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„Dead man walking“: Sir Keir Starmers Rücktritt als britischer Prime Minister steht bevor

14 Monate Labour.
14 Monate Sir Keir Starmer, Calamity Keir.
14 Monate, ein Skandal nach dem nächsten.

In der Wählergunst ganz unten.

Objekt allgemeiner und steter Belustigung und Verachtung:

Und, wie ich schon letztes Jahr anlässlich der Ereignisse von Southport geschrieben habe, ist Keir Starmer nach meiner Ansicht ein Psychopat:

Und nach all den Katastrophen des letzten Jahres, nach einer Regierungszeit, die dadurch gekennzeichnet ist, dass Starmer von einem Skandal, von einer Katastrophe in die nächste schleicht, sind seine Tage gezählt. Sein eigener Mob hat genug von ihm. Abgeordnete sägen ganz offen an seinem Stuhl und eine der nächsten beiden Wochen könnte bereits die Woche der Entscheidung sein, die Woche, nach der Herr Starmer von sich aus geht.

Bringen wir unsere Leser auf den Stand mit einer kleinen Geschichte der bisherigen Skandale von Liebour (von Guido Fawkes gesourced und ins Deutsche übertragen):

Beeindruckende Liste – oder?
Aber die Liste ist nicht vollständig.

Es fehlt Peter Mandelson.
Mandelson war bis vor wenigen Tagen Botschafter des Vereinigten Königreichs in den USA.

Noch einen Tag vor der Entlassung von Peter Mandelson hat Herr Starmer im House of Commons gesagt, dass er volles Vertrauen in Peter Mandelson habe. Zu diesem Zeitpunkt lag in Number 10 bereits eine Aktenmappe mit eMails in No.10, die Peter Mandelson an seinen „besten Freund“ Jeffrey Epstein geschrieben hat, eMails, die viel Material enthalten haben, das zeigt, dass Mandelson dem Pädophilen auch nach seiner Verurteilung und Inhaftierung sehr zugewandt war, ihn weit intimer kannte als bislang öffentlich eingeräumt wurde.

Der enge Freund eines verurteilten Pädophilen, der bemüht war, die Verurteilung rückgängig zu machen, das ist nicht wirklich das Material, aus dem ein US-Botschafter geschnitzt ist. Am Ende hat es auch Herr Starmer eingesehen, musste es einsehen, weil der öffentliche Druck zu groß geworden ist. Mandelson wurde entfernt und seither hat Starmer einen Intimfeind mehr.

Indes, es kommt nicht auf Mandelson an, denn die Anzahl der Feinde, denen sich Starmer am Ende der  nächsten Woche (28. September – 1. Oktober) bei der Labour-Jahreskonferenz gegenübersehen wird, sie ist beachtlich. Wenn er seine Rede hält, wird er mehr Feinde als Freunde im Saal vorfinden und nach dem Parteitag wird er mit einem neuen Vize-Vorsitzenden der Labour Party konfrontiert sein, nach aller Wahrscheinlichkeit mit Lucy Powell, die als „Leader of the House of Commons“ so unfähig war, dass sie selbst Starmer entlassen musste. Ein weiterer Feind säumt seinen Weg.

Quelle: The SUN

In der SUN sind die Parteifreunde von Herr Starmer mittlerweile als Tyrannosaurus dargestellt, die No. 10 nach Herr Starmer und seinem Stabschef Morgan McSweeney durchsuchen, um beiden ein Ende zu setzen, ein Ende, das nach Ansicht von David Wooding nur noch eine Frage der Zeit ist:

„An air of doom hangs over Downing Street after his week from hell in which he lost two Labour big beasts — deputy leader Angela Rayner and ambassador to Washington Peter Mandelson — hours after publicly defending them.

A source said: “Keir’s run out of goodwill and has adopted a bunker mentality.

“He knows his MPs are coming to get him.

“There’s a scene in Jurassic Park where the raptors break into a kitchen and try to hunt down two terrified children hiding in a cupboard.

