Extrahiere lebende Zellen und bringe sie in ein nährstoffreiches Umfeld aus Wasser, Zucker, Vitaminen, Mineralien und Hormonen;
Optimiere die Wachstumsbedingungen, so dass rund ums Jahr Zellteilung und -wachstum möglich ist, ein sich selbst-erhaltender Zyklus;
Die Zellen produzieren Biomasse voller Triglyceride, an die die Fettsäuren gebunden sind, die Kakaobutter ausmachen (sollen);
Durch kontrolliertes „bio-identisches“ Zellwachstum soll in Laboren Kakaobutter gezüchtet werden, deren Profil „echter“ Kakaobutter in der Zusammensetzung der Fettsäuren, Textur, Biss und Schmelzpunkt entspricht.
Ist genügend Biomasse vorhanden, 2 Kakaubohnen sollen ausreichen, um 10 Tonnen Kakaobutter herzustellen, wird die Biomasse geerntet, prozessiert, um Nahrungsmittelstandards zu erreichen und vor allem: gereinigt.
Klingt wie aus einem schlechten Science Fiction Film?
Ist Realität:
Celleste Bio ist eines von mehreren Startups in Israel und der Schweiz, die sich mit der Züchtung von „Kunst-Kakoa-Butter“ beschäftigen.
Das Besondere an Celleste Bio: Das Unternehmen wird u.a. von Mondelez finanziert. Mondelez hat sich an zwei „seeding-rounds“ beteiligt, mit denen Celleste Bio rund 60 Millionen USD zusammengeworben hat, um die eigene Tätigkeit zu finanzieren. Mondelez ist an beiden Runden mit einer Summe, über die sich beide Seiten ausschweigen, beteiligt.
Mondelez gehört zu Kraft Foods, hat einen Jahresumsatz von zuletzt: 38,537 Milliarden USD, einen Profit in Höhe von 2,45 Milliarden USD, rund 91.000 Angestellte und vertreibt Marken wie Cadbury’s, Milka, Toblerone, Daim, Marabou, belVita usw. und hat einen Marktanteil von rund 9% des Schokoladen-Weltmarktes. Das ist Platz drei hinter Mars und Ferrero, gemeinsam mit Nestlé/Hershey’s.
Stellen Sie sich also darauf ein, dass ihre Schokolade in absehbarer Zeit aus dem Labor kommt, schon weil der Preis für Kakaobohnen in den letzten Jahren Sprünge gemacht hat, die – wie es in den mafiösen Zeiten, in denen wir leben, so üblich ist, auf „Klimawandel“ geschoben werden (Sie haben es geahnt, oder?), Preissprünge von im Jahresdurchschnitt 2.426 USD/Tonne (2021), über 2.369 USD/Tonne (2022), 3.258 USD/Tonne (2023) auf 7.391 USD/Tonne (2024) und 7.788 USD/Tonne (2025).
Alles, wegen Klimawandel?
Quatsch.
Es hat viel geregnet im Jahre 2023, was Pilzkrankheiten befördert hat (man darf ja nicht mehr mit Fungiziden hantieren). Viel Regen ist Klimawandel, versteht sich. Indes, vor allem in Ghana ist das Kakao-Schwellungsstamm-Virus schon vor dem Regen weit verbreitet gewesen und hat 2024 rund 81% der Ernte zerstört. Von illegalem Bergbau vergiftetes Grundwasser trägt seinen Teil zu Erkrankungen bei Kakaobäumen bei. Die Probleme werden dadurch verschärft, dass viele Kakaobäume ein Alter erreicht haben, in dem sie eigentlich ersetzt werden müssten, was sie aber nicht werden, weil die meisten Kakaobauern Kleinbauern sind, die nicht über das notwendige Kapital verfügen, und weil sie nicht über das notwendige Kapital verfügen, bleiben notwendige Investitionen aus und Ernten fallen, mangels Kapital, das eingesetzt werden könnte, um Kakaobäume vor Schädlingen zu schützen und in ihrem Wachstum zu unterstützen, gering aus.
Fair Trade.
Es ist kein Wunder, dass Schokoladenunternehmen nach Alternativen von vorhersehbar geringer werdenden Kakaoernten suchen, indes die Idee, man könne Kakaobutter einfach im Labor „züchten“, hat etwas Unappetitliches an sich, nicht nur deshalb, weil der Prozess, der in einem „Bio-Reaktor“ (deshalb die Überschrift) durchgeführt wird, nicht weiter von dem, was man als „natürliche Anbaumethode“ beschreiben kann, entfernt sein könnte, sondern vor allem wegen dem, was zugesetzt wird, um das Wachstum im Bio-Reaktor zu kontrollieren: HORMONE (der ein oder andere mag schon in der Einleitung daran hängengeblieben sein).
