Gesellschaften werden von einem sozialen Gewebe getragen.
Denn, wenn man es sich genau überlegt, was hat man als Pfälzer mit einem aus dem Muffenland oder einem aus Hamburg gemeinsam, geschweige denn, mit einem Berliner?
Nichts.
Man benötigt eine verbindende Erzählung, denn Blut, von manchen einst als verbindender Faktor angesehen, ist nur nützlich, wenn man bestimmte Leute AUSGRENZEN will, nicht wenn man sich mit anderen EINGRENZEN und gegen wiederum andere ABGRENZEN will.
Dann benötigt man eine positive Erzählung.
- Wir leben in einer freien Gesellschaft.
- Jeder hat die Möglichkeit, durch Fleiß und Rechtschaffenheit voran zu kommen.
- Man kann in unserer Gesellschaft prosperieren und wird fair behandelt.
- Es gilt Meritokratie: Wer mehr leistet, hat mehr.
- Man ist sicher, kann sich frei bewegen, auch nachts, muss keine Angst vor Einbrechern oder anderem Lumpengesindel haben.
- Die Errungenschaften der eigenen Gesellschaft, deren Zusammensetzung und Führung, ermöglichen ein im Vergleich zu anderen Gesellschaften besseres Leben, schon weil man seiner Heimat ohne Angst verbunden sein kann.
- Die Gesellschaft basiert auf einem gemeinsamen Konsens, niemand wird bevorteilt, niemand benachteiligt, jeder kann nach seiner Facon glücklich werden, solange er dabei nicht anderen auf die Nerven geht.
- Zusammenhalt entsteht aus den gesellschaftlichen Randbedingungen, die individuelle Prosperität fördern, nicht hemmen, die erfolgreiche Individuen belohnen, nicht bestrafen, die keinen in sozialer Hängematte durchschleppen, aber auch niemandem, der bedürftig ist, die MINDESTversorgung versagen.
- Bürger können in Ruhe ihre Ziele verfolgen, werden nicht von anderen Bürgern, die sich überlegen fühlen, für ihr Verhalten diszipliniert, sofern das Verhalten keine Straftat umfasst, zu dem, was diese anderen Bürger für „richtiges Verhalten“ halten, erzogen bzw. mit ideologischem Gedöns vollgedröhnt, schon deshalb nicht, weil es niemanden gibt, der als Kostgänger des Staates in eine Position gelangen könnte, die es ihm erlaubt, andere zu bevormunden.
Eine idealisiserte Sicht auf eine Gesellschaft, in der man gerne lebt und die man durchaus bereit wäre, zu verteidigen, eine Gesellschaft, die von der heutigen Gesellschaft, meilenweit entfernt ist, der heutigen Gesellschaft, die Schmarotzer belohnt und Fleißige besteuert, Strafttäter umhegt und Opfer vergisst, Erfolgreiche bekämpft und Gescheiterte hofiert, Individualismus durch ein kollektives Zwangskorsett ersetzen will, voller Personen ist, die der Ansicht sind, sie hätten das Recht, andere mit ihrem ideologischen Bullshit zu belämmern und vieles mehr …
Ein Land, mehrheitlich weißer Bewohner, ein Eindruck, den man aus Fernsehwerbung kaum gewinnen kann, der indes dann, wenn es darum geht, Bürger zu rekrutieren, um sie in den Krieg zu schicken, plötzlich weißgewaschen wird,
ein Land, dessen soziales Gewebe umfassend zerstört ist, wie das folgende Funstück zeigt:
Überall höre ich die Phrase: „Wir müssen UNSER Land verteidigen!“
Doch welches Land eigentlich? Und ist es überhaupt noch „unser Land“?
1 Million Ukrainer haben es vorgezogen, hierher umzusiedeln – die soll ich verteidigen?
6 Mio. Afghanen, Iraker, Marokkaner, Iraner, Tunesier & Co., die ihre Heimat verlassen haben – die soll ich verteidigen?
Araber, die mich „Kuffar“ nennen und auf unseren Straßen zur Vernichtung Israels aufrufen – und eine Politik & Polizei, die das als „Meinungsfreiheit“ feiert – die soll ich verteidigen?
Wenn ich morgens mit meinem Hund gehe, höre ich Arabisch, Ukrainisch, Türkisch, Farsi – Deutsch kaum noch. Das soll ich verteidigen?
Politiker, die mich „Pack“, „Nazi“ oder „Dunkeldeutschland“ nennen – die soll ich verteidigen?
Grüne, die Geschlechter erfinden, die Menschen aus aller Welt mit offenen Armen empfangen, ständig ihr Geschlecht „wechseln“ und sich neuerdings mit „they“ ansprechen lassen. Klimapanik schüren und mich als „Lumpenpazifist“ beschimpfen – die soll ich verteidigen?
Eine Verwaltung, die nur noch Vorschriften erfindet, um sich selbst zu rechtfertigen – die soll ich verteidigen?
Eine Krankenversicherung, die meine Zahnbehandlung verweigert, aber dem Nachbarn aus der Ukraine alles bezahlt – die soll ich verteidigen?
Zugekiffte Bürgergeld-Nachbarn, die nachts lärmen und tagsüber pennen, während ich um 5:30 Uhr zur Arbeit gehe – die soll ich verteidigen?
Eine Rentenversicherung, die Beiträge frisst und mir am Ende nur Grundsicherungsniveau auszahlt – das soll ich verteidigen?
Politiker, die unsere Industrie zerstören, unser Steuergeld in der Welt verpulvern, Straßen & Brücken verfallen lassen – die soll ich verteidigen?
Volksfeste, die aus Angst vor Terror abgesagt werden, während Frauen & Alte auf den Straßen unsicher sind – die soll ich verteidigen?
Das Land, das ich einst liebte, existiert nicht mehr.
Die Flagge Schwarz-Rot-Gold erinnert mich nur noch daran.Soll ich die verteidigen, die mich „Rechter“, „Nazi“, „Schwurbler“, „Klimaleugner“, „Scheiß Deutscher“ oder „Boomer“ nennen?
Wisst ihr was?
‚Nen Scheiß muss ich!
Dies ist längst nicht mehr mein Land, nur noch der Ort, an dem ich Steuern zahle, damit andere fett leben. Das Deutschland der fleißigen Menschen gibt es nicht mehr. Hier ist nichts mehr, was es wert wäre, verteidigt zu werden!
NETZFUND: WAS SOLL ICH HIER NOCH VERTEIDIGEN?
Überall höre ich die Phrase: „Wir müssen UNSER Land verteidigen“
Doch welches Land eigentlich? Und ist es überhaupt noch „unser Land“?🇺🇦 1 Mio. Ukrainer haben es vorgezogen, hierher umzusiedeln – die soll ich verteidigen?
6 Mio.… pic.twitter.com/VaoqkLdis0
— Jörg Friedrich (@friedlkc) April 10, 2026
