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Ignoriert von Systemmedien gibt es in Irland einen Aufstand gegen ungebremste Migration

Für die EU ist der Migrations Pakt, der den Mitgliedsstaaten aufgezwungen wurde, eine feine Sache. So genannte Asylbewerber, also Personen, die illegal in einen der Mitgliedsstaaten der EU einreisen, können über das Verteilungssystem, das Gegenstand dieses Paktes ist, so in den Mitgliedsstaaten verteilt werden, dass – so die Rechnung – die tatsächliche Höhe der Massenzuwanderung diffundiert und auf diese Weise verschleiert werden kann. Bestenfalls Bürgermeister von Kommunen, die mit der Unterbringung der ihnen zugewiesenen illegalen Zuwanderer an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gebracht wurden, könnten ihren Unmut kundtun, aber derart disperse Wortmeldungen haben natürlich keinerlei Einfluss auf den Elfenbeinturm der Bürokraten in Brüssel.

Indes, die Eurokraten haben ihre Rechnung ohne die Iren gemacht. Die kleine Insel, die schon den Briten heftige Probleme bereitet hat, man erinnere sich an die IRA, probt einmal mehr den Aufstand. Die IRA, die Irish Republican Army, sie ist eine Befreiungsarmee für die einen, eine Terrororganisation für die anderen und die vielen zivilen Opfer, die Anschläge der IRA gekostet haben, neigen die Waage der korrekten Bezeichnung in Richtung „Terrororganisation“. Dessen ungeachtet hatte die „Old IRA“ einen erheblichen Anteil daran, dass es 1949 zur Gründung der Republic of Ireland gekommen ist, einer unabhängig vom Vereinigten Königreich und südlich vom weiterhin zum UK gehördenen Nordirland situierten Nation.

Bei allem, was die politische Geschichte Irlands nach 1949 auszeichnet, spielt Sinn Féin [ourselves alone] eine besondere Rolle, denn Sinn Féin ist der politische Arm der IRA, eine 1905 gegründete Partei/Vereinigung, die ab 1970 im Rahmen dessen, was auf den Inseln als „The Troubles“ bekannt ist, mit der nunmehr Provisional Irish Republican Army (Provos), die wiederum eine mehr oder minder „Neuauflage“ der alten Irish Republican Army war, die zunehmend an Bedeutung gewonnen hat und bei den Wahlen in der Republik Ireland von 2020 mit 24,5% der Stimmen ihr bislang bestes Ergebnis eingefahren hat und zur stärksten Partei geworden ist.

Und gerade der Sinn Féin, die den meisten Iren als eine nationalistische Partei gilt, nehmen viele Iren ihren Wandel zur woken, linksextremen Partei, die Migration befördert, besonders übel:

Was Ruairí Ó Brádaigh, der Präsident der Provisional IRA von 1970 bis 1983 war, wohl dazu sagen würde, dass die Partei, deren Weigerung an Wahlen teilzunehmen, Grund einer Spaltung im Jahre 1970 war, eine Spaltung, die die Mehrheit unter Ruairí Ó Brádaigh weiterhin mit militärischen und außerparlamentarischen Mitteln kämpfen sah, genau den Weg in den Sozialismus genommen hat, den er und viele andere 1970 verhindern wollten?

Wie auch immer, Sinn Féin hat die Revolution längst mit Wokeness und anderen linksidentitären Modethemen ersetzt und auch wenn die Partei anlässlich des erheblichen Widerstands, dem sie sich gegenüber sieht, ihre sehr offene Haltung zu Migration etwas eingeschränkt hat, gilt sie dennoch vielen Iren als Verräter, Iren, die sich in anderen Parteien einfinden, darunter die Irish Freedom Party, deren erste große Beliebtheits-Messung bei den Europawahlen im Juni stattfinden wird:

Diarmaid Ó Conaráin geht als Kandidat für die Irish Freedom Party in Dublin ins Rennen. Seine beiden zentralen Themen: Migration und Freiheit / Souveränität. Der EU-Migrationspakt sei für Irland ein Desaster, der Druck, den die vielen illegalen Migranten auf den Wohnungsmarkt ausüben, treibe die Preise so sehr in die Höhe, dass normalverdienende Iren sich kein Haus in Dublin mehr leisten könnten.

