Durch’s neue Jahr mit einem oder zwei Kalendern von ScienceFiles

Wer hat eine international renommierte Wissenschaftlerin, die Statistik, Methoden und Theorie in gleicher Weise beherrscht und zudem eine künstlerische Ader hat, die jeden derer, die heute als Künstler gelten (wenn sie z.B. Schrott willkürlich im öffentlichen Raum verteilen), weit hinter ihr lässt?

Wir.

Dr. habil. Heike Diefenbach!

Wir freuen, dass wir Dr. habil. Heike Diefenbach wieder dazu überreden konnten, einen Kalender für uns zu erstellen.

Nicht nur das, wir haben es geschafft, zwei ganz besondere Kalender zu erheischen.

Mehr noch: Wir haben nicht nur zwei Kalender für uns erheischen können, die schon in unserem Office hängen (wir sind wie immer unserer Zeit voraus …), wir sind sogar befugt, die beiden Kalender, die sich einmal an Realisten und einmal an Phantasiebegabte richten, zu verkaufen – an unsere Leser: Als kleine Geste für solidarische Leserschaft in 2017 und verbunden mit der Hoffnung, dass wir auch 2018 auf die Solidarität unserer Leser bauen können.

Wir haben pro Kalender einen kleinen Zuverdienst von rund 7 Euro.
Unsere Leser erhalten einen oder zwei grandiose Kalender, die nicht nur den Neid der Nachbarn, sondern den Neid all derer wecken, die nicht im Besitz eines entsprechenden Kalenders sind.

Immer noch nicht genug.

Wir haben Dr. Diefenbach dazu überreden können, ihre beiden Kalender zu beschreiben:

Impressionen aus dem Kalender “Wales für Realisten”

„Der erste Kalender ist ein Kalender, der einmal mehr Wales in seiner vielfältigen Schönheit zeigen soll. Er ist ein ehrlicher Kalender in zweifacher Hinsicht: Erstens wurde nicht mit Blaufiltern o.Ä. gearbeitet. Ziel war es, Wales zu zeigen, wie es ist – was den gelegentlichen blauen Himmel aber nicht unbedingt ausschließt. Zweitens sind keinerlei Bilder in ihm enthalten, die gestellt wären oder die nur zustande kommen können, wenn man sich tagelang mit voller Photoausrüstung sozusagen auf die Lauer legt, um genau DEN Moment zu erwischen, die Umstände, die man braucht, um dieses Bild machen zu können. Vielmehr enthält der Kalender Bilder, die sich im Prinzip jedem präsentieren können, der in Wales lebt oder nach Wales zu Besuch kommt.

Ich verbinde mit diesem Kalender die Hoffnung, dass er den Charakter von Wales ahnen läßt, ahnen läßt, wie sich Wales „anfühlt“ und welche wunderbaren Szenerien sich vor dem Wales-Bewohner oder –Besucher unvermutet auftun können.“

Impressionen aus dem Kalender “Wales für Phantasievolle”

„Der zweite Kalender ist ein Kalender für die Träumer, Melancholiker, Phantasiebegabten, wenn man so sagen will: Sensiblen, unter uns.

Er enthält Bilder, die vielleicht am besten dadurch bechrieben werden, dass sie über sich und die abgebildete Realität hinausweisen. Manche sind romantisch, andere präsentieren die Dinge wie in/aus einer anderen Zeit, einige haben eine leicht dunkle, vielleicht sogar morbide, Schönheit. Der Charakter dieser Bilder ist durch – mehrheitlich sehr zurückhaltende – Verwendung technischer Effekte zustandegekommen, aber keines der Bilder ist in irgendeiner Weise gestellt (auch der „Halloween-Baum“ mit der Eule, die den Oktober schmückt, steht so tatsächlich in der Landschaft), und Effekte mit Bezug auf die Belichtung oder den Kontrast o.ä.m. wurden von mir so und nur so weit verwendet, wie und wo sie halfen, den Charakter einer Szenerie, so, wie ich sie empfand, mit dem, was man als hinter ihr stehend fühlen konnte, herauszubringen.“

Wem die Beschreibung und die Impressionen aus den Kalendern Lust auf mehr gemacht haben, der kann mit dem folgenden Formular einen Kalender bei uns bestellen. 

