Eine Erkrankung an Enzephalitis, die vom Borna-Virus ausgelöst wird, ist ein sehr sehr seltenes Ereignis.
Wir haben gerade davon berichtet, dass in Pfaffenhofen gleich ZWEI Männer an Enzephalitis, die vom Borna-Virus ausgelöst worden sein soll, erkrankt sind.
Die Inzidenz von Borna-Virus in Bayern, einem Gebiet, in dem das Virus endemisch ist, beträgt 0,0001 bis 0,0002 pro Jahr,. Die Wahrscheinlichkeit für eine Person, sich mit Borna Virus zu infizieren beträgt somit 0,0001%. Geht man davon aus, dass sich zwei Personen AM SELBEN ORT an den SELBEN Hinterlassenschaften von Feldspitzmäusen infizieren, dann liegt die Wahrscheinlichkeit für eine gemeinsame Infektion unterhalb von 0.01%, schon weil keinerlei Übertragung von Mensch zu Mensch möglich ist, was bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit für zwei relativ zeitgleich erfolgende Infektionen bei etwa 0,000001% liegt: 1 in 1.000.000, fast wie Lotto spielen.
Insofern haben wir es in Pfaffenhofen mit einem mehr als bemerkenswerten Ereignis zu tun, dessen Erklärung es erfordert die Beziehung zwischen den beiden Infizierten und die möglichen Infektionswege nachzuvollziehen, es sei denn, man ist, wie wir, jemand, der jeden Glauben an die Zufälle der Geschichte verloren hat, und beim Auftreten von mehreren Fällen eines doch sehr seltenen Virus‘ sofort an BSL-Labore, an Bio Safety Labore denkt.
Um mit Borna Viren zu arbeiten, ist mindestens ein BSL-3, ein Bio-Safety-Labor der Stufe 3 notwendig.
Das nächste entsprechende Labor dürfte sich am Universitätsklinikum Regensburg befinden, in nicht ganz 90 Kilometer Entfernung. Und die erste Spur, die uns an die Universität Regensburg führt ist ZooBoFo, ein Projekt des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, an dem das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) beteiligt war. Ziel des Projekts ist es:
„… weitere Erkenntnisse zu BoDV-1 (Borna-Virus 1) zu erlangen und zukünftig gezieltere Empfehlungen zur Prävention von Infektionen aussprechen zu können. [Deshalb] wird seit 2023 im Rahmen des One Health-Projekts „Zoonotic Bornavirus Focalpoint Bavaria“ (ZooBoFo) zu BoDV-1 geforscht. ZooBoFo ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt, das vom LGL in Kooperation mit dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) sowie dem Universitätsklinikum Regensburg (UKR) durchgeführt wird. Dem Projekt liegt der holistische One Health-Ansatz zugrunde: Aspekte der Gesundheit von Mensch, Tier- und Umwelt werden also gleichermaßen in die Forschung einbezogen. Gefördert wird das Projekt vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP).“
Für die Universität Regensburg ist die Forschergruppe von Markus Bauswein, Institut für Klinische Mikrobiologie und Hygiene am Universitätsklinikum Regensburg an dem Projekt beteiligt gewesen. Die Erforschung des Borna-Virus ist ein Schwerpunktthema für diese Forscher, die z.B.
die Entwicklung eines diagnostischen Tests zur Erkennunng von BODV-1, dem Borna-Virus, im Programm haben:
„Entwicklung eines BoDV-1-ELISA
Juni 30, 2021
Die indirekte Immunfluoreszenz stellt bisher die serologische Standarddiagnostik bei BoDV-1-Infektion dar. Dieses Verfahren ist aufwendig und untersucherabhängig. Ziel unserer Arbeitsgruppe ist es, mittels verschiedener rekombinanter BoDV-1-Proteine ELISA-Testsysteme zu entwickeln, die eine zuverlässige serologische Diagnostik ermöglichen und sich auch als Hochdurchsatz-Screening-Verfahren für Seroprävalenz-Untersuchungen eignen.
Darüber hinaus arbeiten die Forscher noch an einem weiteren Test:
Entwicklung eines BoDV-1-EliSpots
Juni 30, 2021
Neben der Serologie arbeiten wir an der Entwicklung einer T-Zell-basierten BoDV-1-Diagnostik mittels EliSpot. Für eine frühzeitige Diagnosestellung ist die Serologie nach aktuellem Forschungsstand nicht geeignet. Die Detektion von BoDV-1-spezfischer RNA im Liquor für die Diagnosestellung gelingt nicht immer zuverlässig, da die RNA-Kopienzahl im Liquor meist nur im Bereich der unteren Nachweisgrenze liegt. Da für BoDV-1-Infektionen eine T-Zell-vermittelte Immunpathogenese angenommen wird, erhoffen wir uns, dass die T-Zell-Diagnostik ein zusätzliches Diagnose-Tool für eine zuverlässige Frühdiagnostik sein könnte.
Keine der Forschungen, die diesen Arbeiten zugrundeliegen, kann außerhalb eines BSL-3 Labors betrieben werden. Ergo muss man davon ausgehen, dass sich am Universitätsklinikum in Regensburg ein BSL-3 Labor befindet, obschon man keinen Hinweis darauf in der Webpräsenz der Universität Regensburg findet.
Damit ist nicht gesagt, dass das unwahrscheinliche Ereignis zweier Erkrankungen an Borna-Virus zweier Männer am gleichen Ort zur fast gleichen Zeit das Ergebnis eines Lab-Leaks sein muss. Damit ist nur gesagt, dass nicht nur Feldspitzmäuse, von denen ohnehin nicht bekannt ist, wie sie es schaffen, Borna-Viren zu verbreiten, als Tatverdächtige vorhanden sind. Es gibt noch andere Möglichkeiten der Übertragung.
Entsprechend wichtig wäre es für die Verantwortlichen volle Transparenz über die Identität der Infizierten aus Pfaffenhofen herzustellen…
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