und der darin enthaltene Lobgesang auf Elektroautos:
„Fazit
Die aktuellen Zahlen bestätigen die Tendenz, dass Elektroautos zuverlässiger sind als Verbrenner. Es bleibt aber weiter spannend, wie sich das Thema in den nächsten Jahren entwickeln wird.“
werden heute von Shitstream-Medien wie der ARD-tagesschau brav weiterverbreitet:
Und tatsächlich scheinen die Daten, die der ADAC veröffentlicht, dieses Ergebnis zu bestätigen, wenngleich man sich fragt, was eine „Tendenz“, von der in der Pressmeldung die Rede ist, eigentlich besagt. Indes ist diese Frage für diejenigen, die politisch korrekte Ergebnisse ungeprüft durchreichen bereits entschieden, denn bei der ARD-tagesschau ist aus der „Bestätigung einer Tendenz“ bereits eine Gewissheit geworden. Die politische Korrektheit und die Notdurft, das zu schreiben, was die Ideologie diktiert, sie haben gemeinhin die Tendenz, jede Form von Zweifel zu beseitigen.
Nicht bei uns.
Und obwohl das Ergebnis, das der ADAC auf Basis von DREI Zulassungsjahren präsentiert, und das er mit dem Hinweis ad absurdum führt, dass „[a]lle gewerteten E-Fahrzeuge dagegen … noch sehr jung“ seien, weshalb man sie mit Verbrennern der Zulassungsjahre 2020 bis 2022 vergleichen müsse, zu bestätigen scheint, was gemeldet wurde, haben wir erhebliche Zweifel. Schon weil die Zahl der Verbrenner-Modelle ungleich größer ist als die der Elektroauto-Modelle, was diesen Vergleich zu einer Übung in Nutzlosigkeit macht. Aber sage niemand, das daraus resultierende Balkendiagramm sei nicht eines Novizen in Excel würdig:
Man beachte vor allem das ADAC-Gelb, das für Elektroautos gewählt wurde, damit klar ist, wo die Sympathien der ADAC-Redaktion liegen. Indes, was einem Statistiker sofort einfällt, das ist die Frage, ob die Fahrleistung, die zurückgelegten Kilometer in der Pannenstatistik kontrolliert wurden. Immerhin ist bekannt, dass die Reichweite von Elektroautos in der Regel hinter der von Verbrennern zurückbleibt, Verbrenner entsprechend eher für Langstreckenfahrten und häufige Fahrten genutzt werden. Ergo würde man erwarten, dass die Fahrleistung von Verbrennern höher ist als die von Elektroautos im selben Alter und dass die häufigeren Pannen im Wesentlichen über die häufigere und längere Nutzung erklärt werden können.
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Aber: Es findet sich keinerlei Hinweis darauf, dass der ADAC die Fahrleistung berücksichtigt, die Ergebnisse auf zurückgelegte Kilometer bis Panne standardisiert hätte. Ergo sind die Ergebnisse unbrauchbar, eine Übung in Nutzlosigkeit, wie oben bereits geschrieben, indes lassen sich die meisten Übungen in Nutzlosigkeit ideologisch verwerten, ein Grund, warum sie ausgeführt werden, wenn nicht der Grund, schon um so schöne Schlagzeilen für den stockenden Absatz von Elektroautos zu produzieren, wie es die ARD getan hat.
Dass keinerlei Berücksichtigung der Fahrleistung erfolgt zu sein scheint, ist insofern überraschend, als der ADAC die entsprechenden Daten vorliegen hat. Wir zitieren aus dem Teil, von dem man beim ADAC denkt, er würde die Methoden, auf denen die Pannenstatistik basiert, beschreiben:
„Die ADAC Straßenwachtfahrer erfassen jede Pannenhilfe elektronisch und legen diese in einer Datenbank ab. Registriert werden u.a. Typ, Zulassungsjahr, Motorart, Kilometerstand, das defekte Bauteil und die Fehlerursache. Diese Daten helfen auch bei künftigen Pannen, die Ursachen schneller zu finden und zu beheben.“
Da der Kilometerstand erfasst wurde, stellt sich die Frage, warum er offenkundig nicht genutzt wurde, um eine vergleichbare Datenbasis zu schaffen: Unbedarftheit oder Absicht?
Egal, was zutrifft, die Ergebnisse sind nutzlos.
