Der Börsengang von SpaceX war das, was man einen vollen Erfolg nennt.
Rund 500 Millionen Aktien, die zu einem Ausgabepreis von 135 USD zu haben waren und sich im Laufe des gestrigen ersten Handelstages über ein Hoch von 176,52 USD auf einem Schlusskurs von 160,95 USD eingependelt haben (nach Handelsschluss noch leicht gestiegen) führen zu einer Marktkapitalisierung für Space X von 2.100.000.000.000 USD. Elon Musk als Eigentümer von Space X ist somit Billionär, seine Angestellten bei Space X, die allesamt Aktienpakete erhalten haben, seit dem gestrigen Tag Millonäre.
Die Hoffnung so vieler Linker und ihrer Shitstream-Medien hat sich zerschlagen:
Statt dessen ist der Börsengang von Space X rundum ein Erfolg und damit das, was Linke, schon weil die meisten von ihnen Looser sind, die mit Lug und Betrug und Ideologie versuchen, auf einen grünen Zweig zu kommen, überhaupt nicht verknusen können. Entsprechend lebt sich seit gestern eine Herde linker Neidhammel in den sozialen Netzwerken aus:
Diese Leute scheinen der Ansicht zu sein, Musk könne einfach zur Bank gehen und eben einmal eine Billion USD abheben, das Geld sei nicht in Aktien geparkt und nur unter Verkauf der Aktien und damit der Anteilshoheit loszueisen. Die fehlende Kenntnis rudimentärer Wirtschaftszusammenhänge soll uns hier nicht interessieren, wir wollen vielmehr diese einmalige Gelegenheit nutzen, um die Triebkraft aller linken Bestrebungen, die Macht, die die meisten Linken antreibt, zu analysieren:
NEID!
Schopenhauer folgt nicht nur zeitlich in dieser Hinsicht Immanuel Kant, für den Neid ein Laster gegen die Nächstenliebe war. Kant definiert Neid als „eine Neigung, das Wohl anderer mit Missvergnügen anzusehen“ oder als Tendenz, das „Gute anderer mit Unwillen wahrzunehmen“.
Vor allem die Neigung, andere mit Missgunst zu beobachten, stellt Friedrich Nietzsche in das Zentrum seiner Beschreibung von Neid als einem „Sklavenaufstand in der Moral“, der damit beginnt „dass das Ressentiment selbst schöpferisch wird und Werthe gebiert: das Ressentiment solcher Wesen, denen die eigentliche Reaktion, die der That, versagt ist…“. Neid ist demnach das hilflose Handlungssurrogat der hoffnungslosen Looser.
Und weil man Fiesheit gemeinhin kaschieren muss, deshalb suchen sich die meisten, die in Neid zergehen, eine moralische Instanz, der sie Rechtfertigung ihrer eigenen Missgunst abringen können. Das hat schon den Geist der Gegenwart im Christmas Carol von Charles Dickens geärgert:
„Es gibt einige auf dieser Erde von euch“, erwiderte der Geist, „die behaupten, uns zu kennen, und die in unserem Namen Taten der Leidenschaft, des Stolzes, des Übelwollens, des Hasses, des Neides, der Bigotterie und der Selbstsucht begehen; die uns und all unseren Verwandten so fremd sind, als hätten sie nie gelebt. Denkt daran und lastet ihre Taten ihnen selbst an, nicht uns.“
Dickens hat sie gehasst, die Heuchelei und Bigotterie derjenigen, die sich als besonders moralisch erhabene Wesen inszenieren, um ihrem Hass, ihrem Neid und ihrer Missgunst eine religiöse Verbrämung zu geben. Abermals muss man feststellen: Seit Dickens geschrieben hat, hat sich wenig bis gar nichts verändert.
Neid wird heute in „soziale Gerechtigkeit“ eine quasi religiöse Intonation ohne Inhalt verpackt, was Friedrich von Hayek dazu gebracht hat, Folgendes niederzuschreiben:
„Menschlicher Neid ist sicherlich nicht eine der Quellen der Unzufriedenheit, die eine freie Gesellschaft beseitigen kann. […] Wir sollten ihn nicht als ‚soziale Gerechtigkeit‘ tarnen, sondern ihn als ‚die antisozialste und übelste aller Leidenschaften‘ behandeln.“
Wenig verwunderlich, ist Karl Raimund Popper der Ansicht, Neid sei eine der irrationalen Emotionen, die in geschlossenen Gesellschaften die totalitären Tendenzen fördern, also antidemokratisch sind.
Und der Meister der Zerstörung von Wolkenkuckucksheimen, David Hume, hat geschrieben: „Kummer und Enttäuschung erzeugen Zorn, Zorn Neid, Neid Bosheit und Bosheit wieder Kummer, bis sich der ganze Kreis vollendet hat.“
(Grief and disappointment give rise to anger, anger to envy, envy to malice, and malice to grief again, till the whole circle be completed.)
Man könnte die Sinnlosigkeit von Neid nicht besser beschreiben als es Hume hier tut, in diesem einen Satz, der das perpetuum mobile beschreibt, das linke Existenzen anzutreiben scheint: Unzufriedenheit, Kummer mit dem eigenen Status als Looser, daraus entstehender Ärger, der zu Neid wird, der in Boshaftigkeit übergeht, deren Befriedigung, selbst wenn sie eintritt, von kurzer Dauer ist, was wiederum zu Unzufriedenheit (Kummer) führt….
Und wenn Sie noch ein Beispiel für die Verbindung von Neid, Missgunst und Boshaftigkeit benötigen, hier ist sie:
