Ausgerechnet ein feministischer Klassiker könnte für die Erklärung sexueller Übergriffe Zugewanderter auf weiße Mädchen und Frauen relevant sein

Wer mich oder meine Arbeit kennt, weiß, dass ich von den bei Weitem meisten Formen von Feminismus nichts halte – aber er weiß auch, dass ich weiß, warum ich davon nichts halte. Soll heißen: ich habe durchaus Einiges von dem, was die verschiedenen Formen von Feminismus produziert haben, gelesen und war in der Regel entsetzt über die allgemein niedrige kognitive und empirische Qualität der entsprechenden Arbeiten.

Aber ab und zu findet man unter in diesen Arbeiten einen Gedanken, der wichtig ist und der vielleicht nur von Leuten formuliert werden kann, für die eine feministische Ideologie wichtig genug ist, um es zu wagen, auch – oder gerade in der Art von Feminismus, die sich solidarisch fühlt sozusagen mit den angeblich von Männern Unterdrückten der Welt – bislang tabuisierte Gedanken zu formulieren.

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Eine Arbeit dieser Art stammt von Susan Brownmiller.

Sie hat im Jahr 1975 ein Buch mit dem Titel „Against Our Will: Men, Women and Rape“ (erschienen bei Simon & Schuster, New York) verfasst, dass – wie gewöhnlich in feministischen Texten – einigen offensichtlichen Unsinn enthält, so z.B. ihre im Brustton der Überzeugung formulierten Spekulationen über Vergewaltigung in der Prähistorie, aber auch einige wichtige und von Feministen gewöhnlich ignorierten Themen anspricht wie z.B. die Vergewaltigung von Männern durch Männer in Gefängnissen, Themen, die Brownmiller eben wegen ihrer Erwähnung, harsche Kritik von anderen Feministen (insbesondere der oben angesprochenen Klasse von „Von Männern Unterdrückte dieser Erde, vereinigt euch!“-Feministen eingebracht hat.

Eines dieser Themen ist das, was man in den USA der 1970er-Jahre noch „interracial rape“ nennen durfte. Die Kritik an der Behandlung dieses Themas durch Brownmiller bestand darin, dass ihr vorgeworfen wurde, dass sie das Thema in BEIDEN Varianten behandelte, d.h. nicht nur Vergewaltigung von schwarzen Frauen durch weiße Männer hinreichend – und ideologisch konform – behandelte, sondern auch die Vergewaltigung von weißen Frauen durch schwarze Männer.

Im Vereinigten Königreich verurteilte Mitglieder von“Grooming Gangs“

Was sie hierzu – und zu Leuten wie dem schwarzen Aktivisten und Buchautoren Eldridge Cleaver – in ihrem Buch geschrieben hat, ist m.E. im Zusammenhang mit den fast schon üblichen sexuellen Übergriffen  nach Europa (samt des Vereinigten Königreiches) Zugewanderter aus vorrangig arabischen und afrikanischen Ländern wert, in Erinnerung gerufen zu werden.

Zu diesem Zweck zitiere ich aus der Rezension von Brownmillers Buch, die Stevi Jackson in dem „radical feminist magazine“ „Trouble & Strife“ im Jahr 1997 (in Nummer 35, Seite 61-67) veröffentlicht hat und die unter dieser Adresse gelesen werden kann:

 

„Brownmiller weist auch darauf hin —und das findet Davis [eine ihrer Kritikerinnen] besonders beleidigend—, dass einige schwarze Radikale offenbar darauf aus sind, das Stereotyp des marodierenden Vergewaltigers der Albträume des weißen Mannes zu erfüllen und somit selbst dazu beitragen, die Kluft zwischen Schwarzen und Frauen [als gleichermaßen von weißen Männern Unterdrückten] aufrechtzuerhalten. Sie weist darauf hin, dass schwarze Männer ihren Widerstand gegen die weiße Gesellschaft unter anderem dadurch zum Ausdruck gebracht haben, dass sie die ausschließlichen Rechte weißer Männer auf ‘ihre’ Frauen bedroht haben.

