Wie im letzten Post angekündigt, umfasst der vorliegende Post eine Zusammenstellung der Umweltschäden, die für Windparks wissenschaftilch belegt sind.
Wir haben den Post in drei Teile unterteilt.
Zunächst werden die Auswirkungen von Bau und Betrieb auf die unmittelbare Umgebung von Windparks dargestellt,
dann tragen wir die Beleglage dafür zusammen, dass Bau und Betrieb von Windparks Böden austrocknet,
bevor wir einen Abstecher in die Welt der Gesundheit machen und den Eintrag von Umweltgiften durch den Betrieb von Windparks thematisieren.
Windkraftanlagen zerstören die Umwelt
Dass Windräder eine grüne Technologie sein sollen, kann nur behaupten, wer weder Ahnung von noch Interesse an den negativen Effekten, die Windräder während und nach ihrer Errichtung auf die sie umgebende Vegetation ausüben, hat. Im Rahmen einer kleinen Reihe, die sich auf neue Studien aus China stützt, weil chinesische Wissenschaftler offenkundig nicht dieselben Ängst oder ideologischen Vorurteile an Forschung zu negativen Effekten, die von Windturbinen ausgehen, herantragen wie Wissenschaftler des „freien Westens“, konnten wir bislang die folgende Kette der Zerstörung nachzeichnen:
Rekapitulieren wir, was wir bisher zusammengetragen haben (Wer es schon kennt kann am Ende des Kastens weiterlesen):
Bodenerosion ist ein weiterer dieser negativen Effekte:
Durch den Bau von Straßen als Zuwegung zu den Windrädern gehen pro Jahr zwischen 24.74 bis 274.33 Tonnen Boden verloren, durch den Bau einer Windturbine werden weitere 26.52 bis 263.46 t/hm−1 a−1verloren (t/hm−1 a−1 ist ein Maß für den jährlichen Bodenverlust durch Erosion pro Hektar und pro Jahr). Rund 500 Tonnen Erde, die durch den Bau einer Windturbine verloren gehen. Das ist erheblich und hat natürlich Folgekosten, die sich dann im Verlust von Vegetation niederschlagen, was wiederum einen Artenverlust in Dichte und Breite zur Folge hat [Mehr zu diesem Thema finden Sie hier].
Unabhängig vom Standort einer Windkraftanlage nimmt der Nährstoffreichtum der Böden rapide ab, der Wassergehalt des Bodens, der Gehalt an Phosphor, Stickstoff, Kalium und der Gehalt von organischem Kohlenstoff wird schnell geringer, die Zahl der nützlichen Nematoden und Protisten schwindet und das Ökosystem gerät aus dem Gleichgewicht, zunächst lokal, dann kaskadenförmig sich ausbreitend, ein durchweg schädlicher Effekt:
„Soil microfauna community stability was significantly and positively linked to soil multinutrient cycling, which has the potential to initiate cascading ecological consequences.“
Auch in Zerstörung gibt es Nuancen: Windkrafträder zerstören die Mikrofauna in Wäldern und auf Flächen mit Hecken umfassender als in Wiesen und Grasland.
Indes, die „geringere Zerstörung“ auf Grasland, hat selbst Ausmaße, die erheblich sind, wie eine dritte Studie zeigt, die wir hier besprochen haben. Die Ergebnisse sind selbst dann dramatisch, wenn man sie in Biosphären sammelt, in denen Windparks die „geringste“ Verwüstung der Landschaft hinterlassen sollen:
Während des Baus der Windkraftanlagen wird die Struktur und Funktion der Böden beeinträchtigt, die Landschaft wird fragmentiert und die Regeneration der Vegetation dadurch erschwert. Während des Betriebs der Anlagen verändern sich die chemischen Eigenschaften der Böden, die Böden werden basischer, d.h. der PH-Wert nimmt zu. Der Gehalt an Stickstoff, Kohlenstoff, Phosphor, und die Bodenfeuchte nimmt ab. Der Nährstoffgehalt der Böden wird geringer und als Folge, so finden Cui et al. (2025), reduziert sich nicht nur die Vielfalt der Vegetation, die verbleibende Vegetation verkümmert, erreicht nicht mehr die Wachstumshöhe, die die gleiche Vegetation in unbewindradeten Gebieten erreicht. Dies wiederum hat erhebliche Effekte auf die Insektenpopulationen: Sie werden weniger, und zwar in Spezies und Anzahl.
Dieser schädliche Einfluss von Windkraftanlagen auf Insekten, ist im Wesentlichen ein INDIREKTER EFFEKT, einer, der bislang in der Forschung nicht berücksichtigt wurde. Windkraftanlagen führen zu einer zum Teil erheblichen Reduktion der Nährstoffe im Boden (vor allem Phosphor wird zum seltenen Element), die Bodenfeuchte wird geringer, die trockenen und nährstoffarmen Böden führen zu einer verkümmerten Vegetation, was wiederum zu einer Verringerung von Insekten und Insektenspezies führt. Das Ausmaß der Zerstörung nimmt mit der Zahl der Windturbinen zu.