Die Kalender gibt es im Format 36,2 cm x 27,94 cm auf “festem hochwertigem Papier mit strahlendem ganzflächigem Vollfarbdruck”, so wie es die gewohnt sind, die in den vergangenen Jahren einen Kalender erworben haben. Zu den 12 Bildern pro Monat kommen noch eine Vorder- und Rückseite, also 14 Bilder pro Kalender.

Sie kosten pro Stück 40 Euro; inklusive Versand.

Es gibt zwei Wege, eine Bestellung an uns zu übermitteln.

Der schnelle Weg führt über Paypal. Bei Zweck einfach eintragen, welchen Kalender in welcher Anzahl Sie bestellen wollen, den Preis für die Kalender überweisen – alles andere erledigen wir.

Paypal:

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Der etwas langsamere Weg führt über das folgende Bestellformular.

Sie bestellen bei uns. Wir melden uns bei Ihnen.

Linker Berliner Sumpf – von Steuerzahlern finanzierte Aufrufe zur Gewalt

Wer hat Lust darauf, linksextremen Sumpf trockenzulegen? Wir stellen den Anfang einer vielversprechenden Recherche, deren Ergebnisse schon deftig genug sind, hier zur weiteren Recherche zur Verfügung. Da wir unter den Lesern eine Vielzahl begabter Internet-Spurenleser haben, sind wir guter Dinge, dass die begonnene Recherche, die bereits Zündstoff zu Tage gefördert hat, fortgeführt wird (Ergebnisse bitte an uns mailen. Wir veröffentlichen die Ergebnisse).

Unsere bisherigen Rechercheergebnisse:

Die Amadeu-Antonio-Stiftung unterhält eine Dependance, die sich einst No-Nazis-Net nannte. Heute heißt die Seite „Belltower News“. Finanziert wird beides aus Mitteln des Bundesministeriums für FSFJ. Ein Link auf Belltower News findet sich unter den wenigen Links, die das Berliner Bündnis gegen Rechts den Besuchern seiner Webseite ans Herz legt. Das Berliner Bündnis gegen Rechts wiederum ist eine Ansammlung linker, in der Mehrzahl von Steuerzahlern ausgehaltener Organisationen, die von links bis ganz links außen, von den Jusos bis zur DKP, von FU-Berlin Jurist*innen, die kritisch sein wollen (aber sich dennoch lilnks verorten), bis zur interventionalistischen Linke, die der Verfassungsschutz beobachtet, von der grünen Jugend über die Antifa bis zu Ver.di reichen. 

Wieder auf der Seite von Belltower News, dem Ableger der der Amadeu-Antonio-Stiftung, dessen Mitarbeiter von Steuergeldern leben, also von dem Geld, das arbeitenden Menschen abgezogen wird, findet sich ein Beitrag über die erste Bundestagssitzung unter Beteiligung der AfD. Lang und breit wird über eine Aktion berichtet, zu der u.a. das Berliner Bündnis gegen Rechts aufgerufen hat. Zu den 150 Hanseln, die sich zu diesem Protest gegen eine demokratisch gewählte Partei eingefunden haben, gesellten sich auch Abgeordnete der Linken, denen man ob fehlender demokratischer Eignung eigentlich den Sitz im Bundestag unter dem Hintern wegziehen müsste.

Ihr Anliegen haben die 150-Demonstranten wie folgt verbalisiert:

„Die Protestierenden, von jungen Aktivist_innen, über Linken-Abgeordnete bis hin zu älteren Demonstrant_innen skandierten: “Alerta alerta antifascista” und “AfD, Rassistenpack, wir haben euch zum Kotzen satt”

Das dürfte dann dem Quotienten, mit dem man gewöhnlich Intelligenz misst, der Demonstranten entsprechen. Die für diese Demonstranten intellektuell höchst erstaunliche Leistung, wird nur noch durch die Recherche getoppt, was es mit „alerta alerta antifascista“ auf sich hat.

