Im ersten Teil unserer Beschäftigung mit Mundhygiene jenseits des Zähneputzens wurde deutlich, dass die wissenschaftliche Forschung bislang keine überzeugenden Belege dafür liefern konnte, dass die Reinigung der Zahnzwischenräume durch Instrumente wie Zahnseide, Interdental-Bürsten, Zahnhölzern, Mundduschen u.ä.m. zusätzlich zum regelmäßigen Zähneputzen mittel- oder langfristig dazu geeinget ist, Gingivitis oder Periodontitis zu verhindern oder zu mildern. Auch die Befunde zur Plaque-Bildung waren widersprüchlich. Sofern überhaupt statistisch signifikante positive Effekte der regelmäßigen Reinigen der Zahnzwischenräume mit verschiedenen Reinigungsinstrumenten beobachtet werden konnten, waren es schwache Effekte, kurzfristige Effekte oder widersprüchliche Effekte.
In diesem Text wurde auch darauf hingewiesen, dass der Reinigung der Zahnzwischenräume theoretisch insofern Bedeutung zukommt als die Bereiche zwischen den Zähnen von Zahnbürsten kaum erreichbar sind, so dass sich dort auch bei regelmäßigem Zähneputzen Bakterien ansammeln und ggf. Entzündungen auslösen können. Wenn die regelmäßige Reinigung der Zahnzwischenräume mit Reinigungsinstrumenten wie Zahnseide oder Interdentalbürsten o.ä.m. Gingivitis aber nicht verhindern oder statistisch signifikant oder mittel- oder langfristig lindern kann und die Befunde der Wirkung dieser Instrumente auf die Plaque-Bildung ebenfalls schwach und widersprüchlich sind, sind dann vielleicht Spülungen mit Mundwässern die bessere Wahl der Mundhygiene zusätzlich zum Zähneputzen? Immerhin gilt der Slogan „Die Zahnbürste kommt nur hierhin; Odol kommt überall hin“, an den sich viele von uns erinnern dürften, für alle Arten von Mundspülungen.
Aber was nützen Spülungen, wenn die Flüssigkeit, mit der gespült wird, zwar „überall“ (in der Mundhöhle) hinkommen mag, sie dort, wo sie hinkommt, aber keinen belegbaren, nennenswerten Nutzen hat? Erfreulicherweise gibt es eine Reihe von wissenschaftlichen Studien, die die Frage danach untersucht haben, ob verschiedene Mundwässer – teilweise im Vergleich miteinander – einen (bestimmten) beobachtbaren und nennenswerten Nutzen haben oder nicht.
Weil Mundwässer unterschiedlichen (Haupt-/)Zwecken dienen sollen und aus unterschiedlichen Gründen nachgefragt oder verwendet werden, ist es sinnvoll, drei Funktionen von Mundwässern getrennt zu betrachten, nämlich
(1) kosmetische Mundwässer,
(2) antibakteriell wirkende Mundwässer und
(3) den Zahnschmelz remineralisierende Mundwässer.
In der Realität versprechen die meisten Mundwässer, diese Funktionen zu kombinieren oder die eine Zielsetzung (auch) mit Hilfe der anderen erreichen zu können, aber betitelt und beworben werden Mundwässer häufig mit Bezug auf eine bestimmte Funktion, für die sie besonders geeignet sein sollen, und viele von uns dürften ihr Mundwasser ggf. mit Blick auf eine bestimmte (Haupt-/) Funktion wählen.
Im vorliegenden Text betrachten wir kosmetische Mundwässer; Texte zu antibakteriell wirkenden Mundwässern und zu den Zahnschmelz remineralisierenden Mundwässern werden folgen.
Kosmetische Mundwässer sind solche, die Zähne aufzuhellen bzw. weißer machen sollen oder den Atem zu erfrischen sollen. Was Erstere betrifft, so enthalten die bei Weitem meisten Bleichmittel, und mit Bezug auf Bleichmittel zur Zahnaufhellung hält Kugel fest:
Kugel, Gerard, 2003: Over-the-counter Tooth-whitening Systems. Compendium of Continuing Education in Dentistry 24(4A): 376-382
Was speziell Mundwässer betrifft, so sind im Handel viele Mundwässer erhältlich, die Wasserstoffperoxid- oder Carbamidperoxid, meist in relativ schwacher Lösung von 1,5% oder darunter, enthalten, oft in Kombination mit anderen Substanzen wie Farbstoffen (z.B. blaues Covarin) und Substanzen, die die weitere oder eine erneute Ablagerung von Partikeln auf der Zahnoberfläche verhindern sollen (sogenannte Anti-Redispositions-Mittel). Andere Mundwässer versprechen, ihre aufhellende Wirkung allein durch solche Substanzen und unter Verzicht auf Wasserstoffperoxid- oder Carbamidperoxid zu erreichen.
