„Impfgegner“: Warum sind viele MS-Journalisten notorische Lügner? Einige wissenschaftliche Erklärungen

Die Ernennung von Robert F. Kennedy zum „Director of Health and Human Services“ in der Administration von Donald J. Trump hat in den deutschen Medien ein vorhersagbares Echo gefunden und zudem eines, das auf Lügen gebaut ist, Lügen, deren einziger Zweck darin besteht, den Enkel von John F. Kennedy zu diskreditieren und zu diffamieren, noch bevor er überhaupt sein Amt angetreten hat:

Robert F. Kennedy sei ein Impfgegner. Das ist die Lüge, die MS-Journalisten in die Köpfe derjenigen hämmern wollen, die den Dreck den diese „Journalisten“ produzieren, konsumieren und glauben. Indes, Robert F. Kennedy ist KEIN Impfgegner. Er hat zu keinem Zeitpunkt auch nur den kleinsten Hinweis darauf gegeben, dass er „Impfung“ abschaffen oder verbieten oder entmutigen will. Er will, was jeder Mensch, dem es darum geht, demokratische Willensbildung zu stärken, wollen muss: Er will die Möglichkeit dafür, dass Bürger von Interessengruppen über den Tisch gezogen und ausgenommen, belogen und betrogen werden, minimieren und deshalb sicherstellen:

  • Dass jede Entscheidung, sich oder sein Kind impfen zu lassen, auf Basis einer Kenntnis von Nutzen und Kosten, von Effektivität des Impfstoffes, den Risiken des Impfstoffes und dem Verhältnis zwischen den Risiken und dem Nutzen des Impfstoffes getroffen werden kann. Wer, außer denen, deren Metier es ist, Mitbürger zu betrügen, könnte etwas dagegen haben? Wer könnte eine solche Informationsoffensive als Gegnerschaft zur Impfung diffamieren wollen?
  • Kennedy will darüber hinaus die Korruption in den Gesundheistbehörden der USA, allen voran bei der FDA, die für die Zulassung von Medikamenten verantwortlich ist, bekämpfen. Eine Korruption, die sich z.B. darin äußert, dass Mitarbeiter der FDA, die eben noch über die Zulassung eines Medikaments positiv entschieden haben, nun auf einen lukrativen Posten im Pharma-Unternehmen, dessen Medikament sie gerade zugelassen haben, wechseln. Klassische Korruption. Wer könnte gegen die Bekämpfung von Korruption sein?
  • Kennedy will, dass Entscheidungen z.B. über die Zulassung von Behandlungsmethoden und Medikamenten auf der Basis von empirischen Belegen getroffen werden. Evidence-based Medicine, die darin besteht, für die Gesundheit von Menschen relevante Entscheidungen auf Basis ALLER verfügbaren Daten über die Wirksamkeit oder Gefahren bestimmter Behandlungsmethoden und Medikamente zu treffen, ist das erklärte Ziel von Kennedy. Wer könnte dagegen sein, Entscheidungen auf Grundlage aller empirischen Belege über Wirksamkeit, Gefahren und Risiken medizinischer Produkte zu treffen?
  • Kennedy will die Epidemie chronischer Erkrankungen, die in den USA immer mehr Kinder erfasst und im Wesentlichen auf den Junk zurückzuführen ist, den Kinder als Nahrung verabreicht bekommen, bekämpfen. Einmal mehr: Wer könnte dagegen sein, dass vermeintliche Nahrungsmittel, die zu Dauerentzündungen im Körper führen, weil sie schädliche Substanzen enthalten als solche deklariert werden, um denen, die sie essen wollen, eine Entscheidung zwischen ihrem Heißhunger und ihrer Gesundheit zu ermöglichen?


Kein Mensch, der noch bei Trost ist, kann Anstoß an der Agenda, die sich Robert F. Kennedy gesetzt hat, nehmen.. eigentlich. Dennoch wimmelt es in Deutschland von MS-Journalisten, die Kennedy diskreditieren wollen.

Warum?

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Wir haben einige sozialwissenschaftliche Erklärungen zusammengestellt.