Wir präsentieren zwei Funde.
Alerta Alerta Antifascista, am besten als „antifaschistische Warnung“ übersetzt, ist der Titel eines Liedes der Spanischen Punkband Sin Dios, die 1988 gegründet und 2006 aufgelöst wurde. Das Lied „alerta alerta antifascista“ ist ein mehr oder weniger, eher weniger verdeckter Aufruf zur Gewalt und Selbstjustiz gegen die, die man für Rechte hält. Da man sich auf den Staat, der kapitalistisch, also für Sin Dios faschistisch sei nicht verlassen könne, müsse man die Rechten holen, wo auch immer sie seien.

Nette Menschen, die sich da vor dem Bundestag eingefunden haben.

Das nächste Fundstück zum Thema „alerta alerta Antifascista“ ist eine offene Verherrlichung der Gewalt gegen Polizisten und Sachen. Alerta, alerta Antifascista, eine Hymne an linke Gewalt, angestimmt von u.a. LINKEN Abgeordneten im Bundestag.

Ermittelt eigentlich die Berliner Staatsanwaltschaft gegen diese 150 Demonstranten, die zur Körperverletzung aufrufen?

Wir fassen zusammen:
Die Amadeu-Antonio-Stiftung, die am Tropf des Bundesministeriums für FSFJ hängt, finanziert ein Projekt (Belltower News), das eine Webseite betreibt, auf der offen Sympathien für Gewalt und Gewaltanwendung verbreitet werden. Belltower News wird unter dem alten Projektnamen No Nazis Netz von der Seite des Berliner Bündnisses gegen Rechts beworben und verschafft dem Bündnis aus linken, linksextremen und vom Verfassungsschutz beobachteten Organisationen im Gegenzug Öffentlichkeit. Und all das bezahlen Steuerzalhler.

Soweit die bisherigen Ergebnisse, die wir allen zur Verfügung stellen, die damit weiterarbeiten wollen. Ergebnisse bitte an uns. Als Belohnung für die Recherche schicken wir den verdienten Rechercheuren des Volkes ScienceFiles Devotionalien.

Anregungen? Hinweise? Kontaktieren Sie ScienceFiles

Herzlichen Dank

all denen, die es uns durch Ihre Spenden ermöglichen, ScienceFiles intensiver zu betreiben, als wir es könnten, gäbe es keine Spenden.

Sie alle, die uns mit ihren Spenden unterstützen, tragen dazu bei, dass unsere ScienceFiles zu einem gemeinsamen Projekt werden, an dem viele einen Anteil haben, und sie alle haben es uns ermöglicht, in den letzten Monaten Zeit in ScienceFiles zu investieren.

Heute spricht man dann, wenn viele dazu beitragen, dass etwas verwirklicht werden kann, gewöhnlich vom Crowd Funding. Dass es die entsprechende Form der unabhängigen oder nicht-direkten Kooperation früher schon gab, zeigt das folgende Lied der Beatles, das nicht Joe Cocker singt:

Man soll es ja nicht beim Dankeschön belassen, also haben wir uns etwas überlegt, was Ambition und das Herausschieben von Grenzen, beides so etwas wie ein Motto für uns, unter eine Hut bringt. Dabei ist uns eingefallen, dass wir, damals in Hampshire, in Odiham, bei der dortigen Niederlassung der RAF mehrmals in den Genuss gekommen sind, die RED ARROWS live zu erleben. Und das ist ein Erlebnis, das man nicht wieder vergisst.

Einer Konserve fehlt zwar einiges vom Thrill, den es hat, wenn die neun Arrows direkt über den eigenen Kopf hinweg pfeilen, aber man erhält dennoch einen Eindruck von Möglichkeiten, von Ambition, von Präzision und von dem Streben danach, besser zu sein. Letztlich geht es im Leben doch darum, nach etwas Sinnvollem zu streben und vielleicht sogar besser zu sein als andere, die danach streben.

Nochmals vielen Dank an alle Spender.
Wer (seltsamer Weise) noch nicht zu den Unterstützern von ScienceFiles gehört, der kann dies hier werden.

Field Trip: ScienceFiles will boldly go, where […] has ever gone before

Stammleser werden in den nächsten Tagen mit einer ungewohnten Flaute auf ScienceFiles konfrontiert werden. In dieser historischen, entscheidenden, unglaublich wichtigen Zeit, in der Entscheidungen in Deutschland kosmische Bedeutung erlangen (können), bleibt ScienceFiles stumm.