Aber, die hier zusammengestellten, das sind die HORMONE, die am häufigsten zum Einsatz kommen, wenn aus Zellkulturen Kakaobutter hergestellt werden soll. Und wie so viele HORMONE, so haben auch die genannten NEBENWIRKUNGEN, zum Teil erhebliche, wobei sich die unterschiedlichen Stoffe darüber einig sind, dass sie bei zu hoher Konzentration zu Erbrechen und Übelkeit führen, Leber und Niere schädigen, Kopfschmerzen und Wahrnehmungsstörungen auslösen und alles, was mit Reproduktion zu tun hat, schädigen … können.
Zu den kleinen Nebenwirkungen, die anfallen können, wenn genug „Hormone“ angefuttert wurden:
Sie können anfallen – aber natürlich werden die Konzerne, die schließlich mit im Labor gezüchteter Schokolade ihre Milka oder Cadbury’s Riegel bestücken, dafür Sorge tragen, dass keine schädlichen Rückstände aus dem Produktionsprozess in ihrer Labor-Kakaobutter zurückbleiben, bestenfalls so wenige, dass sie weit unter einem – natürlich von der European Food Safety Authority oder anderen Konzernschergen bestimmten: Grenzwert verbleibt. Dass die verwendeten Hormone die Angewohnheit haben, sich im Aufnahmeorganismus anzureichern, soll uns an dieser Stelle nicht weiter stören, denn, die Ausgangsverunreinigung in der im Labor gezüchteten Kakaobutter ist „insignifikant“, so wie die DNA-Junk, die in COVID-19 Spritzbrühen nach deren Produktion zurückgeblieben ist, „insignifikant“ (für Gewinn und Medienaufmerksamkeit, nicht für Betroffene) war.
Falls Sie unsere Arbeit unterstützen, und dafür sorgen wollen, dass bei ScienceFiles auch weiterhin das Rad rund läuft, dann kaufen Sie uns doch einen Kaffee:
Oder unterstützen Sie uns auf einem der folgenden Wege
Unser herzlicher Dank ist Ihnen sicher!
DENN: ScienceFiles lebt von Spenden.
Helfen Sie uns, ScienceFiles auf eine solide finanzielle Basis zu stellen, damit Sie uns auch morgen noch lesen können!Wir haben drei sichere Spendenmöglichkeiten:
Wo finden Sie nur immer diese widerlichen Unappetlichkeiten?
Mehrere Aspekte dazu:
Auf der einen Seite ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft verboten. Sobald diese aber als Hormone im Bioreaktor umdeklariert worden sind, ist der Einsatz plötzlich wieder in Ordnung?
Die 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure ist ein alter Bekannter im Entlaubungsmittel Agent Orange als n-Butylester enthalten. 2,4-D enthält Dioxine, nicht viel und nicht die schlimmsten, also keinen Grund zur Sorge… Wenn es um die widernatürliche Ernährung von Menschen geht, lässt man fünf auch gerne mal gerade sein. Beschönigend heißt der „Pflanzenhormongebräu“ dann auch nicht mehr Agent Orange light oder so ähnlich, sondern „Auxine“.
Mit der Fermenterherstellung von Kakaobutter fehlen aber noch jede Menge anderer Inhalts- und Geschmacksstoffe, die entweder auch in der Bohne enthalten sind oder durch die Röstung gewonnen werden. Die neue „Schokolade“ dürfte somit ein minderwertiges Produkt, vermeintlich zum Preis des Naturproduktes werden.
Zu guter letzt, lässt man die ganzen Kleinbauern im Stich, die ihre Einkommensgrundlage verlieren, verhungern oder sich auf den langen Weg ins gelobte Europa machen müssen.
Alles in allem, müssen auf den Rücken hiesiger Verbraucher und der dortigen Kleinbauern wieder einmal die Gewinne multinationaler Großunternehmen mit vermutlich den üblichen Anteilseigner erwirtschaftet werden.
Es ist leider so, dass unter dem Motto der Humanität, wie Ernährungssicherung, Impfung, etc. der Unmenschlichkeit immer weiter Vorschub geleistet wird.