Von Windrädern geht eine umfassende Zerstörung der Fauna in ihrem mittel- und unmittelbaren Umfeld aus. Sie erodieren die Böden, reduzieren den Feuchtigkeits- und den Nährstoffgehalt der Böden, Nematoden und Protisten verschwinden, die Insektenpopulationen gehen zurück und mit ihnen alle die Tierpopulationen, die in der Nahrungskette nach Insekten kommen. Wie dramatisch diese Zerstörung im direkten Umfeld von Windturbinen ist, innerhalb eines Radius von 500 Metern um den Turm des Windrads, das zeigt eine weitere Studie:
Bei allen Unterstützern bedanken wir uns bereits an dieser Stelle sehr HERZLICH!
Zhang und seine Mitstreiter haben eine umfangreiche Bestandsaufnahme des Effekts den Windturbinen auf einen Umkreis von 500 Metern um ihren Turm herum und im Vergleich zur Fläche, die in 501 Metern Entfernung beginnt und bis in 5 Kilometer Entfernung reicht, ausüben. Die Autoren liefern mit ihrer Analyse ein Maß, das die unmittelbare Zerstörung quantifiziert. Die mittelbare Zerstörung dient als Basis dieser Berechnung, so dass man letztlich ein Maß dafür hält, um wie viel mehr die unmittelbare Umgebung eines Windrads im Vergleich zur mittelbaren Umgebung geschädigt wird. Wie hoch die Schäden in der mittelbaren Umgebung sind, interessiert die Autoren in dieser Arbeit nicht.
Für ihre Analyse benutzen sie drei Indices:
Fractional Vegetation Cover: ein Maß für den Anteil einer bestimmten Fläche, die mit Vegetation bedeckt ist;
Normalized Difference Vegetation Index: ein Maß für Dichte und Gesundheit von Vegetation, das über die jeweilige Fähigkeit, Licht im nahen und sichtbaren roten Licht zu reflektieren, bestimmt wird;
Leaf Area Cover: ein Maß für den Anteil mit Blättern bedeckter Fläche innerhalb eines umgrenzten Gebiets.
Die Ergebnisse der Autoren zeigen einen mehr oder minder umfassenden Kahlschlag:
Die Autoren finden für Wälder eine signifikante Reduktion des Wachstums von nach der Errichtung verbliebener Vegetation: Die durchschnittlichen Wachstumsraten liegen um 21,7% für den noch mit Vegetation bedeckten Boden, 28,6% für die Dichte und Gesundheit der Vegetation und 68,4% für die mit Blättern bedeckte Fläche unter den Wachstumsraten, die vor dem Bau eines Windrades im selben Gebiet erreicht wurden (= Radius von 500 Metern um das Windrad);
Nun stellt sich natürlich die Frage, wie viel Vegetation nach Errichtung eines Windrads im Vergleich zum Zustand vor der Errichtung im Durchschnitt aller berücksichtigten Windräder eigentlich noch vorhanden ist. Einmal mehr ist das Ergebnis dramatisch, denn die Errichtung EINES Windrades reduziert IM DURCHSCHNITT die mit Vegetation bedeckte Fläche um 71,6%, die Gesundheit und Dichte der Vegetation um 79,7% und das Blätterdach um 58,1%.
Ein Bild des umfassenden Kahlschlags, das mit der Zahl der Windturbinen, die installiert werden, exponentiell trüber wird.
Zhang et al. (2025) können ihre Ergebnisse nur als „signifikanten“ Einfluss auf die Vegetation im Umkreis von 500 Metern um EINE Windturbine zusammenfassen:
„These results indicated that mountainous wind farms in Yunnan Province had a significant impact on vegetation within a 0.5 km radius and had consistent inhibitory effects on the FVC and NDVI of different vegetation types, whereas their impacts on the LAI varied.“
Was die Arbeit von Zhang et al. (2025) besonders wertvoll macht, ist ein kleines Detail, das sich zum Ende des Beitrags findet, ein vorher-nachher-Vergleich einer bewaldeten Region in Yunnan, die Gegenstand der Arbeit ist. Die Bilder zeigen einen dramatischen Unterschied im Bewuchs, den man kaum anders als Ergebnis einer mutwilligen Zerstörung ansehen kann. Aber sehen sie selbst. Links der Zustand 2012 unmittelbar vor Beginn der Bauarbeiten, rechts der Zustand nach Abschluss der Bauarbeiten.
Aber natürlich sind Windräder eine grüne Technologie …
Windparks trocknen die Böden aus
Leser mit einem langen Gedächtnis, einem, das bis ins Jahr 2019 zurückreicht, erinnern sich vielleicht noch an die beiden folgenden Abbildungen. Sie stammen aus dem Dürremonitor des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung, UFZ. 2019 ging die rechte durch die Medien. Macht einfach mehr her, wenn es darum geht, Panik zu schüren als die Linke. Als Legende gilt: Je röter, desto trockener.
Die folgende Abbildung haben wir damals vom Bundesamt für Naturschutz besorgt. Sie zeigt die deutschlandweite Verteilung von Windkraftanlagen. Als Legende gilt dieses Mal, je röter, desto mehr Windkraftanlagen im Jahre 2019.
Die Frage, die wir vor dem Hintergrund dieser Datenrepräsentation gestellt haben: Ist es ein Zufall, dass die Böden da am trockensten sind, wo die meisten Windkraftanlagen stehen?
