Die Dummen sterben nicht aus: Sie feiern Genderfeste

Aus der Redaktion:
Heike?
Ja.
Ich habe hier einen Text, in dem wieder eine behauptet, „Sprache beeinflusse unser Denken“.
Arghh – Bumm [Kopf auf Tischplatte aufgeschlagen].

Die Sapir-Whorf-These, sie gehört zu den Lieblingsthesen von Dr. habil. Heike Diefenbach. Die Sapir-Whorf-These hat zwei Varianten, eine starke und eine schwache. Die starke Variante behauptet, dass Menschen so über die Welt denken, wie sie sprechen. Die schwache Variante behauptet, dass die Art, wie Menschen über die Welt denken, von der Sprache, die sie sprechen, beeinflusst wird.

In keiner Variante ist die These je zufriedenstellend belegt worden. Vielmehr häufen sich die Hinweise, die das Gegenteil belegen, die zeigen, dass das Denken der Sprache vorausgeht. Eigentlich selbstverständlich, denn es gibt Stumme und Taubstumme, die dennoch denken können, und es gibt vor allem eine Vielzahl von Lebewesen, die denken, ohne dass sie eine Sprache entwickelt hätten, jedenfalls keine, die Menschen verstünden.

Kurz: Die These, dass die Sprache das Denken beeinflusst, ist vornehm ausgedrückt: nicht belegt, weniger vornehm ausgedrückt: unplausibel, noch weniger vornehm ausgedrückt: Unsinn.

Tu gerecht formulieren 1.JPGFür Genderisten ist dann, wenn sie ihre Ideologie durchsetzen wollen, bekanntlich kein Unsinn unsinnig genug. Und so hat uns heute ein eher entnervt wirkender Leser, der an der TU-Darmstadt seine Brötchen verdient, die neueste Broschüre „Geschlechtergerecht formulieren: Sprechen und Schreiben“, die nicht, wie die Aufmachung nahelegt, im TU-Kindergarten erstellt wurde, sondern von der Gleichstellungsbeauftragten der TU-Darmstadt, Uta Zybell, verbrochen wurde, zugeschickt.

In dieser Broschüre findet sich der folgende Blödsinn:

„Der Gebrauch von verallgemeinernden männlichen Personenbezeichnungen für Männer und Frauen ist geläufig und im Uni-Alltag weit verbreitet. Doch auch wenn es häufig anders gemeint ist, werden Frauen bei solchen Formulierungen oft gedanklich nicht miterfasst und bleiben so in der Vorstellung unsichtbar. Sprache beeinflusst unser Denken. Daher reicht es nicht aus, andere nur mitzumeinen. Es ist gerecht, alle Geschlechter gleichwertig anzusprechen und Frauen in der Sprache sichtbar zu machen“.

Zu diesem Ausbund an Blödsinn haben wir Folgendes festzustellen:

  • Alle Geschlechter sind nicht gleichwertig, wie man schnell bemerkt, wenn ein transsexueller Mann, der sich als Frau fühlt, im 100 Meter Lauf mit Frauen konkurriert.
  • Sprache beeinflusst unser Denken nicht, wie Genderisten das behaupten. Die Sapir-Whorf-These wurde nie ausreichend belegt.
  • Es gibt einen Unterscheid zwischen dem grammatikalischen und dem biologischen Geschlecht. Im Unterschied zu Genderisten sind die meisten normalen Menschen nicht auf die menschlichen Teile, die sich zwischen Beinen befinden, fixiert.
  • Ob Menschen Frauen mitdenken wollen oder nicht, ist deren Sache und geht Genderisten und Gendergleichsteller überhaupt nichts an. Die Gedanken sind nach wie vor frei.
  • Daher reicht es aus, andere mitzumeinen.
  • Man kann Menschen direkt ansprechen, indirekt ansprechen, im Zug oder im Kino ansprechen, aber man kann sie nicht gleichwertig ansprechen. Die entsprechende Floskel hat sich in den falschen Kontext veirrt.
  • Angesichts von Blödsinn wie dem, den Frau Uta Zybell verbreitet, wäre es besser, manche Frauen in der Sprache gerade nicht sichtbar zu machen. Da Gerechtigkeit ein Konzept ist, das Leistung und Ergebnis in Relation zueinander setzt, wäre es geradezu [geschlechter]gerecht, die Nichtleistung mancher, die sich vornehmlich als Geschlecht auffassen, mit Schweigen zu  goutieren.

Wenn man die Benutzung von Worten wie “gerecht” oder “gleichwertig” betrachtet, dann hat man zunehmend den Eindruck, Genderisten seien abgerichtete Floskelnutzer, die keinerlei Begriff von der Bedeutung der Begriffe, die sie benutzen, haben. Sie sind bedeutungsunsensible Phrasendrescher (Dr. Diefenbach nennt sie gewöhnlich semantische Nullen), die es nicht zu einer Benutzung der Sprache bringen, die der eines Normalbürgers gleichwertig ist.

 

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