Was hat der 2002 beschlossene Ausstieg aus der Kernkraft, für den die Koalition aus Schröder und Fischer verantwortlich ist, gekostet? Sie erinnern sich vielleicht an Gerhard Schröder, den Mann, dessen Haare vom Landgericht Hamburg als ungefärbt bestätigt wurden [galt damals], den heute niemand in der SPD mehr kennen will, weil er Gazprom ist, und vielleicht auch an Joschka Fischer, den größten Erfolg der Resozialisierung, der es vom Steinewerfer zum Außenminister und vom relativ schmächtigen Turnschuh-Provozierer, zum Kalten Büffet erprobten Anzug mehr als Ausfüller geschafft hat?
Wenn nicht, dann nehmen Sie es einfach so hin: Schröder und Fischer sind für den 2002 beschlossenen Ausstieg aus der Kernkraft verantwortlich und Merkel ist dafür verantwortlich, dass er auch vollzogen wurde.
Was hat diese monumentale Entscheidung gekostet?
Eine berechtigte Frage für all diejenigen, die ab und an wissen wollen, was sie diese irren Gestalten, die sich als Politiker fühlen, eigentlich kosten.
Indes, keine Frage, die deutsche Wissenschaftlern auch nur angetippen. Zu groß ist der Schaden an der eigenen Zukunft, der mit derart politisch nicht korrekten Fragen angerichtet werden kann. Also fragt man nicht und überlässt die wirklich interessante Forschung Norwegern, deren Berührungsängste deutlich geringer sind:
Was wäre, so fragt Jan Emblemsvåg in seinem Beitrag, wenn Deutschland in Nuklearenergie investiert hätte? Und wir geben seine Antwort gleich vorweg:
Der Strom wäre [deutlich] billiger;
Deutschland wäre Strompexporteur, nicht Strom-Bittsteller;
Von dem Geld, das für die Energiewende aus dem Fenster geworfen wurde, wären noch mindestens 332 Milliarden Euro vorhanden, selbst dann, wenn neue Kernkraftwerke gebaut worden wären, die die 185,6 Terrawattstunden, die 2002 in AKWs produziert wurden auf 216,1 TwH/y 2022 erhöht hätten.
Durch den Ausbau der Kernkraft, wäre es möglich, auf fossile Quellen bei der Stromerzeugung zu verzichten, eine Reduktion um 73%, die dazu geführt hätte, dass die lauthals verkündeten Klimaziele, denen Habeck heute wie ein mehrfach Überrundeter im 10.000 Meter Lauf hinterher wackelt, erreicht worden wären.
Indes: Schröder, Fischer, Merkel und Habeck sorgen dafür, dass all das, was wir gerade zusammengestellt haben, nicht erreicht wird, dass an ihrer Stelle mit die höchsten Strompreise in Europa, bei gleichzeitiger Not, Strom zu importieren und Ausgaben von mindestens 696 Milliarden Euro für die „Energiewende“ stehen. Soll niemand sagen, deutsche Polit-Darsteller seien nicht umfassend schädlich für ihre Bevölkerung.
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Die Ergebnisse, die wir gerade zusammengestellt haben, erzielt Emblemsvåg mit letztlich einem simplen Vergleich der Kosten, die durch die „Energiewende“ entstanden sind, mit den Kosten, die entstanden wären, wenn die 2002 vorhandenen Kernkraftwerke weiter betrieben worden wären bzw. neue Kernkraftwerke, um Kohlekraftwerke zu ersetzen, gebaut worden wären (inklusive der Entsorgungskosten).
Die Daten, die Grundlage für diesen Vergleich sind, stammen aus der realen Welt und stellen in der Regel einen Kompromiss zwischen Kosten, wie sie für den Bau und Betrieb von Kernkraftwerken bekannt sind dar, Kosten, die zwischen 32 Milliarden Euro bei 12 Jahren von erstem Spatenstich bis zur Inbetriebnahme eines AKW in Südkorea, rund 17 Jahren Bauzeit und Kosten in Höhe von 11 Milliarden Euro in Finnland liegen. Ob am Ende dieser Rechnungen angesichts der Erfahrung, dass selbst der Bau eines Flughafens in Deutschland zu einer Kostenexplosion genutzt wird, die tatsächlichen Kosten stehen, ist letztlich unerheblich, denn der Schätzfehler, den Emblemsvåg hier im Hinblick auf AKWs machen würde, den würde er in gleicher Weise bei der Schätzung der Kosten der „Energiewende“ machen.
Es käme also auf dasselbe heraus.
Auf das hier:
Oben sind die Einsparungen abgetragen, die ein Weiterbetrieb der vorhandenen AKW und der sukzessive Bau neuer Kernkraftwerke, die ab 2010 ans Netz gehen, erbracht hätte. Dabei gibt die grüne Linie die Kosten an, die im Vergleich zur Energiewende eingespart werden, die blaue Linie die Kosten, die durch den Ausbau der Kernenergie entstehen. Unten ist die Stromproduktion dargestellt. Die schwarze Linie zeigt den Output von AKWs, die blaue die Stromproduktion u.a. durch fossile Brennstoffe. Mit dem Ausbau der Kernenergie sinkt die Notwendigkeit, Strom aus fossilen Brennstoffen zu produzieren, und es müssen auch keine Kraftwerke vorgehalten werden, um einen Ausfall der Kernkraftwerke zu decken, wie dies bei Wind- und Sonnenenergie der Fall ist.
Die folgende Abbildung zeigt das Ergebnis nach 100.000 Läufen einer Monte-Carlo-Simulation zur Schätzung der Kosten und Ersparnisse:
Die Kosten der Energiewende bewegen sich zwischen 690 und 700 Milliarden Euro, die Einsparungen, die durch einen Weiterbetrieb der vorhandenen AKWs hätten erzielt werden können, addieren sich auf 580 bis 620 Milliarden Euro und die Einsparungen, die sich ergeben, wenn AKWs hinzugebaut worden wären, sie liegen zwischen 320 und 340 Milliarden Euro.
Indes, Regierung nach Regierung hat Ideologie vor Vernunft gesetzt und Deutschen damit Stromunsicherheit zu Spitzenpreisen verschafft und das Ganze mit einer Rechung von 696 Milliarden Euro gewürzt, der wahrscheinlichste Preise für die Energiewende.
Wer dachte, Politik habe auch nur entfernt etwas mit Denken und Vernunft zu tun, der sollte seinen entsprechenden Irrtum schleunigst revidieren.
Überlassen wir Emblemsvåg das Schlusswort:
„Given these results, there can be no doubt whatsoever that if Germany had invested in NPPs [Nuklear Power Plants] instead of VREs [Variable Renewable Energy], Germany would have decarbonised more with far less nominal expenditures. The short conclusion is that Germany would have reached its climate goals with a substantial margin at half the expenditures of Energiewende.“
Aber natürlich kann man die Einsparung von rund 332 Milliarden Euro nicht gegenüber den Klimawandel-Gewinnlern rechtfertigen. Und wer bezahlt (oder schmiert), der bestimmt bekanntlich.
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So,so, ist der Begriff „Energiewende“ auch schon im Englischen angekommen, wie auch „Kindergarten“o.Ä. Sicherlich müssen wir darauf nicht stolz sein.
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