Sie können sich die Reaktion im Mainstream vorstellen, unter denen, die schlicht nicht in der Lage sind, differenziert zu denken, die Möglichkeit zuzulassen, dass etwas, von dem sie sich Wohltaten erwarten, auch negative Konsequenzen haben könnte. Eigentlich ist die Fähigkeit, differenziert zu denken, eine Entwicklungshürde, die zu nehmen ist, um von der Kindheit ins Erwachsenenalter zu gelangen. Offenkundig haben viele diese Hürde nicht nehmen können und verharren in einem infantilen Stadium. Man rufe sich nur die irren Behauptungen im Hinblick auf Pfizer/Moderna/Biontechs Mana-Säfte in Erinnerung. Allein der Hinweis, es könne zu negativen gesundheitlichen Folgen als Ergebnis von COVID-19 Shots kommen, galt vielen der Spritzeifrigen als Häresie.
Klimawandel ist insofern nur eine weitere Tummelwiese der infantil-Denkretardierten, die von Leuten mit echten Interessen, die mit der Dummheit der Klimakrieger dicke Profite machen, nach Lust und Laune instrumentalisiert werden. Kehren wir zurück zur Windkraft und zu den trockenen Böden, zu den Dürren, die Windkraftanlagen zu produzieren scheinen. Zwei Dinge haben uns heute erneut für dieses Thema sensibilisiert:
Die Abbildung links und ein nagelneuer Beitrag.
Bleiben wir zunächst bei der Abbildung, die uns insofern irritiert hat, als die Texas-Windfarm, von der hier die Rede ist, bereits 2012 Gegenstand eines wissenschaftlichen Beitrags war, den wir in der Vergangenheit besprochen haben. Und in der Tat entpuppt sich der Beitrag der NASA, auf den hier Bezug genommen wird, als – wenn man so will – Relikt, denn er stammt aus dem Jahre 2012 . Die Arbeit, auf die er sich bezieht, diese Arbeit:
Zhou, L., Tian, Y., Roy, S.B., Dai, Y. and Chen, H. (2012). Diurnal and seasonal variations of wind farm impacts on land surface temperature over western Texas. Climate dynamics 41(2): 307-326.
haben wir – wie gesagt – bereits in der Vergangenheit besprochen, als wir der Frage, ob Windkraft zu trockenen Böden und nachfolgend Dürre führt, nachgegangen sind.
Die Studie von Zhou et al. (2012) lässt daran wenig Zweifel. Die Bodentemperatur im Umfeld eines Windparks in Texas erwärmte sich um 0,72 Grad per Dekade im Vergleich zu Regionen im näheren Umfeld, die keinen Windpark hatten. Ein Effekt, den die Autoren explizit darauf zurückgeführt haben, dass die Propeller der Windturbinen wie ein Fächer wirken, die nachts wärmere Luft aus oberen Schichten nach unten holen und den Boden erwärmen.
Irgendwie ist die Forschung zu Windparks und ihrem Einfluss auf die Böden, auf denen sie stehen und die Landschaft, in der sie stehen, nicht in der Menge vorhanden, wie man das erwarten würde, angesichts der großen Zahl hässlicher Eingriffe in die Landschaft, die derzeit vorgenommen wird, mit nicht nur optischen Folgen, sondern mit erheblichen Folgen für die Flora und Fauna. Eine unlängst veröffentlichte Studie von del Mar Salguero et al. (2023) hat für eine Windfarm im Süden Spaniens die Jahresmortalität nur für Fledermäuse untersucht. In der Region Cádiz hat der Klimawandelwahnsinn seinen Niederschlag in knapp 900 Windrädern in 59 Windparks etliche davon in Naturschutzgebieten gefunden und in Massenmord an Fledermäusen. In einem Jahr, und zwar unabhängig von der Jahreszeit, wenngleich im Sommer mehr als im Winter, sind mindestens 2.858 Fledermäuse geschreddert worden, aus 10 verschiedenen Fledermaus-Arten. Die Forscher haben nur Fledermäuse untersucht. Der Massenmord an Vögeln dürfte nicht geringer ausfallen. Aber natürlich ist uns der vermeintliche Schutz vor einem phantasierten, von Menschen verursachten Klimawandel, die Zerstörung von Fauna und Flora wert.
Wer nachlesen will, wie del Mar Salguero et al. auf ihre Zahlen kommen, der kann das hier tun:
Falls irgendein Grüner noch einmal das Wort „Artenschutz“ in den Mund nehmen sollte, kotzen Sie ihm vor die Füße als Alternative zur Faust im Gesicht.
Seit 2012 und seit wir unsere Bestandsaufnahme zum Zusammenhang von trockenen Böden, Dürre und Windparks erstellt haben, ist wenig hinzugekommen. Forschung zu den negativen Folgen der Windkraftmanie wird Probleme haben, eine Förderung zu erhalten, und Forscher, die den Mut haben, die eigene Karriere mit entsprechenden Ergebnissen zu gefährden, sind nicht gerade häufig. Wenn man nach Ihnen Ausschau hält, muss man schon genau hinsehen und Ausdauer mitbringen und an Orten suchen, die bislang nicht wirklich durch Offenheit und Freiheit zur Forschung bekannt sind: CHINA.