Warum?

Wir sind im Feld. Wir unternehmen einen Field Trip, stürzen uns in die Hölle des Löwen, sammeln originale, generische Daten, begnügen uns nicht mit Daten aus zweiter Hand, wollen unsere ethnographische Ader ausleben, die bei manchen mehr als bei anderen unter der Oberfläche liegt, wollen in die Fussstapfen von Nigel Barley treten, etwas vom „Ruch der Heiligkeit“, der die Ethnographie umwirbelt, abhaben:

“Dazu fällt mir nur ein bestimmtes Erlebnis ein. Ich war auf einer Tagung, die sogar nach internen Maßstäben öde genannt werden durfte, und tauschte höfliche Redensarten mit einigen Fachgrößen aus, wozu auch zwei höchst grimmige australische Ethnographen gehörten. Wie auf Verabredung zogen sich die anderen zurück, so dass ich mich den beiden Schreckensgestalten von der anderen Seite der Erde rettungslos ausgeliefert fand. Nach mehreren schweigend verbrachten Minuten schlug ich vor, wir sollten etwas trinken, weil ich hoffte, damit das Eis brechen zu können. Das Gesicht des weiblichen Teils des Ethnographengespanns verzerrte sich zu einer wüsten Grimasse. ‚Nee‘, schrie sie und verzog den Mund voll Abscheu, ‚davon haben wir im Busch mehr als genug gehabt‘. Die Feldforschung hat den großen Vorzug, derartige Phrasen zur Verfügung zu stellen, auf die ein gewöhnlicher Sterblicher natürlich keinen Anspruch hat.

Ich fürchte, dass es diese Art Sprüche sind, die der in Wirklichkeit ziemlich trüben Belegschaft ethnographischer Institute die Aura eines Exzentrikerclubs verschafft. Soziologen sind, das ist allgemein bekannt, humorlose Linksextremisten, die sinnloses und abgedroschenes Zeug verzapfen. Ethnologen hingegen haben hinduistischen Heiligen zu -Füßen gesessen, haben fremdartige Götter geschaut und schweinischen Ritualen beigewohnt, sind an Orten gewesen, wo noch nie jemand vor ihnen war. Sie sind vom Ruch der Heiligkeit und himmlischen Nutzlosigkeit umwittert …“ (Barley 2006: 9-10).

Uns zieht es in die Wildnis, zu den Stätten primärer Datenerhebung, an die Orte, an denen man „genug“ trinken und zu Füßen von Wein- und Scheinheiligen sitzen kann.

Wir machen jetzt Feldforschung. Eine Woche lang.
So die Technik will, mag es möglich sein, dass wir einen Feldbericht durch den Äther schicken und auf ScienceFiles platzieren können. Hereinschauen könnte sich also lohnen.

Damit sich unsere Leser in unserer Abwesenheit die Zeit vertreiben können, haben wir ein Forum eröffnet, zum Austausch von Meinung, originaler Meinung (bitte nur in Zeitgenossen auch zumutbarer Form).

Wir haben das Forum, Campo de Fiori genannt.
Auf dem Campo de Fiori in Rom wurde im Jahre 1600 Giordano Bruno verbrannt als Menschenopfer für den Gott der Intoleranz und des Totalitarismus.

Wir hoffen, dass die Saat der Meinungsfreiheit reichlich in unserem Campo de Fiori aufgeht und sind schon gespannt zu sehen, wer den Anfang gemacht hat (möglicherweise ist uns der erste Beitrag eine ScienceFiles-Mug wert (oder zwei, möglicherweise)).

