Wird es tatsächlich wärmer?
Oder sind steigende Temperaturen in weiten Teilen ein statistisches Artefakt, das aus Messung und Berechnung resultiert?
Nehmen wir z.B. die Satellitendaten, die seit 1979 erhoben werden, um die „globale Temperatur“ zu errechnen. Dr. Roy Spencer von der University of Alabama in Huntsville (UAH) stellt die entsprechenden Berechnungen monatlich zur Verfügung. Die letzte Berechnung bis einschließlich Januar 2026 sieht so aus:
Was bei der Abbildung auffällt, das sind die vielen Fluktuationen, das „Auf und Ab“ und dieses Auf und Ab sowie den gleitenden Mittelwert, der als rote Linie abgetragen ist, kann man nur verstehen, wenn man weiß, was hier eigentlich abgebildet wird.
Dargestellt sind ABWEICHUNGEN von einem Mittelwert, der für den Zeitraum von 1991 bis 2020 berechnet wurde (die blauen Datenpunkte). Der gleitende Mittelwert (rote Linie) setzt auf diesen monatlichen Datenpunkten auf und berechnet einen weiteren Mittelwert, der gewöhnlich aus dem Mittelwert der nächsten zwei bis fünf Mittelwerte ergibt, die vor bzw. nach dem zu bestimmenden Wert liegen. Zwangsläufig teilt eine solche Berechnungsweise dann, wenn Werte fluktuieren, die vorhandene Verteilung in Werte, die UNTER dem (Gesamt-)Mittelwert [des gleitenden Mittelwerts] liegen und solche, die ÜBER dem (Gesamt-)Mittelwert liegen. Die Idee hinter einem gleitenden Mittelwert besteht darin, dass man einen TREND abbilden will, die Frage entscheiden will, ob eine Datenreihe langfristig einen Anstieg oder einen Rückgang oder Konstanz zeigt.
Aber diese Frage lässt sich nicht mit bloßer Anschauung beantworten, weshalb wir die Darstellung wechseln und die monatlichen Abweichungen, die oben als LINIE abgetragen sind, als Balkendiagramm dargestellt betrachten:
Es gibt einfache Daumenregeln, um solche Abbildungen zu interpretieren:
Verteilen sich die Datenpunkte ungefähr 50:50 auf solche, die unter dem Gesamtmittelwert (des gleitenden Mittelwerts; hier: blaue Balken) liegen und solche die darüber liegen (hier: rote Balken), dann wurde RAUSCHEN gemessen. Dann gibt es keinen Trend.
Liegt ein ausgeprägter Anstieg in der Messreihe vor, dann muss die Zahl der Datenpunkte, die UNTER dem Gesamtmittelwert liegen, HÖHER sein als die Zahl der Datenpunkte, die DARÜBER liegen.
Liegt ein ausgeprägter Rückgang vor, dann muss die Zahl der Datenpunkte, die ÜBER dem Gesamtmittelwert liegen, HÖHER sein als die Zahl der Datenpunkte, die DARUNTER liegen.
Das mag für den ein oder anderen kontraintuitiv sein, ist aber eine statistische Realität, die der Tatsache geschuldet ist, dass ein gleitender Mittelwert quasi hinterherhinkt, da er aus benachbarten Datenpunkten vor und nach dem zu berechnenden Datenpunkt ermittelt wird. Die Abbildung oben zeigt relativ mehr Datenpunkte, die unter dem gleitenden Mittelwert liegen als über dem gleitenden Mittelwert, abgebildet ist somit ein Erwärmungstrend, der indes mit 0,35 Grad Celsius im Januar WEIT hinter dem zurückbleibt, was Klimamodelle vorhersagen und von dem noch zu zeigen wäre, dass er keine natürliche Variabilität darstellt, also überhaupt nichts mit Menschen und ihren Emissionen zu tun hat.
Die Fluktuation der Werte, das „Auf und Ab“, der Werte, es spricht eher für natürliche Variation als für eine KONSTANT auf Menschen zurückführbare Entwicklung.
Wenn Sie also den nächsten Klimawandelgläubigen treffen, der den oben gezeigten Anstieg als Beleg für seinen Glauben anführen will, dann fragen Sie ihn, wieso sich ein KONSTANTER EFFEKT, der für menschliche Emissionen behauptet wird, in einem auf und ab von Messwerten niederschlagen soll, das einen minimalen Erwärmungstrend zeigt und fragen Sie ihn vor allem, wie man diesen langfristig MINIMALEN Effekt von natürlicher Variabilität, wie man sie in einer Zwischeneiszeit erwarten muss, differenzieren kann.
Er wird Sie dann als Klimawandelleugner und Rassisten beschimpfen, weil diese Leute zu keiner intellektuellen Verteidigung ihres Irrglaubens fähig sind, fähig sein können.
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