Wenn es nach dem Willen derjenigen geht, die ihre ideologische Einbildung gegen die Realität durchsetzen wollen, dann werden sich Deutsche in den nächsten Jahren an Stromrationierung und daran gewöhnen müssen, dass sie im Winter im Kalten und im Dunkeln sitzen. Bewohner von Nürnberg und Jena haben bereits einen Vorgeschmack davon erhalten:
„Nach der Havarie einer Leitung vom Kraftwerk Winzerla waren bei klirrender Winterkälte rund 6500 Haushalte im Norden Jenas ohne Fernwärme und heißes Wasser, weshalb Oberbürgermeister Thomas Nitzsche am Abend den Katastrophenfall ausrief. Inzwischen aber läuft die Versorgung wieder.“
„Update vom 10. Februar, 14.43 Uhr: In Nürnberg sollen nun nach dem Ausfall eines Kraftwerks mobile Heizstationen für Wärme in den betroffenen Stadtteilen sorgen. Die kältesten Nächte stehen aber noch bevor.
Die ersten mobilen Heizstationen sind am Mittwoch in Nürnberg nach dem Brand eines Großkraftwerks an die Fernwärmeleitungen angeschlossen worden. Weitere seien noch unterwegs und sollten voraussichtlich im Lauf des Nachmittags eintreffen, sagte der Sprecher des Energieversorgers N-Ergie, Heiko Linder. Die Fachleute hoffen, dass sie damit durch die Nacht kommen, ohne spürbar die Heizungen in den beiden betroffenen Stadtteilen drosseln zu müssen – was eine Herausforderung werden könnte: Die Nacht soll mit Minusgraden im zweistelligen Bereich deutlich kälter werden als die davor.“
Der Vorgeschmack könnte sich bald als Dauer-Realität einstellen, wenn Kohlekraftwerke geschlossen und das Gas aus der UdSSR nicht im notwendigen Umfang ankommt. Derzeit ist die Stromversorgung in Deutschland nur dadurch aufrecht zu erhalten, dass konventionelle Kraftwerke auf vollen Touren laufen, und selbst das reicht zeitweise nicht, um die Nachfrage nach Strom zu decken.
Um den Wahnsinn, der Energiewende ist, greifen zu können, reicht eigentlich die folgende Abbildung, die zeigt, welcher Anteil der Nachfrage durch regenerative Energieträger, die natürlich alles, nur nicht regenerativ sind, befrieidigt wird:
Abgebildet ist der Zeitraum vom 9. Februar bis zum 12. Februar. Der Datenfehler bezieht sich auf Konventionelle Kraftwerke, ändert also nichts an der Tatsache, dass Strom aus Wind, Solar, Wasserkraft und Biomasse nicht einmal ein Drittel der Nachfrage nach Strom zu decken im Stande ist. Damit die derzeitige Nachfrage gedeckt werden kann, sind konventionelle Kraftwerke, Kohle-, Öl-, Gas, notwendig.
Wie es vor diesem Hintergrund gelingen soll, nicht nur die normale Nachfrage nach Strom aus Solarenergie, Windkraft, Biomasse und Wasserkraftwerken zu decken, ist uns ein Rätsel. Wie es vor diesem Hintergrund auch nur ansatzweise gelingen soll, die Nachfrage zu decken und eine zusätzliche Nachfrage, die entsteht, wenn immer mehr Elektroautos am Straßenverkehr teilnehmen zu decken, ist uns ein noch größeres Rätsel. Vielleicht erfindet jemand einen Magic Wand, mit dem man das jede Nachfrage deckende Windrad herbeizaubern kann, damit die Phantasien derjenigen umgesetzt werden, die offenkundig den Plan gefasst haben, nicht nur der eigenen Bevölkerung so weitgehend unbekannte Dinge wie Frostbeulen und Urtikaria nahe zu bringen, sondern darüber hinaus den Standort „Deutschland“ nachhaltig, wirklich nachhaltig zu zerstören.
Lockdown-Maniacs zerstören die Privatwirtschaft, Energiewende-Maniacs den Standort und – Oh, Schreck: der Strom kommt nicht mehr aus der Steckdose, und das Smartphone kann nicht mehr geladen werden, die Spielekonsole funktioniert nicht mehr. Das ist die einzige Situation, von der wir uns vorstellen können, dass sie die gefügigen Gestalten, die als Jugendliche durchgehen wollen, auf die Palme bringt, und wer weiß, vielleicht entsteht aus derartigem Mangel ja doch noch so etwas, wie eine Jugendkultur als Gegenkultur zur Welt der Erwachsenen, nicht als deren Wurmfortsatz wie derzeit.
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