Siehe da, aus China kommt die neueste Studie, die die Auswirkungen von Windparks auf die umgebende Region untersucht hat, diese Studie:
Untersucht haben die Autoren, wie sich einer der großen Chinesischen Windparks in der Grenzregion zur Mongolei auf die Umgebungstemperatur und die Feuchtigkeit der Böden auswirkt. Die Untersuchung differenziert Tageszeiten und Jahreszeiten und gibt einen umfassenden Einblick in die Veränderung, die ein Windpark zur Folge hat, einen wenig überraschenden Einblick, denn die Realität geht auch dann, wenn sie nicht erforscht wird, nicht einfach weg.
Hier der Windpark
Wang et al. (2023) haben fünf meteorologische Stationen auf oder in unmittelbarer Nähe zum Windpark errichtet und zudem Messwerte der Meteorologischen Station von Xilinhot ausgewertet, sechsmal in 24 Stunden über ein ganzes Jahr. Mehrere tausend Bodenproben wurden an unterschiedlichen Stellen und in einer Tiefe von 52mm genommen und auf Feuchtigkeit untersucht. Ein Index für die Trockenheit des Bodens, der aus der Beziehung zwischen der Oberflächentemperatur und dem „normalized difference vegetation index (NDVI)“, errechnet und TVDI [Temperature Vegetaion Dryness Index] genannt wurde, ist von den Autoren zur Grundlage eines Modelles gemacht worden, das auf Basis der Messwerte darstellt, wie sich die Feuchtigkeit des Bodens im direkten und angrenzenden Umfeld von Windparks verändert. Schließlich wurden Temperaturdaten, die mit „remote sensing“ gewonnen wurden, die Autoren lassen sich dazu nicht aus, aber es handelt sich vermutlich um Satellitendaten, mit den Messdaten kombiniert, was in den folgenden Ergebnissen resultierte:
Winparks reduzieren die Bodenfeuchtigkeit erheblich, und zwar um 4,1% jährlich.
Die Reduktion der Bodenfeuchtigkeit ist nicht auf das Gelände des Windparks begrenzt. Sie findet sich vor und hinter Windparks.
Die Reduktion der Bodenfeuchtigkeit in Windrichtung ist vor allem im Frühling stark ausgeprägt, in Sommer und Herbst reduziert sich die Bodenfeuchtigkeit vor allem gegen die Windrichtung.
Die Reduktion der Bodenfeuchtigkeit in Windrichtung beträgt im Durchschnitt 2,85% am Tag, die Reduktion der Bodenfeuchtigkeit gegen die Windrichtung beträgt pro Tag im Durchschnitt 0,21%
Damit bestätigt eine weitere Studie, was schon andere Studien zuvor gezeigt haben: Windparks wirken sich negativ auf die Feuchtigkeit der sie umgebenden Böden aus. Sie verändern das Klima, machen es trockener, führen im Extrem zu Dürre und Bodenerosion. Mit anderen Worten, Windparks produzieren die Umwelt- und Klimafolgen, die sie angeblich verhindern sollen.
Ein weiterer Hoax, an dem sich sehr viele Profiteure seit Jahren bereichern.
Wir präsentieren im Folgenden die bisherige Forschung, die ergänzt, was wir gerade geschrieben haben.
Bevor wir den Stand der Wissenschaft präsentieren, noch ein Wort zur Bodenversiegelung durch Windkraftanlagen, die natürlich das ihre zur Austrockung von Böden beiträgt, schon allein dadurch, dass auf versiegelten Böden das Regenwasser schneller abläuft und damit weniger Zeit hat, im Boden zu versickern, wie dies z.B. auf perforierten Acker- oder Sandböden der Fall ist. Das Ergebnis ist: Trockenheit. Die folgende Tabelle gibt für einige der Fundamente, auf denen Windräder verbaut sind, die Menge an Stahl und Beton an, die verbaut wird:
Vorab, wie so oft, muss man sich als Wissenschaftler wundern, wie wenig es zu einem so elementaren Thema, wie dem Umwelteinfluss von Windkraftanlagen an Forschung gibt. Das wenige, das es gibt, kommt zu dem Ergebnis, dass Windparks mindestens das lokale Klima verändern.
Forschung aus Schottland, die Armstrong et al. (2016) veröffentlicht haben, scheint den derzeitigen Stand am besten abzubilden:
„This research demonstrates that effects of wind turbines on ground-level microclimate could have implications for biochemical processes and ecosystem carbon cycling. Consequently, improved measurements and modelling approaches are needed to determine the true carbon balance of wind energy that includes the effect of altered ground-level microclimates”.
Während überall Windparks aus dem Boden gestampft werden und wurden und man auch in Wales begonnen hat, die Aussicht mit diesen Ungetümen zu zerstören, steckt die Forschung zu den Auswirkungen dieser ineffizienten Technologie noch in den Startlöchern. Die normative Kraft des Faktischen, die auch als politischer Wille bezeichnet wird, obwohl es bestenfalls der Wille der stärksten Lobbygruppe ist, sie schafft Fakten bevor die Folgen der geschaffenen Fakten überhaupt bekannt sind.
Das Wenige, was es an Forschung gibt, das zeichnet indes ein eindeutiges Bild.