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Die ADAC Pannenstatistik gibt es schon deutlich länger als Elektroautos. Ich vermute, dass die Methode der Erfassung der Pannen sich nicht mit der Einführung von Elektroautos geändert hat. Es ist auch fraglich, ob die durchschnittliche Laufleistung eines Modells tatsächlich einen wesentlichen Einfluss auf die Pannenhäufigkeit hat. Bei der Batterie, der häufigsten Pannenursache, ist im Gegenteil das Kurzstreckenfahren von Übel. Und selbst bei den Reifen kommt es nicht auf die Fahrleistung an, sondern darauf, ob qualitativ hochwertige Reifen verwendet werden, und ob sie rechtzeitig gewechselt werden. Motoren von Elektrofahrzeugen versagen durch Produktionsfehler, da sie im Gegensatz zu Verbrennern kaum Verschleiß unterliegen. Auch schadet ein Dauerbetrieb auf der Autobahn einem Verbrennungsmotor weniger als Kurzstreckenfahrten, bei denen der Motor viel häufiger im kalten Zustand arbeiten muss. Unterbliebene Ölwechsel kommen beim Elektrofahrzeug nicht vor.
Nur noch zum Totalverlust durch Fahrzeugbrand, der sicher in keine Pannenstatistik einfließt. Aus der Zeit, als es noch keine el Ektrofahrzeuge gab, haben mir zwei verschiedene Personen erzählt, wie ihr Fahrzeug während der Fahrt in Brand geriet und völlig ausbrannte, nachdem sie ausgestiegen waren. Es handelte es sich um einen gerade vom Werk abgeholten Mercedes sowie einen BMW. Tatsächlich ist das mit Brandrisiko bei einem Verbrenner 40 bis 60 Mal so hoch wie bei einem Elektrofahrzeug. Der Unterschied ist, das ausgebrannte Verbrenner es kaum in die Nachrichten schaffen.
„Es ist auch fraglich, ob die durchschnittliche Laufleistung eines Modells tatsächlich einen wesentlichen Einfluss auf die Pannenhäufigkeit hat.“
Weiter braucht mann nicht lesen…
Auch Verbrenner brennen manchmal (ab).
Der Unterschied ist, das bei Elektrofahrzeugen es eventuell häufiger zu einem Totalverlust kommt, weil die praktisch nicht zu löschen sind.
Statistik mit Anekdoten zu erklären funktioniert allerdings nicht.
In die Pannenststistik gehen die Verluste durch Brand ebensowenig ein. Das ist ja keine klassische Panne wo der ADAC gerufen wird. Da sind die Versicherer ein besserer Ansprechpartner
Zählen die Totalverluste der E-Autos auch zu den Pannen? Wie hoch ist eigentlich der prozentuale Anteil der Verbrannten?
Vor 30 Jahren brannte noch kein PKW. Autos fuhren 15 Jahre, es soll sogar noch ältere geben.
Es wird erst jetzt interessant bei den Kosten, da nach 5-6 Jahren die Batterie ausgetauscht werden muss. Angeblich ist dann auch die Gesamtkonstruktion im Rentenalter.
Zur Pannenstatistik: Vor etlichen Jahren haben BMW und Mercedes eigene Pannenhilfen aufgelegt – mit dem sicher unbeabsichtigten Nebeneffekt, daß deren liegengebliebenen Mobile dann natürlich beim ADAC nicht mehr aufgetaucht sind.
Und bei einem Elektroauto kann man davon ausgehen, daß ein Batterietausch teurer ist als der Restwert. Beispiel: Wertverlust eines E-Porsche in zwei Jahren: 50’000 Euro!
Das Problem wird vemutlich sein, dass die gezählte Panne nur für das betrachtete Jahr gilt, während der Kilometerstand kumulativ für das gesamte Fahrzeugleben gilt. Daher können sie nicht einfach die Pannen aus einem Jahr auf die Kilometer aus allen Jahren umlegen.
Man könnte aber das Alter statt nach Baujahren nach Kilometern auflösen und so Vergleichbarkeit schaffen.
Autobild macht regelmäßig 100.000km Test mit Autos. Dort ist der BMW i3 auf Platz 85 von 93.
Also die Laufleistung ist wohl in etwa ähnlich, wenn man jedenfalls Vans/LKWs hier raus nimmt, die praktisch nur mit Diesel zu haben sind. Das ist alles so grob 12.000 km/a.