“That’s what it’s like in No10 right now. Keir and his chief of staff are holed up while Labour MPs sharpen their claws.”“

Am Ende einer höllischen Woche, in der Starmer zwei „große Labour-Namen“ mit Vize-Vorsitzendem Angela Rayner und Botschafter Peter Mandelson verloren hat, wir die ie Luft wird dünn in Downing Street.

Eine Quelle sagt: Keir hat das Wohlwollen, das ihm entgegengebracht wird, fast aufgebraucht und eine Bunkermentalität angenommen.

Er weiß, dass die MPs darauf aus sind, ihn loszuwerden.

Es gibt eine Szene in Jurassic Park: die Tyrannosaurier brechen in die Küche ein, um dort zwei Kinder zu erbeuten, die sich im Schrank versteckt haben.

Das entspricht den Verhältnissen in No.10. Keir und sein Stabschef haben sich verschanzt, während die Labour-Abgeordneten ihre Krallen wetzen.

Quelle: SUN

Es wird ein lustiger Parteitag von Labour werden.

Indes, bis er sich in das Labour Feindeslager in Liverpool begeben kann, muss Herr Starmer den Staatsbesuch von Donald Trump, der morgen beginnt, überleben, ein Staatsbesuch, der schon vor dem Hintergrund, dass einige der Labour-Abgeordneten ihren Hass nicht zurückhalten und Charlie Kirk noch posthum diffamieren mussten, einiges an Pfeffer enthält. Die Wetten im Vereinigten Königreich drehen sich derzeit nicht darum, ob Donald Trump Herr Starmer ähnlich bloßstellen wird, wie er das in Schottland getan hat (siehe unten), als er Starmers Parteifreund Sadiq Khan als „nasty person“ bezeichnet hat, eine sicher zutreffende Bezeichnung, die Wetten drehen sich um die Frage, wie viele entsprechende Situationen, in denen Donald Trump den Blick unter den Teppich eben nicht höflich vermeidet, sondern den dort gesammelten Starmer-Schmutz aufwirbelt, Herr Starmer erleben wird.

Dass Herr Starmer weiterhin den Prime Minister des Vereinigten Königreichs geben darf, hat einen einfachen Grund: Die Labours sind darüber zerstritten, wer ihn beerben soll, sie sind sich nur darüber einig, dass Starmer vor der nächsten Wahl zum House of Commons gegangen sein muss.

Aber das ist Wunschdenken, denn im Mai des nächsten Jahres finden in Schottland und Wales Wahlen zu den regionalen Parlamenten statt. In Schottland werden Reform UK und die Schottischen Nationalisten Labour weitgehend auslöschen. In Wales sieht es derzeit danach aus, als wäre der Anteil der Partei im Waliser Parlament, die in Wales ununterbrochen regiert hat, nach der nächsten Wahl nicht einmal mehr 50% dessen, was er heute ist. Und zu all diesen vorhersehbaren politischen Katastrophen für Labour kommen noch Kommunalwahlen in England. Schon die letzten haben Labours Präsenz in lokalen Parlamenten weitgehend beendet.

“The only thing saving him is that there isn’t a replacement we’re all agreed on.”

A former minister said: “There is absolutely no chance of Keir leading us into the next general election. He’s a dead man walking.

“The only question is when and how he goes. He’s so vulnerable that the moment could come at any time.

All das sorgt dafür, dass Herr Starmer ein Auslaufmodell ist.
Seine Tage sind gezählt.
Dass er gehen muss ist sicher, die einzige Frage, die offen ist: wann er gehen muss.

Und nachdem er gegangen ist, wird man sich verwundert die Augen über einen Mann reiben, der Prime Minister war und keinerlei Erbe hinterlassen wird, einfach deshalb nicht, weil niemand weiß, wofür Keir Starmer steht, weil Starmer ein Mann ohne Überzeugungen, eine leere Hülle, ein „Menschenrechtsanwalt“ ist, der sich durch ein erstaunliches Fehlen jeder Art von politischem Instinkt auszeichnet und am Ende so schnell vergessen sein wird, wie keiner vor ihm – oder wie David Wooding es ausgedrückt hat:

„As America’s Founding Father Alexander Hamilton once said: “If you stand for nothing, what will you fall for?”“

Quelle: SUN

 

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