Es gibt noch spannende Dinge auf der Erde, die bislang noch nicht politisiert wurden.
Ursprung und Alter: Unbekannt. Schätzungen reichen vom 1. Jahrhundert n. Chr. bis zum 14. Jahrhundert (Höhepunkt des Transsaharahandels). Viele Quellen sprechen von „10.–14. Jahrhundert“ oder „über 1000 Jahre alt“. In jedem Fall findet sich das Alter jenseits von 700 Jahren in der Vergangenheit.
Erbauer: Unbekannt. Möglicherweise waren es Berber, vielleicht auch Juden der Touat-Region oder ganz andere Gruppen.
Zweck: Vollkommen unklar – ein großes Mysterium. Theorien umfassen:
Karawanserei (Rastplatz für Karawanen auf der Transsahara-Route);
Militärischer Außenposten oder Festung;
Zufluchtsort für Juden während religiöser Verfolgungen (z. B. im 15. Jhr. unter Muhammad al-Maghili);
Gefängnis oder Lager (wegen seiner Isolation);
Sicherer Speicher oder Handelsplatz;
Es gibt keine Inschriften, Artefakte oder schriftlichen Aufzeichnungen, die Klarheit bringen. Lokale Legenden und mündliche Überlieferungen variieren. Das Bauwerk wurde nie großflächig archäologisch untersucht.
Das Bauwerk steht in Algeriens Timinoun Provinz.
Sein Name: Ksar Draa.
Ksar bezeichnet eine befestigte Siedlung, in der Gegend sind das Siedlungen von Berbern.
Ksar bedeutet im Arabischen „Burg“, die Überreste könnten die Zitadelle einer ansonsten verschwundenen Burg sein.
Ksar Draa taucht aus dem Meer der Sanddünen auf.
Wirkt wie ein Fremdkörper aus einer anderen Welt.
Deplatziert, dem Verfall preisgegeben.
Zwei konzentrische Kreismauern aus Sand, Stroh, Ton/Lehm und Steinen, bis zu 10 m hoch und 2 m dick mitten in der Sahara. Ein einziger Zugang aus dem Norden. Kein Fenster nach außen. Eine reine Verteidigungsarchitektur.
Im innern finden sich drei Ebenen, Wohnräume, eine Küche, ein Innenhof alles aus Adobe/Lehmziegeln erbaut, traditionelle Saharatechnik
Und niemand weiß, wer es erbaut hat und wozu es von wem erbaut wurde.
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Erdställe = Kühlschränke !? Zumindest wäre das meine erste Vermutung. Die Leute damals hatten ja kaum Möglichkeiten, Nahrungsmittel über längere Zeit zu lagern. Der Kartoffelkeller meiner Oma wäre eine Fortsetzung dieser Methode, Lebensmittel über längere Zeit lagern zu können.
Wenn dann auf diesen Hof mal irgentetwas passierte, wurden sie bestimmt auch als Verstecke benutzt, aber der primäre Grund für die Existenz solcher Anlagen ist meiner Meinung nach das für damalige Verhältnisse optimale Lagern von Lebensmittel.
Die Gegend sah vermutlich nicht immer so aus wie jetzt. Will man so eine Burg aus Lehm bauen, braucht man viel Wasser, das man wohl kaum durch die Wüste zu diesem Ort im Nirgendwo transportiert hat. In der Nähe wird sich daher Wasser befunden haben. Und wo Wasser ist, zumindest in der Wüste, dort wird Landwirtschaft und Viehhaltung betrieben und der Ort von Karavanen genutzt.
Daher meine Vermutung, es handelt sich um eine Wehrburg gegen Überfälle. Mit Versandung der Wasserstelle wurde die Burg dann überflüssig.
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Ich dachte zuerst wegen fehlender Objekte, die eine Größenschätzung erlauben, das wäre ein verwaister Insektenbau von Wespen, Bienen oder Termiten.
Man braucht gar nicht in die Wüste zu reisen, schreiben Sie doch mal was über die Erdställe, das größte ungelöste Rätsel des Mittelalters direkt unter unseren Bauernhöfen,
https://peakd.com/hive-121566/@stayoutoftherz/das-geheimnis-der-erdstalle
Erdställe = Kühlschränke !? Zumindest wäre das meine erste Vermutung. Die Leute damals hatten ja kaum Möglichkeiten, Nahrungsmittel über längere Zeit zu lagern. Der Kartoffelkeller meiner Oma wäre eine Fortsetzung dieser Methode, Lebensmittel über längere Zeit lagern zu können.
Wenn dann auf diesen Hof mal irgentetwas passierte, wurden sie bestimmt auch als Verstecke benutzt, aber der primäre Grund für die Existenz solcher Anlagen ist meiner Meinung nach das für damalige Verhältnisse optimale Lagern von Lebensmittel.
Die Gegend sah vermutlich nicht immer so aus wie jetzt. Will man so eine Burg aus Lehm bauen, braucht man viel Wasser, das man wohl kaum durch die Wüste zu diesem Ort im Nirgendwo transportiert hat. In der Nähe wird sich daher Wasser befunden haben. Und wo Wasser ist, zumindest in der Wüste, dort wird Landwirtschaft und Viehhaltung betrieben und der Ort von Karavanen genutzt.
Daher meine Vermutung, es handelt sich um eine Wehrburg gegen Überfälle. Mit Versandung der Wasserstelle wurde die Burg dann überflüssig.