Mit der Bildung in Deutschland und fast überall auf der Erde (mit Ausnahme einiger asiatischer Länder) sieht es nicht gut aus. Mit Bezug auf die Ergebnisse der PISA-Studie von 2022 heißt es in der Zusammenfassung von Lewalter et al., die hier gelesen und heruntergeladen werden kann:
„Die durchschnittliche mathematische Kompetenz Fünfzehnjähriger in Deutschland hat zwischen PISA 2000 und PISA 2012 stetig zugenommen (siehe Abbildung 2.4). Diese positive Entwicklung ist in den letzten zehn Jahren rückläufig. In PISA 2022 liegt die Kompetenz der Schüler*innen in Deutschland sogar noch unter den Werten von 2003, als Mathematik das erste Mal Hauptdomäne war. Besonders ausgeprägt ist die Abnahme von 2018 bis 2022: Der Durchschnitt der OECD-Staaten sank von 489 auf 472 Punkte, jener in Deutschland von 500 auf 475 Punkte. Mit Ausnahme von Japan zeigt sich in PISA 2022 in der überwiegenden Mehrheit der OECD-Staaten eine Verschlechterung der mathematischen Kompetenz im Vergleich zu 2018 (Seite 9).“
Hinsichtlich der Lese-Kompetenz ist die Entwicklung der PISA-Testleistungen ebenfalls negativ:
“ Bei der PISA-Studie 2022 erreichen die Fünfzehnjährigen in Deutschland in der Lesekompetenz im Mittel 480 Punkte. Damit unterscheidet sich ihr Mittelwert nicht signifikant vom OECD-Durchschnitt (…). Im Vergleich zu den PISA-Studien 2018 und 2012 ist der Mittelwert der Lesekompetenz in Deutschland 2022 signifikant gesunken … Die Gruppe der besonders leseschwachen Schüler*innen (unter Kompetenzstufe II) in Deutschland entspricht in PISA 2022 mit 25.5 Prozent in etwa dem OECD-Durchschnitt von 26.3 Prozent. Im Vergleich zu PISA 2018 hat der Anteil leistungsschwacher Jugendlicher signifikant um 5 Prozentpunkte zugenommen. Insbesondere an nicht gymnasialen Schularten ist der Anteil leseschwacher Fünfzehnjähriger mit 35 Prozent besonders groß und seit dem Jahr 2018 signifikant gewachsen (um 6 Prozentpunkte). Zudem hat sich die Gruppe leseschwacher Schüler*innen an den Gymnasien im Vergleich zu PISA 2018 (1.8%) in PISA 2022 fast verdoppelt (3.8%) (Seite 19-20).“ [Sie sehen, auch die Autoren gehören zu den in Mathematik Schwachen …]
Wie im oben stehenden Zitat schon bemerkt haben sich die PISA-Testleistungen in verschiedenen Bereichen nicht nur in Deutschland verschlechtert, sondern in vielen Ländern, auch in einer ganzen Reihe von Ländern der westlichen Welt. Dementsprechend hat z.B. der Guardian am 5. Dezember 2023 mit Bezug auf die Test-Leistungen britischer 15-Jähriger im Rahmen von PISA-2022 berichtet:
„The OECD’s Programme for international student assessment (Pisa), … showed UK schoolchildren achieved their lowest scores in mathematics and science since 2006 – the first year of comparable data. Reading results were also down, close to the previous minimum in 2009, but other participating countries had even greater declines in attainment, which meant the UK slightly improved its ranking in the global league tables for maths and reading, despite its reduced scores“.
Zur Erklärung des Abwärtstrends mit Bezug auf die PISA-Testleistungen wird gerne auf die Störungen von Unterricht und schulischem Lernen im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Bekämpfung von SARS-CoV-2 am Beginn der 2020er-Jahre verwiesen. Die schlichte Tatsache, dass z.B. die Mathematik-Testleistungen britischer 15-Jähriger im Jahr 2006, also vor 2020, auf demselben Niveau lagen wie im Jahr 2022, belegt jedoch hinreichend, dass keine Störungen von Unterricht und schulischem Lernen durch eine Epidemie notwendig sind, um vergleichsweise niedrige Testleistungen hervorzubringen.
Möglicherweise fügen sich die beobachteten schlechteren Testleistungen (als vor einem Jahrzehnt oder mehreren Jahrzehnten) in Schulstudien in ein umfassenderes Bild ein, das in der Fachliteratur unter den Begriff „negativer Flynn-Effekt“ („negative Flynn effect“) gefasst wird.
Der sogenannte Flynn-Effekt war ursprünglich ein positiver bzw. ein Wachstums-Effekt. Seine Entdeckung geht zurück auf die Beobachtungen, die der im Jahr 2020 verstorbene James R. Flynn gemacht und in einem Artikel beschrieben hat, der im Jahr 1984 in der Zeitschrift „Psychological Bulletin“ veröffentlicht wurde. Shenk schreibt diesbezüglich:
„Im Jahr 1981 machte der neuseeländische Psychologe James Flynn [der tatsächlich kein studierter Psychologe war, sondern seinen Doktor im Jahr 1958 in Politik und Moralphilosophie erworben hat] eine bemerkenswerte Entdeckung. Beim Vergleich der Roh-IQ-Werte [von U.S.-Amerikanern] über fast ein Jahrhundert bemerkte Flynn, dass sie immer weiter anstiegen:
Alle paar Jahre schien die Gruppe von IQ-Testteilnehmern klüger zu sein als die alte Gruppe. Zwölfjährige in den 1980er Jahren schnitten besser ab als Zwölfjährige in den 1970er Jahren, die in den 1960er Jahren besser waren als Zwölfjährige usw. Dieser Trend war nicht auf eine bestimmte Region oder Kultur beschränkt, und die Unterschiede waren nicht trivial …
Der sogenannte Flynn-Effekt rief einiges Stirnrunzeln in der gesamten Welt der kognitiven Forschung hervor. Offensichtlich hat sich die menschliche Rasse nicht in weniger als hundert Jahren biologisch zu einer deutlich intelligenteren Spezies entwickelt. Für Flynn war der entscheidende Hinweis, dass die Zunahmen nicht über alle Bereiche gleichmäßig verteilt waren, sondern in bestimmten Untertests konzentriert waren.
