Haben Sie schon einmal etwas von Franz-Joseph Heinz gehört;
einem Bauer aus dem kleinen Dorf Orbis im Donnersbergkreis, Rheinland-Pfalz?
Dem Führer der Pfälzer Separatisten, für die beides: Bayrische Oberherrschaft und französische Besatzung zu viel war?
Franz-Joseph Heinz wurde am 9. Januar 1924 von einem Rollkommando, das die bayrische Regierung rekrutiert und bezahlt hat, im Wittelsbacher Hof in Speyer erschossen. Zwei Kollateralschäden, die mit ihm gemeinsam beim Essen waren, wurden dabei in Kauf genommen – für die gute Sache.
Das Attentat auf Heinz wurde von Nationalsozialisten gefeiert, die Mörder, vor allem deren Anführer Edgar J. Jung von den Nationalsozialisten zunächst befördert, dann im Zuge des Röhm-Putsches entsorgt, also ermordet. Mörder nahmen früher gemeinhin ein solches Ende, ein Ende, das zeigt, dass Mord an sich nicht folgenlos bleibt, für die Mörder und auch nicht für die, die den Mord feiern.
Wir haben aus der Berichterstattung über den Mord an Franz-Joseph Heinz zwei Beiträge entnommen.
Beitrag 1 ist in der Rheinpfalz am 30. Dezember 1998 erschienen, zu einem Zeitpunkt, zu dem es nicht mehr schick war, den Nazis in den Allerwertesten zu kriechen. Beitrag 2 stammt aus der Badischen Presse des Jahres 1934 und ist zum Jahrestag der Ermordnung von Heinz erschienen.
Diejenigen, die die Ermordung von Menschen feiern, finden sich übrigens in der Gesellschaft von Nationalsozialisten wieder … Genießt die Gesellschaft, in die ihr Euch freiwillig begeben habt.
Heldentat oder historische Legende?
Separatistenführer 1924 in Speyer erschossen
Historische Ereignisse können zu Legenden werden. Das Attentat auf den selbsternannten Präsidenten der Autonomen Pfalz am 9. Januar 1924 im „Wittelsbacher Hof“ in Speyer ist in diesem Sinne geradezu modellhaft. Das Deutsche Reich stand im Herbst 1923 am Abgrund. In der Pfalz beschritt eine von der französischen Besatzungsmacht geförderte Autonomiebewegung unter Führung des Bauernführers Franz-Josef Heinz aus Orbis einen Sonderweg: Anfang November besetzte sie pfälzische Bezirksämter und vertrieb die bayerische Kreisregierung aus Speyer.
Der tote Franz-Joseph Heinz; CC-BY, Historisches Museum der Pfalz, Speyer
Bayern war enttäuscht über die mangelnde Bereitschaft der pfälzischen Bevölkerung, gegen die Separatisten mit Militanz vorzugehen. Als im Dezember 1923 die Separatistenregierung die Notbetten in der Kreisregierung mit den komfortableren Hotelzimmern des „Wittelsbacher Hofs“ tauschte und jeden Abend dort im Restaurant in aller Öffentlichkeit unbewacht speiste, sahen die Abwehrspezialisten im Münchener Pfalzkommissariat ihre Chance. Aus den seit dem gescheiterten Hitlerputsch verbotenen rechtsextremen Kampfbünden wurde ein Kommando zusammengestellt, das gegen Entlohnung aus der Staatskasse das schmutzige Geschäft übernahm, Heinz beim Abendessen im vollbesetzten Speisesaal zu „erledigen“, wie es amtlicherseits hieß.
Wer am Tisch von Heinz saß, wurde niedergeschossen. Dass dabei ein Unbeteiligter getötet und ein weiterer verletzt wurde, nahm man in Kauf. Am Schluss ließen insgesamt fünf Menschen ihr Leben. Im Chaos des Abzugs wurden auch ein Kommandomitglied von einem unbemerkt auftauchenden Separatisten und ein weiteres versehentlich von eigenen Leuten erschossen.
Letztlich war das brutale Gemetzel sinnlos. Ende 1923 hatte sich auf politisch-diplomatischer Ebene eine Wende im deutsch-französischen Konflikt angebahnt, durch die auch das Schicksal der pfälzischen Separatisten besiegelt war. Das hinderte allerdings in nationalen Kreisen niemand daran, die Schießerei von Speyer als Befreiungstat zu glorifizieren. Die Legendenbildung hat mit dem monströsen Denkmal auf dem Speyerer Friedhof für die beiden auf der Strecke gebliebenen Attentäter sinnfälligen Ausdruck erhalten.
