Ich habe diesen Bullshit, der als „Klimawandel-Studien“ verkauft wird, so satt. Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie satt. Der Missbrauch, den angebliche „Forscher“ mit Statistischen Methoden und der in weiten Teilen der sich für intelligent haltenden Mittelschicht noch vorhandenen Leichtgläubigkeit betreiben, hat mittlerweile ein Ausmaß erreicht, das man nicht mehr ertragen kann. Und ich rede hier nicht von den Deutschlandkarten, die tiefrot eingefärbt sind und demnächst wohl in den Graustufen von Asche präsentiert werden, sondern von BS-Studien, die sich in Schlagzeilen wie dieser vomittieren.
Die grandiose Analyse, die jeder Fünftklässler ausführen könnte, stammt von dem Kreditversicherungszweig der Allianz, früher Euler Hermes. Eine schlichte Extrapolation aus der Vergangenheit ergibt den Wert von 112,5 Milliarden kumulierten Mehrkosten durch Hitzwellen bis 2030, und zwar wegen geringerer Produktivität und höheren Energiekosten (Kühlnotwendigkeit).
Was ein Blödsinn.
Viel relevanter als Hitzewellen, sind natürlich tiefe Temperaturen, die einen Heizbedarf mit sich bringen und Infrastruktur gefährden und Produktivitätsausfälle mit sich bringen, Frosttage und die Kosten, die mit nur einem Grad mehr Kälte in einem normalen Winter einhergehen, sind exorbitant, die einer Kältewelle ein Vielfaches der so gehypten „Hitzewelle“.
Schon ein Winter, der im Durchschnitt nur ein Grad kälter als normal ist, hat erhebliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Kosten, wie eine Berechnung zeigt, die wir, ganz ohne Zutun von Allianz „Kreditversicherung“ durchgeführt haben.
Beginnen wir mit einem normalen Heizjahr:
- Auf Basis von rund 42 Millionen Privathaushalten in Deutschland und durchschnittlichen Heizkosten von 1.400 Euro bis 1.800 Euro sowie einer angenommenen Steigerung der Energiekosten von 2% per annum, enstehen im Zeitraum bis 2030 durchschnittliche Heizkosten in Höhe von ~ 370 Milliarden Euro.
- Ein Grad weniger Außentemperatur in der Heizperiode von November bis März (knapp gerechnet) entspricht Mehrkosten für private Haushalte von 4,5 Milliarden Euro jährlich zusätzlicher Heizaufwand (5% bis 7% Mehrkosten für Heizung fallen nach Schätzung des Umweltbundesamt pro 1 Grad Abweichung von der durchschnittlichen Außentemperatur nach unten an). Kumuliert für den Zeitraum bis 2030 ergeben sich Mehrkosten von ~22,5 Milliarden Euro für ein Grad Abweichung von der durchschnittlichen Außentemperatur nach unten.
- Dieselbe Rechnung für Unternehmen ergibt kumulierte Mehrkosten bis 2030 von 15 Milliarden Euro (rund 3 Milliarden Euro pro Jahr) für Heizaufwand bei Abweichung um 1 Grad von der durchschnittlichen Außentemperatur;
- Sowohl für private Haushalte als auch für Unternehmen ergeben sich zudem indirekte Kosten, die aus höheren Energiepreisen resultieren, die wiederum Ergebnis erhöhter Nachfrage sind, hinzukommen Schäden an der Infrastruktur durch Kälte usw.
Insgesamt ergeben sich für nur 1 Grad Abweichung vom durchschnittlichen Mittel der Heizperiode Mehrkosten von rund 50 Milliarden Euro;
SciFi-Supt
Allein für den Zeitraum von 2000 bis 2020 ergeben sich 13 Jahre, die unter dem Temperaturdurchschnitt der Heizperiode liegen und 8 Jahre, die auf oder darüber liegen. 13 Mal wurden Mehrkosten in ungefähr der Höhe, die wir errechnet haben, produziert. In 5 der 13 Fällen lagen die zusätzlichen Kosten noch höher, denn die Abweichung vom Temperaturdurchschnitt der Heizperiode war größer als 1 Grad Celsius.
Schon ein Winter, der um ein Grad unter der Temperatur eines durchschnittlichen Winters liegt, kostet MILLIARDEN. Und dabei sind keine Wetterextreme, keine extremkalten Winter berücksichtigt, in denen die Heizkosten noch schneller steigen.
Die Beispielsrechnung zeigt, wie willkürlich Schlagzeilen, wie die im Spiegel sind. Wie sehr sie aus einer Wahnperspektive heraus, die höhere Temperaturen als einzig wirtschaftlich relevantes Maß ansieht, geschrieben sind. Sie zeigt zudem, dass durch einfache Rechnungen, wie sie die Allianz vorgenommen hat, sehr einfach Kosten zusammengerechnet werden können, die statistische Wahrscheinlichkeit haben. Ob sie auch in der Realität eintreten, und ob sie, wenn sie eintreten, über oder unter den errechneten Kosten liegen, das ist eine ganz andere Frage.
Dreht man die Perspektive und betrachtet Kältetage, dann kommt man zwangsläufig zu dem Ergebnis, dass auch Jahre, die kälter ausfallen als ein errechneter Durchschnitt mit höheren Kosten verbunden sind: Wer mehr heizen muss, benötigt mehr Heizmaterial und hat entsprechend höhere Kosten. Zwangsläufig werden Heizkosten vermieden, wenn die Außentemperatur steigt, was bedeutet: Der vermeintliche Klimawandel hätte nicht nur höhere Kosten im Sommer zur Folge, die höheren Kosten würden vielmehr durch geringere Kosten im Winter aufgewogen. Es wird mir immer ein Rätsel bleiben, warum diejenigen, die Wahngebilde erstellen, wie sie im Spiegel gerade zu lesen sind, so beschränkt sind bzw. kein Problem damit haben, so beschränkt zu erscheinen, dass sie immer nur eine Seite der Medaille, die der Kosten besprechen, nie aber die Seite des Nutzens, wie er darin besteht, dass dann, wenn es tatsächlich wärmer wird, im Winter weniger Heizkosten anfallen.
Oder als Schlagzeile:
Dank Klimawandel: Deutschland spart Milliarden an Heizkosten ein.