Zeitgenössische Kinder waren nicht besser als ihre Vorfahren, wenn es um Allgemeinwissen oder Mathematik ging. Aber im Bereich des abstrakten Denkens gab es große und peinlich berührende Verbesserungen. Je weiter Flynn in die Vergangenheit blickte, desto weniger Testteilnehmer schienen sich mit Konzepten und intuitiven [in Gegensatz zu analytischen] Problemlösungen wohl zu fühlen. Warum? Weil, so schlug Flynn als Erklärung vor, die Menschen vor einem Jahrhundert, in einer weniger komplizierten Welt, sehr wenig vertraut mit dem waren, was wir heute als grundlegende abstrakte Konzepte kennen“ (Shenk 2017: 1 von 3; Übersetzung aus dem Amerikanischen d.d.A.).
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Flynn (1984: 47; 48) meinte, dass seine Beobachtung eine „radikale Formbarkeit“ des Intelligenzquotienten „während einer Zeit normalen Wandels der Umwelt“ und befördert durch den Erwerb von Bildung in Bildungseinrichtungen, belegen würden; „other times and other trends cannot erase that fact“, d.h. „andere Zeiten und andere Trends können diese Tatsache nicht beseitigen“ (Flynn 1984: 48).
Die Beobachtung eines zunehmenden Intelligenzquotienten – vorrangig im Bereich fluider Intelligenz – wurde seitdem in einer Reihe von Studien repliziert, die fast das gesamte 20. Jahrhundert und alle Kontinente der Erde abdecken (u.a. Flynn 2012 sowie die Studien, die Shiu et al. 2013: 770 nennen, sowie Shius et al. eigene Studie).
Die Unterscheidung zwischen kristalliner und fluider Intelligenz geht auf Raymond B. Cattell (1943) zurück, der seinerseits eine sehr ähnliche Unterscheidung von Donald Hebb, mit dem er in Korrespondenz stand, übernommen und diese leicht modifiziert hat – Brown (2016: 1) spricht diesbezüglich von einer Übernahme von Hebbs Unterscheidung durch Catell, der diese Unterscheidung lediglich umbenannt habe.
Unter „kristalline Intelligenz“ fasst Cattell alle kognitiven Leistungen, „… in denen qualifizierte Urteilsgewohnheiten als Ergebnis früherer Lernanwendung einiger vorheriger, grundlegenderer allgemeiner Fähigkeiten auf diesen Gebieten kristallisiert wurden (woher ihr Name stammt)“ (Cattell 1963: 2-3; Übersetzung aus dem Amerikanischen d.d.A.). Verbale Fähigkeiten und inhaltliches Fachwissen, z.B. im Bereich der Geographie oder der Geschichte, führt Cattell (1963: 3) als Beispiele für solche „qualifizierten Urteilsgewohnheiten“. Kristalline Intelligenz besteht also nicht einfach in erworbenem Sach-/Fachwissen als solchem, sondern in all den Fähigkeiten, die es jemandem ermöglichen, auf vorher erworbenes Wissen, vorher gemachte Erfahrungen und vorher erworbene Fertigkeiten direkt zuzugreifen, ohne, dass man sich darüber überhaupt bewusst ist, oder ohne, dass man darüber nachdenken müsste. Am besten ist „kristalline Intelligenz“ vielleicht als Urteilsvermögen zu fassen.
„Fluide Intelligenz“ bezeichnet dagegen Fähigkeiten, die einem eine Anpassung an neue Situationen bzw. Problemlösung erlauben – z.B. die Fähigkeiten, Muster zu erkennen, und logische Schlussfolgerungen zu ziehen –, in denen die kristalline Intelligenz bzw. die Fähigkeiten, die ihr zugerechnet werden, keinen besonderen Vorteil bringt („… where crystallized skills are of no particular advantage“; Cattell 1963: 3).
Schulleistungen sind eine Funktion sowohl von fluider als auch von kristalliner Intelligenz, wobei Letzere einen größeren Einfluss auf die Schulleistungen zu haben scheint als Erstere bzw. die fluide Intelligenz nicht direkt, sondern indirekt, nämlich vermittelt über die kristalline Intelligenz wirkt, deren Aufbau ihrerseits von der fluiden Intelligenz beeinflusst zu werden scheint (Marriott & Care 2004; Thorsen et al. 2014).
Wenn Flynn Recht hätte, dass der Intelligenzquotient oder jedenfalls die fluide Intelligenz, ein Produkt einer fortschreitend komplizierter werdenden Welt mit sich stetig erweiternden Bildungseinrichtungen und –angeboten wäre, dann müsste man annehmen, dass unsere Welt (mindestens) während der vergangenen beiden Jahrzehnte einfacher geworden ist und die Bildungseinrichtungen und –angebote weniger zahlreich oder weniger qualitätvoll, denn mit dem zunehmenden Intelligenzquotienten scheint seit der Jahrtausendwende Schluss zu sein; der Flynn-Effekt ist nämlich allem Anschein nach in einen negativen Flynn-Effekt, einen Schrumpfungseffekt, umgeschlagen.