Die bereits angesprochene Studie von Armstrong et al. (2016) kommt zu dem Ergebnis, dass die nächtliche Lufttemperatur, die Oberflächen und die Bodentemperatur durch Windturbinen erhöht wird. Zudem steigt die Luftfeuchtigkeit. Dieser Effekt kann direkt unter Windturbinen und hinter Windturbinen für eine relativ kurze Strecke gemessen werden. Armstrong et al. (2016) haben ihre Ergebnisse durch den Vergleich von Temperatur und Luftfeuchtigkeit während des Betriebs und während des Stillstands von Windturbinen gewonnen und kommen mit diesem Design dem optimalen Design, das natürlich darin besteht, Temperatur und Feuchtigkeit vor und nach dem Bau von Windparks für die Baustelle und deren direkte Umgebung zu messen, sehr nahe.
Armstrong, A. et al. (2016). Ground-level climate at a peatland wind farm in Scotland is affected by wind turbine operation. Environmental Research Letters 11(4): 044024.
Die normative Kraft des Faktischen oder die Hyperaktivität von Politikern, die immer schon tun, bevor sie wissen, hat weitgehend verhindert, dass es Daten gibt, die ein solches Design ermöglichen.
Weitgehend, aber nicht vollständig:
Zhou et al. (2012) haben für Texas und unter der Verwendung von Temperaturmessungen durch Satelliten zeigen können, dass sich die Bodentemperatur direkt unter Windturbinen um bis zu 0,5 Grad Celsius erhöht. Abermals ist der Effekt lokal und reicht wenig über den unmittelbaren Bereich des Windparks hinaus.
Zhou, L., Tian, Y., Roy, S.B., Dai, Y. and Chen, H. (2012). Diurnal and seasonal variations of wind farm impacts on land surface temperature over western Texas. Climate dynamics 41(2): 307-326.
Angesichts des Fehlens von Daten, die es erlauben, Temperaturen und Feuchtigkeit vor und nach dem Bau von Windparks zu vergleichen, bieten sich Computermodelle an, in denen thermodynamische Effekte ebenso in Rechnung gestellt werden, wie die Sonnenstrahlung oder die Wechselwirkungen zwischen Elementen als Methode, den Effekt von Windturbinen auf das (lokale) Klima zu berechnen.
Hier haben vor allem David Keith et al. (2004) bahnbrechende Arbeit geleistet. So konnten sie zeigen, dass sehr große Windfarmen nicht nur das lokale Klima beeinflussen, sondern darüber hinaus das Klima der Erde als Ganzes. Temperaturunterschiede von 0,5 Grad Celsius als Folge von Windfarmen haben sie in ihren Modellen berechnet, wobei die Temperaturunterschiede sich je nach Ort als Anstieg oder Rückgang darstellen.
Auch Keith et al. (2004) kommen abschließend zu dem Ergebnis, dass zu wenig Daten und Forschung vorhanden sind, um den Effekt von Windturbinen abschließend zu bestimmen:
„Our analysis suggests that the climatic impacts of wind power may be nonnegligible, but they do not allow a detailed quantitative evaluation of the climatic changes induced by extraction of wind power. Further research is warranted on the local effects of current wind farms on surface climate and boundary-layer meteorology, as well as on the development of better parameterizations of wind farms in large-scale models.”
Keith, D.W., DeCarolis, J.F., Denkenberger, D.C., Lenschow, D.H., Malyshev, S.L., Pacala, S. & Rasch, P.J. (2004). The influence of large-scale wind power on global climate. Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46): 16115-16120.
Dem Mangel an Daten sind Kirk-Davidoff und Keith (2007) in einer weiteren Studie begegnet. Dieses Mal können sie nicht nur zeigen, dass Windparks die Intensität und Häufigkeit von Wind beeinflussen, sie können auch zeigen, dass die Bodenbeschaffenheit und dessen Temperatur durch die Windparks beeinflusst wird, und zwar nicht nur lokal, sondern global.
“The results of our model experiments demonstrate that the addition of surface roughness anomalies can have a noticeable impact on model surface climate. This impact occurs as a consequence of changes in the surface and tropospheric wind fields. Slowing of the zonal wind over the roughened region yields stationary wave patterns of divergence and convergence that are associated with meridional and vertical wind anomalies that in turn affect temperature advection and cloud fraction. These changes in turn affect the surface heat budget, resulting in the observed temperature anomalies. In addition to these explanatory findings, we have also shown that the climate impact of the roughness anomalies scales with their horizontal extent as well as with their roughness. This scaling occurs both because the amplitude of the barotropic response scales with the horizontal scale of the wind farm, and because the penetration of the wind anomaly from the surface increases with horizontal scale.”
Kirk-Davidoff, Daniel B., & David W. Keith (2008). On the climate impact of surface roughness anomalies. Journal of the Atmospheric Sciences 65(7): 2215-2234.