Rodrigues et al. (2020) haben in einer In Vitro-Studie, in der sie den aufhellenden Effekt von sechs verschiedenen Mundwässern, drei konventionellen und drei, die explizit als zahnaufhellende Mundwässer bezeichnet und beworben wurden, überprüft haben, festgestellt:
(Es handelte sich bei dieser „Whitening“-Mundspülung übrigens um „Listerine Whitening Extreme“.)
Rodrigues, Ana Paula Morona, Klein, Mariele Cristina, Dall Agnol, Mauro Antonio, & Rodrigues-Junior, Sinval Adalberto, 2020: In vitro Tooth –Whitening Effectiveness of Whitening Mouth Rinses. BJOS (Bazilian Journal of Oral Sciences) 19 (2020): e206779
Nicht alle Wasserstoffperoxid enthaltenden Mundwässer produzieren also einen statistisch signifikanten Aufhellungseffekt. Und selbst dann, wenn sie es tun sollten, spricht nichts dafür, für die Zahnaufhellung ausgerechnet ein Mundwasser – statt z.B. eine Zahncreme oder ein Aufhellungsgel – zu benutzen.
Das zeigen auch die Befunde von Potgieter und Gobler (2011). Diese Autoren haben drei im Handel erhältliche Mundwässer zur Aufhellung der Zähne – darunter ein Wasserstoffperoxid-haltiges – getestet, indem sie 80 gezogene Zähne in vier Gruppen teilten und sie alle zuerst reinigten, dann für vierzehn Tage in eine Verfärbungen verursachende Flüssigkeit legten, danach in künstlichem Speichel lagerten und die den vier Gruppen zugeordneten Zähne 21 Tage lang für zwei Minuten mit jeweils einer der drei zu testenden Mundwässern behandelten oder keine Behandlung durch ein Mundwasser vornahmen (Kontrollgruppe). Das Ergebnis:
„None of the 3 commercially available oral rinses resulted in any significant bleaching effect on the teeth over a 21 day treatment period“ (Potgieter & Grobler 211: 128),
d.h.:
„Keine der 3 handelsüblichen Mundspülungen führte über einen Behandlungszeitraum von 21 Tagen zu einem signifikanten Bleicheffekt an den Zähnen“ (Potgieter & Grobler 211: 128).
Potgieter, E. & Grobler, Sias R., 2011: Whitening Efficacy of Three Over-the-Counter Oral Rinses. SADJ (Journal of the South African Dental Association) 66(3): 128-131
In einer In Vitro-Studie von Karadas und Duymus (2015) haben die Autoren die aufhellende Wirkung des Mundwassers „Crest 3D White Mouth Rinse“, das Wasserstoffperoxid enthält, gegen die aufhellende Zahncreme derselben Firma, „Crest 3D White Toothpaste“ sowie gegen die Aufhellungs-Strips derselben Firma, „Crest 3D White Strips“, und zwei weitere Produkte getestet und dabei festgestellt, dass die „3D White Strips“ von Crest statistisch signifkant besser abschnitten als das Mundwasser derselben Firma (das auch statistisch signifikant schlechter abschnitt als zwei aufhellende Gel-Produkte anderer Hersteller).
Karadas, Muhammet, & Duymus, Zeynep Yesil, 2015: In Vitro Evaluation of the Efficacy of Different Over-the-Counter Products on Tooth Whitening. Brazilian Dentral Journal 26(4): 373-377
Die zahnaufhellende Wirkung von als zahnaufhellend betitelten oder beworbenen Mundwässern, die Wasserstoffperoxid enthalten, steht also sehr im Zweifel und bleibt hinter der aufhellenden Wirkung anderer entsprechend betitelten oder beworbenen Produkte zurück.
Aber selbst dann, wenn man davon ausgehen wollte, dass zahnaufhellende Mundwässer, die Wasserstoffperoxid enthalten, tatsächlich eine zahnaufhellende Wirkung erzielen, bleibt die bedeutsamere Frage nach ihrer gesundheitlichen Unbedenklichkeit.