Das Postulat vom negativen Flynn-Effekt stützt sich auf eine Reihe von Studien, die für die letzten Jahrzehnte – auf der Basis unterschiedlicher Datenquellen, unterschiedlicher Stichproben und unter Verwendung unterschiedlicher Mess-Instrumente für kognitive Fähigkeiten – einen Rückgang kognitiver Fähigkeiten beobachtet haben, so z.B. in der Studie von Dutton und Lynn aus dem Jahr 2015:
„The results of the French WAIS III [The Wechsler Adult Intelligence Scale III] (1999) and the French WAIS IV [The Wechsler Adult Intelligence Scale IV] (2008–9) are compared based on a sample of 79 subjects aged between 30 years and 63 years who took both tests in 2008–2009. It is shown that between 1999 and 2008–9 the French Full Scale IQ declined by 3.8 points“ (Dutton & Lynn 2015: 67),
d.h.
„Die Ergebnisse der französischen WAIS III [Wechsler-Skala zur Messung von Intelligenz bei Erwachsenen III] (1999) und des französischen WAIS IV [Wechsler-Skala zur Messung von Intelligenz bei Erwachsenen IV] (2008-9) werden anhand einer Stichprobe von 79 Probanden im Alter zwischen 30 und 63 Jahren verglichen, die beide Tests in den Jahren 2008-2009 absolvierten. Es zeigt sich, dass der französische IQ, gemessen anhand der vollständigen Skala, zwischen 1999 und 2008-9 um 3,8 Punkte gesunken ist“ (Dutton & Lynn 2015: 67).
Dieselben Autoren listen in ihrem Text eine Reihe von vorhergehenden Studien aus verschiedenen europäischen Ländern auf, in denen der Rückgang von Intelligenz(test-Punkten) beobachtet wurde:
Quelle: Dutton & Lynn 2015: 68.
Im selben Jahr, in dem die Studie von Dutton und Lynn veröffentlicht wurde, d.h. 2015, haben Pietschnig und Gittler auf der Basis einer Metaanalyse, die Daten von 13.172 Personen für den Zeitraum von 1977 bis 2014 enthält, eine negative Entwicklung der Fähigkeit zur räumlichen Wahrnehmung – als einer Domäne (mit verschiedenen Unterbereichen) im Rahmen der Intelligenzmessung neben der sogenannten kristallinen und der sogenannten fluiden Intelligenz – in deutschsprachigen Ländern beobachtet.
Im Jahr darauf, 2016, haben Dutton et al. das Ergebnis ihres systematischen Überblick über die Literatur zur Forschung zum negativen Flynn-Effekt veröffentlicht:
„In this study, we present a systematic literature review, conducted in order to discover in precisely how many countries this reverse phenomenon has been uncovered. Using strict criteria regarding quality of the sample and the study, we found nine studies reporting negative Flynn Effects in seven countries“ (Dutton et al. 2016: 163),
d.h.
“ In dieser Studie präsentieren wir eine systematische Literaturübersicht, die durchgeführt wurde, um herauszufinden, in genau wie vielen Ländern dieses umgekehrte Phänomen [d.h. die Umkehrung des positiven Flynn-Effektes in einen negativen] aufgedeckt wurde. Anhand strenger Kriterien hinsichtlich der Qualität der Stichprobe und der Studie fanden wir neun Studien, die negative Flynn-Effekte in sieben Ländern berichteten“ (Dutton et al. 2016: 163),
nämlich in Norwegen, in Dänemark, im Vereinigten Königreich, in den Niederlanden, in Finnland, in Estland und in Frankreich, wo der entsprechende Befund von Dutton und Lynn (2015) selbst erzielt wurde. Zu dieser Liste gesellten sich kurze Zeit später nicht-europäische Länder hinzu, nämlich Kuwait (Dutton et al. 2017) und der Sudan, in dem ein negativer Flynn-Effekt in seiner Hauptstadt, Khartoum, festgestellt wurde (Dutton et al. 2017a), sowie die USA (Garves et al. 2019), wo der negative Flynn-Effekt im Zuge des Vergleichs zweier Kohorten, 1999 und 2016-2017, im Bereich der Aufmerksamkeit und des Arbeitsgedächtnisses beobachtet wurde.
Eine brandneue Studie von Oberleiter et al. (2024) hat die Existenz eines negative Flynn-Effektes anhand von Daten aus drei großen Stichproben von deutschen Sekundarschülern (ingesamt 19.474 Sekundarschüler), die mit Hilfe des Berliner Tests zur Erfassung fluider und kristalliner Intelligenz (BEFKI) in den Jahren 2012, 2018 und 2022 gewonnen wurden, belegt:
„Analyses revealed a consistent pattern of significant and meaningful declines in performance from 2012 to 2022. Results indicate a decrease in figural reasoning of 4.68 to 5.17 IQ points per decade … (Oberleiter et al. 2024: 1 von 9),
d.h.
Matrizentest von Raven
„Die Analysen zeigten ein konsistentes Muster signifikanter und bedeutsamer Leistungsrückgänge von 2012 bis 2022. Die Ergebnisse zeigen einen Rückgang der Fähigkeit, figural [d.h. anschauungsgebundenem, mit Bezug auf komplexe Muster und ihre Kombinationen] schlussfolgernd zu denken [wie es z.B. und häufig durch Raven’s Matrizentest gemessen wird] von 4,68 bis 5,17 IQ-Punkten pro Jahrzehnt …“ (Oberleiter et al. 2024: 1 von 9).
Und weiter schreiben Oberleiter et al.:
„Our analyses revealed a reversed (i.e., negative) Flynn effect consistent across all cohorts, although these changes appeared to be nonlinear in terms of effect strength. These findings are interesting because figural reasoning represents a fluid intelligence domain which, on the contrary, typically has been observed to yield the most substantial (positive) Flynn effects over time …“ (Oberleiter et al. 2024: 6 von 9),
d.h.
„Unsere Analysen zeigten einen umgekehrten (d.h. negativen) Flynn-Effekt, der über alle Kohorten konsistent war, obwohl diese Veränderungen in Bezug auf die Effektstärke nicht linear zu sein schienen. Diese Ergebnisse sind interessant, da figurales schlussfolgerndes Denken eine fluide Intelligenzdomäne darstellt, auf die – im Gegenteil – typischerweise der größte Anteil des (positiven) Flynn-Effektes über die Zeit zurückgeführt werden konnte …“ (Oberleiter et al. 2024: 6 von 9).
