Herzlichen Dank

all denen, die es uns durch Ihre Spenden ermöglichen, ScienceFiles intensiver zu betreiben, als wir es könnten, gäbe es keine Spenden.

Sie alle, die uns mit ihren Spenden unterstützen, tragen dazu bei, dass unsere ScienceFiles zu einem gemeinsamen Projekt werden, an dem viele einen Anteil haben, und sie alle haben es uns ermöglicht, in den letzten Monaten Zeit in ScienceFiles zu investieren.

Heute spricht man dann, wenn viele dazu beitragen, dass etwas verwirklicht werden kann, gewöhnlich vom Crowd Funding. Dass es die entsprechende Form der unabhängigen oder nicht-direkten Kooperation früher schon gab, zeigt das folgende Lied der Beatles, das nicht Joe Cocker singt:

Man soll es ja nicht beim Dankeschön belassen, also haben wir uns etwas überlegt, was Ambition und das Herausschieben von Grenzen, beides so etwas wie ein Motto für uns, unter eine Hut bringt. Dabei ist uns eingefallen, dass wir, damals in Hampshire, in Odiham, bei der dortigen Niederlassung der RAF mehrmals in den Genuss gekommen sind, die RED ARROWS live zu erleben. Und das ist ein Erlebnis, das man nicht wieder vergisst.

Einer Konserve fehlt zwar einiges vom Thrill, den es hat, wenn die neun Arrows direkt über den eigenen Kopf hinweg pfeilen, aber man erhält dennoch einen Eindruck von Möglichkeiten, von Ambition, von Präzision und von dem Streben danach, besser zu sein. Letztlich geht es im Leben doch darum, nach etwas Sinnvollem zu streben und vielleicht sogar besser zu sein als andere, die danach streben.

Nochmals vielen Dank an alle Spender.
Wer (seltsamer Weise) noch nicht zu den Unterstützern von ScienceFiles gehört, der kann dies hier werden.

Field Trip: ScienceFiles will boldly go, where […] has ever gone before

Stammleser werden in den nächsten Tagen mit einer ungewohnten Flaute auf ScienceFiles konfrontiert werden. In dieser historischen, entscheidenden, unglaublich wichtigen Zeit, in der Entscheidungen in Deutschland kosmische Bedeutung erlangen (können), bleibt ScienceFiles stumm.

Warum?

Wir sind im Feld. Wir unternehmen einen Field Trip, stürzen uns in die Hölle des Löwen, sammeln originale, generische Daten, begnügen uns nicht mit Daten aus zweiter Hand, wollen unsere ethnographische Ader ausleben, die bei manchen mehr als bei anderen unter der Oberfläche liegt, wollen in die Fussstapfen von Nigel Barley treten, etwas vom „Ruch der Heiligkeit“, der die Ethnographie umwirbelt, abhaben:

“Dazu fällt mir nur ein bestimmtes Erlebnis ein. Ich war auf einer Tagung, die sogar nach internen Maßstäben öde genannt werden durfte, und tauschte höfliche Redensarten mit einigen Fachgrößen aus, wozu auch zwei höchst grimmige australische Ethnographen gehörten. Wie auf Verabredung zogen sich die anderen zurück, so dass ich mich den beiden Schreckensgestalten von der anderen Seite der Erde rettungslos ausgeliefert fand. Nach mehreren schweigend verbrachten Minuten schlug ich vor, wir sollten etwas trinken, weil ich hoffte, damit das Eis brechen zu können. Das Gesicht des weiblichen Teils des Ethnographengespanns verzerrte sich zu einer wüsten Grimasse. ‚Nee‘, schrie sie und verzog den Mund voll Abscheu, ‚davon haben wir im Busch mehr als genug gehabt‘. Die Feldforschung hat den großen Vorzug, derartige Phrasen zur Verfügung zu stellen, auf die ein gewöhnlicher Sterblicher natürlich keinen Anspruch hat.

Ich fürchte, dass es diese Art Sprüche sind, die der in Wirklichkeit ziemlich trüben Belegschaft ethnographischer Institute die Aura eines Exzentrikerclubs verschafft. Soziologen sind, das ist allgemein bekannt, humorlose Linksextremisten, die sinnloses und abgedroschenes Zeug verzapfen. Ethnologen hingegen haben hinduistischen Heiligen zu -Füßen gesessen, haben fremdartige Götter geschaut und schweinischen Ritualen beigewohnt, sind an Orten gewesen, wo noch nie jemand vor ihnen war. Sie sind vom Ruch der Heiligkeit und himmlischen Nutzlosigkeit umwittert …“ (Barley 2006: 9-10).