Tredwin et al. (2006) haben mit Bezug auf Wasserstoffperoxid bzw. Carbamidperoxid zum Zweck der Zahnaufhellung festgehalten:
Tredwin, Christopher J., Naik, Supritha, & Lewis, N. J., & Scully, Crispian, 2006: Hydrogen Peroxide Tooth-whitening (Bleaching) Products: Review of Adverse Effects and Safety Issues. British Dental Journal 200(7):371-6. doi: 10.1038/sj.bdj.4813423
Und Consolaro (2013) schreibt:
Consolaro, Alberto, 2013: Mouthwashes with Hydrogen Peroxide are Carcinogenic, But are Freely Indicated on the Internet: Warn Your Patients! Dental Press Journal of Orthodontics 18(6): 5-12
In einem anderen Text aus dem Jahr 2011, den Consolaro gemeinsam mit Francischone und Consolaro verfasst hat, belegen die Autoren die potenzierende Wirkung von Wasserstoffperoxid auf krebsauslösende oder -fördernde Stoffe mit Befunden aus zwanzig wissenschaftlichen Publikationen – wie gesagt in einer Publikation aus dem Jahr 2011.
Consolaro, Alberto, Francischone, Leda A., & Consolaro, Renata Bianco, 2011: Tooth Whitening Products in Toothpastes and Mouthwashes May Act as Co-carcinogens in the Oral Mucosa: How to Advise Orthodontic Patients and How to Avoid Undesirable Effects. Dental Press Journal of Orthodontics 16(2): 28-35.
Was die Gefahren betrifft, die wasserstoffperoxidhaltige Mundwässer speziell für Menschen mit Zahnfüllungen oder Zahnersatz mit sich bringen, so berichten Mirhashemi et al. (2018):
Mirhashemi, AmirHossein, Jahangiri, Sahar, & Kharrazifard, MohammadJavad et al., 2018: Release of Nickel and Chromium Ions from Orthodontic Wires Following the Use of Teeth Whitening Mouthwashes. Progress in Orthodontics 19:4 (2018). doi.org/10.1186/s40510-018-0203-7
Torres et al. (2018) haben außerdem festgestellt, dass Wasserstoffperoxid-haltige Mundspülungen den Zahnschmelzabrieb, der durch das tägliche Zähneputzen erfolgt, vergrößern kann, weshalb sie empfehlen: „they should be used with caution“ (Torres et al. 2018: 285), d.h. „sie sollten mit Vorsicht verwendet werden“.
Torres, Carlos Rocha Gomes, Bonício, Gabrielle Costa, Crastechini, Érica, et al., 2018: Effect of Whitening Mouthrinses on Enamel Toothbrush Abrasion. American Journal of Dentistry 31(6): 285-289.
Es sei darauf hingewiesen, dass den genannten Befunden solche gegenüberstehen, die die tägliche Spülung mit Wasserstoffperoxid für sicher oder weitgehend sicher befinden, außer für Personen mit Schäden an Zähnen, Mundschleimhaut oder Zahnhalteapparates und jedenfalls in einer Konzentration von bis zu 3% (Maran et al. 2020; Marshall et al. 1995; Silveira et al. 2022; Walsh 2000, wobei auch Silveira berichten, dass drei von fünf Tier-Studien, die sie betrachten, gezeigt haben, dass Zahnaufhellung mit Wasserstoffperoxid einen karzinogenen Effekt hatten, aber „only as a promoter“, so als wäre dieser Effekt deshalb vernachlässigbar).
Maran, Bianca Medeiros, Matos, Thalita de Paris, de Castro, Andrea Dos Santos, et al., 2020: In-office Bleaching with Low/Medium vs. High Concentrate Hydrogen Peroxide: A Systematic Review and Meta-analysis. Journal of Dentistry 2020 Dec;103:103499. doi: 10.1016/j.jdent.2020.103499.
Marshall, Milton V., Cancro, Lewis P., & Fischman, Stuart L., 1995: Hydrogen Peroxide: A Review of Its Use in Dentistry. Journal of Periodontology 66(9): 786-796.
Silveira, Felipe Martins, Schuch, Lauren Frenzel, Schimidt, Tuany Refaeli, et al., 2022: Potentially Carcinogenic Effects of Hydrogen Peroxide for Tooth Bleaching on the Oral Mucosa: A Systematic Review and Meta-analysis. The Journal of Prosthetic Dentistry 2022 Mar 10:S0022-3913(22)00083-X. doi: 10.1016/j.prosdent.2022.02.001
Walsh, Laurence J., 2000: Safety Issues Relating to the Use of Hydrogen Peroxide in Dentistry. Australian Dental Journal 45(4): 257-269.