Die Autoren betonen, dass es sich hier um einen negativen Flynn-Effekt mit Bezug auf einen spezifischen Bereich der Intelligenz handelt, also eine Verschlechterung in einem ganz bestimmten Bereich, und es möglich ist, dass die Umweltanforderungen sich dahingehend geändert haben, dass dieser Bereich weniger wichtig ist oder weniger trainiert wird:
“ Figural reasoning abilities may have become less relevant for success in modern-day environments. Conceivably, the increasing use of modern technological devices, such as smartphones, tablets, and computers, could have led to individuals (including school students) spending less time on activities that promote figural reasoning (e.g., reading maps, solving puzzles, or drawing …)“ (Oberleiter et al. 2024: 6 von 9),
d.h.
„[f]igurales schlussfolgerndes Denken könnte für den Erfolg in der heutigen Umgebung weniger relevant geworden sein. Denkbar ist, dass die zunehmende Nutzung moderner technologischer Geräte wie Smartphones, Tablets und Computer dazu geführen haben kann, dass die Menschen (einschließlich Schüler) weniger Zeit mit Aktivitäten verbringen, die figurales Denken fördern (z.B. Karten-Lesen, Rätsel-Lösen oder Zeichnen …)“ (Oberleiter et al. 2024: 7 von 9).
Und sie weisen darauf hin, dass in anderen Studien ein negativer Flynn-Effekt für andere spezifische Bereiche beobachtet worden ist (Oberleiter et al. 2024: 7 von 9), wie in der oben erwähnten Studie von Garves et al. (2019), in der sich der Effekt im Bereich der Aufmerksamkeit und des Arbeitsgedächtnisses zeigte.
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Davon abgesehen, dass sich diese verschiedenen Bereiche aufaddieren und deshalb bis zu einem gewissen Grad durchaus von einem generellen Rückgang von (zumindest fluider) Intelligenz gesprochen werden kann, wäre für jeden der Bereiche, in dem ein negativer Flynn-Effekt bzw. einen Rückgang von Intelligenz oder kognitiven Leistungen zu beobachten ist, plausibel zu machen, warum er in der zeitgenössischen Umwelt nicht (mehr/so stark) von Nutzen ist oder gefördert wird – und umgekehrt. Würde man plausiblerweise nicht gerade vermuten, dass eine größere Aufmerksamkeit und besser Leistungen des Arbeitsgedächtnisses für die Nutzung „moderner technologischer Geräte wie Smartphones, Tablets und Computer“ vorteilhaft wäre bzw. diese Geräte eine größere – und keine geringere – Aufmerksamkeit und ein besseres – und kein schlechteres – Arbeitsgedächtnis erfordern oder fördern? Und warum sollten Sekundarschüler im Jahr 2012 eine größere Notwendigkeit zum figuralen schlussfolgernden Denken gehabt haben als Sekundarschüler im Jahr 2024? Auch Erstere haben ganz selbstverständlich mit Computern usw. hantiert.
Im Übrigen stehen Studien, die einen negativen Flynn-Effekt für bestimmte Bereiche gezeigt haben, solche gegenüber, in denen eine Verringerung der Intelligenz bereichsübergreifend beobachtet wurde, wie z.B. in der Studie von Vainikaninen & Hautamäki (2022), die sich die Leistungen 15-jähriger finnischer Schüler in den Jahren 2001, 2012 und 2017 mit Bezug auf den jeweils identischen Test betrachtet haben – die L2L-Testbatterie, die ein breites Spektrum an allgemeinen Kompetenzen misst, die in allen Schulen benötigt werden –, und zwar in den jeweils identischen Schulen.
Die Autoren beobachteten, dass
„… students’ performance in the cognitive L2L assessment task declined by .33 factor points between 2001 and 2012, whereas between the two latter time points performance was slightly increasing again. In the municipal assessment that served as an inspiration for this study, the decline could be dated between 2004 and 2010 … and also the trends in the Finnish PISA results show a similar pattern … In PISA, the Finnish performance scores were increasing until 2006, but after that, the trend has turned downwards. Until the 2018 cycle, PISA has not yet shown a new upward trend, but the results of our present study suggest that this may be possible“ (Vainikainen & Hautamäki 2022: 52).
„… die Leistungen der Schüler im kognitiven L2L-Test sank um .33 Faktorpunkte zwischen 2001 und 2012, wobei zwischen den beiden letzteren Zeitpunkten die Leistungen wieder leicht anstiegen. Im kommunalen Test, der als Inspiration für diese Studie diente, konnte der [Leistungs-]Rückgang zwischen 2004 und 2010 datiert werden … und auch die Trends in den finnischen PISA-Ergebnissen zeigen ein ähnliches Muster … In PISA stiegen die finnischen Leistungswerte bis 2006, aber danach hat sich der Trend nach unten gewendet. Bis 2018 hat PISA noch keinen neuen Aufwärtstrend gezeigt, aber die Ergebnisse unserer vorliegenden Studie legen nahe, dass dies möglich sein könnte“ (Vainikainen & Hautamäki 2022: 52).
Diese Studie zeigt nicht nur, dass Verschlechterungen kognitiver Leistungen bereichsübergreifend zu beobachten sein können, sondern auch, dass sie sich innherhalb einer relativ kurzen Zeitspanne verändern können, und zwar in beide Richtungen. Die Autoren der Studie halten es angesichts der letzeren Beobachtung für möglich, dass es sich hier nicht um einen „echten“ negativen Flynn-Effekt handelt, sondern dass der von ihnen beobachtete Rückgang der kognitiven Leistungen ein Ergebnis verringerter Leistungsmotivation und verringerter Anstrengungen der Schüler in Tests und Schularbeiten sei, bei denen es um nichts oder nicht viel geht (Vainikainen & Hautamäki 2022: 43; 52), denn die Autoren konnten beobachten, dass beides einen Einfluss auf die (Entwicklung der) kognitiven Leistungen hatte (Vainikainen & Hautmäki: 52).
