Danke für die Unterstützung

Wir erleben in den letzten Tagen eine kleine Welle der Unterstützung, über die wir uns sehr freuen.

Fast, dass wir den Eindruck haben, ScienceFiles habe sich zur Institution entwickelt, zur unabhängigen und keinem Geldgeber verpflichteten, rein spendenfinanzierten Institution.

Allen, die dazu beitragen, dass wir Zeit erübrigen können, um ScienceFiles zu betreiben, uns durch den vielen Unsinn, der mit dem Anspruch, Wissenschaft, wissenschaftlich, faktenfindlich oder korrekt zu sein daherkommt, zu lesen und diesen Unsinn auch schriftlich als solchen zu outen, gilt unser herzlicher Dank.

Wenn es mit der Unterstützung in der Weise weitergeht (und mit der Steigerunsgrate wie bisher), dann können wir bald darüber nachdenken, ScienceFiles auf eine neue Stufe zu stellen und nicht mehr NUR nebenher zu betreiben.

Wir sind gespannt, wie es weitergeht.


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©ScienceFiles

Sommerpause: Auf den Spuren von Wordsworth

Die nächsten Tage müssen unsere Leser ohne uns auskommen.
Wir wandeln auf den Spuren von William Wordsworth:

Five years have past; five summers, with the length
Of five long winters! and again I hear
These waters, rolling from their mountain-springs
With a soft inland murmur.—Once again
Do I behold these steep and lofty cliffs,
That on a wild secluded scene impress
Thoughts of more deep seclusion; and connect
The landscape with the quiet of the sky.
The day is come when I again repose
Here, under this dark sycamore, and view
These plots of cottage-ground, these orchard-tufts,
Which at this season, with their unripe fruits,
Are clad in one green hue, and lose themselves
‘Mid groves and copses. Once again I see
These hedge-rows, hardly hedge-rows, little lines
Of sportive wood run wild: these pastoral farms,
Green to the very door; and wreaths of smoke
Sent up, in silence, from among the trees!
With some uncertain notice, as might seem
Of vagrant dwellers in the houseless woods,
Or of some Hermit’s cave, where by his fire
The Hermit sits alone.

[…]

Geschrieben hat er das am 13. Juli 1798 auf dem Höhepunkt der englischen Romantik, die zwar auch eine sehr von der Natur begeisterte Angelegenheit war, aber nicht mit derselben Schwärmerei, Irrationalität und Zivilisationsfeindlichkeit einhergegangen ist, wie die deutsche Romantik.

Und geschrieben hat er das hier:

©2018 Heike Diefenbach

Tintern Abbey in Manmouthshire. Tatsächlich hat Wordsworth auf die Abbey heruntergeschaut, vom Devil’s Pulpit aus, als er seine Zeilen dichtete (wir haben übrigens nur ein Viertel des Gedichts hier wiedergegeben. Wer es ganz lesen will, der kann das hier tun).

Wir wünschen allen Lesern eine schöne (Arbeits-)Woche und melden uns hiermit in das Wye Valley ab.

Wir hoffen, Ihr/Sie vermisst/vermissen uns!

Sechsmal werdet Ihr noch wach, heisa, dann sind die ScienceFiles, wieder da.

ScienceFiles-Finanzierung – Begründete Aussagen seit 6 Jahren (ScienceFiles Drucksache 6/2018)

Es ist wieder einmal an der Zeit uns bei unseren Lesern für die Unterstützung von ScienceFiles zu bedanken.

Ohne die vielen Hinweise, die Spenden und die Mitarbeit im Forum könnten wir ScienceFiles nicht betreiben.

Feedback und Spenden, die nun schon in Form von monatlichen Daueraufträgen eingehen, zeigen uns, dass es viele Leser gibt, denen ScienceFiles so wichtig ist, dass sie sich dafür von dem trennen, was sie hart erarbeitet haben: Geld. Zuweilen erreichen uns auch offene Bestechungsversuche wie: “Ich habe Euch 50/100 Euro gespendet: Kümmert Euch doch mal um diese „Junk Studie“ oder diesen „Junk Artikel“, dann spende ich noch mehr“, denen wir dann erliegen, wenn der Junk sich als Wissenschaft maskiert hat.

©2018 Heike Diefenbach  – Mit ScienceFiles gib es immer ein besonderes Erwachen

Das motiviert und hilft über die Tiefpunkte hinweg, die sich unweigerlich einstellen, wenn man sich mit den Folgen von Sozialismus, Genderismus und dem Niedergang der Wissenschaft beschäftigt und ständig gezwungen ist zu belegen, dass die Sozialwissenschaften ein ernst zu nehmendes Fach sind/waren/sein könnten.

Vielen Dank!

Wir haben, in unserem Bemühen unseren Lesern die beste Spenden-Experience bereitzustellen, keine Kosten und Mühen gescheut und ein neues Spendenkonto eingerichtet, das es nunmehr erlaubt, auch von den Banken, die man nicht anders als gebührengeil bezeichnen kann, gebührenfrei an uns zu überweisen. Das neue Konto, das uns derzeit noch mit einer satten „0“ begrüßt, steht neben Paypal und dem ScienceFiles-Konto bei Tesco-Bank bereit, um Spendern, die unbedingt ScienceFiles unterstützen wollen und keinen Aufschub in ihrem Verlangen ertragen können, 24 Stunden an 7 Tagen einen umfänglichen Geldaufnahmeservice zu bieten.

Die Daten des neuen Spendenkontos lauten:

Kontoinhaber. Michael Klein
BIC: DEKTDE7GXXX
IBAN: DE39 7001 1110 6051 4769 62

Handelsbank
Elsenheimer Straße 41
80687 München

Nochmals vielen Dank für Eure/Ihre Unterstützung!