Insgesamt gesehen scheint eine Zahnaufhellung mit Hilfe von Wasserstoffperoxid, wenn man sie überhaupt für tatsächlich nötig hält, am besten beim Zahnarzt statt zuhause durchgeführt zu werden, weil der Zahnarzt nicht nur angemessen dosieren kann, sondern auch die notwendigen Maßnahmen zum Schutz des Zahnfleisches treffen kann. Die Zähne selbst können jedoch auch infolge der Zahnaufhellung beim Zahnarzt empfindlich werden, und der Zahnschmelz kann geschädigt werden. Da Peroxide undifferenzierte antibakterielle Wirkung haben, kann es zu oraler Dysbiosis, d.h. Störung im Gleichgewicht der Mikroorganismen, die die Mundhöhle bewohnen, kommen, was seinerseits zu Karies und Zahnfleischentzündung führen kann (Epple et al. 2019: 4; 9). Wasserstoffperoxid-haltige Mundwässer sind zum Zweck der Zahnaufhellung nach dem derzeitigen Stand der Forschung jedenfalls nicht das beste Mittel zu diesem Zweck.
Aber was ist mit Mundwässern, die Zahnaufhellung versprechen und kein Wasserstoffperoxid enthalten?
Die bislang vorliegende Forschung hierzu kommt zu eher enttäuschenden Ergebnissen. Von den Ergebnissen von Potgier und Grobler (2011) wurde oben schon berichtet. Ntovas et al. (2021) sind in ihrer In Vitro-Studie zum aufhellenden Effekt von Mundwässern ohne Wasserstoffperoxid zu dem Schluss gekommen:
Ntovas, Panagiotis, Masouras, Konstantinos, & Lagouvardos, Panagiotis, 2021: Efficacy of Non-hydrogen Peroxide Mouthrinses on Tooth Whitening: An in Vitro Study. JERD (Journal of Esthetic and Restorative Dentistry) 33(7): 1059-1065.
Dionysopoulos et al. (2020) haben beobachtet, dass die Verwendung eines Mundwassers mit 1% Aktivkohle – und außerdem 0,5% Wasserstoffperoxid – zusätzlich zu einer Zahncreme, die 1% Aktivkohle enthielt, keinen gößeren Aufhellungseffekt hatte als die Verwendung der Zahncreme allein.
Dionysopoulos, Dimitrios, Papageorgiou, Spyros, Malletzidou, Lamprini, et al., 2020: Effect of Novel Charcoal-containing Whitening Toothpaste and Mouthwash on Color Change and Surface Morphology of Enamel. Journal of Conservative Dentistry 23(6): 624-631.
Von Mundspülungen ohne Wasserstoffperoxid sollte man sich angesichts des derzeitigen (zugegebenermaßen sehr beschränkten) Forschungsstandes also auch keine nennenswerte aufhellende Wirkung versprechen. Wer seine Zähne aufhellen möchte, der sollte zu diesem Zweck andere Mittel als Mundspülungen – mit oder ohne Wasserstoffperoxid – wählen.
Die zweite kosmetische Funktion, aufgrund derer Mundwässer nachgefragt werden, ist die Bekämpfung von Mundgeruch. Diesbezüglich sollte zwischen vorübergehendem Mundgeruch, ausgelöst vielleicht vom Essen roher Zwiebeln oder rohen Knoblauchs – und anhaltendem oder regelmäßig ohne erkennbaren äußerlichem Anlass wiederkehrenden Mundgeruch unterschieden werden, dem Erkrankungen im Mundraum, der Atemwege oder im Verdauungstrakt zugrundeliegen können. Im ersten Fall sind Mundwässer gewöhnlich unnötig; oft hilft in solchen „akuten“ Fällen von Mundgeruch das Zähneputzen nach der entsprechenden Mahlzeit und/oder eine Zungenreinigung, eine Wasserspülung, das Kauen eines minzehaltigen Kaugummis, der Verzehr eines Apfels, einer Birne oder eines Pfirsiches, das Trinken von Milch oder grünem Tee oder einem Glas Wasser (s. hierzu z.B. https://trilliantdentistry.com/2017/09/15/how-to-get-rid-of-garlic-and-onion-breath/).
Im zweiten Fall, d.h. bei anhaltendem Mundgeruch, können Mundwässer hilfreich sein, sind aber nicht unbedingt die Lösung für das Problem:
Feller, Liviu, & Blignaut, Elaine, 2005: Halitosis: A Review. SADJ (Journal of the South African Dental Association) 60(1): 17-19.