Wenn man mit einer veränderten Umwelt argumentieren möchte, ist man also gut beraten, zwischen kurz- und langfristigen Veränderungen von kognitiven Veränderungen bzw. Intelligenz zu unterscheiden. Und man kann nicht auf beliebige Weise einen Aspekt gesellschaftlicher Veränderungen, z.B. technologische Veränderungen, herausgreifen, und andere, z.B. Veränderungen von Unterrichtsinhalten, Schul – bzw. Lehrerqualität sowie gesellschaftliche Veränderungen, die entweder Ergebnisgleichheit oder Leistungsgerechtigkeit betonen und befördern und auf diese Weise Lern- oder allgemein Leistungsmotivatoin negativ oder positiv beeinflussen, außer Acht lassen.
Derzeit liegen nicht genug Daten vor, um zu entscheiden, ob wir es mit einem „echten“ negativen Flynn-Effekt in der westlichen Welt oder gar in einem Großteil der Erde zu tun haben; dies erfordert Daten aus längeren Beobachtungszeiträumen als etwa zwei Jahrzehnte.
Sollte sich ein langfristiger negativer Flynn-Effekt beobachten lassen, kämen aber noch andere Erklärungen als technologische Veränderungen oder Veränderungen von Schulqualität und gesellschaftlichen Veränderungen, die sich auf die Leistungs- oder Lernmotivation auswirken, in Frage, so z.B. Fragen nach einer veränderten Zusammmensetzung der Bevölkerung durch einen dysgenischen Effekt, der dadurch entstehen könnte, dass Personen mit niedrigerer Intelligenz mehr biologischen Nachwuchs produzieren als Personen mit höherer Intelligenz, ein Effekt, der in vor-politisch korrekter Zeit als „downbreeding“ bezeichnet wurde, oder dadurch, dass mehr Kinder als Ergebnis assortativer Paarung („inbreeding“) geboren werden, z.B. Kinder von Eltern, die füreinander Cousin und Cousine sind, die einen durchschnittlich niedrigeren Intelligenzquotienten haben als Kinder nicht-verwandter Eltern (Bashi 1977; Woodley 2009; s. hierzu auch Hill et al. 2018; Plomin & Deary 2015). Migration könnte zur „Wanderung“ eines solchen dysgenischen Effektes führen oder beitragen. Dysgenische Effekte und Umwelteffekte schließen einander keineswegs aus, und inzwischen es gibt Hinweise darauf, dass sie beide für Veränderungen in Intelligenz und kognitiver Fähigkeit verantwortlich sind (Boman 2023; Giangrande et al. 2022).
Literatur
Bashi, Joseph, 1977: Effects of Inbreeding on Cognitive Performance. Nature 266: 440-442
Boman, Björn, 2023: Cognitive Ability as Both the Flynn Effect and Dysgenics., S. 43-51 in: Boman, Björn: Parallelization: A Theory of Cultural, Economic and Political Complexity. Cham: Springer.
Brown, Richard E., 2016: Hebb and Catell: The Genesis of the Theory of Fluid and Crystallized Intelligence. Frontiers in Human Neuroscience 10: 606. doi: 10.3389/fnhum.2016.00606
Cattell, Raymond B., 1963: Theory of Fluid and Crystallized Intelligence: A Critical Experiment. Journal of Educational Psychology 54(1): 1-32
Cattell, Raymond B., 1943: The Measurement of Adult Intelligence. Psychological Bulletin 40: 153-193. doi: 10.1037/h0059973
Dutton, Edward, Bakhiet, Salaheldin Farah, Essa, Yossry Ahmed, et al. 2017: A Negative Flynn Effect in Kuwait: The Same Effect as in Europe But with Seemingly Different Causes. Personality and Individual Differences 114: 69-72.
Dutton, Edward, Bakhiet, Salaheldin Farah, Ziada, Khaled Elsayed, et al., 2017a: A Negative Flynn Effect in Khartoum, the Sudanese Capital. Intelligence, 63: 51-55.