ScienceFiles-Tracker: Lehrtext für überemsige Datenschützer

Es ist nun schon mehrfach aufgekommen (z.B. hier), dass auf ScienceFiles Tracker installiert sind, und es gibt tatsächlich welche unter unseren Lesern, die denken, ein Tracker würde die Intimsphäre, die sich hinter ihrer IP verbirgt, auskundschaften und am Ende noch das Geheimnis des Browsers lüften, den sie benutzen, von Mobil oder Desktop aus. Stellen Sie sich das nur vor.

Wir haben heute unseren Tag der offenen Weiterbildung.

Auf ScienceFiles haben wir 22 Tracker installiert.

Was ist, was leistet ein Tracker?

Transferwise und Paypal sind zwei Dienste die wir benutzen, um Spenden einzusammeln. Beide sind notwendig, weil es ScienceFiles ohne Spenden nicht geben würde. Beide tracken die IP nicht generell, sondern nur dann, wenn sichergestellt werden muss, dass eine sichere Verbindung zur Abwicklung der Spenden vorhanden ist.

Wir benutzen zwei Tracker von Google. Beides sind Serviceleistungen. Einmal, um unsere Seite zu übersetzen, einmal, um auf ScienceFiles suchen zu können. Wer nicht sucht, wird nicht getrackt. Wer nicht übersetzt, wird ebenfalls nicht getrackt.

Drei Tracker dienen dazu, Statistiken zu sammeln: Wir sind Sozialwissenschaftler und wissen gerne, aus welchen Ländern unsere Leser kommen und wollen unser Angebot darauf ausrichten. Die Diskussion, ob wir ScienceFiles nicht lieber in englischer Sprache führen wollen, kommt bei uns z.B. regelmäßig auf. Einziges und wichtigstes Argument dagegen: die Zugriffszahlen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Ein Tracker gehört zu printfriendly, eine Serviceleistung, die es unseren Lesern erlaubt, unsere Texte als PDF zu speichern oder auszudrucken. Wir wollen natürlich verhindern, dass jeder dahergelaufene Bot unsere Texte speichert oder das Plug-In als Möglichkeit benutzt, sich einen Link zu ScienceFiles zu verschaffen, also tracken wir, nicht wir, sondern das Programm. Das nennt man auch Sicherheit und Schutz vor Spam.

Thema Sicherheit und Schutz vor Spam: Sieben Tracker von WordPress garantieren Sicherheit und gewähren Zugang zu Texten, die archiviert sind. ScienceFiles ist nicht nur ein großes Blog, was die Anzahl der Texte angeht, die mittlerweile in drei Archiven von WP gespeichert sind, ScienceFiles ist auch ein Blog, das sehr häufig von Spamattacken heimgesucht wird. Deshalb haben wir Akismet und einen zweiten Sicherheitslayer installiert.

Manche haben vermutlich schon gemerkt, dass die Schriftarten dem Device angepasst werden, auf dem ScienceFiles gelesen wird. Wer mobil zugreift, sieht uns anders als derjenige, der per Desktop zugreift. Um das zu gewährleisten, müssen wir einerseits mehrere Schriftarten zur Verfügung stellen und an den Browser, mit dem zugegriffen wird, anpassen, andererseits feststellen, ob per Handy, Tablet oder Desktop zugegriffen wird. Zwei Tracker von Typekit und einer, der bei Bedarf zusätzliche Fonts lädt, leisten das für uns.

Bleiben noch vier Tracker von Gravatar, die dann zum Einsatz kommen, wenn jemand bei Gravatar angemeldet ist, wenn nicht, dann nicht.

Die Welt wäre viel einfacher, wenn es nicht hysterische Datenschützer gäbe, die sich auf Tracker stürzen ohne auch nur die Spur einer Idee zu haben, was diese Tracker bewerkstelligen bzw. leisten. Wir schlagen all denen vor, die nicht getrackt werden wollen, das Internet sein zu lassen und in Zukunft wieder Zeitung zu lesen. Aber Vorsicht, jemand könnte sehen, dass Sie eine Zeitung kaufen und lesen und sich Tag und Uhrzeit merken.

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Weitere Möglichkeiten, ScienceFiles zu unterstützen

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Halten Sie das aus?

Eine Woche ohne ScienceFiles?

Wir sind die nächsten Tage hier:

und hier:

(Image: Kris Williams/Creative Commons/Flickr)
Übersetzung: ” And there in the quiet valley I hear a song in the sound of the breeze”; Dort im stillen Tal höre ich ein Lied im Windhauch

In May

by William Henry Davies 

Yes, I will spend the livelong day
With Nature in this month of May;
And sit beneath the trees, and share
My bread with birds whose homes are there;
While cows lie down to eat, and sheep
Stand to their necks in grass so deep;
While birds do sing with all their might,
As though they felt the earth in flight.
This is the hour I dreamed of, when
I sat surrounded by poor men;
And thought of how the Arab sat
Alone at evening, gazing at
The stars that bubbled in clear skies;

And of young dreamers, when their eyes
Enjoyed methought a precious boon
In the adventures of the Moon
Whose light, behind the Clouds’ dark bars,
Searched for her stolen flocks of stars.
When I, hemmed in by wrecks of men,
Thought of some lonely cottage then
Full of sweet books; and miles of sea,
With passing ships, in front of me;
And having, on the other hand,
A flowery, green, bird-singing land.

Wer es ohne ScienceFiles nicht aushält, der kann sich jederzeit im Forum mit anderen austauschen:

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Senior bezieht sich übrigens auf Maturität, eine Qualität, die man heute auch bei dem Alter gemäß Erwachsenen allzu oft vergeblich sucht.

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