Infertilität per Windrad: Windturbinen als kontinuierliche Lieferanten von Umweltgift
Michael Klein
In der Europäischen Union und in Deutschland gibt es viele Funktionäre, die für sich in Anspruch nehmen, um die Gesundheit der Bevölkerung besorgt zu sein. Aus diesem Grund hat z.B. die Europäische Union per 20. Januar 2025 der Verwendung von Bisphenol A, auch bekannt als „4,4′-isopropylidenediphenol“ aus allen Plastikerzeugnissen, die mit Nahrungsmitteln in Verbindung kommen, verbannt, also aus Folien, die genutzt werden, um Gemüse frisch zu halten, aus Wasserflaschen, Plastikbehältern und vielem mehr.
Denn: BPA, Bisphenol A, aka 4,4′-isopropylidenediphenol ist toxisch für die Fertilität, um nicht zu sagen, es ist fertilitätsbeendend, wirkt wie ein Hormon und beschädigt auf diese Weise das endokrine System. Und damit nicht genug. Eine Reihe von Studien bringt BPA, Bisphenol, mit Entwicklungsstörungen bei Kindern, ADHS und Übergewicht in Verbindung. Mehrere Studien haben einen Zusammenhang zwischen BPA, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes hergestellt. Die Liste der Nebenwirkungen von BPA führt über Krebs (vornehmlich Krebs in Reproduktionsorganen), toxische Anreicherungen mit entsprechenden Schäden in Nieren, Leber und Lunge bis hin zur Überzeugung, dass das Zeug seine fatale Wirkung über Zeit per ANREICHERUNG erreicht.
Aus eben diesen Gründen, ist BPA in der EU gebannt worden:
„Commission Regulation (EU) 2024/3190 of 19 December 2024 on the use of bisphenol A (BPA) and other bisphenols and bisphenol derivatives with harmonised classification for specific hazardous properties in certain materials and articles intended to come into contact with food, amending Regulation (EU) No 10/2011 and repealing Regulation (EU) 2018/213“
Mit dieser Regulation, in Effekt seit dem 20. Januar 2025 ist die Nutzung von Bisphenol A (BPA) im meisten Plastik, das in Kontakt mit Nahrungsmitteln gelangt, verboten worden.
Sie sehen, bei der EU nimmt man es mit der Gesundheit der Bürger genau.
Eines, das in der dafür zuständigen Industrie in der Diskussion über die Effektivität der eigenen Produkte über Zeit verpackt wird:
„Rain erosion damage, caused by repeated droplet impact on wind turbine blades, is a major cause for concern, even more so at offshore locations with larger blades and higher tip speeds. Due to the negative economic influence of blade erosion, all wind turbine Original Equipment Manufacturers (OEMs) are actively seeking solutions. In most cases, since the surface coating plays a decisive role in the blade manufacture and overall performance, it has been identified as an area where a solution may be obtained.“
Die Rotorblätter von Windturbinen, Windturbinen, das sind diese von Klimawirren vergötterten Instrumente, die so gut wie nie im Zusammenhang mit Herstellungskosten, fossilen Brennstoffen, die zum Betrieb und zur Herstellung notwendig sind, Entsorgung, Gesundheitsproblemen oder anderen negativen Begleiterscheinungen, vorkommen, diese Rotorblätter leiden unter Abrieb, an ihren Kanten erodiert es und dadurch wird die Effektivität geringer. Auch die quasi-göttliche und sicher nicht den Planeten rettende Technologie der Windkraft, sie hat ein Problem: Sie steht im Freien. Ist der Natur, dem Wetter, dem KLIMA schutzlos ausgeliefert. Wind, Regen und alles, was das Wetter sonst noch in Petto hat, sie nagen am Windrad, machen die Turbine mit jedem Tag, den sie Wald, Wiesen und Bergrücken verschandelt, etwas weniger effizient.
Das ist ein Problem.
Eines, das die entsprechende Industrie und die von ihr beschäftigten „Wissenschaftler“ in vielen, sehr vielen Beiträgen diskutiert haben.
SciFi-Support
Indes, es gibt noch mehr Probleme.
Eines wird in geradezu entwaffnender Weise in einem White Paper der europaweiten Vereinigung der Epoxid-Harz Hersteller diskutiert:
“Bisphenols are not covalently bound to the polymeric structure, from which with time, or due to physical and / or chemical factors such as heat and acidity, can be gradually released into the external environment, contaminating water, soil and sediments, and later the rest of the agro-food chain.”