Dutton, Edward, van der Linden, Dimitri, & Lynn, Richard, 2016: The Negative Flynn Effect: A Systematic Literature Review. Intelligence 59: 163-169
Dutton, Edward, & Lynn, Richard, 2015: A Negative Flynn Effect in France, 1999 to 2008-9. Intelligence 51: 67-70
Flynn, James R., 2012: Are We Getting Smarter: Rising IQ in the Twenty-first Century. Cambridge University Press
Flynn, James R., 1984: The Mean IQ of Americans: Massive Gains 1932 to 1978. Psychological Bulletin 95(1): 29-51
Garves, Lisa V., Drozdick, Lisa, Courville, Troy, et al., 2019: Cohort Differences on the CVLT-II and CVLT3: Evidence of a Negative Flynn Effect on the Attention/Working Memory and Learning Trials. The Clinical Neuropsychologist 55(3): 615-632
Giangrande, Evan J., Beam, Christopher R., Finkel, Deborah, et al., 2022: Genetically Informed, Multilevel Analysis of the Flynn Effect Across Four Decades and Three WISC Versions. Child Development 93(1): e47-e58. doi:10.1111/cdev.13675
Hill, W. David, Arslan, Ruben C., Xia, Charley, et al., 2018: Genomic Analysis of Family Data Reveals Additional Genetic Effects on Intelligence and Personality. Molecular Psychiatry 23: 2347-2362
Marriott, Mary E., & Care, Esther, 2004: Fluid and Crystallised Intelligence and Their Relationship to School Outcome. The Educational and Developmental Psychologist 19(2): 97-108
Oberleiter, Sandra, Patzl, Sabine, Fries, Jonathan, et al., 2024: Measurment-Invariante Fluid Anti-Flynn Effects in Population-Representative German Student Samples (2012- 2022). Journal of Intelligence 12: 9. https://doi.org/10.3390/jintelligence12010009
Pietschnig, Jakob, & Gittler, Georg, 2015: A Reversal of the Flynn Effect for Spatial Perception in German-speaking Countries: Evidence from a Cross-temporal IRT-based Meta-analysis (1977–2014). Intelligence 53: 145-153
Plomin, R. & Deary, I J., 2015: Genetics and Intelligence Differences: Five Special Findings. Molecular Psychiatry 20: 98-108
Shenk, David, 2017: What is the Flynn Effect, and How Does it Change Our Understanding of IQ? WIREs Cognitive Science 2017, 8: e1366. doi: 10.1002/wcs.1366
Shiu, William, Beaujean, A. Alexander, Must, Olev, et al., 2013: An Item-level Examination of the Flynn Effect on the National Intelligence Test in Estonia. Intelligence 41(6): 770-779
Thorsen, Cecilia, Gustafsson, Jan-Eric, & Cliffordson, Christina, 2014: The Influence of Fluid and Crystallized Intelligence on the Development of Knowledge and Skills. British Journal of Educational Psychology 84(4): 556-570
Vainikainen, Mari-Pauliina, & Hautamäki, Jarkko, 2022: Three Studies on Learning to Learn in Finland: Anti Flynn Effects 2001-2017. Scandinavian Journal of Educational Research 66(1): 43-58
Woodley, Michael A., 2009: Inbreeding Depression and IQ in a Study of 72 Countries. Intelligence 37(3): 268-276
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Intelligente Menschen haben Jobs und Hobbies, in denen ihre Intelligenz genutzt wird, genauso Bildung. Jetzt überwacht die Regierung aber alles und das ist für intelligente Menschen eine Beschneidung ihrer Jobs und Hobbies.
Irgendwer hat da nicht kapiert, dass intelligente, gebildete Menschen gehen, wenn man ihnen ihre Arbeit und harmlose Hobbies verbietet. Das war im drettn Rich so, und das war auch unter den diktatorischen Bedingungen der deutschen Kleinstaaterei so, Heine und Schiller sind geflohen, Voltaire war Gast des Soldatenkönigs und fand es dann sinnvoll, nachts ohne Abschied in einer schnellen Kutsche in der Dunkelheit zu fliehen. Goethe, der geistreiche Salonlöwe, wurde sehr still auf einem Besuch bei Königs in Berlin … https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/paranoia-oder-berechtigte-sorge-die-durchforsten-gerade-unsere-kontakte-und-netzwerke
Zitat Ausschnitt:
angesichts der Entwicklungen zw. Medien, G-Diensten und der Regierung rate ich Dir, Deine Kontakte zu C-kritischen Geistern in den Messangerapps wie Whatsapp, Signal und Telegram zu löschen und Dir vorher noch die Nummern auf Papier aufzuschreiben. Die durchforsten gerade unsere Kontakte und Netzwerke.
Und Ursula von der Leyen hat auf dem World Economic Forum kürzlich ausgerufen, dass eines der wichtigsten Ziele der nächsten drei Jahre ist, die kritischen Medien zu vernichten. …
Ende Zitat.
…ein Grund weswegen ich Facebook abgeschaltet und in LinkedIn keine Meinung von mir gebe. Auf Facebook (geschlossener Kreis, nicht öffentlich einsehbar, wurde mit Kopien von Profilen von meinem Bekannten (wer weiss so was? evtl. Telefonbuch ausspioniert?) Interesse an Teilhabe an meinem Facebook-Kreis versucht. Nachfrage bei diesen Bekannten ergab, dass sie das nicht waren !
Bei LinkedIn ist es noch perfider. Obwohl eigentlich als beruflicher sachlicher Platform dargestellt, habe ich festgestellt, oder habe sehr stark den Eindruck, dass regelmatig politisierte Themen (zB Windenergie, Politik, CO2) genutzt werden, Personen ein- oder zuzuordnen. Personaler konnten so LinkedIn dafür zahlen, Informationen über Bewerber zur Verfügung zu stellen. ZB kein Job in der Windbranche, wenn man sich darüber kritisch geäußert hat, oder beim Staat, wenn kritisch gegenüber vaxxen …
…
Tino Chrupalla bekam einen „Stich“ in den Arm, ich hatte nicht den Eindruck, dass das sorgfältig aufgearbeitet wurde.
Arne Burkhardt, Pathologe, der die Folgen der C-Impf untersuchte, ist im hohen Alter im Wasser … natürlicher Tod.
Markus Krall, Kritiker des Finanz/Bank/…wesens hatte eine Gesundheitskrise und war/ist im Krankenhaus.
Steven Pinker hatte in einen Buch schon bemerkt, daß ein Großvater von ihm spekulatives Denken („was würden wir machen, wenn ein Ufo landete?“ etc.) ablehnte, weil das ja „unrealistisch“ sei – also nicht der Mühe wert.
Bauerndenken also – der Landwirt in einer recht stabilen Umwelt richtet seinen Geist auf das Bekannte.
Industriemenschen in einer kreativen Umwelt MÜSSEN aber lernen, spekulativ zu denken. Wurde früher durch viele Erfindungen oder SciFi-Serien auch gefördert.
Da heute vor allem im Bildungssektor immer mehr erstarrte Ideologen mit geringer Kompetenz am Werk sind, bringen sie den Kindern auch nur starres Denken bei, wenn überhaupt.
„Das ist rassistisch/faschistisch, darfst Du nicht“. Das ist das Niveau heute.