Klassische Konditionierung.

Die MS-Journalisten, um die es hier geht, sind in ihrem geistigen Gefängnis, sei es ein privates Medienunternehmen im SPD-Besitz oder eine öffentlich-rechtliche Anstalt so ideologisch verblödet und konditioniert worden, dass jede Aussage, die negativ für Donald J. Trump oder diejenigen, die ihn unterstützen ist, sofort geglaubt wird, ungeprüft übernommen wird, weil sie Vorurteile, auf die diese Leute konditioniert wurden, bestätigt. Sie wären damit auf einer Stufe mit dem Hund von Igor Pawlow, dem beim Ertönen der Türklingel der Speichel läuft. Erzählt man diesen MS-Journalisten etwas, was negativ für Donald J. Trump oder seine Minister ist, dann läuft ihnen der Speichel und im Eifer, ihrer klassischen Hass-Konditionierung nachzukommen, glauben sie alles blind alles, was diesen Vorurteilen entspricht.

Sie wären entsprechend als Psychopathen anzusehen.

Indes gibt es Psychopathen nicht nur in der klassich konditionierten Variante als willfährige Instrumente oder nützliche Idioten, die über einen einfachen Stimuli in Gang gesetzt werden können, es gibt sie auch als bösartige Variante, als Leute, deren ganzes Begehren darauf gerichtet ist, denen, die sie nicht mögen, zu schaden. Wir reden in diesem Kontext oft vom „Klatschweiber-Syndrom“, von Leuten, die mit Worten, mit Erfindungen, mit Gerüchten, mit Lügen Dritten schaden wollen, einfach, um sich zu beweisen, dass sie Dritten schaden können, wobei das Risiko für Klatschweiber, dass diese Dritten vorbeikommen und ihnen Kosten verursachen, deutlich höher ist als das Risiko für die bösartigen Psychopathen in Redaktionen, deren Gefahr, von Robert F. Kennedy aus Maul zu bekommen, verschwindend gering ist. Ergo, gibt es keinerlei Barrieren für das, was sie behaupten, UM ZU SCHADEN. Es geht diesen Leuten um nicht mehr und nicht weniger: Sie wollen zerstören, schaden, verletzen.

Den Reigen der Erklärungen, die auf eine Psychopathologie abzielen, wir hatten bislang die klassische Konditionierung, die letzlich Dummheit voraussetzt und die Bösartigkeit, die einen entsprechenden Charakter voraussetzt, schließt die machiavellistisch-narzisstische Variante ab. Entsprechend wären die Lügner deshalb Lügner, weil sie der Überzeugung sind, im Vollbesitz aller Wahrheit zu sein, sich quasi-messianischen Status zuweisen, der jenseits allen Irrtums angesiedelt ist. Mit ihrem selbst-askribierten herausragenden Status sind diese Leute indes nicht zufrieden. Sie wollen das, was sie für das Heil der Menschheit halten, anderen oktroyieren, andere zu ihren Gefolgsleuten machen, koste es, was es wolle. Lügen sind für diese Art von Übergeschnappten ein legitimes Mittel, um die eigene, heilige Sache zu befördern, Lügen, die gezielt eingesetzt werden, um diejenigen, die die eigene Heilserzählung kritiseren oder gefährden, zu zersetzen.

Neben den psychologischen, gibt es ökonomische und soziologische Erklärungen, allen voran die Rational-Choice-Erklärung, die das Lügen zur rationalen Entscheidung von Akteuren macht, die in einem Kontext arbeiten, in dem das Lügen, so lange es mit einer vorgegebenen Erzählung konform ist, belohnt wird. Die Lügner versprechen sich also durch ihr Lügen einen persönlichen Nutzen, Status innerhalb der Lügenorganisation, der sie dienen, in der sie sich als ruchloses und charakterloses Instrument ihren Vorgesetzen andienen, Geld, wenn sie von Dritten für die Verbreitung von Lügen finanziert werden, etwa von Regierungen, die die Lügen nutzen wollen, um politische Gegner zu bekämpfen oder die Bezahlung findet immateriell statt, einfach dadurch, dass diese Leute ein quasi-erotisches Erlebnis mit ihren Lügen verbinden: Sie befriedigen sich über Lügen.

