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Maligner Journalismus – Ein Psychogramm

Quelle

Stefan Weber hat es auch nicht leicht

Er habe, so schreibt Stefan Weber auf X, Anfragen von angeblichen Journalisten, wie die folgende, in “exakt demselben Stil” von Spiegel, NDR, von Volksverpetzer und Correctiv erhalten, also von medialen Auswüchsen, die als Hort von Leuten dienen, die sich für die moralische Creme de la Creme halten und der Ansicht sind, ihre bloße schreibende Existenz in einer Klitsche von Zeitung verleihe ihnen die Erhabenheit um auszuziegen, um die sie umgebenden niederen Wesen in ihre Schranken zu weisen.

Moralapostel, die Selbstüberhöhung („wir sind die Guten“) mit missionarischem Eifer und einem leichten bis starken Geringschätzungston gegenüber dem Rest der Menschheit verbinden. Leute, deren bloßer Anblick, deren mit den Insignien dessen, was sie für Intellektualität halten, überfrachtetes Äußeres bereits die Medulla oblongata aktiviert, so dass man nur mit Mühe die Kontraktionen in Bauch und Zwerchfell unterdrücken kann …

Die Leute, von denen ich rede, kommen zumeist dann aus ihren Redaktionslöchern zum Vorschein, wenn eine Häresie begangen wurde, wenn sie Blasphemie gegen die “Menschen machen Klimawandel”-Erzählung vergelten müssen, wenn man sie losschickt, um als journalistischer Lynchmob die Reputation von Leuten zu zerstören, die das Idyll ihres Wolkenkuckucksheims mit Realität zu zerstören drohen, wenn, und damit komme ich zu Stefan Weber, jemand zur Gefahr wird, weil er die Lügen, den Lug und Betrug, auf den die Welten dieser Moralapostel gebaut sind, aufeckt, etwa dadurch, dass er den Nachweis führt, dass jemand, der eigentlich durch eine unüberbrückbare Schlucht zwischen Titelgeilheit und eigener Kompetenz ausgezeichnet ist, diese dadurch umgangen hat, dass er die Ideen anderer gestohlen und als eigene ausgegeben, dass er plagiiert hat.

Dann kommen sie aus ihren Löchern und versuchen, denjenigen, der den Betrug entlarvt hat an Reputation und Charakter zu zersetzen.

Dann stellen Sie Fragen, wie die folgenden.

Ein Doppelpunkt genügt, um schon während des Lesens der ersten Frage zu wissen, dass wir es mit einem ideologisch Verblödeten zu tun haben, dem es wichtiger ist, ideologische Vorgaben, zwecklose, sinnentlehrte und bescheuerte Vorgaben zu erfüllen, als Antworten zu erhalten.

Nach der zweiten Frage wissen wird, dass wir es mit einem feministischen Upstart zu tun haben, der denkt, die eigene Weiblichkeit erfordere es, Empathie mit den armen Opfern zu üben, die Anlass zum Zweifel an der Eigenständigkeit ihrer Leustungen gegeben haben, Zweifel, die auch nach dem Reinwaschen durch anonyme Gutachter an Hochschulen nicht behoben sind.

Ab Frage drei wissen wir, dass wir es mit einem besonderen Exemplar ideologischer Verblödung zu tun haben, dessen Welt in AfD und andere zerfällt und das denkt, man könne Mörder auf der eigenen Seite dadurch lieblicher machen, dass man Mörder auf anderer Seite auffindet, sofern es sie gibt. Metaphorisch gesprochen. Einer dieser Fehler, die kleine Kinder machen, wenn sie die eigene sechs durch Verweis auf die sechs anderer zu relativieren suchen. Ein geistiger Zustand, dem man eigentlich nach Erreichen spätestens des achten Jahres entwachsen sein muss.

Frage vier weist die Fragesteller”in” nicht nur als ideologisch, sondern darüber hinausgehend verblödet aus. Der einfache Gedanke, dass es für ein Plagiat unerheblich ist, ob der, der das Plagiat nachweist, Donald Trump gut findet oder nicht, ist offenkundig ein zu großer Denkakt, für diese armeselige Travestie auf ein menschliches Gehirn.

Ab Frage 5 wissen wir, dass beschriebenes Gehirn als Auftragsmörder funktioniert, das weiterträgt, was ihm eingebleut wird, ohne eigene Prüfung und ohne ein Verständnis von Zeit, deren Vergehen dazu führt, dass jedes Gutachten zwangsläufig nach und vor Wahlen veröffentlicht wird, es sei denn, Wahlen werden abgeschafft, dann nicht mehr.

Die letzte Frage kann nur stellen, wer immer noch nicht darüber hinweggekommen ist, ausgerechnet beim Tagesspiegel gelandet zu sein und dort dumme Texte schreiben zu müssen. Jemand, der nach wie vor denkt, es sei a) wünschenswert und b) in einem linksverseuchten universitären Umfeld möglich, dass jemand mit eigenen Gedanken und nicht-linker Haltung, eine Professur erreichen kann. Aber so sind sie, die Linken, im letzten Jahrhundert stehengeblieben, immer noch der Rolle der Frau Geheimrat nachweinend.

Wenn Sie wissen wollen, was im deutschen Journalismus schiefläuft, hier haben sie Anschauungsunterricht. Bleibt nachzutragen:

  1. Es ist vollkommen unerheblich, wann ein Gutachten veröffentlicht wird. Erheblich ist lediglich, dass damit ein Plagiator ausgewiesen wird, einer, der sich einen Titel erschlichen hat.
  2. Der Versuch, eigene Niedertracht, “vielen Medien”, die “unterstellen”, in die Schuhe zu schieben, ergänzt die ideologische Verblödung um die bei solchen Leuten üppig vorhandene Boshaftigkeit, vermutlich angefacht durch Neid, z.B. auf die Öffentlichkeitswirksamkeit von Weber.
  3. Der beste Schutz vor psychischer Krise nach aufgedecktem Plagiat besteht darin, erst gar kein Plagiat zu erstellen.
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