Die Verklärung der gewalttätigen Separatistenbekämpfung sollte nach 1924 Zweifel an der nationalen Verlässlichkeit der Pfälzer ausräumen, nach 1945 nationales Handeln vor dem Faschismusvorwurf retten. Motto: Einen Verräter wie Heinz-Orbis zur Strecke gebracht zu haben, könne man den Pfälzern nicht ankreiden, das bleibe eine hohe Tat.
Rheinpfalz, 30. Dezember 1998, Gerhard Gräber
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9. Januar 1934:
Der Tod eines Landesverräters.
Wie Heinz-Orbis erschossen wurde.
Das Schickfalsjahr 1924 hatte begonnen. Zu den französischen Truppen, die seit Jahren schon am deutschen Rheine standen, hatte sich ein ehr- und vaterlandsloses Gesindel gesellt: Die Separatisten.
Mit Unterstützung der Besatzung hatten sie ein Schreckensregiment schlimmster Art eingerichtet. In den Städten und Dörfern „requirierten“ und plünderten sie; Verhaftungen und Ausweisungen, die in die Tausende gingen, waren an der Tagesordnung. In ohnmächtiger Wut mußte die treudeutsche Bevölkerung diese Schreckens-Herrschaft der Landesverräter über sich ergehen lassen, und von Tag zu Tag wurde es schlimmer.
Nirgends zeigte sich ein Schimmer der Änderung oder Besserung. In Speyer, der alten Dom- und Kaiserstadt am Rhein, residierte seit Wochen schon als Generalkommissar der „Rheinischen Republik für das Gebiet Rheinpfalz“ der Bauer Franz Joseph Heinz aus dem kleinen nordpfälzer Dorf Orbis. Seine Geltungssucht, eine politische Rolle zu spielen, hatten den 40jährigen Heinz, einen typischen Manschettenbauer, zugleich Bauer und Herr, zum Verräter an seiner Heimat und seinem Volke werden lassen. In den Händen des General de Metz, des Oberkommandierenden der französischen Besatzungsarmee, war der größenwahnsinnige Heinz ein willfähriges Werkzeug französischer Interessen. Die chauvinistische Pariser Presse lobte den Landesverräter in allen Tonarten und legte ihm den Titel „Baron Heinz de Orbis“ zu.
Welche Schmeichelei für den gefallsüchtigen, aber dabei mit einer füchsischen Schlauheit und Gerissenheit ausgestatteten Mann aus dem nordpfälzer Kleindorf. Solange er an der Spitze der „Autonomen Pfalzregierung“ stand, war nichts gutes zu erwarten.
Der 9. Januar 1924 sollte aber entscheiden, sollte zum Schicksalstag für die Rheinpfalz werden. Im Speisesaal des „Wittelsbacher Hofes“ in Speyer, sitzen am späten Abend des 9. Januar 1924 zahlreiche Gäste. Bürgersleute, die noch rasch einen Schoppen trinken, da die Polizeistunde auf 10 Uhr festgesetzt und ein späteres Verweilen auf den Straßen bestraft wird, einige Reisende, die sich über Geschäfte unterhalten, etliche französische Offiziere, ein englischer Journalist.
An einem Tische nimmt Heinz-Orbis wie jeden Abend sein Mahl ein. Zwei Begleiter sitzen bei ihm. Es geht bereits auf 9 Uhr zu. Die Tür zum Saal öffnet sich, vier jüngere Herren kommen herein, grüßen. Daß alle die rechte Hand in der Manteltasche halten, fällt nicht auf, daß sie mit einem am Tische allein sitzenden Herrn — ein angeblicher Dr. Weiß, der seit einigen Tagen im Hotel wohnt — rasche Blicke wechseln, ebenso wenig. Als sie hinter dem Tisch, an dem Heinz sitzt, stehen, führt einer von ihnen ein Taschentuch zum Gesicht. Kaum ist dies geschehen, schallt laut die Stimme des angeblichen Dr. Weiß durch den Saal:
„Hände hoch, es gilt nur den Separatisten!“
Die Worte sind verklungen und schon knallen die Revolver. Die beiden Begleiter des Heinz fallen sofort tot um. Heinz, der einen Schuß in den Schädel erhält, springt auf und hebt instinktiv die Hände zur Abwehr in die Höhe. Da trifft ihn auch schon eine weitere Kugel, die tödlich wirkt. Ein fürchterlicher Schrecken hat die übrigen Gäste ergriffen. Alle, auch im daneben befindlichen Restaurationsraum, heben die Hände hoch, manche — sogar französische Offiziere — verstecken sich unter den Tischen. Der Führer der kleinen Truppe, die das Todesurteil an den Separatisten vollzogen hat, fordert alle Gäste auf, noch einige Zeit mit erhobenen Händen auf den Plätzen zu bleiben, andernfalls sie mit Unannehmlichkeiten zu rechnen hätten.