Sie geht jene schwarzen radikalen Männern an, die wie Eldridge Cleaver die Vergewaltigung weißer Frauen als vorsätzlich ‘aufrührerische Handlung’ definierten, als Protest gegen den historischen Missbrauch schwarzer Frauen durch weiße Männer, als Racheakt. In einer Zeit, in der die meisten Linken dachten, dies sei eine richtige [oder: gerechtfertigte] Sache, musste diese Kritik geäußert werden. Ich erinnere mich, dass ich Eldridge Cleavers Soul on Ice gelesen habe, als ich Studentin war, und wusste, dass von mir erwartet wurde, dass ich diesen Black Panther-Theoretiker bewundernswert finden würde, trotz des Unbehagens, das ich bei seiner Beschreibung seiner Karriere als Vergewaltiger empfand.

Die vorherrschende Ansicht, er sei eine Ikone des schwarzen Heldentums, in Frage zu stellen, bedeutete, den Vorwurf des Rassismus zu riskieren. Brownmiller ging dieses Risiko ein, indem sie auf die Art und Weise aufmerksam machte, wie Cleaver ‘übte’, schwarze Frauen zu vergewaltigen, bis er das Gefühl hatte ‘reibungslos genug funktionieren zu können, um die Seite zu wechseln’, dass sein Groll gegen weiße Männer gerichtet war, er jedoch Frauen bestrafte (sowohl weiße als auch schwarze). Tatsächlich handelte er im Rahmen des ‘Eigentumsgesetzes weißer Männer’ und behandelte weiße Frauen als Eigentum weißer Männer. Es ‘erfreute’ ihn, sagte er, dass er ‘das Gesetz des weißen Mannes mit Füßen trat … und dass ich seine Frauen beschmutzte’ (S. 26). Brownmiller geht zu weit, wennn sie andeutet, dass Cleaver und andere wie er Teil eines Trends hin zu mehr ‘interrassischen Vergewaltigungen’ waren, und das [zu sagen] ist in einer rassistischen Gesellschaft zweifellos gefährlich. Dennoch leistete sie dem Feminismus einen großen Dienst, indem sie das sagte, was zuvor in radikalen weißen Kreisen unsagbar gewesen war: dass schwarze Männer nicht dafür aufgewertet werden sollten, dass sie weiße Frauen im Namen einer fehlgeleiteten Befreiungspolitik vergewaltigten“ (Jackson 1997: 66).“

Im Original:

„Brownmiller also makes the point — and this is what Davis finds particularly offensive — that some Black radicals seem bent on fulfilling the stereotype of the marauding rapist of the white man’s nightmares and hence themselves play a part in maintaining the division between Black people and women. She suggests that one way in which Black men have expressed defiance towards white society is by threatening white men’s exclusive rights over ‘their’ women. She takes on those Black radical men who, like Eldridge Cleaver, defined the rape of white women as deliberate ‘insurrectionary act’, a protest against the historical abuse of Black women by white men, an act of revenge. This critique needed to be made in an era when most of the left thought this was a right-on thing to do … I remember reading Eldridge Cleaver’s Soul on Ice when I was a student and knew I was expected to find this Black Panther theorist admirable, despite the unease I felt at his description of his career as a rapist. To challenge the prevailing view of him as a an icon of Black heroism was to risk the charge of racism. Brownmiller took this risk in drawing attention to the way in which Cleaver ‘practised’ being a rapist on Black women until he felt himself ‘smooth enough to cross the tracks’, that his grievance was against white men, yet he punished women (both white and Black) for it. In effect he was acting within the ‘white man’s property code’, treating white women as white men’s property. It ‘delighted’ him, he said, that he was ‘trampling on white man’s law…and that I was defiling his women’ (p 26). Brownmiller over-states her case in implying that Cleaver and others like him were part of a trend towards and increase in ‘interracial rape’, and this is undoubtedly dangerous in a racist society. Nonetheless, she did feminism a major service in saying what had previously been unsayable in radical white circles: that Black men should not be valorised for raping white women in the name of a misguided liberationary politics“ (Jackson 1997: 66).

Kann oder muss davon ausgegangen werden, dass Vergewaltigung von weißen Mädchen oder Frauen durch Zugewanderte zumindest von einem Teil von ihnen als eine Form von Reparationszahlung für Sünden des Kolonialismus angesehen wird?