Ich frage mich eher, ob die Panne überhaupt gleich gemeldet wird. Elektrofahrzeuge werden vor allem zum Pendeln von Kurzstrecke und Stadtverkehr benutzt – da aber sehr langsam und sehr viel. Wenn ich auf dem Weg zum Supermarkt liegenbleibe, rufe ich dann wirklich den ADAC? Oder löse ich das Problem anders? Kann ich vielleicht noch ein paar Kilometer „so weiterfahren“ (geht oft) oder muss ich wirklich stoppen? In Wohnungs- bzw. Arbeitsnähe ist das doch ein Riesenunterschied zur auswärtigen Langstreckenfahrt auf der Autobahn.
Es mangelt auch in den Medien nicht an Desinformation zu Lasten von E-Autos. Sam Evans vom YouTube-Kanal E-Viking hat das am Beispiel einer Schmähsendung des australischen Fernsehsenders dokumentiert, die auch gegen ihn persönlich alle Register zog, die man hierzulande von dem Bündnis aus Medien und Antifa kennt. Nur ist bei uns tendenziell das Publikum, besonders das konservative, antigrüne, gegen EU-Regulierung besonders diffamationslustig gesonnene, noch voreingenommener als die Medien. Schade, denn an Abgasen ist nichts schön, Regulierung ist nicht Sozialismus, und die Fortschritte der Batterietechnik sind spektakulär. Die meisten madigmacherischen Gerüchte über E-Autos sind von vorgestern. Der Wind der technischen Innovation weht, wo er will, mit oder ohne Regulierung ohne Rücksicht auf links oder rechts. Man sollte das regelmäßig verfolgen, u.a. auf E-Viking. Meinem Eindruck nach ist der Verbrenner mit oder ohne Verbot gleichermaßen am Ende, und in jedem Fall ist Verbrenner nicht mehr Premium. Somit hat die deutsche Säulenindustrie ihre wesentlichen Märkte verloren und der Prozess beschleunigt sich.
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Die „Batterie“ ?
Das kennen wir doch: „100%“ „sicher“ und „nebenwirkungsfrei“…
„Batterie feuer!“ – heißt es nicht nur beim Militär:
Verbrenner brennen zwar deutlich seltener komplett ab, machen allerdings kein so schönes Feuerwerk mit so tollen Farben wie e-Autos…
Die ADAC Pannenstatistik gibt es schon deutlich länger als Elektroautos. Ich vermute, dass die Methode der Erfassung der Pannen sich nicht mit der Einführung von Elektroautos geändert hat. Es ist auch fraglich, ob die durchschnittliche Laufleistung eines Modells tatsächlich einen wesentlichen Einfluss auf die Pannenhäufigkeit hat. Bei der Batterie, der häufigsten Pannenursache, ist im Gegenteil das Kurzstreckenfahren von Übel. Und selbst bei den Reifen kommt es nicht auf die Fahrleistung an, sondern darauf, ob qualitativ hochwertige Reifen verwendet werden, und ob sie rechtzeitig gewechselt werden. Motoren von Elektrofahrzeugen versagen durch Produktionsfehler, da sie im Gegensatz zu Verbrennern kaum Verschleiß unterliegen. Auch schadet ein Dauerbetrieb auf der Autobahn einem Verbrennungsmotor weniger als Kurzstreckenfahrten, bei denen der Motor viel häufiger im kalten Zustand arbeiten muss. Unterbliebene Ölwechsel kommen beim Elektrofahrzeug nicht vor.
Nur noch zum Totalverlust durch Fahrzeugbrand, der sicher in keine Pannenstatistik einfließt. Aus der Zeit, als es noch keine el Ektrofahrzeuge gab, haben mir zwei verschiedene Personen erzählt, wie ihr Fahrzeug während der Fahrt in Brand geriet und völlig ausbrannte, nachdem sie ausgestiegen waren. Es handelte es sich um einen gerade vom Werk abgeholten Mercedes sowie einen BMW. Tatsächlich ist das mit Brandrisiko bei einem Verbrenner 40 bis 60 Mal so hoch wie bei einem Elektrofahrzeug. Der Unterschied ist, das ausgebrannte Verbrenner es kaum in die Nachrichten schaffen.
„Es ist auch fraglich, ob die durchschnittliche Laufleistung eines Modells tatsächlich einen wesentlichen Einfluss auf die Pannenhäufigkeit hat.“
Weiter braucht mann nicht lesen…
Auch Verbrenner brennen manchmal (ab).
Der Unterschied ist, das bei Elektrofahrzeugen es eventuell häufiger zu einem Totalverlust kommt, weil die praktisch nicht zu löschen sind.