Langsam schreiten sie dann durch den Speisesaal, nachdem sie vorher noch die Taschen der Erschossenen nach Dokumenten durchsucht haben. Dann wird es Nacht. Man hat den Lichtschalter ausgelöst. Die Sekunden in der Dunkelheit werden zu kleinen Ewigkeiten. Nichts hört man mehr im Speisesaal. Als eine Anzahl Minuten vergangen, ertönt aus dem Dunkel eine Stimme: „Ich bin der englische Journalist Gedye. Ich werde mir jetzt zum Zeichen, daß ich es bin, eine Zigarette anstecken, bitte, nicht stießen!“
Durch diese Worte wird der Bann, der auf allen lastet, gelöst. Im Saale flammen wieder Lichter auf, bewaffnete Separatisten und französische Gendarmen erscheinen, die Leichen werden fortgeschafft.
Zwei Todesopfer forderte die Tat auf deutscher Seite. Hellinger und Wiesmann, zwei junge Studenten, die ihr Leben für die Befreiung der Pfalz von den Separatisten furchtlos und mutig aufs Spiel gesetzt hatten, fielen unter separatistischen Kugeln. Beide hatten die Aufgabe den Hotel-Eingang zu bewachen. Schmitz-Epper, der Pressechef der Autonomen Pfalz-Regierung“, dem an jenem Abend einiges verdächtig vorgekommen war, hatte sich kurz vor der Erschießung des Heinz‘ zu seinem Glück auf sein Hotelzimmer begeben und den separatistischen Kriminalkommissar Lilienthal durch den Fernsprecher herbeigerufen. Als dieser in das Hotel eintreten wollte, versuchte Hellinger ihn daran zu hindern. Lilienthal schoß und traf Hellinger, der auf der Stelle tot war. Wiesmann erhielt gleichfalls einen schweren Lungenschuß, konnte sich aber selbst noch in ein nahes Kloster schleppen, wo er bald darauf starb.
Den beiden Helden wurden im Vorjahre in Speyer würdige Ehrenmale errichtet
Bis zur Alarmierung der Separatisten und des französischen Militärs, um von diesen die ganze Stadt und Umgebung nach den Tätern absuchen zu lassen, befanden sich diese schon auf dem Wege in Sicherheit. In dunkler Nacht ging der Trupp zu Fuß unwegsame Feldwege, die zum Rheine führten. Alle Leute, die ihm unterwegs begegneten, wurden mitgeführt, um einen Verrat auszuschalten. Ein bereitliegender Nachen brachte in drei Fahrten die Tapferen über den Strom. Sie waren auf unbesetztem Boden in Sicherheit.
Die Schüsse im „Wittelsbacher Hof“ zu Speyer hallten inder ganzen Welt wider. Sie ließen Europa aufhorchen, und in ihren grellen Blitzen erkannte man plötzlich die große Gefahr, welche durch die unhaltbaren Zustände in der Rheinpfalz der Befriedung Europas drohte. Wenige Tage später sandte die englische Regierung ihren Münchener Generalkonsul Clive zur Feststellung der Lage in die Pfalz. Das Ergebnis seiner fünftägigen Reise, daß,die überwältigende Mehrheit der pfälzischen Bevölkerung im Gegensatz zur „Autonomen Regierung“ und den Separatisten sich befinde und daß diese ohne die französische Unterstützung überhaupt nicht bestehen könne“, zerstörte die Legende von der „spontanen separatistischen Bewegung aus der Bevölkerung heraus“ gründlich. Nur noch kurze Zeit, und der separatistische Spuk war für immer von der Bildfläche verschwunden, nicht zuletzt dank der mutigen und kühnen Tat von Speyer am 9. Januar 1924.