Und in der Tat hat Dublin in den letzten Jahren so viel Zuwanderung gesehen, dass sich die Iren, wie aus dem letzten Zensus hervorgeht, mit einer großen nicht-weißen Gemeinde vor allem arabisch und asiatisch-stämmiger „Neu-Iren“ konfrontiert sehen: 19,9% der 1.243.909 Bewohner Dublins haben keinen weißen ethnischen Hintergrund. Die Veränderung ist nicht nur in Großstädten zu sehen und nicht auf Dublin begrenzt, Galway, eine kleine Stadt in der Provinz Connacht mit rund 90.000 Einwohnern beherbergt eine Gemeinde von rund 17.000 Einwohnern, 20,4%, die keinen weißen irischen Hintergrund haben. In der mittelgroßen Stadt Cork im Süden des Landes weisen rund 35.000 (15%) der Stadtbevölkerung keinen irischen Hintergrund auf. Landesweit ein Fünftel der von 3,5 Millionen auf 5,3 Millionen Iren in nur einer Generation angewachsenen Bevölkerung ist nicht in Irland geboren und täglich kommen neue Migranten in Irland an und sorgen dafür, dass immer mehr Iren sich nicht mehr zuhause im eigenen Land fühlen:

Get them out – eine außerhalb britischer Höflichkeit angesiedelte Aufforderung, unerwünschte Personen aus dem Land zu befördern, bringt das, was viele Iren mittlerweile als Lösung für ihr Migrationsproblem ansehen, auf den Punkt. Die Forderung wurde im Rahmen der letzten Großdemonstration in Dublin und in anderen Orten Irlands erhoben. An der in Dublin, die, schon aufgrund des Themas, keinerlei erkennbaren Niederschlag in Systemmedien gefunden hat, haben am 6. Mai mehrere 10.000 Menschen teilgenommen.

Wir haben, damit sich unsere Leser einen eigenen Eindruck bilden können, noch ein paar Impressionen aus Dublin gesammelt, die zeigen, dass die Iren wahrlich die Nase voll haben.






Dem Vernehmen nach hat auch St Patrick, der Schutzheilige Irlands, von dem die Sage geht, dass er alle Schlangen von der Insel verbannt hat, an den Demonstrationen teilgenommen.

Sinn Féin ist eine Partei, die aus dem Widerstand geboren wurde. Viele Mitglieder von Sinn Féin waren gleichzeitig Mitglied der IRA. Die meisten von ihnen, waren den Umgang mit Waffen und den Kampf für die eigene Freiheit gewohnt. Das bleibt nicht ohne Spuren, es wird Teil der Kultur eines Landes, der Geschichte eines Landes, der Identifikation der Bewohner dieses Landes mit ihrem Land. Und weil dem so ist, und weil Irland die Geschichte hat, die das Land nun einmal hat, haben irische Politiker Angst vor ihrem Souverän, von dem sie wissen, dass er zuweilen nicht zimperlich mit denen umgeht, die ihn regieren wollen.

Und weil dem so ist, tut man in Brüssel gut daran, den beginnenden Aufstand der Iren nicht abzutun bzw. zu unterschätzen und den Iren dadurch sehr deutlich zu machen, dass die Liebkosung zwischen EU-Funktionären und irischen Regierungsmitgliedern so lange inszeniert wurden, so lange die EU-Kommission die Iren als Waffe gegen Brexit-UK benutzen konnte. Indes, ob Funktionäre, die in Brüssel ihre Ideologie ausleben, in der Lage sind, die Zeichen der Zeit, die irischen Zeichen der Zeit zu lesen…?

Wir haben unsere Zweifel.
Deshalb ist die Möglichkeit, dass Irland abermals zu einem Pulverfass wird, das dieses Mal die EU in die Luft sprengt, nicht so weit hergeholt, wie man denken könnte.


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