Falls ja, welche Rolle spielen dabei, solches Gedankengut einzuführen oder zu stärken, ggf. NGOs und „Menschenrechts“-Anwälte und gegebenenfalls die fragwürdige Literatur, die zur Diversitäts-„Bildung“ in Polizeiakademien und andernorts benutzt wird?

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8Comments

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  1. 1
    Ich glaube auch an den Osterhasen

    Sicherlich ist es nicht auszuschließen, dass Vergewaltigungen unter diesem Hintergrund stattfinden. Ich denke, dass Gesellschaftsbild eines vergewaltigenden islamischen Migranten ist ein solches, das die Frau als Besitz ihres Mannes oder ihres Vaters betrachtet. Somit wird nicht nur der „Besitz“ geschändet, sondern auch der „Besitzer“ erniedrigt. Es wäre für den islamischen Zuwanderer sicherlich eine Form der Erniedrigung, wenn sich ein Weißer an seiner Tochter oder Frau vergriffe. Ebenso, wie es für die meisten von ihnen erniedrigend sein dürfte, für Kuffar zu arbeiten. Infolgedessen ist die Bereitschaft seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen auch nur sehr eingeschränkt vorhanden. Allah hat die Kuffar ja aus dem umgekehrten Zweck erschaffen.
    Ob all dies mit einer Kompensation vermeintlich erlittenen Kolonialunrechts zusammenhängt oder mit der Ansicht einer moralischen oder religiösen Überlegenheit, wäre zu diskutieren. Ich persönlich tendiere eher zu letzterem. Die glauben tatsächlich, dass sie auserwählt sind und wir ihre Sklaven.
    Wie man mit Anwälten und NGOs umzugehen hätte, bei denen man nachweisen kann, dass durch ihr Wirken Personen ins Land geholt oder im Land belassen wurden, die dann schwere Straftaten begehen, ist Recht einfach. Solche NGO sind kriminelle Vereinigungen und müssten dementsprechend verfolgt und nicht finanziert werden (gilt auch für Kirchen). Und Personen, die spätere Vergewaltiger, Mörder oder Räuber durch ihre Tätigkeit im Land gehalten haben oder ins Land geholt haben, müssten wenigstens zivilrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden können.

  2. 2
    ERINNERUNG

    Wenn es dann zu einer Konzeption kommt, ist fraglich, wer nunmehr die „Ali-Mente“ für die behauptete „Reparationszahlung“ zu tragen hat…
    …oder war wieder nur der „Bossa Nova schuld“ (Manuela, 1963) daran ?

  3. 5
    weiblichesmonchichimitbiss

    Vergewaltigung fehlt zu keiner Zeit und keiner Gesellschaft ganz, aber je offener soziale, ethnische oder religiöse/ideologische Konflikte ausgetragen werden, desto häufiger ist sie eine Form von Kriegführung. Am entschiedensten gilt das für Gruppenvergewaltigungen.

    Wenn der Sepp die Res oder der Ede die Katja vergewaltigt, ist das Verbrechen dasselbe aber es hat keine politische Bedeutung, und Gruppenvergewaltigungen unter einheimischen Deutschen und Europäern gibt es praktisch nur im Zuhältermilieu, wo Frauen vergewaltigt werden, um ihren Willen zu brechen. Das ist bereits ein im weitesten Sinne politisches Verbrechen, aber ein Verbrechen an allgemein kriminellen Rändern der Gesellschaften, das nicht diese Gesellschaften zerstören kann (was natürlich keine Entschuldigung ist).

    Wenn Migranten, bzw. Invasoren einheimische Frauen vergewaltigen, und besonders, wenn sie das in Gruppen tun, spielt nicht die geringste Rolle, ob sie dabei unter anderem der Meinung sind, ihre ethnische, religiöse oder Hautfarben-Ehre an den Urenkelinnen echter oder angeblicher Kolonialverbrecher zu rächen. Deutschland hatte nie eine muslimische Kolonie, Schweden und Österreich waren überhaupt keine Kolonialmächte, und werden da etwa keine einheimischen Frauen und Mädchen von muslimischen Invasoren vergewaltigt?

    Die Vergewaltigung indigener Europäerinnen durch Invasoren, und hier besonders die Gruppenvergewaltigung, ist ein Kriegsverbrechen und sollte endlich als solches behandelt werden.

    • 6
      N.N.

