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4 zuviel: Labour Party von Wählern (fast) eliminiert

Herr Starmer, der derzeitige Bewohner von No. 10 Downing Street, erfreut sich im Vereinigten Königreich einer Unbeliebtheit, wie niemand vor ihm. Vollkommen unverständlich für diejenigen, die der Ansicht sind, man könne auch Leute sympathisch finden, die überhaupt nichts haben, was man an ihnen sympathisch finden kann und dieses Fehlen von Sympathierezeptoren mit einer Art des Umgangs wettzumachen versuchen, die einen Roboter als Empathiemonster und einen Einzeller als Geheimtipp für den nächsten Nobelpreis wahrscheinlicher machen.

Ich bin schon seit längerem der Ansicht, es bei Herr Starmer mit einem Psychopathen zu tun zu haben und bislang gibt es nichts, was diese Überzeugung erschüttert hätte. Im Gegenteil, die Belohnung von Leuten, die nicht arbeiten, die zusätzlichen Wohltaten, die Rachel Thieves im Namen von Herr Starmer gerade im „Budget“ verteilt hat, und zwar an Eltern von mehr als 2 Kindern, also vornehmlich Einwanderer aus muslimisch geprägten Ländern, finanziert über zusätzliche Steuern, eingetrieben von denen, die zu „Alarmclock Britain“ gehören, Leute, die morgens aufstehen, Stunden an einem Arbeitsplatz verbringen und müde nach Hause zurückkehren und – nicht zu vergessen – von denen, die in irgend einer Weise produktiv sind, ein Unternehmen betreiben, selbständig sind, die sich regen und ein Leben auf eigene Verantwortung führen, sich nicht von Labour kaufen lassen.

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Alles Leute, mit denen Herr Starmer nichts zu tun haben will.

Er ist der PM, der wie keiner vor ihm, Ahnungslosigkeit mit dem Befürnis, Erwerbstätige zu schädigen und Dumme oder Arbeitsunwillige mit Geschenken für sich zu kaufen, verbindet, am besten zu sehen in der Erhöhung des Mindestlohns für unter 18jährige um rund 50%, bei gleichzeitiger Erhöhung der Arbeitgeberbeiträge zur National Insurance und Reduktion des Lohnniveaus, ab dem diese Beiträge fällig werden. Herr Starmer ist wohl der einzige, der sich darüber wundert, dass dann, wenn man Arbeitgebern die Kosten für Beschäftigung in die Höhe treibt, vor allem für junge Menschen, die Zuschussgeschäft bei Erstbeschäftigung sind, weil sie zwangsläufig keine Erfahrung in ihren ersten Job mitbringen, dass dann diese jungen Menschen sich zu der Gruppe zusammenfinden, die man unter dem Titel „Jugendarbeitslosigkeit“ zusammenfasst.

Aber ich schweife ab.

Die offenkundige Bösartigkeit einer Regierung voller Morons, die Inkompetenz, die sich z.B. darin niederschlägt, dass dem Home Office gerade mehr als 700 Schwerverbrecher, die mit der Maßgabe aus Gefängnissen geholt wurden, deportiert zu werden, „abhanden“ gekommen sind, das Schröpfen von Erwerbstätigen zu Gunsten von nicht-Erwerbstätigen, die weitergehende Flutung des Landes mit Illegalen, all das hat – bei Labour versteht man das nicht – die Beliebtheit der Partei und ihres großen Führers gar nicht befördert, sondern in den Keller getrieben.

Sehr deutlich wird diese in der letzten Umfrage von Findout Now vom 3. Dezember, dem Umfrageinstitut, das die Anteile der Labour Party nicht wie die meisten anderen Umfrageinstitute überschätzt, sondern gemeinhin akkurat ist.

Um das ganze einmal in einen populären Spruch zu bringen: Tomorrow, you’re party will be manure… Labour, ohnehin nur noch an vierter Stelle UK-weit, ist auf dem Weg aus dem Parteiensystem, das Mehrheitswahlrecht garantiert es. Denn im UK gilt first-past-the-post: Wer die meisten Stimmen in einem Wahlkreis holt, ist gewählt. Die meisten Stimmen, das muss nicht die Mehrheit der Stimmen sein. Ergo ist die wichtigste Frage, die sich mit dem Ergebnis der letzten Findout Now Umfrage zum Wahlverhalten verbindet: Wie übersetzt sich das Ganze in Sitze im House of Commons?

Die Leute von Stats for Lefties haben diese Frage beantwortet:

Vier Sitze bleiben Labour.
407 weniger als 2024 bei der letzten Wahl zum House of Commons.
Vier zuviel, alle in Schottland (Lothian East, Edinburgh..)
Aber gut, mit vier Labours kann man leben …

Bis sie dann ganz verschwinden, die Labours.


 

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