Uns zieht es in die Wildnis, zu den Stätten primärer Datenerhebung, an die Orte, an denen man „genug“ trinken und zu Füßen von Wein- und Scheinheiligen sitzen kann.

Wir machen jetzt Feldforschung. Eine Woche lang.
So die Technik will, mag es möglich sein, dass wir einen Feldbericht durch den Äther schicken und auf ScienceFiles platzieren können. Hereinschauen könnte sich also lohnen.

Damit sich unsere Leser in unserer Abwesenheit die Zeit vertreiben können, haben wir ein Forum eröffnet, zum Austausch von Meinung, originaler Meinung (bitte nur in Zeitgenossen auch zumutbarer Form).

Wir haben das Forum, Campo de Fiori genannt.
Auf dem Campo de Fiori in Rom wurde im Jahre 1600 Giordano Bruno verbrannt als Menschenopfer für den Gott der Intoleranz und des Totalitarismus.

Wir hoffen, dass die Saat der Meinungsfreiheit reichlich in unserem Campo de Fiori aufgeht und sind schon gespannt zu sehen, wer den Anfang gemacht hat (möglicherweise ist uns der erste Beitrag eine ScienceFiles-Mug wert (oder zwei, möglicherweise)).

Kommentieren bei ScienceFiles (last ditch version) … von unbeabsichtigten Folgen, Handlungsplänen und Handlungsketten

In unserem Beitrag zur Gewinnung von Brückenhypothesen aus dem Jahre 1997 schreiben wir in Fußnote 16 Folgendes:

„So können dieselben Spaghetti ein Ergebnis einer Handlungskette sein, die mit dem Vorsatz begann, sich ein Steak zu braten, oder ein Ergebnis eines Handlungsplans, wie er im Rezeptteil des Kochbuchs “Die 100 besten Spaghetti-Rezepte” vorgegeben ist. Wenn (1) das Motiv einen Handlungsplan impliziert und (2) die Durchführung des Handlungsplans nicht gestört wird, ist die Handlung vom Motiv vollständig determiniert und erfordert deshalb keinerlei Erklärung mehr.“

Wie schnell das Motiv, das einer Handlung zugrunde liegt und ein bestimmtes Handlungsziel zu Ergebnis haben soll, von den Unwägbarkeiten des Lebens und den Sicherheitsbestimmungen von WordPress beeinflusst und aus der direkten Bahn zum beabsichtigten Handlungsergebnis gekickt wird, das erzählen wir jetzt. Wie aus einem Motiv, ein Ziel zu erreichen, ein Motiv und noch ein Motiv und drei Ergebnisse werden, das erzählen wir auch. Dass von allen Ergebnissen unsere Leser profitieren, ist übrigens keine unbeabsichtigte Handlungsfolge. Und die Moral von der Geschicht‘ eine gewisse Meta-Lektion ist abermals der Beleg, dass Sozialismus schon deshalb nicht funktionieren kann, weil man nicht mit Sicherheit festlegen kann, dass das, was man will, das ist, was man bekommt.

Unsere Geschichte beginnt mit dem Entschluss, Kommentare nur noch für Nutzer zu ermöglichen, die registriert sind, bei WordPress, bei Twitter oder bei Facebook.

Diese Entscheidung hat uns zweierlei ermöglicht:

  • Wir können das Moderieren der Kommentare einstellen und freien Kommentarfluss zulassen, weil nachvollziehen können, wer kommentiert.
  • Wir haben Ruhe vor den vielen … im Netz, die Kommentarfunktionen missbrauchen, um ihren ideologischen Sermon abzusetzen oder uns zu beleidigen.

Das war, ein gute Entscheidung, wie eine Reihe von Lesern uns attestiert hat.
Aber es war auch eine Entscheidung mit einer unbeabsichtigten Nebenfolge:

Nutzer, die über keinen der genannten Accounts verfügen, sind vom Kommentieren ab sofort ausgeschlossen. Einige dieser Nutzer haben uns geschrieben und sich traurig darüber geäußert.

Also haben wir beschlossen, einen Weg zu finden, um diesen Lesern das Kommentieren zu ermöglichen.

Erste Nebenfolge mit entsprechenden Nebenhandlungen:

Nun muss man wissen, dass WordPress.COM-Nutzer seit etlichen Jahren voller Neid auf die prall gefüllte Welt der Plug-Ins der WordPress.ORG-Nutzer blicken. Wir sind beides und wissen daher, wovon wir sprechen.

