The Second Coming

von William Butler Yeats

geschrieben 1919 nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und in Teilen so aktuell wie nie.

Mal was anderes…

Turning and turning in the widening gyre
    The falcon cannot hear the falconer;
    Things fall apart; the centre cannot hold;
    Mere anarchy is loosed upon the world,
    The blood-dimmed tide is loosed, and everywhere
    The ceremony of innocence is drowned;
    The best lack all conviction, while the worst
    Are full of passionate intensity.

Surely some revelation is at hand;
    Surely the Second Coming is at hand.
    The Second Coming! Hardly are those words out
    When a vast image out of Spiritus Mundi
    Troubles my sight: a waste of desert sand;
    A shape with lion body and the head of a man,
    A gaze blank and pitiless as the sun,
    Is moving its slow thighs, while all about it
    Wind shadows of the indignant desert birds.

The darkness drops again but now I know
    That twenty centuries of stony sleep
    Were vexed to nightmare by a rocking cradle,
    And what rough beast, its hour come round at last,
    Slouches towards Bethlehem to be born?

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About Michael Klein

… concerned with and about science

10 Responses to The Second Coming

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] The Second Coming

  2. jheinke says:

    Sehr geehrter Herr Klein,
    so sehr ich viele Ihrer Beiträge schätze, so wenig kann ich nachvollziehen, warum Sie so häufig und so viele und lange englischsprachige Texte einstellen – ohne sie zu übersetzen.
    Wer sich an dem Text von Yeats erfreuen möchte, der muss nicht nur gut Englisch beherrschen (was ich tue), er muss sogar in der Lage sein, die besonderen sprachlichen Feinheiten zu würdigen.
    Wieso glauben Sie, dass die Mehrzahl Ihrer Leser dass können?

    Ich spreche auch gut französisch und spanisch.
    Wann bringen Sie länger Texte in spanischer Sprache? Darauf freue ich mich schon, auf die warte ich jetzt.
    Und vielleicht Saint-Exupéry in Originalsprache? Das ist doch Poesie und Philosophie in Einem. Man kann ja wohl erwarten, dass unsere Leser das auch ohne Übersetzung verstehen können.

    • Besonders English ist eine sehr differenzierte Sprache. Ich werde immer sehr misstrauisch, wenn einer sagt: “Ach Englisch ist doch leicht!”
      Wenn man im französischen die Grammatik beherrscht, ist man in der Lage, einigermassen
      französisch zu sprechen. Im Englischen kann davon unter den gleichen Bedingungen keine Rede sein. Keine Sprache hat so viel Wörter wie die englische Sprache.
      Und dann die Idioms ! Schreck, lass nach!
      Ich hatte einen Englischlehrer, der in Oxford studiert hatte. Es war eine Wonne, ihn sprechen zu hören.

  3. eine merkwürdige antwort

  4. jheinke says:

    Stefan Notter: Wenn Sie meine Antwort merkwürdig finden – warum sagen Sie dann nicht, was Sie daran merkwürdig finden?
    Also noch einmal einfacher:
    Dass man hier, in einem deutschen Blog, davon ausgeht bzw. indirekt sogar fordert, dass die Leser nahezu muttersprachlich Englisch verstehen können, empfinde ich als empörend.
    Wie gesagt bin ich mehrsprachig, aber ich denke, auch Sie wären befremdet, wenn ich längere spanische Texte ohne Übersetzung in meine Kommentare einbinden würde – der Blogbetreiber würde mich zweifellos (und zu recht) darauf hinweisen, dass so etwas nicht in diesen Blog passt und diese Texte keinen Gewinn für die übrigen Leser darstellen.

    • Dr. Klaus Eckhard says:

      Na ja, empörend ist ein wenig zu stark, aber sonst haben Sie recht. Andererseits verwöhnt Herr Klein uns gewöhnlich mit Beiträgen so hoher Qualität zu Themen, die ich persönlich für sehr relevant halte, dass ich ihm seine offensichtliche Neigung zu gut geschriebenem Englisch leicht nachsehen kann. Und seine stetigen Hinweise darauf, wie Wissenschaft wirklich geht und wie nicht, halte ich für sehr wichtig. Zum seit Jahren laufenden, und jetzt durch die Bonner Konferenz wieder aktuellen Klimathema bräuchte es z. B. Mal einen oder besser ein Team, der diesen ganzen Wust mal aufmischt. Was ist gesichert, was Spekulation, was geldgetriebene Angstmache…

    • Greenhoop says:

      @jheinke

      Ich bin ebenfalls mehrsprachig und sehe kein Problem darin, dass sich der Eigentümer dieser wertvollen Seite dazu entschlossen hat – wahrscheinlich aus sehr privaten Gründen – einen anspruchsvollen und zugleich “ahnenden” Poem zu veröffentlichen.

      Waren die einleitenden Worte nicht “Mal was anderes…”, bei all dem Irrsinn dieser Tage, muss es auch einmal Abwechslung geben, nicht jeder Tag ist wie der andere.

      MFG

    • Zawehn says:

      Herr Klein wohnt m.E. in England. Wer die englischen Einschübe (ich bin für die Übersetzungen hier immer sehr dankbar) nicht mag, liest bitte drüber hinweg. Ansonsten werde ich durch diese englischen Texte herausgefordert, es selbst zu übersetzen und dazuzulernen. Auch heute habe ich wieder was gelernt. Ob ich alle Feinheiten diesmal erfaßt habe, bezweifle ich doch, aber dadurch bleibt der Ansporn, es weiter zu versuchen.

    • Dr. Dr. Marcus Ermler says:

      Ich sehe das als Einladung, sich einmal mit William Butler Yeats und seiner Überzeugung der zyklischen Wiederkehr geschichtlicher Erscheinungen zu beschäftigen.

      Davor steht dann aber die eigenständige Suche nach einer Biographie von Yeats und nach einer adäquaten Übersetzung. Nicht alles muss uns hier en detail vorgekaut werden. Das hier ist doch ein Wissenschaftsblog und nicht der örtliche Nachhilfeverein.

  5. corusalbusberlin says:

    When You Are Old

    When you are old and grey and full of sleep.
    And nodding by the fire, take down this book,
    And slowly read, and dream of the soft look
    Your eyes had once, and of their shadows deep;

    How many loved your moments of glad grace,
    And loved your beauty with love false or true,
    But one man loved the pilgrim soul in you,
    And loved the sorrows of your changing face;

    And bending down beside the glowing bars,
    Murmur, a little sadly, how Love fled
    And paced upon the mountains overhead
    And hid his face amid a crowd of stars.
    (William Butler Yeats)

    Ein wunderbares Gedicht so melancholisch und so traurig.

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