      Sehr guter Vorschlag! Das kann allerdings nur passieren, wenn wir gleichzeitig die „Masseneinwanderung“ als das beschreiben, was sie ist: Eine Invasion.

    • 7
      Dr. habil. Heike Diefenbach

      Ich stimme Ihnen weitgehend zu, aber ich denke doch, dass allein schon das Beispiel Eldridge Cleaver zweierlei zeigt:

      Erstens, dass es dann, wenn man ein einfaches Weltbild hat, in dem Weiße als Unterdrücker von Schwarzen betrachtet werden, egal ist, welche historischen Fakten dafür oder dagegen sprechen, sondern Floskeln oder eingefahrene Assoziationen wie z.B. das ganze Narrativ, das Kolonialismus betrifft, benutzt werden. Dann ist eine weiße Frau eine weiße Frau; es wird nicht überlegt, ob z.B. Schweden eine kolonisatorische Vergangenheit hat oder nicht.
      Das Feindbild „Weiße“ speist sich von irgendwo, aber „büßen“ sollen alle Weißen. Und genauso wie wir Weiße mit diesen Narrativen abgefüllt werden, mit den entsprechenden Kampffloskeln zum Schweigen gebracht oder in die Akzeptanz gedrängt werden sollen, so werden diese Narrative und Floskeln wohl auch Schwarzen präsentiert, und manchmal hört man ja auch von illegalen Einwanderern (zumindest hier im UK), dass sie ihre Ansprüche ganz offen aufgrund der historischen „Schuld“ der Weißen (oder manchmal: speziell der Briten) gerechtfertigt finden. Insofern spielen diese Erzählungen eben doch eine Rolle, die m.E. nicht unterschätzt werden darf, wenn man das ganze Phänomen „Masseneinwanderung und, sagen wir: Beschlagnahmung von Gesellschaften inklusiver einheimischer Frauen“ erklären – und etwas dagegen unternehmen – möchte.

      Zweitens, dass diese Erzählungen schon deutlich früher als zumindest ich dachte und deutlich radikaler als zumindest ich dachte seit Jahrzehnten gepflegt werden, und dies, wie der Bericht der Rezensentin zeigt, auch oder gerade an Universitäten – mit der Erwartung, dass man solche Verbrechen entschuldigt, wenn nicht toll findet, wenn sie als „Reparation“ für angenommene historische Schuld dienen. Und (auch) das ist etwas, dem man beikommen muss, denn selbst dann, wenn die Massenzuwanderung kurz- oder mittelfristig gestoppt werden können sollte, würden auf der Grundlage dieser Erzählungen jede Menge Hetze, Hass und Aggression kultiviert, die sich in Gewalt auf unseren Straßen entladen würde (oder als Rechtfertigung dafür benutzt würde), in organisierter Kriminalität, die sich speziell gegen Weiße richtet (wie hier im UK die pakistanischen rape gangs, die es auf weiße Mädchen abgesehen haben) und nicht zuletzt in politischen Verwerfungen wie z.B. Kämpfen um „zurückzugebende“ Gebiete.

      Deswegen denke ich, dass man diesem Phänomen nicht hinreichend beikommt, wenn man den rechtsstaatlichen Mitteln endlich einmal ohne Ansehen der Personen von Tätern und Opfern Geltung verschaffen würde – was, glaube ich, angesichts der derzeitigen Verhältnisse, sowieso dringend überfällig wäre und sich, glaube ich, auch die bei Weitem meisten von uns wünschen würden; die Sache geht tiefer, und dies bereits seit Jahrzehnten und in erschreckend radikalisierter Form.

  4. 8
    schnem

    Das sehe ich etwas schlichter. Die letzten Tage schnappte ich verschiedene Nachrichten auf. Ein Schwarzer Obdachloser mordet eine junge, blonde Ukrainerin grundlos mit dem Messer. In Deutschland mordet ein Zugewanderter Afrikaner oder West-Asiate eine junge Ukrainerin durch vor den Zug Werfen, in England bedroht ein Schwarzer eine in der Nacht auf dem Bahnsteig wartende weiße junge Frau mit dem Tod nach seiner Zurückweisung. Die Gemeinsamkeit? „Kann ich etwas nicht haben, dann mache ich es kaputt.“ Neid & Bosheit als Antrieb. Ist das ein Erklärungsansatz?

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