Wenn anhaltender oder immer wiederkehrender Mundgeruch in achtig bis neunzig Prozent der Fälle durch unzureichende Plaquekontrolle etc., aber vor allem durch übermäßiges Bakterienwachstum auf dem hinteren Drittel der Zungenrückseite entstehen, dann ist – neben dem regelmäßigen Zähneputzen und der regelmäßigen Zungenreinigung – ein Mundwasser gefragt, das dem übermäßigen Bakterienwachstum Abhilfe schafft bzw. für ein mikrobielles Gleichgewicht im Mundraum sorgt, womit wir bei der zweiten Funktion angekommen sind, die Mundwässer erfüllen können bzw. aufgrund derer Mundwässer nachgefragt werden, nämlich ihrer antibakteriellen bzw. mikrobiell ausgleichenden Wirkung.
Dazu bald mehr im nächsten Text über Mundhygiene jenseits des Zähneputzens mittels Mundwasser.
Literatur
Consolaro, Alberto, 2013: Mouthwashes with Hydrogen Peroxide are Carcinogenic, But are Freely Indicated on the Internet: Warn Your Patients! Dental Press Journal of Orthodontics 18(6): 5-12
Consolaro, Alberto, Francischone, Leda A., & Consolaro, Renata Bianco, 2011: Tooth Whitening Products in Toothpastes and Mouthwashes May Act as Co-carcinogens in the Oral Mucosa: How to Advise Orthodontic Patients and How to Avoid Undesirable Effects. Dental Press Journal of Orthodontics 16(2): 28-35
Dionysopoulos, Dimitrios, Papageorgiou, Spyros, Malletzidou, Lamprini, et al., 2020: Effect of Novel Charcoal-containing Whitening Toothpaste and Mouthwash on Color Change and Surface Morphology of Enamel. Journal of Conservative Dentistry 23(6): 624-631
Epple, Matthias, Meyer, Frederic, & Enax, Joachim, 2019: A Critical Review of Modern Concepts for Teeth Whitening. Dentistry Journal 7(3): 79. doi: 10.3390/dj7030079
Feller, Liviu, & Blignaut, Elaine, 2005: Halitosis: A Review. SADJ (Journal of the South African Dental Association) 60(1): 17-19
Karadas, Muhammet, & Duymus, Zeynep Yesil, 2015: In Vitro Evaluation of the Efficacy of Different Over-the-Counter Products on Tooth Whitening. Brazilian Dentral Journal 26(4): 373-377
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Marshall, Milton V., Cancro, Lewis P., & Fischman, Stuart L., 1995: Hydrogen Peroxide: A Review of Its Use in Dentistry. Journal of Periodontology 66(9): 786-796
Mirhashemi, AmirHossein, Jahangiri, Sahar, & Kharrazifard, MohammadJavad et al., 2018: Release of Nickel and Chromium Ions from Orthodontic Wires Following the Use of Teeth Whitening Mouthwashes. Progress in Orthodontics 19:4 (2018). doi.org/10.1186/s40510-018-0203-7
Ntovas, Panagiotis, Masouras, Konstantinos, & Lagouvardos, Panagiotis, 2021: Efficacy of Non-hydrogen Peroxide Mouthrinses on Tooth Whitening: An in Vitro Study. JERD (Journal of Esthetic and Restorative Dentistry) 33(7): 1059-1065
Potgieter, E. & Grobler, Sias R., 2011: Whitening Efficacy of Three Over-the-Counter Oral Rinses. SADJ (Journal of the South African Dental Association) 66(3): 128-131
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Silveira, Felipe Martins, Schuch, Lauren Frenzel, Schimidt, Tuany Refaeli, et al., 2022: Potentially Carcinogenic Effects of Hydrogen Peroxide for Tooth Bleaching on the Oral Mucosa: A Systematic Review and Meta-analysis. The Journal of Prosthetic Dentistry 2022 Mar 10:S0022-3913(22)00083-X. doi: 10.1016/j.prosdent.2022.02.001
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Tredwin, Christopher J., Naik, Supritha, & Lewis, N. J., & Scully, Crispian, 2006: Hydrogen Peroxide Tooth-whitening (Bleaching) Products: Review of Adverse Effects and Safety Issues. British Dental Journal 200(7):371-6. doi: 10.1038/sj.bdj.4813423
Walsh, Laurence J., 2000: Safety Issues Relating to the Use of Hydrogen Peroxide in Dentistry. Australian Dental Journal 45(4): 257-269