Die grosse Transformation ist also eigentlich ein Bildungsprojekt. Erzwungener, starker Wandel und Probleme, die bewältigt werden müssen, bis das Gehirn qualmt.
Interessant. Betrachtet man den Zeitraum, seitdem dieser Rückgang zu beobachten ist, erkennt man, dass sich zumindest die westliche Welt medial in einem fortwährenden Krisenmodus gehalten wird. Beginnend mit der Weltfinanzkrise, der Klimakrise, Flüchtlingskrise(n), Sars-CoV2 u.s.w. u.s.w. Diese fortwährende Verunsicherung der Bevölkerung damit auch der Schüler, die Gegenstand dieser Untersuchungen waren, kann m.E. nicht ohne Folgen bleiben.
Ein weiterer Punkt, der sich in den vergangenen Jahren zunehmend beobachten lässt ist, dass es die derzeitigen Machteliten sehr gut verstehen, sich komplett widersprechende Botschaften unter das Volk zu streuen, die weder mit kristalliner noch mit fluider Intelligenz oder einer Kombination beider zu einem sinnvollen Ergebnis zusammengesetzt werden können. Oder um es einmal prägnanter auszudrücken: Der gebündelte Wahnsinn der letzten 20 Jahre schlägt selbst mir aufs Gemüt und macht mich des Darübernachdenkens müde!
Ich glaube, man sollte sich die „Machteliten“ nicht als homogenen Block vorstellen, eher als viele Blöcke, die sich z.T. auch bekämpfen. Natürlich entsteht da der Eindruck sich widersprechender Ergebnisse.
Zu den schulischen Ergebnissen ist hinzuzufügen, dass die Einwanderung nicht getrennt aufgeführt wird.
Weiterhin kann man bei PISA vermuten, dass die PISA-Macher schlechte Ergebnisse haben wollen, weil sie meinen, damit Länder unter Druck zu setzen.
Nachdem hier Plakate mit dem Aufruf: „Nazis töten“, sowie Flaschen mit dem Aufkleber „Kein Sex für Nazis“ auftauchten, prangt derzeit an einer Ladentür:
„Kein Croissant für Nazis“.
An einem Auto stand dazu passend: „Ignore alien orders“.
(‚alien‘: abwegig)
Meine Testempfehlung:
Minnesota Multiphasic Personality Inventory (MMPI).
Ironie on: … so intelligent jetzt alle geworden sind und nur noch schwarz-weiss-Ursache erlaubt sind, sehe ich als Ursache für die abnehmende Intelligenz die erhöhte CO2-Konzentration…
Die Neigung zu tanzen am Freitag könnte auch darauf zurückzuführen sein…
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Eine kurze Geschichte der industriell betriebenen Konsumentenvergiftung: „1866: Baumwollsamen sind landwirtschaftliche Abfälle. Nach der Gewinnung der Baumwollfasern bleiben den Landwirten Millionen Tonnen Samen zurück, die für den Menschen giftiges Öl enthalten. Gossypol, ein natürliches Pestizid in Baumwolle, macht das Öl ungenießbar. Die […]
Lust auf einen kleinen Krimi, eine neue konzertierte Aktion, eine Kampagne, mit der die Pharmafia, nachdem sie den Markt medizinischer Produkte durch Produkte, die mehr Nebenwirkungen als Wirkungen haben, von Leuten bereinigt hat, die gesund und nicht krank werden bzw. besser noch: […]
Mit Crisco nimmt die Gesundheitskatastrophe ihren Anfang… Crisco, Crystallized Cottenseed-Oil wurde von Procter und Gamble im Jahre 1911 als erstes gehärtetes Pflanzenfett und als angeblich gesunde Alternative zu tierischen Bratfetten auf den Markt gebracht. Als „Shortening“, im Deutschen ein ungehärtetes Pflanzenfett, war […]
Wer am Thema „Gesundheit“ interessiert ist und immer einmal wieder im Internet diesbezüglich recherchiert, dem dürfte der Hinweis auf Omega-3-Fettsäuren mehr oder weniger regelmäßig begegnet sein. Manchmal genügt ein Hinweis der Art, dass Omega-3-Fettsäuren „essenziell“ sind, d.h. dem Körper zugeführt werden müssen, […]
Wenn man das Tohuwabohu, das die halbwgs-Legalisierung von Cannabis umrankt, auf sich wirken lässt, dann muss man den Schluss ziehen, Grüne und SPD sind der Ansicht, damit nach der Vernichtung der deutschen Wirtschaft durch Kohleausstieg und Ausstieg aus der Kernenergie und nach […]
Ringelblume (Calendula officinalis), Mariendistel (Silybum marianum), Ginseng – asiatischer Ginseng (Panax ginseng oder panax notoginseng), amerikanischer (Panax quinquefollius), Eleuthero (Eleutherococcus senticosus; eine Pflanze, die oft sibirischer Ginseng genannt wird, obwohl es sich nicht um einen Ginseng handelt, sondern die Pflanze lediglich wie […]
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Intelligente Menschen haben Jobs und Hobbies, in denen ihre Intelligenz genutzt wird, genauso Bildung. Jetzt überwacht die Regierung aber alles und das ist für intelligente Menschen eine Beschneidung ihrer Jobs und Hobbies.
Irgendwer hat da nicht kapiert, dass intelligente, gebildete Menschen gehen, wenn man ihnen ihre Arbeit und harmlose Hobbies verbietet. Das war im drettn Rich so, und das war auch unter den diktatorischen Bedingungen der deutschen Kleinstaaterei so, Heine und Schiller sind geflohen, Voltaire war Gast des Soldatenkönigs und fand es dann sinnvoll, nachts ohne Abschied in einer schnellen Kutsche in der Dunkelheit zu fliehen. Goethe, der geistreiche Salonlöwe, wurde sehr still auf einem Besuch bei Königs in Berlin …
https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/paranoia-oder-berechtigte-sorge-die-durchforsten-gerade-unsere-kontakte-und-netzwerke
Zitat Ausschnitt:
angesichts der Entwicklungen zw. Medien, G-Diensten und der Regierung rate ich Dir, Deine Kontakte zu C-kritischen Geistern in den Messangerapps wie Whatsapp, Signal und Telegram zu löschen und Dir vorher noch die Nummern auf Papier aufzuschreiben. Die durchforsten gerade unsere Kontakte und Netzwerke.