Seit kurzem stellt WordPress.COM die Möglichkeit zur Verfügung, ein Upgrade durchzuführen (und zu bezahlen), das es erlaubt, die Funktionalitäten von WordPress.ORG zu nutzen, obwohl man nicht mit einer eigenen Domain, sondern bei WordPress.COM gehostet ist.

Die nächste unbeabsichtigte Folge. Wir haben aus unseren Spenden (Herzlichen Dank an unsere Spender, ohne deren Unterstützung das nicht möglich gewesen wäre) ein Upgrade finanziert und, nun ja, die nächste unbeabsichtigte Folge, wir haben jetzt ein Dashboard von .ORG, nicht mehr von .COM.

Unverzagt haben wir uns dennoch ans Werk gemacht, schon weil uns das Dashboard von ORG genauso vertraut ist wie das von COM und uns in die Freuden der Plug-Ins gestürzt. Wir sind schnell fündig geworden: Ein front-end-Registrierungsprogramm, das es uns erlaubt, Nutzer direkt auf ScienceFiles zu registrieren und ihnen das Kommentieren zu ermöglichen.

Das war der Plan.
Das war das Versprechen des Plug-Ins.
Das war der Hintergrund, vor dem wir unsere Leser aufgefordert haben, sich zu registrieren.
Und das war falsch.

Wie sich in einem langen Chat mit einem WordPress-Mitarbeiter u.a. herausgestellt hat (neben der Information, dass wir zu den First-Movern gehören, also zu den ersten, die das neue Angebot als Versuchskaninchen testen), ist es aus Sicherheitsgründen nicht möglich, das Plug-in zu betreiben (Für die, die ähnliche Erfahrungen vermeiden wollen, Jetpack ist dagegen: WordPress.COM erlaubt keine externe Registrierung – bislang nicht, man arbeite daran, so die Auskunft für uns).

Das andere daran arbeiten hilft uns natürlich derzeit nicht weiter. Entsprechend haben wir uns nach einer neuen Möglichkeit umgesehen.

Noch eine neue Handlungskette.
Wir tragen uns schon seit längerem mit dem Gedanken, unseren Lesern eine Plattform zu bieten, auf der sie sich registrieren und untereinander austauschen können. Die Plattform wollen wir zu einem Forum weiterentwickeln.
Also haben wir BuddyPress installiert.
Das Log-In im Widget Bereich rechts oben und die Angabe der Mitglieder darunter, sind Informationen von Buddy-Press. Das Programm hat viele spannende Möglichkeiten, und Nutzer, die sich registriert haben, können untereinander kommunizieren, eigene Texte posten und die von anderen kommentieren. Eine tolle Sache.

Sie hat nur einen Haken. Wer Nutzer von BuddyPress ist, kann mit anderen diskutieren und kommentieren, er kann aber nicht zu unseren Texten auf ScienceFiles kommentieren, jedenfalls dann nicht, wenn er kein Twitter, Facebook, WordPress, lalala-Konto hat.

Back to square one.

Und zurück zu den Absonderlichkeiten von WordPress. BuddyPress nutzt dieselbe Prozedur, das selbe Formular und die selbe Software, um Nutzer zu registrieren, wie WordPress, BuddyPress ist fest in WordPress integriert, wird von WordPress entwickelt, aber Nutzer von BuddyPress sind keine WordPress-Nutzer. Wer also Mitglied in unserem ScienceFiles-Club (BuddyPress) ist, kann dennoch nicht automatisch kommentieren (es sei denn er hat einen Twitter … und so weiter…).

Was tun?
Nun, wir haben einen weiteren interessanten Chat mit einem Mitarbeiter von WordPress geführt, einen ziemlich langen. Und hier kommt die Lösung.

Wer sich als Kommentator von ScienceFiles registrieren will, weil er keinen Facebook oder Twitter Account hat und keinen WordPress-Account, der kann das nun und mit SICHERHEIT hier tun.

Kommentar-Registrierung

Als Ergebnis kann er auf ScienceFiles kommentieren.

Wer sich für BuddyPress als Mitglied eingetragen hat, dem stehen schon jetzt einige Möglichkeiten zu Verfügung, sich mit den anderen Mitgliedern dessen, was wir den ScienceFiles-Club genannt haben, zu unterhalten. Einfach einloggen (oben rechts) und mit Activity ein wenig herumspielen. Die Funktionen, die unseren Mitgliedern zur Verfügung stehen, werden wir laufend erweitern und den Mitgliedern die Neuerungen mitteilen.

