Category: Dr. habil. Heike Diefenbach

Epistemische Absurdität in in sozialwissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlichten Texten

Oder: Wie mit logischen Fehlschlüssen die Erziehung von Kindern zum logischen Fehlschließen legitimiert werden soll von Dr. habil. Heike Diefenbach Seit der Erfindung von „fake news“ als Neu-Bezeichnung für ein altes und altbekanntes Phänomen, nämlich das Phänomen, dass Leute lügen oder sich irren können, wenn sie etwas als Information oder Tatsache verbreiten, beobachten wir den

Von wegen „Macht“!: Soziale Macht endet dort, wo persönliche Macht ihr Grenzen setzt

von Dr. habil. Heike Diefenbach Dem Begriff der „Macht“ konnte man während der letzten Jahr(zehnt)e immer häufiger begegnen – in den Sozialwissenschaften, im Zusammenhang mit sozialen Bewegungen, beim Thema Gerechtigkeit, in vielen öffentlichen Diskussion um politische Ideologien und Politiken. Max Weber (1995[1922]: 311) hat „Macht“ definiert als „Möglichkeit, den eigenen Willen anderen aufzuzwingen“, und dies

Erik H. Erikson: Die psychologischen Grundlagen des Totalitarismus

von Dr. habil. Heike Diefenbach Weiß-Sein als Sündenfall, uferloser Hass wie er u.a. im Trump-Derangement-Syndrom zum Ausdruck kommt, Plünderungen, Brandstiftungen und sogar Morde an völlig fremden Menschen, die als Ausdruck friedlichen Protestes dargestellt werden, und so vieles andere mehr – „[d]ie ideologischen Konstrukte der Fundamentalisten und Demagogen, die Wutexplosionen und Realitätsverzerrungen, die Zerstörung jeder Art

Leben wir im Totalitarismus?: Die acht Merkmale ideologischen Totalismus nach Robert Jay Lifton

von Dr. habil. Heike Diefenbach Nachdem vor ein paar Tagen die drei „… spezifisch totalitäre[n] Elemente, die allem ideologischen Denken eigentümlich sind“ (Arendt 2011: 964) nach Hannah Arendt (2011) vorgestellt wurden, sind Gegenstand dieses Textes – wie im Vorgängertext angekündigt – die acht Merkmale dessen, was der amerikanische Psychiater Robert Jay Lifton „[i]deological [t]otalism“ (Lifton

Leben wir im Totalitarismus? Merkmale von Totalitarismus nach Hannah Arendt und Robert Jay Lifton

(Teil 1: Hannah Arendt) von Dr. habil. Heike Diefenbach Eine lange Reihe von Psychologen, Psychiatern, Psychoanalytikern, Politikwissenschaftlern und Sozialphilosophen hat zu verschiedenen Zeiten und vor verschiedenen gesellschaftlichen Hintergründen Überlegungen dazu angestellt, was die Ursachen, Erscheinungsformen oder charakteristischen Merkmale von Totalitarismus oder dem ihm zugrunde liegenden ideologischen Denken seien bzw. mit dem, was man heute des

Harold Garfinkel zum neunten Todestag: Die Realität sozialer Ordnung

– und nein, die Ethnomethodologie beschäftigt sich nicht mit der Interpretation von Zeichen von Dr. habil. Heike Diefenbach Der amerikanische Soziologe Harold Garfinkel, der am 21. April 2011 im Alter von 93 Jahren verstorben ist, ist Sozialwissenschaftlern verschiedener Disziplinen und Interessengebiete bekannt als Vater der Ethnomethodologie im Sinne von Erfinder und Begründer der Ethnomethodologie. Die

Universität Hildesheim finanziert ideologische Tankarbeiter

Ein Geständnis zum Anfang: Wir lesen Pi-News. Es gibt ja Leute, die sich freiwillig von Informationen abschneiden und lieber im eigenen Saft braten, als dass sie zur Kenntnis nehmen würden, was andere tun, andere, deren ideologische Überzeugung oder auch wissenschaftliche Position sie vielleicht nicht ganz oder überhaupt nicht teilen. Wir gehören nicht dazu. Und so

„Auseinandersetzungen sind ganz normal“, aber …

Am 29. September haben wir unsere Leser dazu aufgerufen, an Primärforschung teilzunehmen. Ziel der Primärforschung war es, eine Forschungslücke zu füllen, die in Deutschland – wie so häufig – mit Blick auf das, was Politiker gerne die Bürger nennen, besteht. Politiker, aber auch Wissenschaftler reden gerne und häufig über die Bürger oder von den Bürgern,

Mogelpackung: Nicht überall wo Wissenschaft drauf steht, ist auch Wissenschaft drin

von Michael Klein Die neueste Ausgabe der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie enthält eine Rezension von Dr. habil. Heike Diefenbach. Wir sind also nicht nur die Kritiker und Beobachter der Wissenschaft, die von außen betrachten, wir sind auch die Kritiker und Beobachter der Wissenschaft, die von innen verändern. Besprochen hat Dr. habil. Heike Diefenbach das

Genderisten/Genderismus – eine Definition

Vor einigen Tagen erreichte uns die folgende Email von Marcel Theler: Sehr geehrte Frau Diefenbach Sehr geehrter Herr Klein Ich studiere derzeit Soziale Arbeit an einer Fachhochschule in der Schweiz. Meine Gesinnung entspricht jedoch einer liberalen, eigentlich einer libertären, was – wie Sie sich wohl denken können – natürlich immer wieder zu Konflikten, etwa mit

Brauchen wir Professuren für Genderforschung an Universitäten und Hochschulen?

von Dr. habil. Heike Diefenbach In der von der Heinrich-Böll-Stiftung vor einigen Wochen veröffentlichten sogenannten Argumentationshilfe (für ansonsten anscheinend der Argumentation Unfähige) mit dem Titel „Gender, Wissenschaftlichkeit und Ideologie“ hat der mitverantwortliche, weil Mitautor, dieses Werkes Manfred Köhnen die Vermutung geäußert, dass es Bestrebungen gebe, Genderlehrstühle an deutschen Universitäten und Hochschulen abzuschaffen. Zwar war uns

Wissenschaftsfeindlich und differentialistisch: Genderisten und ihr Verhältnis zur Wissenschaft und zu Andersdenkenden

ein Nachtrag zu den (Ent-/)Äusserungen des Herrn Köhnen. von Dr. phil. habil. Heike Diefenbach Wenn ich die (Ent-/)Äusserungen des Herrn K. heute Revue passieren lasse, dann dominiert nach wie vor der Eindruck der Peinlichkeit. Trotzdem wird mir erst heute richtig klar, wie bemerkenswert der Satz des Herrn K. ist: “Offensichtlich verfolgen die Gender-Gegner … mit
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