Und Ursula von der Leyen hat auf dem World Economic Forum kürzlich ausgerufen, dass eines der wichtigsten Ziele der nächsten drei Jahre ist, die kritischen Medien zu vernichten. …
Ende Zitat.
…ein Grund weswegen ich Facebook abgeschaltet und in LinkedIn keine Meinung von mir gebe. Auf Facebook (geschlossener Kreis, nicht öffentlich einsehbar, wurde mit Kopien von Profilen von meinem Bekannten (wer weiss so was? evtl. Telefonbuch ausspioniert?) Interesse an Teilhabe an meinem Facebook-Kreis versucht. Nachfrage bei diesen Bekannten ergab, dass sie das nicht waren !
Bei LinkedIn ist es noch perfider. Obwohl eigentlich als beruflicher sachlicher Platform dargestellt, habe ich festgestellt, oder habe sehr stark den Eindruck, dass regelmatig politisierte Themen (zB Windenergie, Politik, CO2) genutzt werden, Personen ein- oder zuzuordnen. Personaler konnten so LinkedIn dafür zahlen, Informationen über Bewerber zur Verfügung zu stellen. ZB kein Job in der Windbranche, wenn man sich darüber kritisch geäußert hat, oder beim Staat, wenn kritisch gegenüber vaxxen …
…
PS Sciencefiles zu lesen macht viel mehr Spaß als Facebook, LinkedIn und co…
Tino Chrupalla bekam einen „Stich“ in den Arm, ich hatte nicht den Eindruck, dass das sorgfältig aufgearbeitet wurde.
Arne Burkhardt, Pathologe, der die Folgen der C-Impf untersuchte, ist im hohen Alter im Wasser … natürlicher Tod.
Markus Krall, Kritiker des Finanz/Bank/…wesens hatte eine Gesundheitskrise und war/ist im Krankenhaus.
Steven Pinker hatte in einen Buch schon bemerkt, daß ein Großvater von ihm spekulatives Denken („was würden wir machen, wenn ein Ufo landete?“ etc.) ablehnte, weil das ja „unrealistisch“ sei – also nicht der Mühe wert.
Bauerndenken also – der Landwirt in einer recht stabilen Umwelt richtet seinen Geist auf das Bekannte.
Industriemenschen in einer kreativen Umwelt MÜSSEN aber lernen, spekulativ zu denken. Wurde früher durch viele Erfindungen oder SciFi-Serien auch gefördert.
Da heute vor allem im Bildungssektor immer mehr erstarrte Ideologen mit geringer Kompetenz am Werk sind, bringen sie den Kindern auch nur starres Denken bei, wenn überhaupt.
„Das ist rassistisch/faschistisch, darfst Du nicht“. Das ist das Niveau heute.
Die grosse Transformation ist also eigentlich ein Bildungsprojekt. Erzwungener, starker Wandel und Probleme, die bewältigt werden müssen, bis das Gehirn qualmt.
Interessant. Betrachtet man den Zeitraum, seitdem dieser Rückgang zu beobachten ist, erkennt man, dass sich zumindest die westliche Welt medial in einem fortwährenden Krisenmodus gehalten wird. Beginnend mit der Weltfinanzkrise, der Klimakrise, Flüchtlingskrise(n), Sars-CoV2 u.s.w. u.s.w. Diese fortwährende Verunsicherung der Bevölkerung damit auch der Schüler, die Gegenstand dieser Untersuchungen waren, kann m.E. nicht ohne Folgen bleiben.
Ein weiterer Punkt, der sich in den vergangenen Jahren zunehmend beobachten lässt ist, dass es die derzeitigen Machteliten sehr gut verstehen, sich komplett widersprechende Botschaften unter das Volk zu streuen, die weder mit kristalliner noch mit fluider Intelligenz oder einer Kombination beider zu einem sinnvollen Ergebnis zusammengesetzt werden können. Oder um es einmal prägnanter auszudrücken: Der gebündelte Wahnsinn der letzten 20 Jahre schlägt selbst mir aufs Gemüt und macht mich des Darübernachdenkens müde!
Ich glaube, man sollte sich die „Machteliten“ nicht als homogenen Block vorstellen, eher als viele Blöcke, die sich z.T. auch bekämpfen. Natürlich entsteht da der Eindruck sich widersprechender Ergebnisse.
Zu den schulischen Ergebnissen ist hinzuzufügen, dass die Einwanderung nicht getrennt aufgeführt wird.
Weiterhin kann man bei PISA vermuten, dass die PISA-Macher schlechte Ergebnisse haben wollen, weil sie meinen, damit Länder unter Druck zu setzen.
Nachdem hier Plakate mit dem Aufruf: „Nazis töten“, sowie Flaschen mit dem Aufkleber „Kein Sex für Nazis“ auftauchten, prangt derzeit an einer Ladentür:
„Kein Croissant für Nazis“.
An einem Auto stand dazu passend: „Ignore alien orders“.
(‚alien‘: abwegig)
Meine Testempfehlung:
Minnesota Multiphasic Personality Inventory (MMPI).
Ironie on: … so intelligent jetzt alle geworden sind und nur noch schwarz-weiss-Ursache erlaubt sind, sehe ich als Ursache für die abnehmende Intelligenz die erhöhte CO2-Konzentration…
Die Neigung zu tanzen am Freitag könnte auch darauf zurückzuführen sein…