Liebe Leser,
wenn Sie die nächsten Tagen, vor allem am Samstag und am Sonntag nichts von uns hören, dann hat das einen angebbaren Grund:
Storm Darragh
Was sich derzeit auf die Westküste von England und Wales zubewegt, ist ein Sturm, wie wir ihn selten sehen, obschon wir einiges gewohnt sind, was Sturmböen, Regen-Sturzbäche und eben Stürme angeht.
Darragh bläst ist in seiner eigenen Liga.
Der Sturm bringt uns nicht nur viel, sehr viel Regen, er bringt vor allem heftigen und andauernden Wind in der Größenordnung von 80 km/h, der nur von Windböen, die Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometer erreichen können, unterbrochen wird.
Wir sind also „in for a rough ride“, und man muss eigentlich kein Hellseher sein, um zu wissen, dass die Wahrscheinlichkeit, irgendwann im Verlauf von Storm Darragh ohne Strom dazusitzen, sehr hoch ist. Zumal sich der Sturm wirklich alle Mühe gibt, uns dauerhaft zu unterhalten. Wozu ein „normaler“ Sturm ein paar Stunden benötigt, d.h. um Windstärken von 80 km/h zu erreichen, das macht Darragh in Minuten und weil es so schön ist, bleibt er uns treu von Freitagabend bis Sonntagabend.
Wundern Sie sich also nicht, wenn die gewohnten ScienceFiles-Texte ausbleiben und wir in Schweigen verfallen.
Die ersten Ausläufer des Sturms sind bereits da und die meisten Vögel bereits verschwunden, die Ruhe vor dem Sturm, echt eerie …
Freitag:
Samstag
Sonntag
Wir schreiben, so lange uns das möglich ist.
Wenn wir verstummen, dann wissen Sie, woran das liegt.
