Er nimmt sich’s.
Er nimmt sich’s nicht.
Er nimmt sich’s.
Er nimmt sich’s nicht …
Man kann sich vorstellen, dass diejenigen, die ihrer Bevölkerung erzählen, sie seien „Regierung“, nichts mehr hassen, als in ihrer umfassenden Impotenz bloßgestellt zu werden.
Aber genau das passiert derzeit.
Donald Trump, der Mann, der alle Karten in seiner Hand hält, führt die Europäer in ihrer Macht- und Entschlusslosigkeit vor, zeigt ihnen die Grenzen ihrer „Macht“ auf, entblößt sie vollständig in ihrer „Ohnmacht“.
Wer zahlt, bestimmt.
Und wer alle Trümpfe in seiner Hand hält, der sagt, wo es langgeht.
Bislang waren es die Europäer gewohnt, sich auf dem Rücken der USA und der dort gemeinhin hohen Ausgaben für das eigene Militär auszuruhen und die Kosten für „Unsere Sicherheit“ in weiten Teilen Steuerzahlern in den USA zu überlassen. Die meisten Länder der NATO halten sich bis heute nicht an ihre Versicherungen, Verteidigungsausgaben über die bisherigen 2% des BIP, die in der Vergangenheit schon nicht erreicht wurden, zu steigern.
Die Gründe dafür sind vielfältig, komprimieren sich jedoch in der Erkenntnis, dass die Europäer auf Pump leben und die EU eine Reihe nationaler Wirtschaften durchschleppt, die eigentlich pleite sind, ein Zustand, den z.B. Frankreich erreicht hat und einer, dem sich Deutschland annähert. Manche Ökonomen, wie z.B. Martin Armstrong, sagen bereits seit Monaten ein Ende der EU in Insolvenz voraus, ein Ende, das nur dadurch hinausgezögert werden kann, dass der Krieg in der Ukraine fortgeführt, die nach seinem Ende anstehenden „Zahlungen“ weiter hinausgeschoben werden.
Our computer has forecasted the collapse of the EU:
1. Design failure with NO debt consolidation.
2. Dire economic situation, sovereign debt crisis.
3. Migrant crisis, overregulation, no innovation.That is why they now look for war – as diversion. pic.twitter.com/OAXX1iuv88
— Martin A. Armstrong (@ArmstrongEcon) December 8, 2025
Und Donald Trump wäre nicht Donald Trump, wenn er sich diese Situation nicht zunutze machen würde, um das geopolitische Problem „Grönland“ zu lösen, eine Insel, die durch Proklamation in die Fänge Dänemarks geraten ist und deren Einwohner mit den Dänen eine Geschichte teilen, die man nicht unbedingt als positiv bezeichnen kann. Warum Donald Trump Grönland zum Staatsgebiet der USA hinzufügen will, wird schnell klar, wenn man die Lage der Insel betrachtet:
Keir Starmer: “There is a principle here that cannot be set aside. Because it goes to the heart of how stable and trusted international cooperation works. And so any decision about the future status of Greenland belongs to the people of Greenland and the people of Denmark alone. Die blödsinnige Floskel, nach der die „Grönländer“ ihr Schicksal bestimmen und nur sie ihr Schicksal bestimmen, eine Floskel, die schon 1815 auf dem Wiener Kongress in den Wind geschrieben wurde, offenbart Herr Starmer, der gerade die Chagos Islands verschachert hat, ohne die dort lebenden Briten auch nur zu fragen oder ihnen eine MITBESTIMMUNG an ihrem Schicksal zu geben, als den elenden Heuchler, der er nun einmal ist. Das fundamentale Recht auf Selbstbestimmung von dem er im nächsten Absatz schwafelt, es gilt für Grönländer, nicht für Briten. Und man stelle sich die Reaktionen der derzeit Erregten vor, wenn jemand auf die Idee käme zu fordern, dass Deutsche oder Franzosen oder Briten darüber bestimmen, wer zuzieht und wer nicht, vereint in der Formel, dass Deutschland den Deutschen, das Vereinigte Königreich den Briten gehöre…
“That right is fundamental, and we support it. Denmark is a close ally of the United Kingdom, and of the United States, a proud Nato member that has stood shoulder to shoulder with us, including at real human cost in recent decades.
[…]
I talk regularly to president Trump and my team is in daily contact with all the key figures in his administration. These relationships matter. They deliver concrete outcomes in the national interest.
Mature alliances are not about pretending differences don’t exist. They are about addressing them directly, respectfully and with a focus on results.
On Greenland, the right way to approach an issue of this seriousness is through calm discussion between allies. And let’s be clear, the security of Greenland matters and it will matter more as climate change reshapes the Arctic, as sea routes open and strategic competition intensifies.
Ein Sprechautomat wie Starmer ist natürlich nicht fähig, seinen geliebten „Klimawandel“, der ihm dazu dient, Briten zu verarmen, außen vor zu lassen. Indes, die „Ernsthaftigkeit“, mit der er eine „ruhige Diskussion“ führen will, könnte man dahingehend interpretieren, dass die Britische Regierung Grönland längst abegschrieben hat, einfach deshalb, weil sich das Vereinigte Königreich keine Zölle leisten kann, denn die Finanzen des Landes wurden von Rachel
ThievesReeves (sie spielt den Finanz-/Wirtschaftsminister – Chancellor of the Exchequer) umfassend zerstört.Was folgt ist der übliche Starmer Drivel, die relevanten Teile beginnen ab dem fettgesetzten Text:
“The High North will require greater attention, greater investment and stronger collective defence.”
“The world has become markedly more turbulent in recent weeks. Events are moving fast and in moments like this what matters most is being clear about the values and the interests that guide us, even as circumstances change.
“The United Kingdom has a long history, our values were not improvised, they were built patiently over time. And while we are pragmatic in how we pursue our interests, we are resolute in defending those values when it matters.
“So let me begin with the United States. The UK and the US are close allies and close partners. That relationship matters profoundly not just to our security, but to the prosperity and the stability that people here depend upon. Under president Trump as under previous presidents we’re determined to keep that relationship strong, constructive and focused on results.
“And that approach is delivering. Through sustained engagement we’ve seen significant US investment into the UK economy, running into hundreds of billions of pounds, supporting growth, skills and jobs right across the country.”
Wir sehen noch keine Investitionen, sondern Absichtsbekundungen zu Investitionen, die durch Zölle schnell hinfällig werden können. Starmer kämpft nun auch international um sein politisches Überleben.
Der Mann hat Angst.
Seine Regierung kann sich keine Zölle auf britische Waren in den USA leisten.
Das wäre der Strohhalm, der den Rücken des Kamels bricht.Deutlich wird das in den Nachfragen:
Auf die Frage, was er mit der “dangerous downward spiral” in transatlantischen Beziehungen gemeint habe, antwortet Starmer:
“What I meant by the downward spiral was the potential for this to cause huge damage to the UK, whether that’s in a trade war or the weakening of alliances, and I do not want to see that happen.“
Die Ökonomie lugt an allen Stellen durch, ist das, worum es eigentlich geht und der Grund dafür, dass wir glauben, über kurz oder lang wird Grönland den USA gehören, einfach deshalb, weil die Länder Europas, die durch woke Sozialisten seit Jahrzehnten für jeden erdenklichen Blödsinn ausgeblutet werden und nun in jeder Hinsicht am Ende eines wirtschaftlich desaströsen Wegs angelangt sind, mit dem freien Fall voraus, keinerlei Verhandlungsspielraum gegenüber Donald Trump und den USA haben. Grönländer sprechen bereits in ihrer Mehrzahl Englisch.
Der Switch von Dänen zu US-Amerikanern ist nur eine Formsache und zudem eine für die Grönländer sich finanziell lohnende Angelegenheit.Onkel Donald will Grönland.
Wer will es ihm verweigern?