Statistik mit Anekdoten zu erklären funktioniert allerdings nicht.
In die Pannenststistik gehen die Verluste durch Brand ebensowenig ein. Das ist ja keine klassische Panne wo der ADAC gerufen wird. Da sind die Versicherer ein besserer Ansprechpartner
Zählen die Totalverluste der E-Autos auch zu den Pannen? Wie hoch ist eigentlich der prozentuale Anteil der Verbrannten?
Vor 30 Jahren brannte noch kein PKW. Autos fuhren 15 Jahre, es soll sogar noch ältere geben.
Es wird erst jetzt interessant bei den Kosten, da nach 5-6 Jahren die Batterie ausgetauscht werden muss. Angeblich ist dann auch die Gesamtkonstruktion im Rentenalter.
Zur Pannenstatistik: Vor etlichen Jahren haben BMW und Mercedes eigene Pannenhilfen aufgelegt – mit dem sicher unbeabsichtigten Nebeneffekt, daß deren liegengebliebenen Mobile dann natürlich beim ADAC nicht mehr aufgetaucht sind.
Und bei einem Elektroauto kann man davon ausgehen, daß ein Batterietausch teurer ist als der Restwert. Beispiel: Wertverlust eines E-Porsche in zwei Jahren: 50’000 Euro!
wenn das E-Wägelchen zum Verbrenner wird…
In welcher Pannen-Statistik taucht es dann wohl auf und und in welcher ab? 🙂
Das Problem wird vemutlich sein, dass die gezählte Panne nur für das betrachtete Jahr gilt, während der Kilometerstand kumulativ für das gesamte Fahrzeugleben gilt. Daher können sie nicht einfach die Pannen aus einem Jahr auf die Kilometer aus allen Jahren umlegen.
Man könnte aber das Alter statt nach Baujahren nach Kilometern auflösen und so Vergleichbarkeit schaffen.
Autobild macht regelmäßig 100.000km Test mit Autos. Dort ist der BMW i3 auf Platz 85 von 93.
https://www.autobild.de/artikel/dauertest-ranking-rangliste-zuverlaessige-autos-1014682.html
Also die Laufleistung ist wohl in etwa ähnlich, wenn man jedenfalls Vans/LKWs hier raus nimmt, die praktisch nur mit Diesel zu haben sind. Das ist alles so grob 12.000 km/a.
Ich frage mich eher, ob die Panne überhaupt gleich gemeldet wird. Elektrofahrzeuge werden vor allem zum Pendeln von Kurzstrecke und Stadtverkehr benutzt – da aber sehr langsam und sehr viel. Wenn ich auf dem Weg zum Supermarkt liegenbleibe, rufe ich dann wirklich den ADAC? Oder löse ich das Problem anders? Kann ich vielleicht noch ein paar Kilometer „so weiterfahren“ (geht oft) oder muss ich wirklich stoppen? In Wohnungs- bzw. Arbeitsnähe ist das doch ein Riesenunterschied zur auswärtigen Langstreckenfahrt auf der Autobahn.
Es mangelt auch in den Medien nicht an Desinformation zu Lasten von E-Autos. Sam Evans vom YouTube-Kanal E-Viking hat das am Beispiel einer Schmähsendung des australischen Fernsehsenders dokumentiert, die auch gegen ihn persönlich alle Register zog, die man hierzulande von dem Bündnis aus Medien und Antifa kennt. Nur ist bei uns tendenziell das Publikum, besonders das konservative, antigrüne, gegen EU-Regulierung besonders diffamationslustig gesonnene, noch voreingenommener als die Medien. Schade, denn an Abgasen ist nichts schön, Regulierung ist nicht Sozialismus, und die Fortschritte der Batterietechnik sind spektakulär. Die meisten madigmacherischen Gerüchte über E-Autos sind von vorgestern. Der Wind der technischen Innovation weht, wo er will, mit oder ohne Regulierung ohne Rücksicht auf links oder rechts. Man sollte das regelmäßig verfolgen, u.a. auf E-Viking. Meinem Eindruck nach ist der Verbrenner mit oder ohne Verbot gleichermaßen am Ende, und in jedem Fall ist Verbrenner nicht mehr Premium. Somit hat die deutsche Säulenindustrie ihre wesentlichen Märkte verloren und der Prozess beschleunigt sich.
Hier Sam Evans zum „Anti-EV-Hitpiece“ von Channel 7: https://vk.com/wall-113930409_41439