Das Rotorblatt einer Windturbine besteht im Wesentlichen aus Glasfaser, Epoxidharz, Balsaholz und diversen Härtern. Epoxidharz enthält, wie gerade von den Herstellern beschrieben, Bisphenol A, bis zu 33% Anteil von Epoxidharz sind Bisphenol, rund 13% der Masse eines Rotorblattes besteht aus Bisphenol A, demselben Bisphenol A, das die Europäische Union aus der Verpackung verbannt hat, die in direkten Kontakt mit Nahrungsmitteln gelangt, weil es den Hormonhaushalt durcheinanderbringt, weil es Entwicklungsstörungen bei Kindern zu verursachen scheint, weil es karzinogen ist, Herz und Kreislauf in Mitleidenschaft zieht und vor allem, weil es die Fertilität zerstört, quasi ein endgültiges Verhütungsmittel darstellt.
Lustig, dass dieselbe Organisation, die, um die Bevölkerung zu schützen, eine Verordnung erlässt, die Bisphenol A aus Verpackungen verbannt, dasselbe Bisphenol A über eine Energiepolitik, die Windkraftanlagen fördert, über diese Politik nicht nur die Verbreitung von BPA/Bisphenol A fördert, sondern dafür sorgt, dass das Zeug per Windrad und über die Äcker und Weinberge und Fische in der Umgebung der Windrädern in die Nahrungskette von Mensch und Tier gelangt, um sich dann in beiden anzureichern und all die Wirkungen zu entfalten, die oben benannt wurden.
Aber beruhigen Sie sich, denn die offizielle Erklärung in solchen Fällen lautet: Kein Problem, das Zeug bleigt stationär, wird nicht in Umlauf gebracht, weder per Nahrungskette noch per Blutbahn, um dann metabolische Zerstörung anzurichten. Es ist, in drei Worten. SICHER UND EFFEKTIV.
Man kann sich darüber sicher sein, dass sich offizielle Gesundheitsschützer auf diese Position zurückziehen, zurückziehen können, denn, wie Solberg, Rimereit und Weinbach schon 2021 festgestellt haben, gibt es erstaunlich wenig Forschung zur Verbreitung von Bisphenol A (BPA) per Windrad. Eine dieser Forschungen, mit denen man sich die eigene Karriere zerstören kann und die aus welchen Gründen auch immer (ich wüsste einige) von der EU und anderen institutionellen Wissenschaftszerstörern nicht gefördert werden:
„Nevertheless, there is remarkably little available information on microplastic emissions from turbine blades. However, there are many reports from the industry that focus on wear and maintenance. This indirectly confirm the issues we describe.“
Aber es gibt ein 2021 an der University of Strathclyde in Schottland durchgeführtes Experiment, das dabei hilft, den Umwelt- und Gesundheitsschaden, der von Windturbinen per Bispenol A Emission ausgeht, zu schätzen. Ein Experiment, das, wie so viele, durchgeführt wurde, um den Abrieb, die Erosion an den Kanten von Windturbinen einschätzen zu können, die Erosion, die von REGEN verursacht wird. Das Experiment aus Strathclyde berücksicht weder Schnee noch Eis noch Hagel. Alle Ergebnisse sind somit Mindestergebnisse. Die Wahrheit liegt darüber.
Sie sehen hier eine Versuchsanordnung, die bei 24 Grad Celsius und für eine Windgeschwindigkeit von 60m/s den Abrieb an der Kante eines Rotorflügels einer Windturbine untersucht, und zwar für Epoxidharz. Benutzt haben Pugh und Stack G10 Epoxidglas, das weitgehend identisch mit dem Epoxidharz ist, das in Windturbinen verbaut wird. Untersucht haben sie den Masseverlust, durch REGEN, wobei der Regen durch die dargestellte Anordnung von Injektionsnadeln verteilt wurde. Pugh und Stack ging es darum, den Masseverlust von Windturbinen unter den Bedingungen, die in England und Wales und Schottland herrschen, also dem monatlichen Durchschnittniederschlag zu untersuchen. Deshalb messen sie den Verlust an Masse, der durch Regen verursacht wurde für unterschiedliche Mengen von Regen, die von durchschnittlich 50mm bis 500 mm pro Monat betragen.
Jetz wissen wir, warum es bei uns ständig regnet… Quelle. Pugh & Stack, 2021.
Dass Erosion an den Kanten von Windrädern nicht nur dafür sorgt, dass ein Umweltgift wie Bisphenol weithin verbreitet wird, sondern auch einen Funktionsverlust der Windräder mit sich bringt, ist offenkundig. Mit jedem Masseverlust gehen andere aerodynamische Eigenschaften des Rotorblattes einher, ab einem bestimmten Umfang von Masseverlust geht die Effektivität der Windturbine in den Keller.