Kommentieren bei ScienceFiles (last ditch version) … von unbeabsichtigten Folgen, Handlungsplänen und Handlungsketten

In unserem Beitrag zur Gewinnung von Brückenhypothesen aus dem Jahre 1997 schreiben wir in Fußnote 16 Folgendes:

„So können dieselben Spaghetti ein Ergebnis einer Handlungskette sein, die mit dem Vorsatz begann, sich ein Steak zu braten, oder ein Ergebnis eines Handlungsplans, wie er im Rezeptteil des Kochbuchs “Die 100 besten Spaghetti-Rezepte” vorgegeben ist. Wenn (1) das Motiv einen Handlungsplan impliziert und (2) die Durchführung des Handlungsplans nicht gestört wird, ist die Handlung vom Motiv vollständig determiniert und erfordert deshalb keinerlei Erklärung mehr.“

Wie schnell das Motiv, das einer Handlung zugrunde liegt und ein bestimmtes Handlungsziel zu Ergebnis haben soll, von den Unwägbarkeiten des Lebens und den Sicherheitsbestimmungen von WordPress beeinflusst und aus der direkten Bahn zum beabsichtigten Handlungsergebnis gekickt wird, das erzählen wir jetzt. Wie aus einem Motiv, ein Ziel zu erreichen, ein Motiv und noch ein Motiv und drei Ergebnisse werden, das erzählen wir auch. Dass von allen Ergebnissen unsere Leser profitieren, ist übrigens keine unbeabsichtigte Handlungsfolge. Und die Moral von der Geschicht‘ eine gewisse Meta-Lektion ist abermals der Beleg, dass Sozialismus schon deshalb nicht funktionieren kann, weil man nicht mit Sicherheit festlegen kann, dass das, was man will, das ist, was man bekommt.

Unsere Geschichte beginnt mit dem Entschluss, Kommentare nur noch für Nutzer zu ermöglichen, die registriert sind, bei WordPress, bei Twitter oder bei Facebook.

Diese Entscheidung hat uns zweierlei ermöglicht:

  • Wir können das Moderieren der Kommentare einstellen und freien Kommentarfluss zulassen, weil nachvollziehen können, wer kommentiert.
  • Wir haben Ruhe vor den vielen … im Netz, die Kommentarfunktionen missbrauchen, um ihren ideologischen Sermon abzusetzen oder uns zu beleidigen.

Das war, ein gute Entscheidung, wie eine Reihe von Lesern uns attestiert hat.
Aber es war auch eine Entscheidung mit einer unbeabsichtigten Nebenfolge:

Nutzer, die über keinen der genannten Accounts verfügen, sind vom Kommentieren ab sofort ausgeschlossen. Einige dieser Nutzer haben uns geschrieben und sich traurig darüber geäußert.

Also haben wir beschlossen, einen Weg zu finden, um diesen Lesern das Kommentieren zu ermöglichen.

Erste Nebenfolge mit entsprechenden Nebenhandlungen:

Nun muss man wissen, dass WordPress.COM-Nutzer seit etlichen Jahren voller Neid auf die prall gefüllte Welt der Plug-Ins der WordPress.ORG-Nutzer blicken. Wir sind beides und wissen daher, wovon wir sprechen.

Seit kurzem stellt WordPress.COM die Möglichkeit zur Verfügung, ein Upgrade durchzuführen (und zu bezahlen), das es erlaubt, die Funktionalitäten von WordPress.ORG zu nutzen, obwohl man nicht mit einer eigenen Domain, sondern bei WordPress.COM gehostet ist.

Die nächste unbeabsichtigte Folge. Wir haben aus unseren Spenden (Herzlichen Dank an unsere Spender, ohne deren Unterstützung das nicht möglich gewesen wäre) ein Upgrade finanziert und, nun ja, die nächste unbeabsichtigte Folge, wir haben jetzt ein Dashboard von .ORG, nicht mehr von .COM.

Unverzagt haben wir uns dennoch ans Werk gemacht, schon weil uns das Dashboard von ORG genauso vertraut ist wie das von COM und uns in die Freuden der Plug-Ins gestürzt. Wir sind schnell fündig geworden: Ein front-end-Registrierungsprogramm, das es uns erlaubt, Nutzer direkt auf ScienceFiles zu registrieren und ihnen das Kommentieren zu ermöglichen.

Das war der Plan.
Das war das Versprechen des Plug-Ins.
Das war der Hintergrund, vor dem wir unsere Leser aufgefordert haben, sich zu registrieren.
Und das war falsch.

Wie sich in einem langen Chat mit einem WordPress-Mitarbeiter u.a. herausgestellt hat (neben der Information, dass wir zu den First-Movern gehören, also zu den ersten, die das neue Angebot als Versuchskaninchen testen), ist es aus Sicherheitsgründen nicht möglich, das Plug-in zu betreiben (Für die, die ähnliche Erfahrungen vermeiden wollen, Jetpack ist dagegen: WordPress.COM erlaubt keine externe Registrierung – bislang nicht, man arbeite daran, so die Auskunft für uns).

Das andere daran arbeiten hilft uns natürlich derzeit nicht weiter. Entsprechend haben wir uns nach einer neuen Möglichkeit umgesehen.

Noch eine neue Handlungskette.
Wir tragen uns schon seit längerem mit dem Gedanken, unseren Lesern eine Plattform zu bieten, auf der sie sich registrieren und untereinander austauschen können. Die Plattform wollen wir zu einem Forum weiterentwickeln.
Also haben wir BuddyPress installiert.
Das Log-In im Widget Bereich rechts oben und die Angabe der Mitglieder darunter, sind Informationen von Buddy-Press. Das Programm hat viele spannende Möglichkeiten, und Nutzer, die sich registriert haben, können untereinander kommunizieren, eigene Texte posten und die von anderen kommentieren. Eine tolle Sache.

Sie hat nur einen Haken. Wer Nutzer von BuddyPress ist, kann mit anderen diskutieren und kommentieren, er kann aber nicht zu unseren Texten auf ScienceFiles kommentieren, jedenfalls dann nicht, wenn er kein Twitter, Facebook, WordPress, lalala-Konto hat.

Back to square one.

Und zurück zu den Absonderlichkeiten von WordPress. BuddyPress nutzt dieselbe Prozedur, das selbe Formular und die selbe Software, um Nutzer zu registrieren, wie WordPress, BuddyPress ist fest in WordPress integriert, wird von WordPress entwickelt, aber Nutzer von BuddyPress sind keine WordPress-Nutzer. Wer also Mitglied in unserem ScienceFiles-Club (BuddyPress) ist, kann dennoch nicht automatisch kommentieren (es sei denn er hat einen Twitter … und so weiter…).

Was tun?
Nun, wir haben einen weiteren interessanten Chat mit einem Mitarbeiter von WordPress geführt, einen ziemlich langen. Und hier kommt die Lösung.

Wer sich als Kommentator von ScienceFiles registrieren will, weil er keinen Facebook oder Twitter Account hat und keinen WordPress-Account, der kann das nun und mit SICHERHEIT hier tun.

Kommentar-Registrierung

Als Ergebnis kann er auf ScienceFiles kommentieren.

Wer sich für BuddyPress als Mitglied eingetragen hat, dem stehen schon jetzt einige Möglichkeiten zu Verfügung, sich mit den anderen Mitgliedern dessen, was wir den ScienceFiles-Club genannt haben, zu unterhalten. Einfach einloggen (oben rechts) und mit Activity ein wenig herumspielen. Die Funktionen, die unseren Mitgliedern zur Verfügung stehen, werden wir laufend erweitern und den Mitgliedern die Neuerungen mitteilen.

Wer sich gestern oder vorgestern registriert hat, der wird von uns in den nächsten Stunden und als besondere Serviceleistung einen Link erhalten, über den er sich Zugang zur Möglichkeit des Kommentierens auf ScienceFiles verschaffen kann. Wer nicht auf den Link warten will, der kann sich sofort und hier Zugang verschaffen.

Ausgangspunkt war unser Bemühen, Lesern ohne Twitter etc-Account das Kommentieren zu ermöglichen. Am Ende haben wir nicht nur eine Möglichkeit gefunden, das zu ermöglichen, wir haben einige Programme identifiziert, die das versprechen, aber nicht halten, herausgefunden, dass WordPress.COM mehrere Sicherheitslayer hat, die man mit herkömmlichen front-end-Programmen nicht penetrieren kann, BuddyPress installiert, Nerven gelassen, viel Zeit verchatted und bieten nun unseren Lesern eine ganz neue Möglichkeit, im ScienceFiles-Club miteinander zu diskutieren, Texte zu hinterlassen, Hinweise zu geben und vieles mehr. Wie gesagt, wir erweitern die Möglichkeiten regelmäßig …

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