Und, weil wir soziologisch argumentieren, gibt es natürlich noch die Gruppe/Organisation/Einbindung der Lügner zu beachten. In „Ordinary Man“ hat sie Christopher Browning sehr eingehen anhand der Polizisten des Reserve-Bataillon 101 beschrieben, die nach Polen abkommandiert wurden, um dort Juden zu erschießen. Anfänglicher Widerstand und Skrupel gegen eine Teilnahme an den Erschießungen, wurden über vier Prozesse beseitigt, nämlich (1) Konformität, das Bedürnis dazu zu gehören, die Angst vor sozialem Ausschluß, (2) die bereitwillige Unterordnung unter eine „Obrigkeit“, die Gehorsam selbst dann einschließt, wenn die Befehle widerlich sind. Die (3) Übernahme der askribiert wichtigen Rolle des Mitglieds in einem Erschießungskommando, das ethnische Säuberung für ein großdeutsches Reich vornimmt und damit die (4) graduelle Erosion moralischer Standards, die in veränderten Normen resultiert, die es den Mitgliedern der Mordgruppe ermöglichen, ihre Teilnahme und Handlungen zu legitimieren.

Die Prozesse, die Insassen öffentlich-rechtlicher Institutionen und angebliche Journalisten in MS-Medien durchlaufen, bevor sie zum notorischen Lügner geworden sind, dürften nicht grundlegend von denen verschieden sein, die Browning beschrieben hat, wobei man die Rolle, die die Bereitschaft, zu schaden, in diesem Kontext spielt nicht unterschätzen darf, d.h. dass man die Ergebnisse von Stanley Milgram ergänzen muss, der im Wesentlichen gezeigt hat, dass für manche bösartigen Existenzen Befehle Legitimation und Anlass sind, um ihre Bösartigkeit anderen gegenüber so richtig ausleben zu können.

Das sind unsere Erklärungen dafür, dass MS-Journalisten zu notorischen Lügnern verkommen:

  • Klassische Konditionierung;
  • Klatschweiber Syndrom;
  • Missionarischer Eifer [Funadamentalismus];
  • Materieller oder immaterieller Nutzen;
  • Organisationale Prozesse, die Konformität und Arschkriecherei fördern;
  • Organisationale Prozesse, die Konformität und die Freude an Arschkriecherei fördern;

Was denken Sie, trifft zu?


 

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12Comments

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  1. 1
    Clemens Klein

    Es ist wohl ein Mix aus allem Genannten – mit individuell unterschiedlicher Gewichtung, welches das Maulhurentum der Shitstreammedien bedingt.
    Was mich persönlich am meisten erstaunt hat, ist die tatsache, dass man sich in einem Corpsgeist im Schulterschluss zusammengerauft hat, nachdem Kritik aufkam. Von der Lügenpresse zum Shitstream, sozusagen. Anstatt zu reflektieren, ist die Journaille immer irrer geworden!
    „Wenn sich zwei Hunde im Feld treffen und sich gegenseitig am Popoloch beriechen, erhalten sie dabei mehr valide Informationen als wenn ich mir drei Tage Lang die Tagesschau anschaue!“

  2. 2
    Heimreisender

    „Die absurden Theorien des Schwurbel-Kennedy“ (Bild, 15.11.24). -Hat man in bestimmten Kreisen schon Panik vor der Aufarbeitung des gigantischen Corona-Verbrechens und der tragenden Rolle der Propagandaschleudern darin ???

  3. 3
    Daniela K.