Die Ergebnisse von Keith et al. (2004) sowie Kirk-Davidoff und Keith (2007) nach denen große Windparks die lokalen Klimata durch eine Erhöhung der Temperatur und eine Veränderungen der Luftfeuchtigkeit beeinflussen, wurden u.a. von Fiedler und Bukowski (2011) sowie Wang und Prinn (2010) bestätigt. Auch Vautard et al. (2014) bestätigen diese Ergebnisse und berechnen in ihrer Arbeit, wie sich die bis 2020 in der Europäischen Union installierten Windparks auf das Klima in der Europäischen Union auswirken. Wir geben die Ergebnisse, die Vautard et al. nicht ohne den Hinweis veröffentlicht haben, dass die gefundenen, relativ geringen Effekte auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit natürlich größer werden, wenn die Menge installierter Windturbinen steigt, in der grafischen Form, die sie bei Vautard et al. (2014) gefunden haben, wieder.
Fiedler, B. H. & Bukowsky, M. S. (2011). The effect of a giant wind farm on precipitation in a regional climate model. Environmental Research Letters 6(4): 045101.
Vautard, R., Thais, F., Tobin, I., Bréon, F.M., De Lavergne, J.G.D., Colette, A., Yiou, P. & Ruti, P.M. (2014). Regional climate model simulations indicate limited climatic impacts by operational and planned European wind farms. Nature communications, 5: 3196.
Wang, C., & Prinn, R. G. (2010). Potential climatic impacts and reliability of very large-scale wind farms. Atmospheric Chemistry and Physics 10(4): 2053-2061.
Als Fazit kann man feststellen, dass es als gesichert gelten kann, dass Windparks das lokale Klima verändern. Sehr große Windparks oder viele Windparks haben zudem einen Effekt auf das globale Klima. Die Ergebnisse basieren zumeist auf Simulationsmodellen, wobei die Studie von Zhou et al. (2013), die auf Vergleichsdaten zurückgreifen konnte, die in den Simulationsmodellen gefundenen Ergebnisse bestätigt. Die neue Studie von Wang et al. (2023), die wir heute besprochen haben, bestätigt die Modellrechnungen anhand realer Daten, die von einem Chinesischen Windpark stammen und erstmals zeigen, dass die Bodenfeuchtigkeit durch Windparks nicht nur in Windrichtung, sondern auch entgegen der Windrichtung reduziert wird.
Windparks tragen somit einen erheblichen Teil zur Austrocknung von Böden, zu Dürre bei.
Mit jeder Umdrehung wird Umweltgift verteilt
In der Europäischen Union und in Deutschland gibt es viele Funktionäre, die für sich in Anspruch nehmen, um die Gesundheit der Bevölkerung besorgt zu sein. Aus diesem Grund hat z.B. die Europäische Union per 20. Januar 2025 der Verwendung von Bisphenol A, auch bekannt als „4,4′-isopropylidenediphenol“ aus allen Plastikerzeugnissen, die mit Nahrungsmitteln in Verbindung kommen, verbannt, also aus Folien, die genutzt werden, um Gemüse frisch zu halten, aus Wasserflaschen, Plastikbehältern und vielem mehr.
Denn: BPA, Bisphenol A, aka 4,4′-isopropylidenediphenol ist toxisch für die Fertilität, um nicht zu sagen, es ist fertilitätsbeendend, wirkt wie ein Hormon und beschädigt auf diese Weise das endokrine System. Und damit nicht genug. Eine Reihe von Studien bringt BPA, Bisphenol, mit Entwicklungsstörungen bei Kindern, ADHS und Übergewicht in Verbindung. Mehrere Studien haben einen Zusammenhang zwischen BPA, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes hergestellt. Die Liste der Nebenwirkungen von BPA führt über Krebs (vornehmlich Krebs in Reproduktionsorganen), toxische Anreicherungen mit entsprechenden Schäden in Nieren, Leber und Lunge bis hin zur Überzeugung, dass das Zeug seine fatale Wirkung über Zeit per ANREICHERUNG erreicht.
Aus eben diesen Gründen, ist BPA in der EU gebannt worden:
„Commission Regulation (EU) 2024/3190 of 19 December 2024 on the use of bisphenol A (BPA) and other bisphenols and bisphenol derivatives with harmonised classification for specific hazardous properties in certain materials and articles intended to come into contact with food, amending Regulation (EU) No 10/2011 and repealing Regulation (EU) 2018/213“
Mit dieser Regulation, in Effekt seit dem 20. Januar 2025 ist die Nutzung von Bisphenol A (BPA) im meisten Plastik, das in Kontakt mit Nahrungsmitteln gelangt, verboten worden.
Sie sehen, bei der EU nimmt man es mit der Gesundheit der Bürger genau.
Eines, das in der dafür zuständigen Industrie in der Diskussion über die Effektivität der eigenen Produkte über Zeit verpackt wird:
„Rain erosion damage, caused by repeated droplet impact on wind turbine blades, is a major cause for concern, even more so at offshore locations with larger blades and higher tip speeds. Due to the negative economic influence of blade erosion, all wind turbine Original Equipment Manufacturers (OEMs) are actively seeking solutions. In most cases, since the surface coating plays a decisive role in the blade manufacture and overall performance, it has been identified as an area where a solution may be obtained.“
Die Rotorblätter von Windturbinen, Windturbinen, das sind diese von Klimawirren vergötterten Instrumente, die so gut wie nie im Zusammenhang mit Herstellungskosten, fossilen Brennstoffen, die zum Betrieb und zur Herstellung notwendig sind, Entsorgung, Gesundheitsproblemen oder anderen negativen Begleiterscheinungen, vorkommen, diese Rotorblätter leiden unter Abrieb, an ihren Kanten erodiert es und dadurch wird die Effektivität geringer. Auch die quasi-göttliche und sicher nicht den Planeten rettende Technologie der Windkraft, sie hat ein Problem: Sie steht im Freien. Ist der Natur, dem Wetter, dem KLIMA schutzlos ausgeliefert. Wind, Regen und alles, was das Wetter sonst noch in Petto hat, sie nagen am Windrad, machen die Turbine mit jedem Tag, den sie Wald, Wiesen und Bergrücken verschandelt, etwas weniger effizient.
