ in einer Weise gewarnt, wie es bislang noch nie geschehen ist, jedenfalls nicht in unserer Erinnerung und die umfasst immerhin 18 Jahre UK. The monster of all storms kommt mit heftigem Wind, viel Regen und mit Gefahr für Leib und Leben. Drei Stufen umfasst die Warnungseskalation der Met-Office von „Yellow“: Es wird ungemütlich – über „Amber“: Es wird sehr ungemütlich – bis „Red“: Es wird nicht ungemütlich, sondern gefährlich.
Und für Darragh haben sie die Eskalation auf die Spitze getrieben und uns einen „Red Alert“ spendiert, eine Gabe, die zu Absagen von Fussball- und Rugbyspielen und allem, was sonst noch an Samstagen und Sonntagen vor sich geht, geführt hat, das öffentliche Leben, sofern es keinen Supermakt einschließt, weitgehend zum Erliegen gebracht hat.
Und Darragh war in der Tat ein schwerer Sturm.
Wir saßen zweimal, einmal für vier, einmal für acht Stunden ohne Strom da.
Die Windböen waren heftig und haben einen Teil von Nachbars Zaun zum Einsturz gebracht [mittlerweile repariert].
Indes, das alles war eines nicht: Außergewöhnlich, wenngleich er ein sehr penetranter und blaswütiger Zeitgenosse gewesen ist.
Darragh war, was uns angeht, ein relativ gewöhnlicher Sturm in Wales, der mit dem ganz normalen Stormausfall einhergeht, der sich unter anderem daraus ergibt, dass Wales von Labour regiert und deshalb in weiten Teilen Entwicklungsverhinderungsland ist. Deshalb bereiten sich Netzwerkbetreiber bei jedem Sturm darauf vor, Stromausfälle im Akkord abzuarbeiten, Stromausfälle, die in den meisten Fällen dadurch entstehen, dass Bäume auf Stromleitungen fallen…
Jede Zahl im blauen Kreis steht für einen lokalen Stromausfall, der in der Regel 400 bis 1000 Haushalte betrifft.
So gesehen, hat Darragh gehalten, was er versprochen hat. Er war, unweigerlich ein schwerer Sturm, einer dessen heulende Winde durchaus geeignet waren, die Nerven der Zuhörer zu strapazieren, vor allem, weil die Darbietung über Tage und nicht Stunden erfolgt ist, aber eine besondere Gefahr für Leib und Leben war Darragh sicher nicht, obschon Menschen gestorben sind, einer davon, weil ihm ein Baum auf das Auto gefallen ist. Auch das keine Besonderheit, sondern das, was man nach heftigen Stürmen im UK gewohnt ist, zu lesen.
Die realtive „Ordinarität“ des besonderen Sturms zeigt sich auch darin, dass es kaum Bilder und Videos von besonderen Leistungen des Sturms gibt und die, die es gibt, sind einmal mehr nichts Außergewöhnliches, sondern das, was man nach und während Stürmen im UK und in Irland gewohnt ist, zu sehen.
Hier eine kleine Auswahl:
Die „Überlegenheit“ erneuerbarer Energieträger hat sich auch während Sturm „Darragh“ gezeigt:
Und was der Sturm von Knöllchen wegen des Überschreitens der zulässigen Windgeschwindigkeit hält, hat er auch deutlich zum Ausdruck gebracht:
Sturm und Regen gehören natürlich zusammen, „Überschwemmung“ ist daher obligatorisch, wenngleich Darragh deutlich hinter Bert zurückgeblieben ist:
Am besten, man nimmt es mit Humor:
Schadenfreude ist ein deutsches Wort, aber Deutsche haben kein Monopol darauf:
Und das Beste an der Sache:
Beim nächsten Sturm WIRD NICHTS ANDERS.
Dafür sorgt u.a. Welsh Labour im Entwicklungsverhinderungsland.
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Fichtenfoto :
Diese Jammerfichten sind wohl die zur allgemein herrschenden politischen Stimmung passenden Weihnachtsbäume.