Wer sich gestern oder vorgestern registriert hat, der wird von uns in den nächsten Stunden und als besondere Serviceleistung einen Link erhalten, über den er sich Zugang zur Möglichkeit des Kommentierens auf ScienceFiles verschaffen kann. Wer nicht auf den Link warten will, der kann sich sofort und hier Zugang verschaffen.

Ausgangspunkt war unser Bemühen, Lesern ohne Twitter etc-Account das Kommentieren zu ermöglichen. Am Ende haben wir nicht nur eine Möglichkeit gefunden, das zu ermöglichen, wir haben einige Programme identifiziert, die das versprechen, aber nicht halten, herausgefunden, dass WordPress.COM mehrere Sicherheitslayer hat, die man mit herkömmlichen front-end-Programmen nicht penetrieren kann, BuddyPress installiert, Nerven gelassen, viel Zeit verchatted und bieten nun unseren Lesern eine ganz neue Möglichkeit, im ScienceFiles-Club miteinander zu diskutieren, Texte zu hinterlassen, Hinweise zu geben und vieles mehr. Wie gesagt, wir erweitern die Möglichkeiten regelmäßig …

Kommentieren bei ScienceFiles als Clubgut: Wie es geht!

UPDATE: Nichts ist so kurzlebig wie Posts und nichts ist so zäh wie die Sicherheitsbestimmungen bei WordPress. Seit gestern hat sich einiges geändert. Die Veränderungen werden im aktuellen Post zu “Handlungsketten und Kommentieren” besprochen und auch die neuen Möglichkeiten, die ScienceFiles nun bietet.


 

Seit gestern haben uns eine Vielzahl von eMails erreicht, in denen sich Leser von ScienceFiles darüber beklagen, dass sie nunmehr, weil sie weder bei Twitter oder Facebook noch bei WordPress einen Account haben, nicht mehr kommentieren können.

Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut und mit Hilfe der Spenden, die uns erreichen, eine Lösung geschaffen, die ausbaufähig ist und die wir in eine ScienceFiles-Community auszubauen gedenken.

Demnach muss sich jeder, der bei ScienceFiles kommentieren will, bei UNS registrieren. Das geht ganz einfach über die Registrierungsseite.

Als Kommentator registrieren.

Die Registrierung ist abgeschlossen, wenn ein Link, den wir per eMail an die potentiellen Kommentatoren schicken, bestätigt wurde.

Ab dann kann ein registrierter Kommentator ohne unser Zutun kommentieren (wir moderieren die Kommentare nur noch als Stichprobe und lesen weitgehend nur mit, d.h. Abschicken ist gleich posten), und in Zukunft noch ein paar mehr Dinge tun,

Das zukünftige Einloggen (oder das erstmalige Registrieren) zum Kommentieren erfolgt über das kleine Tool rechts oben im Widgetbereich, ebenso wie die Erinnerung an einst vergebene Passworte.

Dann mal los und viel Spaß!

Das Elend der Almende – Kommentare nur noch für registrierte Leser

Als Garrett Hardin seineTragedy of the Commons geschrieben hat, jenen Text, in dem er u.a. zeigt, warum die kollektive Nutzung von Gütern unweigerlich in die Katastrophe führt, da gab es noch kein Internet und keine Smartphones und keine Computer, die zum Haushaltsgerät geworden waren.


U.a. daran, dass das Elend der Kollektivgüter bis heute Elend geblieben ist, kann man zum einen sehen, dass die Entwicklung der menschlichen Rationalität mindestens in Stocken geraten ist, zum anderen, dass Hardin tatsächlich ein Gesetz sozialen Handelns, das bis heute gilt, aufgezeigt hat.

Das Elend der Kollektivgüter es ist u.a. die Folge von Egomanie gepaart mit dem Trieb, auf Kosten von anderen und unter Nutzung von Angeboten, die umsonst sind, die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Und weil diejenigen, die versuchen, als Kollektivgut-Schmarotzer durchs Leben zu gehen, letztlich dazu führen, dass Kollektivgüter entweder im Bestand gefährdert oder vor derartigen Übergriffen geschützt werden müssen, deshalb werden Kollektivgüter häufig zu Clubgütern gemacht, in deren Genuss nur noch die Mitglieder dieses Clubs kommen.