Das ist ein Problem.
Eines, das die entsprechende Industrie und die von ihr beschäftigten „Wissenschaftler“ in vielen, sehr vielen Beiträgen diskutiert haben.
SciFi-Support
Indes, es gibt noch mehr Probleme.
Eines wird in geradezu entwaffnender Weise in einem White Paper der europaweiten Vereinigung der Epoxid-Harz Hersteller diskutiert:
“Bisphenols are not covalently bound to the polymeric structure, from which with time, or due to physical and / or chemical factors such as heat and acidity, can be gradually released into the external environment, contaminating water, soil and sediments, and later the rest of the agro-food chain.”
Das Rotorblatt einer Windturbine besteht im Wesentlichen aus Glasfaser, Epoxidharz, Balsaholz und diversen Härtern. Epoxidharz enthält, wie gerade von den Herstellern beschrieben, Bisphenol A, bis zu 33% Anteil von Epoxidharz sind Bisphenol, rund 13% der Masse eines Rotorblattes besteht aus Bisphenol A, demselben Bisphenol A, das die Europäische Union aus der Verpackung verbannt hat, die in direkten Kontakt mit Nahrungsmitteln gelangt, weil es den Hormonhaushalt durcheinanderbringt, weil es Entwicklungsstörungen bei Kindern zu verursachen scheint, weil es karzinogen ist, Herz und Kreislauf in Mitleidenschaft zieht und vor allem, weil es die Fertilität zerstört, quasi ein endgültiges Verhütungsmittel darstellt.
Lustig, dass dieselbe Organisation, die, um die Bevölkerung zu schützen, eine Verordnung erlässt, die Bisphenol A aus Verpackungen verbannt, dasselbe Bisphenol A über eine Energiepolitik, die Windkraftanlagen fördert, über diese Politik nicht nur die Verbreitung von BPA/Bisphenol A fördert, sondern dafür sorgt, dass das Zeug per Windrad und über die Äcker und Weinberge und Fische in der Umgebung der Windrädern in die Nahrungskette von Mensch und Tier gelangt, um sich dann in beiden anzureichern und all die Wirkungen zu entfalten, die oben benannt wurden.
Aber beruhigen Sie sich, denn die offizielle Erklärung in solchen Fällen lautet: Kein Problem, das Zeug bleigt stationär, wird nicht in Umlauf gebracht, weder per Nahrungskette noch per Blutbahn, um dann metabolische Zerstörung anzurichten. Es ist, in drei Worten. SICHER UND EFFEKTIV.
Man kann sich darüber sicher sein, dass sich offizielle Gesundheitsschützer auf diese Position zurückziehen, zurückziehen können, denn, wie Solberg, Rimereit und Weinbach schon 2021 festgestellt haben, gibt es erstaunlich wenig Forschung zur Verbreitung von Bisphenol A (BPA) per Windrad. Eine dieser Forschungen, mit denen man sich die eigene Karriere zerstören kann und die aus welchen Gründen auch immer (ich wüsste einige) von der EU und anderen institutionellen Wissenschaftszerstörern nicht gefördert werden:
„Nevertheless, there is remarkably little available information on microplastic emissions from turbine blades. However, there are many reports from the industry that focus on wear and maintenance. This indirectly confirm the issues we describe.“
Aber es gibt ein 2021 an der University of Strathclyde in Schottland durchgeführtes Experiment, das dabei hilft, den Umwelt- und Gesundheitsschaden, der von Windturbinen per Bispenol A Emission ausgeht, zu schätzen. Ein Experiment, das, wie so viele, durchgeführt wurde, um den Abrieb, die Erosion an den Kanten von Windturbinen einschätzen zu können, die Erosion, die von REGEN verursacht wird. Das Experiment aus Strathclyde berücksicht weder Schnee noch Eis noch Hagel. Alle Ergebnisse sind somit Mindestergebnisse. Die Wahrheit liegt darüber.
Sie sehen hier eine Versuchsanordnung, die bei 24 Grad Celsius und für eine Windgeschwindigkeit von 6 m/s den Abrieb an der Kante eines Rotorflügels einer Windturbine untersucht, und zwar für Epoxidharz. Benutzt haben Pugh und Stack G10 Epoxidglas, das weitgehend identisch mit dem Epoxidharz ist, das in Windturbinen verbaut wird. Untersucht haben sie den Masseverlust, durch REGEN, wobei der Regen durch die dargestellte Anordnung von Injektionsnadeln verteilt wurde. Pugh und Stack ging es darum, den Masseverlust von Windturbinen unter den Bedingungen, die in England und Wales und Schottland herrschen, also dem monatlichen Durchschnittniederschlag zu untersuchen. Deshalb messen sie den Verlust an Masse, der durch Regen verursacht wurde für unterschiedliche Mengen von Regen, die von durchschnittlich 50mm bis 500 mm pro Monat betragen.
