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Wähle Starmers Partei, um Keir Starmer loszuwerden… Eine Posse aus Makerfield

By Scottish Government - https://www.flickr.com/photos/26320652@N02/53921141434/, CC BY 2.0, Link

Am 18. Juni 2026 wird sich im Nordwesten von England eine Posse abspielen, die sehr deutlich zeigt, was Linke von Wählern, von diesen Objekten, die man dazu bringen muss, ein Kreuz an der richtigen Stelle zu machen und die man ansonsten ignorieren kann, halten.

Makerfield in Greater Manchester wird Schauplatz eines Schauspiels in Labour-Idiotie.

Contains Ordnance Survey data © Crown copyright and database right, CC BY-SA 3.0, Link

Bekanntlich wollen mittlerweile 97 Abgeordnete von Labour Keir Starmer loswerden.

Wir haben darüber berichtet.

Indes, Starmer ist zwischenzeitlich mit No. 10 verwachsen, hat dort Wurzeln geschlagen, sein Entfernen macht einen größeren Eingriff erforderlich, eine Prozedur, die Wes Streeting, ehemaliger Gesundheitsminister im Kabinett von Starmer, der in seinem Anti-Charisma Starmer in nichts nachsteht, bereits eingeleitet hat: 81 Labour Abgeordnete unterstützen Wes Streeting in seinem Bemühen, nächster Prime Minister zu werden.

Wird er es auch werden?
Hell no!

Streeting ist nicht der Kandidat, den sich die Mitglieder oder Abgeordneten der Labour Party erhoffen. Er ist den meisten der Linksausleger, die eine Mehrheit in Labour haben, zu „rechts“…

:))

Aber die Suche nach einem alternativen Kandidaten, einem, der als Lichtgestalt und Vote-Bringer, als Santa Claus für Abgeordnete mit vielen Stimmen im Sack, aufgebaut und verkauft werden kann, diese Suche hat nicht lange gedauert. Man musste auch nicht suchen, denn Andy Burnham, derzeit noch Bürgermeister über den dysfunktionalen Haufen, zu dem er Greater Manchester reduziert hat und vor allem bekannt durch seine Weigerung, die Mitglieder pakistanischer Grooming Gangs zur Rechenschaft zu ziehen, hat sich selbst gefunden und zunächst angeboten wie Sauerbier, denn Andy hat ein Problem.

Er ist Bürgermeister und das zählt, wenn es um den Parteivorsitz und den PM geht, nichts.

Wenn Andy Keir aus No. 10 vertreiben will, dann muss er Abgeordneter im House of Commons sein. Ergo hat sich Burnham angeboten wie Sauerbier. 26 derzeitige Abgeordnete von Labour soll er angesprochen haben, in der Hoffnung, dass sie ihren Sitz aufgeben und es Burnham ermöglichen, den Wahlkreis als Sprungbrett zu benutzen, um seine Ambitionen auf No. 10 ausleben zu können. Gefunden hat er schließlich Josh Simons, der derzeit von einem parlamentarischen Kommittee untersucht wird, weil er in seiner Zeit als Chef von Labour Together nicht nur große Geldsummen an Wes Streeting und Keir Starmer durchgereicht hat, sondern Schnüffler auf kritische Jorunalisten des Guardian und ebensolche Labour Abgeordnete angesetzt hat, um ein wenig Dreck zur freien Verfügung zu finden. Simons hat sich die Gelegenheit, bevor das Kommittee zuschlägt und ihn auf Dauer suspendiert, seinen Wahlkreis an Burnham feilzubieten, nicht nehmen lassen, und deshalb haben die Wähler in Makerfield, dem Wahlkreis von Simons nun die Wahl zwischen Stimmvieh für Andy Burnham oder Wähler einer Partei.

Die Konstellation bringt es mit sich, dass wer für Andy Burnham stimmt, gegen Keir Starmer stimmt, wenn man also den Labour PM loswerden will, muss man für den Labour-Kandidaten stimmen. …

Politische Korruption ist heute der normale Modus.

Indes, Makerfield war zwar in der Vergangenheit einer der Wahlkreise, in denen Labour einen Besen aufstellen konnte, und der Besen wurde gewählt. Aber Makerfield ist das nicht mehr. Die letzte Kommunalwahl hat die Councillors von Labour, die sich zur Wahl stellen mussten, ausgelöscht:

Electoral Calculus hat den Wahlkreis als 82%igen Wahlkreis für Reform UK auf der Karte, und Nigel Farage hat bereits angekündigt, alle Ressourcen zu bündeln, um Andy Burnhams Missbrauch von Wählern zu verhindern. Kandidat für Reform UK wird abermals, wie schon bei der Wahl zum House of Commons 2024, Robert Kenyon, der in den Lokalwahlen vom Mai einer der Kandidaten war, die in den Stadtrat von Wigan gewählt wurden. Kenyon ist ein „local“. Er lebt und arbeitet in Makerfield.

Restore UK, die Partei von Rupert Lowe, die bei der letzten Kommunalwahl 10 Kandidaten aufgestellt hat, und alle 10 wurden gewählt, wird ebenfalls zur Wahl antreten. Rebecca Shepherd, von der bislang nur bekannt ist, dass sie ein kleines Unternehmen in Makerfield gegründet hat und betreibt, wird Restore UK vertreten.

Wer sonst noch ins Rennen geschickt wird, ist derzeit nicht bekannt. Die Grünen und die Libdims haben angekündigt, einen Kandidaten stellen zu wollen. Da beide in Makerfield keine große Rolle spielen, kann man es verschmerzen, die Namen von Leuten, die nach dem 18. Juni wieder der Vergessenheit anheim gestellt sein werden, nicht zu kennen. Ob die Conservatives einen eigenen (aussichtslosen) Kandidaten ins Rennen schicken, ist noch unklar. Einflussreiche Conservatives wie Jacob Rees-Moog haben sich dagegen und für eine Wahlallianz mit Reform UK ausgesprochen.

Neben der Frage, ob sich Andy Burnham verrechnet hat, denn einige Labour-Wähler aus Makerfield haben sich verschnupft gezeigt, ob der Tatsache, dass man ihnen bekundet hat, sie dienten als Mehrheitsbeschaffer, kämen als Bürger von Makerfield mit ihren Interessen und Wünschen nicht vor und ihre Absicht bekundet, Burnham NICHT zu wählen, hat auch die Frage, ob Sir Keir Starmer in Makerfield Wahlkampf betreiben will, einen Spaßfaktor, denn Keir ist toxisch und sein Auftauchen in Makerfield würde die Wahlchancen von Burnham weiter verschlechtern. Ob Starmer seine Angst vor Menschen überwinden kann, wenn es darum geht, dem möchtegern-Rivalen um No. 10 ein Handicap, sich, Starmer, ans Bein zu binden?

Es wird lustig, und wir werden davon berichten.


 

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