Je nach Regenintensität errechnen Pugh und Stack einen Masseverlust von 0,037% pro MONAT für 50mm Regen und 0,199% pro Monat für 500mm Regen. Am Ende einer einfachen Hochrechnung stehen 2,4% Masseverlust pro Jahr, 48% stünden am Ende von 20 Jahren, aber natürlich wäre das Windrad schon Jahre zuvor nicht mehr funktionsfähig, was vielleicht erklärt, warum an manchen Windparks in England und Wales und Schottland schon nach fünf Jahren umfangreiche Reparaturen an Rotorblättern von Windturbinen notwendig sind.
Die Hochrechnung ist grob, denn sie basiert auf den 0,199% Masseverlust für 500mm Regen pro Monat. Eine Überschätzung, denn es regnet in den meisten Monaten selbst in England, Wales und Schottland weniger. Indes: Pugh und Stack haben nur Regen und eine Windgeschwindigkeit von 60m/s an den Kanten der Rotorblätter für Rotorblätter mit 120 Metern Durchmeser berücksichtigt, was angesichts der vielen Stürme, die die britischen Inseln mit weit mehr 60m/s an den Kanten von Windrädern heimsuchen, angesichts der Tatsache, das neben Regen auch Schnee, Hagel oder Graupel Niederschlag darstellt, wenn auch seltener als Regen, zu Ergebnissen führt, die das wahre Ausmaß der Erosion von Epoxid und damit BPA eher unterschätzen.
Zwischenzeitlich wurden die Ergebnisse von Pugh und Stack (2021) aufgenommen und in Bisphenol Verteilung anderer Einheit, nämlich Gramm oder Kilogramm per Windturbine umgerechnet. Man muss kein Hellseher sein, um zu wissen, dass bereits diese – auf den ersten Blick einfache – Umrechnung, zu erheblichen Diskrepanzen führen wird. So haben Mishnaevsky et al. (2024) auf Basis der Ergebnisse von Pugh und Stack (2021) ein „MODELL“ erstellt und gerechnet, an dessen Ende ein Abrieb von 75 Gramm BPA pro Rotorblatt und Jahr steht.
„In this article, the volume of removed plastic due to the leading-edge erosion of wind turbine blades is evaluated using different approaches. A probabilistic model of material removal due to successive rain droplet impacts was developed and applied to the determination of the volume loss of blades due to erosion. As a result, it was shown that for the case of an average tip speed of 90 m/s, 1000 mm of rain annually, and a mean rain intensity of 1 mm/h, the volume loss is at the level of 15 mm3/cm2 per year. For the area 10 m × 50 mm (full leading-edge surface), it leads to 75 cm3 or 75 g per blade per year.“
Die Autoren kommen zu diesem Ergebnis unter der Annahme, dass es PRO JAHR 1000mm Niederschlag in Form von Regen gibt und unter Annahme einer Windgeschwindigkeit von 90 m/s an den Kanten des Rotorblattes eines Windrades mit einem Durchmesser von 150 Metern. Warum Mishnaevsky et al. (2024) ein Modell berechnet haben, das von der Spezifikation des Experiments von Pugh und Stack abweicht, obschon sie beider Ergebnisse 1:1 übernehmen, ist eine dieser Fragen, die man besser nicht stellt.
Die oben bereits zitierten Solberg, Rimereit und Weinbach (2021) kommen auf Basis der Ergebnisse von Pugh und Stack (2021) zu einem ganz anderen Ergebnis und errechnen pro Jahr für Turbinen in Norwegen einen Abrieb von Bisphenol, der 62 KILOGramm pro Turbine ergibt.
There we are.
Wieder einmal gibt es ein Thema, das direkte Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung hat, wieder einmal versagen öffentliche Institutionen, deren Aufgabe darin besteht, Gesundheitsgefahren, die von bestimmten Technologien ausgehen, korrekt zu bestimmen. Dabei ist nicht strittig, dass Windturbinen Bisphenol A in der Umgebung verteilen, quasi unentheltlich für Nachfrage bei Hausärzten und in Krankenhäusern sorgen. Die Frage, wie groß dieses Problem ist, ist in des nichts, was Leute in verantwortlicher Position zu interessieren scheint. Sie stecken vermutlich wieder in der „sicher und effektiv-Schleife“, die sie schon im Zusammenhang mit den COVID-19 Spritzbrühen, die Millionen schwer an der Gesundheit geschädigt haben, befahren haben.