Ludwig Bohley, Badische Presse, 9. Januar 1934
Vieles, was Ludwig Bohley in seinem Beitrag aus dem Jahre 1934 schreibt, ist nationalsozialistischer Mythos, zusammengesponnen, um einen Mord an einem Mann zu rechtfertigen, dessen politische Orientierung, egal, wie man zu ihr stehen mag, eine andere war.
Es ist ein Beispiel der Verklärung von Mördern, die im Dritten Reich so allgegenwärtig war, des Feierns von Mordtaten, wie wir es bei denen, die sich als LINKE sehen, gerade wieder gesehen haben.
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Schopenhauer schreibt, die Menschen seien intellektuell erbärmlich und würden fremde Superiorität nicht dulden.
Im Englichen heißt es: Argumentiere niemals mit Idioten; sie zerren dich hinunter auf ihr Niveau, wo sie dich mit Erfahrung schlagen.
„Warum ist Wahrheit fern und weit?
Birgt sich hinab in tiefste Gründe?“
Niemand verstehet zur rechten Zeit! —
Wenn man zur rechten Zeit verstünde;
So wäre Wahrheit nah und breit,
Und wäre lieblich und gelinde. -Goethe, W-ö Divan
Eine Partei kann immer nur ein Mittel sein. Und stets gibt es nur einen einzigen Zweck: Die Macht; und da regieren Fäuste und ggf. Mord.
Wenn man die Tat erheben will, muss man die Opfer erniedrigen. Sonst sähe es nach einem blossen Überfall einer Mörderbande aus.
Laut Wikipedia wurde den beiden Toten des Rollkomandos eine Gedenkplakette am Wirtshaus und ein Denkmal gewidmet, dass noch bis ins neue Jahrtausend gepflegt wurde.
Überhaupt gab es damals wohl allgemein speratistische Bestrebungen in Deutschland, wie man bei Hermann Löns nachlesen kann. Und natürlich hat das Staatsystem immer versucht, diese zu unterbinden. Das ist heute nicht anders als damals. Aktuell sitzt ja „der König von Deutschland“ seit einiger Zeit in U-Haft und auch die DDR wurde eilig eingesackt ehe „schlimmeres“ passieren konnte.
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Die NationalSOZIALISTEN waren auch Linke, oder? Insofern passt’s.
[…] weiter […]
“…..des Feierns von Mordtaten, wie wir es bei denen, die sich als LINKE sehen, gerade wieder gesehen haben.”
Siehe Mauer- und Grenzmörder der “DDR” , die ja auch belobigt und gefeiert wurden.
Der Volksmund sagt: “Wo das Denken aufhört, regieren die Fäuste.”
Schopenhauer schreibt, die Menschen seien intellektuell erbärmlich und würden fremde Superiorität nicht dulden.
Im Englichen heißt es: Argumentiere niemals mit Idioten; sie zerren dich hinunter auf ihr Niveau, wo sie dich mit Erfahrung schlagen.
„Warum ist Wahrheit fern und weit?
Birgt sich hinab in tiefste Gründe?“
Niemand verstehet zur rechten Zeit! —
Wenn man zur rechten Zeit verstünde;
So wäre Wahrheit nah und breit,
Und wäre lieblich und gelinde. -Goethe, W-ö Divan
Eine Partei kann immer nur ein Mittel sein. Und stets gibt es nur einen einzigen Zweck: Die Macht; und da regieren Fäuste und ggf. Mord.
Wenn man die Tat erheben will, muss man die Opfer erniedrigen. Sonst sähe es nach einem blossen Überfall einer Mörderbande aus.
Laut Wikipedia wurde den beiden Toten des Rollkomandos eine Gedenkplakette am Wirtshaus und ein Denkmal gewidmet, dass noch bis ins neue Jahrtausend gepflegt wurde.
Überhaupt gab es damals wohl allgemein speratistische Bestrebungen in Deutschland, wie man bei Hermann Löns nachlesen kann. Und natürlich hat das Staatsystem immer versucht, diese zu unterbinden. Das ist heute nicht anders als damals. Aktuell sitzt ja „der König von Deutschland“ seit einiger Zeit in U-Haft und auch die DDR wurde eilig eingesackt ehe „schlimmeres“ passieren konnte.