    Meiner Meinung nach treffen alle Punkte zu – je nach dem, wie jemand gestrickt ist, der sich an diesem Lügenreigen innerhalb der Mainstream Medien beteiligt.
    Kleine Korrektur:
    Robert F. Kennedy Jr. ist der Neffe von John F. Kennedy – nicht sein Enkel. RFKs Vater war nämlich der Bruder von JFK. 😉

  4. 6
    C.Baumann

    Das Erstaunlichste an C.Brownings Buch fehlt in dem Artikel. Der Kommandant stellte die Truppe angesichts des kommenden Massenmordes vor die freie Wahl. Ca ein Duzend! der über 500 “ ganz normalen Männer“ haben sich geweigert und zumindest keine Morde begangen. Es wurde immer wieder versucht die Verbrechen/ Morde im 3.Reich mit Befehlsnotstand zu rechtfertigen und doch ist kein Fall jemals dokumentiert. Solches war auch nicht nötig, fanden und finden sich doch immer genug willfährige Untertanen.

  5. 9
    maxparger

    Und hier stellt man sich natürlich die berechtigte Frage, wie die Konstellation Trump / Kennedy hier wirklich im Allgemeinen zusammenpasst. Zum einen einen Impfverfechter Trump mit seiner „Operation Warp Speed“ zum Verteilen der Milliardenaufträge an die Impfstoffhersteller, um so die eigene Versorgung mit Covid-19-Vakzinen sicherzustellen und das US-Volk „durchzuimpfen“ und zum anderen einen Kennedy, der mit aller Vehemenz sich gegen die Impfung und gegen den Impfstoff öffentlich ausgesprochen hat und als sog. Impfgegner bezeichnet wird.

    Wie verträgt sich das: Impf-Verfechter und Impfgegner? Disharmoniert das nicht?

  6. 10
    oprantl

    Die Preise, nicht die Besten zu Rudelführern zu machen, sind hoch, sehr hoch.
    Frauen spielen dabei eine wesentliche Rolle.
    Wäre interessant, zu wissen, wie Elefanten dieses Problem gelöst haben.

  7. 12
    Betty Boo

    Lesen Sie, was Augstein 2010 über die Politikhörigkeit seiner Kollegen zum Besten gab (Kopie mit Dank an den, der es fand und woanders veröffentlichte):
    „Das schrieb Jakob Augstein am 22. Juli 2010 hinsichtlich der „4. Gewalt“ in einer Serie der SZ, die insgesamt aufschlussreich hindessen sein könnte:
    „Wie Mitarbeiter des Kanzleramts
    Was Angela Merkel da gesagt hat, war nur scheinbar von ergreifender sprachlicher und gedanklicher Schlichtheit. Es war bezeichnend dafür, dass Journalisten und Politiker sich heute mitnichten als Gegner verstehen, sondern als Partner.
    Merkel hat zu den Journalisten geredet als seien sie Mitarbeiter einer Abteilung im Kanzleramt.
    Und wenn man es sich recht überlegt, kommt man zu dem Schluss: Ja, so sehen sich mehr und mehr Journalisten auch selbst. Und wenn das so weitergeht, dann braucht man in der Tat keine Journalisten mehr. Dann tun Pressesprecher es auch. Das scheint der Zug der Zeit ohnehin zu sein: Es soll mittlerweile mehr Pressesprecher in Deutschland geben als Journalisten.
    Merkels Einladung der Chefredakteure
    Ein paar Monate zuvor, am 8. Oktober 2008, hatte es ein sonderbares Treffen gegeben, das in diesem Zusammenhang Erwähnung finden soll. Die Bundeskanzlerin hatte an jenem Tag die bedeutenden Chefredakteure der bedeutenden Medien eingeladen. Es war die Zeit, in die der Ausbruch der großen Finanzkrise fiel. Man findet keinen ausführlichen Bericht über dieses Treffen, der veröffentlicht worden wäre und überhaupt nur wenige Erwähnungen in den Archiven, nur hin und wieder einen Nebensatz, eine knappe Bemerkung. An einer Stelle liest man in dürren Worten, worum es an diesem Abend im Kanzleramt ging: Merkel bat die Journalisten, zurückhaltend über die Krise zu berichten und keine Panik zu schüren.“ https://www.sueddeutsche.de/medien/serie-wozu-noch-journalismus-4-das-ist-nicht-ihr-kanzleramt-1.63398

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