Jetz wissen wir, warum es bei uns ständig regnet… Quelle. Pugh & Stack, 2021.
Dass Erosion an den Kanten von Windrädern nicht nur dafür sorgt, dass ein Umweltgift wie Bisphenol weithin verbreitet wird, sondern auch einen Funktionsverlust der Windräder mit sich bringt, ist offenkundig. Mit jedem Masseverlust gehen andere aerodynamische Eigenschaften des Rotorblattes einher, ab einem bestimmten Umfang von Masseverlust geht die Effektivität der Windturbine in den Keller.
Je nach Regenintensität errechnen Pugh und Stack einen Masseverlust von 0,037% pro MONAT für 50mm Regen und 0,199% pro Monat für 500mm Regen. Am Ende einer einfachen Hochrechnung stehen 2,4% Masseverlust pro Jahr, 48% stünden am Ende von 20 Jahren, aber natürlich wäre das Windrad schon Jahre zuvor nicht mehr funktionsfähig, was vielleicht erklärt, warum an manchen Windparks in England und Wales und Schottland schon nach fünf Jahren umfangreiche Reparaturen an Rotorblättern von Windturbinen notwendig sind.
Die Hochrechnung ist grob, denn sie basiert auf den 0,199% Masseverlust für 500mm Regen pro Monat. Eine Überschätzung, denn es regnet in den meisten Monaten selbst in England, Wales und Schottland weniger. Indes: Pugh und Stack haben nur Regen und eine Windgeschwindigkeit von 60m/s an den Kanten der Rotorblätter für Rotorblätter mit 120 Metern Durchmeser berücksichtigt, was angesichts der vielen Stürme, die die britischen Inseln mit weit mehr 60m/s an den Kanten von Windrädern heimsuchen, angesichts der Tatsache, das neben Regen auch Schnee, Hagel oder Graupel Niederschlag darstellt, wenn auch seltener als Regen, zu Ergebnissen führt, die das wahre Ausmaß der Erosion von Epoxid und damit BPA eher unterschätzen.
Zwischenzeitlich wurden die Ergebnisse von Pugh und Stack (2021) aufgenommen und in Bisphenol Verteilung anderer Einheit, nämlich Gramm oder Kilogramm per Windturbine umgerechnet. Man muss kein Hellseher sein, um zu wissen, dass bereits diese – auf den ersten Blick einfache – Umrechnung, zu erheblichen Diskrepanzen führen wird. So haben Mishnaevsky et al. (2024) auf Basis der Ergebnisse von Pugh und Stack (2021) ein „MODELL“ erstellt und gerechnet, an dessen Ende ein Abrieb von 75 Gramm BPA pro Rotorblatt und Jahr steht.
„In this article, the volume of removed plastic due to the leading-edge erosion of wind turbine blades is evaluated using different approaches. A probabilistic model of material removal due to successive rain droplet impacts was developed and applied to the determination of the volume loss of blades due to erosion. As a result, it was shown that for the case of an average tip speed of 90 m/s, 1000 mm of rain annually, and a mean rain intensity of 1 mm/h, the volume loss is at the level of 15 mm3/cm2 per year. For the area 10 m × 50 mm (full leading-edge surface), it leads to 75 cm3 or 75 g per blade per year.“
Die Autoren kommen zu diesem Ergebnis unter der Annahme, dass es PRO JAHR 1000mm Niederschlag in Form von Regen gibt und unter Annahme einer Windgeschwindigkeit von 90 m/s an den Kanten des Rotorblattes eines Windrades mit einem Durchmesser von 150 Metern. Warum Mishnaevsky et al. (2024) ein Modell berechnet haben, das von der Spezifikation des Experiments von Pugh und Stack abweicht, obschon sie beider Ergebnisse 1:1 übernehmen, ist eine dieser Fragen, die man besser nicht stellt.
Die oben bereits zitierten Solberg, Rimereit und Weinbach (2021) kommen auf Basis der Ergebnisse von Pugh und Stack (2021) zu einem ganz anderen Ergebnis und errechnen pro Jahr für Turbinen in Norwegen einen Abrieb von Bisphenol, der 62 KILOGramm pro Turbine ergibt.
There we are.
Wieder einmal gibt es ein Thema, das direkte Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung hat, wieder einmal versagen öffentliche Institutionen, deren Aufgabe darin besteht, Gesundheitsgefahren, die von bestimmten Technologien ausgehen, korrekt zu bestimmen. Dabei ist nicht strittig, dass Windturbinen Bisphenol A in der Umgebung verteilen, quasi unentheltlich für Nachfrage bei Hausärzten und in Krankenhäusern sorgen. Die Frage, wie groß dieses Problem ist, ist in des nichts, was Leute in verantwortlicher Position zu interessieren scheint. Sie stecken vermutlich wieder in der „sicher und effektiv-Schleife“, die sie schon im Zusammenhang mit den COVID-19 Spritzbrühen, die Millionen schwer an der Gesundheit geschädigt haben, befahren haben.
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