Manchmal denke ich- wenn ich sehe was im Regal ist , oder auch im Hofladen- machmal denke ich dass das was wir essen, Selbstmord auf raten ist — man ist , was man ist und was man verdaut —
Wird geladen …
Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!Antwort abbrechen
Eine kurze Geschichte der industriell betriebenen Konsumentenvergiftung: „1866: Baumwollsamen sind landwirtschaftliche Abfälle. Nach der Gewinnung der Baumwollfasern bleiben den Landwirten Millionen Tonnen Samen zurück, die für den Menschen giftiges Öl enthalten. Gossypol, ein natürliches Pestizid in Baumwolle, macht das Öl ungenießbar. Die […]
Lust auf einen kleinen Krimi, eine neue konzertierte Aktion, eine Kampagne, mit der die Pharmafia, nachdem sie den Markt medizinischer Produkte durch Produkte, die mehr Nebenwirkungen als Wirkungen haben, von Leuten bereinigt hat, die gesund und nicht krank werden bzw. besser noch: […]
Mit Crisco nimmt die Gesundheitskatastrophe ihren Anfang… Crisco, Crystallized Cottenseed-Oil wurde von Procter und Gamble im Jahre 1911 als erstes gehärtetes Pflanzenfett und als angeblich gesunde Alternative zu tierischen Bratfetten auf den Markt gebracht. Als „Shortening“, im Deutschen ein ungehärtetes Pflanzenfett, war […]
Wer am Thema „Gesundheit“ interessiert ist und immer einmal wieder im Internet diesbezüglich recherchiert, dem dürfte der Hinweis auf Omega-3-Fettsäuren mehr oder weniger regelmäßig begegnet sein. Manchmal genügt ein Hinweis der Art, dass Omega-3-Fettsäuren „essenziell“ sind, d.h. dem Körper zugeführt werden müssen, […]
Wenn man das Tohuwabohu, das die halbwgs-Legalisierung von Cannabis umrankt, auf sich wirken lässt, dann muss man den Schluss ziehen, Grüne und SPD sind der Ansicht, damit nach der Vernichtung der deutschen Wirtschaft durch Kohleausstieg und Ausstieg aus der Kernenergie und nach […]
Ringelblume (Calendula officinalis), Mariendistel (Silybum marianum), Ginseng – asiatischer Ginseng (Panax ginseng oder panax notoginseng), amerikanischer (Panax quinquefollius), Eleuthero (Eleutherococcus senticosus; eine Pflanze, die oft sibirischer Ginseng genannt wird, obwohl es sich nicht um einen Ginseng handelt, sondern die Pflanze lediglich wie […]
Wir sehen, dass du dich in folgendem Land befindest: Vereinigtes Königreich. Wir haben unsere Preise entsprechend auf Pfund Sterling aktualisiert, um dir ein besseres Einkaufserlebnis zu bieten. Stattdessen Euro verwenden.Ausblenden
Wo finden Sie nur immer diese widerlichen Unappetlichkeiten?
Mehrere Aspekte dazu:
Auf der einen Seite ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft verboten. Sobald diese aber als Hormone im Bioreaktor umdeklariert worden sind, ist der Einsatz plötzlich wieder in Ordnung?
Die 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure ist ein alter Bekannter im Entlaubungsmittel Agent Orange als n-Butylester enthalten. 2,4-D enthält Dioxine, nicht viel und nicht die schlimmsten, also keinen Grund zur Sorge… Wenn es um die widernatürliche Ernährung von Menschen geht, lässt man fünf auch gerne mal gerade sein. Beschönigend heißt der „Pflanzenhormongebräu“ dann auch nicht mehr Agent Orange light oder so ähnlich, sondern „Auxine“.
Mit der Fermenterherstellung von Kakaobutter fehlen aber noch jede Menge anderer Inhalts- und Geschmacksstoffe, die entweder auch in der Bohne enthalten sind oder durch die Röstung gewonnen werden. Die neue „Schokolade“ dürfte somit ein minderwertiges Produkt, vermeintlich zum Preis des Naturproduktes werden.
Zu guter letzt, lässt man die ganzen Kleinbauern im Stich, die ihre Einkommensgrundlage verlieren, verhungern oder sich auf den langen Weg ins gelobte Europa machen müssen.
Alles in allem, müssen auf den Rücken hiesiger Verbraucher und der dortigen Kleinbauern wieder einmal die Gewinne multinationaler Großunternehmen mit vermutlich den üblichen Anteilseigner erwirtschaftet werden.
Es ist leider so, dass unter dem Motto der Humanität, wie Ernährungssicherung, Impfung, etc. der Unmenschlichkeit immer weiter Vorschub geleistet wird.
Manchmal denke ich- wenn ich sehe was im Regal ist , oder auch im Hofladen- machmal denke ich dass das was wir essen, Selbstmord auf raten ist — man ist , was man ist und was man verdaut —