Wer uns regelmäßig liest, der weiß, wir sind keine Freunde der Scottish National Party, einer Ansammlung von Leuten zweifelhafter Provenienz und Intelligenz, die indes von einem Politiker mit Witz angeführt werden: Stephen Flynn ist der Chef der SNP Fraktion im House of Commonsn und er hat die letzte PMQ diesen Jahres, eine gut besuchte Prime Minister’s Questiontime dazu genutzt, den britischen Premierminister, den niemand, wirklich niemand mag, einmal mehr zum Lachen freizugeben.
Und einmal mehr zeigt sich in der Episode, dass Psychopathen keinen Humor haben.
Wäre eine Maggie Thatcher, ein Boris Johnson, ein Winston Churchill, selbst ein Langweiler wie John Major in der Weise angesprochen worden, in der es Flynn hier mit Herr Starmer tut, die Genannten hätten sich mit Witz und Humor zu wehren gewusst. Die Humanhülle an der Spitze von Labour ist dem Gelächter indes hilflos ausgeliefert, wie Herr Starmer allen menschlichen Regungen mit Unverständnis und Hilflosigkeit gegenübersteht…
Aber sehen Sie selbst, wie Herr Starmer darauf reagiert, dass Steven Flynn ankündigt, ihn nicht nach all den Katastrophen zu fragen, für die Herr Starmer die politische Verantwortung trägt, den wirtschaftlichen Niedergang, die sich formierenden Cliquen, die an seinem Stuhl sägen, die Tatsache, dass alles, was er anfasst, im Fiasko endet. Nicht einmal ein Hinweis darauf, dass Herr Starmer die Auszeichnung trägt, der mit Abstand unbeliebteste PM zu sein, den die Briten JEMALS hatten, kommt Flynn über die Lippen.
Im Gegenteil, er wünscht Herr Starmer eine Frohe Weihnacht und erkundigt sich danach, wie er seine letzten Weihnachten in No. 10 zu verbringen gedenkt.
Und Starmer antwortet in gewohnt robotesker, humorloser und selbst schlaflose in Tiefschlaf versetzenden Weise, so – wie ein Psychopath antworten würde, dem es vollkommen fremd ist, sich selbst auch nur mit einem Millimeter Abstand zu betrachten:
Die Investitionserfolge, von denen Herr Starmer im Video fabuliert, nimmt niemand mehr ernst. Einer der letzten großen Erfolge, die Herr Starmer verkündet hat, war ein Handelsabkommen mit den USA. das die Administration von Donald Trump mit Wirkung vom gestrigen Tag stillgelegt hat, zum einen, weil die britische Seite nicht zu Potte kommt, in der für die Regierung und Verwaltung von Herr Starmer so markanten großsprechend, inaktiven Trägkeit verharrt, zum anderen, weil man sich in den USA mittlerweile fragt, ob es angemessen ist, ein Land, dessen Regierungsclique die Meinungsfreiheit mit Füßen tritt, mit einem Freihandelsabkommen zu belohnen.
Aber vielleicht tröstet sich Herr Starmer damit, dass er zumindest wenn es darum geht, welchen PM die Briten am liebsten in die Wüste schicken und dort bis zum Hals einbuddeln würden, damit er nie wieder ihre Straßen begeht, mit weitem Abstand vor allen Prime Ministern rangiert, die das Königreich bislang erdulden musste:
„YouGov’s latest polling shows Starmer has hit his highest unfavourability rating since becoming Labour leader in 2020. A whopping 72% of Brits see Starmer unfavourably, giving him a net popularity rating of -54. Reeves has also managed to hit a new record for herself, with 71% of Brits seeing her unfavourably.“
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Ich verstehe ja, dass Starmer unbeliebt ist, aber warum sollte er bald aus dem Amt sein? Er wird wohl kaum vorzeitige Neuwahlen anstreben, die meisten Abgeordneten wohl auch nicht – sie müssten ja dann damit rechnen ihren Sitz zu verlieren.
Bis zu den nächsten regulären Wahlen ist es noch lang hin. Welche Gefahr droht ihm den für ein vorzeitiges aus?
Weil er von der eigenen Partei entsorgt werden wird. Spätestens im nächsten Mai, wenn Labour bei den Kommunalwahlen untergeht, ist Herr Starmer Geschichte.
Weil ,,Herr Starmer“ im Text eben nicht immer Nominativ, sondern mehrfach Dativ ist und daher ,,Herrn Starmer“ heißen muss.
Entweder deklinieren wie in der Grundschule (der Herr, des Herrn, dem Herrn, den Herrn) oder dem Sprachgefühl vertrauen: ,,Regierung und Verwaltung von Herr n Starmer“, ,,Flynn hier mit Herr n Starmer“ oder gleich in der Überschrift: ,,die letzten Tage von Herr n Starmer“ (von wem? mit wem?).
Sie befinden sich auf einem blog, das vom UK aus betrieben weird, in dem ‚Herr Starmer‘ zu einem feststehenden Ausdruck geworden ist.
Manchmal ist es ratsam, die eigene Besserwisserei zu Gunsten der Frage, warum konstant ‚Herr Starmer‘ in undeklinierter Form verwendet wird, auszusetzen.
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Show CommentsIch verstehe ja, dass Starmer unbeliebt ist, aber warum sollte er bald aus dem Amt sein? Er wird wohl kaum vorzeitige Neuwahlen anstreben, die meisten Abgeordneten wohl auch nicht – sie müssten ja dann damit rechnen ihren Sitz zu verlieren.
Bis zu den nächsten regulären Wahlen ist es noch lang hin. Welche Gefahr droht ihm den für ein vorzeitiges aus?
Weil er von der eigenen Partei entsorgt werden wird. Spätestens im nächsten Mai, wenn Labour bei den Kommunalwahlen untergeht, ist Herr Starmer Geschichte.
Hoffe ich für die Briten, das Labour untergeht. Die die ich kenne sind allesamt schwer in Ordnung. Und das Land ist so schön.
Der Dativ des Herrn Starmer heißt ,,Herrn Starmer“ und nicht „Herr Starmer“.
Nein, ehrlich?
Warum steht dann hier und an so vielen anderen Stellen ‚Herr Starmer ‚ …???
Hmmm
Ja, ehrlich!
Weil ,,Herr Starmer“ im Text eben nicht immer Nominativ, sondern mehrfach Dativ ist und daher ,,Herrn Starmer“ heißen muss.
Entweder deklinieren wie in der Grundschule (der Herr, des Herrn, dem Herrn, den Herrn) oder dem Sprachgefühl vertrauen: ,,Regierung und Verwaltung von Herr n Starmer“, ,,Flynn hier mit Herr n Starmer“ oder gleich in der Überschrift: ,,die letzten Tage von Herr n Starmer“ (von wem? mit wem?).
Bitte, gern geschehen.
Sie merken auch nichts mehr – oder?
Sie befinden sich auf einem blog, das vom UK aus betrieben weird, in dem ‚Herr Starmer‘ zu einem feststehenden Ausdruck geworden ist.
Manchmal ist es ratsam, die eigene Besserwisserei zu Gunsten der Frage, warum konstant ‚Herr Starmer‘ in undeklinierter Form verwendet wird, auszusetzen.