Restricted area commentatorsGenau so verhält es sich mit der Kommentarfunktion auf ScienceFiles.
Wir haben nun rund fünfeinhalb Jahre lang Erfahrung mit der Kommentarfunktion gesammelt und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir nur noch registrierten Nutzern das Kommentieren ermöglichen.

Das hat eine Reihe von Gründen.

So haben wir keine Lust mehr, von linken Umsonstkonsumenten (wie Bernd) beschimpft zu werden, die vor lauter Unfähigkeit, die eigenen Bedürfnisse aufzuschieben, der Ansicht zu sein scheinen, dass andere ihre kostenlosen Angebote rund um die Uhr und jeden Tag der Woche und des Monats vorhalten müssen, damit sie ihren dünnen Gedanken, ihren Ideologischen Phantasien, ihrem Hasses und ihrem unbändigen Konsumbedürfnis freien Lauf lassen können. Schon erstaunlich, dass gerade die linken Gegner des Marktes so konsumgeil sind, dass sie nicht einmal in der Lage sind, sich ein paar Stunden zu beherrschen …

Außerdem haben wir keine Lust mehr auf Kommentatoren, die sich, weil sie sich auf ScienceFiles intellektuell nicht durchsetzen können und mit ihren Pseudo-Argumenten baden gehen, in anderen Blogs ausweinen und uns unter dem Mantel der Anonymität und in der irrigen Annahme, wir würden das nicht mitbekommen, verleumden.

Darüber hinaus häufen sich in letzter Zeit die Versuche, ScienceFiles durch Kommentare zu diskreditieren, in denen unter der Hand auf Seiten, auf denen der Holocaust geleugnet wird oder andere Seiten mit Inhalten, die in Deutschland strafbar sind, verlinkt wird. Für unsere Gegner wäre ein entsprechender Link ein gefundenes Fressen, insofern wissen wir nicht, ob die entsprechenden Kommentare von linksextremen Agent Provocateur oder rechtsextremen Spinnern abgesetzt werden, wir wissen nur, dass diejenigen, die es tun, viel Zeit haben.

Viel Zeit haben auch die vielen Kommentatoren, die versuchen, ScienceFiles als Plattform für ihre privaten oder die Kriege zu benutzen, für deren Verbreitung sie von Dritten bezahlt werden. Wir haben einfach keine Lust mehr, pro Tag unzählige Kommentare von Autoren mit ständig wechselnder IP zu löschen, die unsere Posts zum Anlass nehmen, um uns die neueste Warhheit über Israels IDV oder Palästinas Hamas unterjubeln oder einfach nur auf ihre eigene Seite verlinken wollen, ohne einen Beitrag zu unserem Text oder einer Diskussion darüber zu leisten.

Deshalb machen wir das Kommentieren auf ScienceFiles zu einem Clubgut.
Wer sich registriert, kann kommentieren, und zwar nach dem ersten Kommentar ohne Moderation.

Wir bringen den registrierten Kommentatoren also das Vertrauen entgegen, dass Sie die Möglichkeiten, unmoderierter Kommentare nicht ausnutzen werden.

Aber, wie sagt schon Lenin: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wir werden Stichproben machen und zeitweise mitlesen, und wer trotz Registrierung meint, er könne die normalen Formen von Anstand und Höflichkeit verlassen und uns Links unterjubeln, die uns in Schwierigkeiten bringen können, der ist raus – und zwar endgültig.

Es ist schade, dass wir zu diesem Mittel greifen müssen. Aber die linken Konsummenschen, die denken, die Welt sei nur geschaffen worden, um ihren Konsum zu befriedigen, von anderen geschaffen, versteht sich und all diejenigen, die die beträchtliche Reichweite von ScienceFiles für ihre ideologischen Zwecke missbrauchen wollen, lassen uns keine andere Wahl.

Nachtrag:

Wer in Zukunft kommentieren will, muss sich also mit seinem Facebook, Twitter oder WordPress-Konto anmelden.

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Haben Sie Lust auf Auseinandersetzung oder steht bei Ihnen eher der Frust durch Auseinandersetzungen im Vordergrund? Der individuelle Umgang mit Konfliktsituationen ist ein Feld, das in Deutschland nicht beforscht wird. Dr. habil. Heike Diefenbach ändert dies zur Zeit. Sie haben die einmalige Gelegenheit, daran mitzuwirken. Nehmen Sie an unserer Primärforschung teil. Wirken Sie mit an der Erstellung einer Skala zur Messung von Konfliktorientierung.   Zur Teilnahme geht es hier.
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