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Jahresausblick 2014

2013 neigt sich seinem Ende zu, und die Medien sind voller Jahresrückblicke. Warum Journalisten ihre Leser, Zuhörer und Zuschauer am Ende des Jahres mit den selben Inhalten langweilen müssen, mit denen sie während des Jahres für Langeweile gesorgt haben, ist schwer nachvollziehbar, aber, that’s the way it is.

Wir werden uns diesem Trend zur akkumulierten Langeweile nicht anschließen und stattdessen die schöne Disziplin der Futurologie, der Zukunftsforschung neu beleben und auf der Grundlage vorhandener Theorien aus Ökonomie, Sozialpsychologie und Soziologie prognostizieren, was im Jahr 2014 zu erwarten ist.

Wie jede gute Prognose, so nutzt auch unsere Prognose die Erfahrungen der Vergangenheit und extrapoliert Trends, die wiederum theoretisch angereichert werden, und zwar in den Bereichen:

Gesundheit

Im Jahr 2014 werden angesichts steigender Kosten der Gesetzlichen Krankenversicherung die Entlohnung der Ärzte, vor allem aber die Prävention von Krankheiten im Mittelpunkt stehen. Während die Gehälter der Ärzte schon deshalb steigen werden, weil sie ein staatlich garantiertes Monopol auf die Herstellung von Gesundheit haben, werden die Kranken bzw. die potentiell Kranken stärker in den Fokus von Krankenkassen, Gesundheitsberatern, Gesundheitscoaches, Gesundheitsaposteln und Gesundheitsfetischisten treten. Vor allem der Body Mass Index, der Alkoholkonsum, das Evergreen des Rauchens und die Kalorien, die ein Deutscher so zu sich nimmt, werden vorhersehbar die Meldungen beherrschen.

Soziales

Da sich die Legalisierung von Ehen zwischen Homosexuellen und die Möglichkeit für homosexuelle Paare, Kinder zu adoptieren, wider Erwarten nicht positiv auf die demographische Entwicklung ausgewirkt hat, ist zu erwarten, dass weil es sich zwar in der Vergangenheit als wirkunsglos erwiesen hat, aber eine entsprechende Industrie darum herum gewachsen ist, weitere Anstrengungen unternommen werden, die Geburtenraten durch Kinderprämien und Vergünstigungen zu erhöhen und zudem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch besser zu gewährleisten.

Familie und Beruf

Dass Deutsche sich nicht fortpflanzen, liegt an der schlechten Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Diesen Mythos werden deutsche Politiker auch 2014 nicht aufgeben, und entsprechend werden sie weiter in die Unternehmensfreiheit eingreifen.

Bildung und Landwirtschaft

Die EU-Kommission hat bereits angekündigt, dass die Subventionierung der Landwirtschaft reduziert werden muss. Entsprechend müssen Landwirte vielleicht mit Einbußen rechnen. Darüber hinaus wird die EU in der Harmonisierung der Bildung voranschreiten und dafür sorgen, dass Bildung nicht mehr Bildung, sondern Kompetenz heißt.

Justiz

Die Justiz steht im Zeichen des gesellschaftlichen Wandels, den vor allem Genderisten herbeiphantasieren. Da die SPD an der Großen Koalition beteiligt ist, sind die Bedingungen dafür, Phantasien in Gesetze zu gießen, gut.

Außenpolitik,

Als Konsequent aus den Erfahrungen des Jahres 2013 entfällt die deutsche Außenpolitik im Jahre 2014 ersatzlos. An die Stelle einer deutschen wird eine europäische Außenpolitik treten.

Soweit unser Ausblick auf 2014.

Wir wünschen vor diesem Hintergrund allen Lesern von ScienceFiles einen guten Rutsch nach 2014 und trotzdem alles Gute für das Neue Jahr.

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